Morgen!
Interessanter Artikel.
Ein paar kleine Details sind mir aufgefallen, ist aber nicht der Rede wert.
Korrigieren müsste man die Angabe, daß Trüffeln (gemeint ist hier wohl nur die Gattung Tuber) in der Regel nicht 30 cm unter der Erdoberfläche sitzen. Die sitzen viel höher. Die Sommertrüffeln, die ich dank Christoph im Sommer finden konnte, lagen wenige Millimeter unter der Erdoberfläche.
Ansonsten würde das ja auch keinen Sinn machen, da die Pilze zur Sporenverbreitung ja auch Wildtiere angewiesen sind, die die Trüffeln finden, ausgraben und aufessen sollen. Darum werden reife Fruchtkörper in der Regel recht dicht unter der Erdoberfläche platziert.
Ein anderer Punkt:
Das alles ist natürlich schwerst illegal. 
In Deutschland gilt nach wie vor ein Gesetz, daß Trüffeln unter speziellen Schutz stellt. Das Ausgraben - auch im eigenen Garten - ist schlichtweg verboten.
Über den Sinn dieses Gesetzes muss man nicht diskutieren: Es gibt nämlich keinen. Daß dieses Gesetz so wie es besteht totaler Quatsch ist, ist ja ein unbestreitbarer Fakt. Aber es besteht eben, und wenn da ein Querulant auftaucht, der gerne Leuten ans Bein pinkelt, kann der mit einer Anzeige sogar tatsächlich Erfolg haben.
Übrigens: Einige Trüffeln mag ich durchaus. Es ist Geschmackssache, aber ein wenig echte Piemonttrüffel über die Tagliatelle geraspelt finde ich großartig. Auch vom Geruch her.
Sommertrüffel allerdings finde ich grauenhaft. Der Geruch der frischen Pilze ist schon ganz anders, ich konnte mich schon darum nicht überwinden, etwas von diesem Pilz zu essen.
LG, pablo.