Beiträge von Beorn

    Hallo, Matthias!


    Mein lieber Mann, wie geht das denn? 8|
    Die Makros von Thelebolus stercoreus... kaum zu glauben. Das ist ja eine bessere Auflösung als das eigene Auge durch die Stereolupe. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Ein muss ich mal sagen:
    Wenig Zeit für's Rätsel zu haben, ist gar nicht so schlimm. Weil eine famose Urkunde bekommt man ja trotzdem.
    Nein, was viel schlimmer ist:
    Keine Zeit bei der Auflösung zu haben!
    Das ist echt unangenehm. Die Kastaniensschalen waren ein Schock. Warum, warum, warum nur war auf dem Bild nicht auch ein Fitzelchen von Rutstroemia echinophila drauf? Dann wäre es ja so viel leichter gewesen.
    Schade, daß ich so viele Kommentare verpasst habe jetzt.
    Zum Egerlingsschirmling woillte ich ja eigentlich um zu nörgeln noch einen Auszug aus dem Schlüssel im Gröger abschreiben. Nur den zu den rötenden Arten. :evil:
    Und auf die Zhaunphale, die ich häte schreiben wollen, aber nicht schreiben durfte, müsst ihr auch noch ein wenig warten.
    Aber die waren auch zu einfach. Ich kann weder solche Hinweise verstehen, noch selbst welche schreiben, wie es scheint.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    (insbesondere, wenn ich es mal wieder geschafft habe, alle Fotos von einem seltenen Pilz zu verhunzen X()


    Oh ja, das ist das Allerschlimmste.
    Und passiert besonders gerne bei seltenen Pilzen. entweder ist man gerade in Hektik, muss einen Zug erwischen oder es wird dunkel oder es gewittert, oder der Akku ist leer, oder...
    Ja, es trifft immer die besonders hübschen und / oder besonders seltenen Exemplare.
    Mein schönster Schneckling in diesem Jahr wäre der Goldzahn gewesen. Wäre. Wenn ich davon ein halbwegs passables Bild aufgenommen hätte. Habe ich aber nicht.



    LG, pablo.

    Hallo, Sepp!


    Ein famoser Pilz, habe ich noch nie gesehen und war mir bislang auch unbekannt. Der kommt auf meine ToFindList.
    Was gibt es besseres, als solche Arten in einer solchen Vorstellung präsentiert zu bekommen?


    Das mit dem Eintragen in die Indizes muss übrigens noch ein wenig warten, das gilt auch für alle anderen, die in den letzten tagen Portraits eingestellt haben.
    Aber ich hole das nach, wenn ich wieder zu hause am eigenen Rechner sitze.



    LG, Pablo.

    Hallo, dieter!


    Da könntest du mal einen Sporenabwurf machen. ich denke, die Farbe wird hier bräunlich sein und man kann mal die Gattung Sarcodon ins Auge fassen.
    Da findet man dann solche sachen wie zB >Sarcodon versipellis<.
    Geschmack ist da auch oft hilfreich übrigens.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Daß du trotz den Schwierigkeiten mit deiner Internetverbindung die Bilder hier auch noch zeigst, finde ich total klasse. :thumbup:
    Danke dafür.
    Hiernach würde ich - auch ohne die Art je selbst gefunden zu haben - schon von B. leucomelaena ausgehen. Oder eben von einer nahe verwandten Art, wenn das eben ein Artenschwarm ist.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Von einem Votum kann ja eigentlich keine rede sein. Pilzbestimmung ist ja kein demokratischer Prozess, wo eine Mehrheit entscheidet. Ein Pilz ist eben das, was er ist, auch dann noch, wenn ihn 90% aller Bilderbetrachter als etwas anderes bestimmt hätten. ;)
    Ich kann nur einen persönlichen Eindruck wiedergeben, und der geht zu S. esculentus. Ob es dann aber der ist oder eine andere Art, kann ich absolut nicht sagen.


    Die Bestimmung des Substrates ist das wichtigste, alle drei Arten sind relativ stark festgelegt. Außnahmen sind aber theoretisch wohl möglich.


    Zum Geschmack kann man nur sagen: Ich habe noch nie einen FiZaRü gefunden, der bitter geschmeckt hat. Aber ich kann nicht ausschließen, daß es das gibt. Ich hatte sowohl von S. stephanocystis als auch von S. tenacellus schon sowohl bittere als auch milde Exemplare im Mund.
    Dort ist der Geschmack zur Artbestimmung völlig irrelevant.


    Ergo: Am sichersten zur Unterscheidung der Arten sind Substratbestimmmung und Mikroskopie.


    Aber: S. stephanocystis und S. tenacellus sind nicht giftig. Die beiden Arten sind nur ungenießbar, wenn die Fruchtkörper bitter sind.
    Milde Fruchtkörper aller drei Arten sind essbar.
    Theoretisch kann man da also ähnlich verfahren, wie bei allen Arten der Gattung der Rotfußröhrlinge: Man muss die Arten nicht unterscheiden können, man muss nur erkennen, ob die Fruchtkörper essbar sind. ;)



    LG, Pablo.

    Hi.


    Oh ja, ich hau mich auch besser aufs Ohr.
    Und wo ich morgen den ganzen Tag unterwegs bin und noch nicht weiß, wann ich abends hier reinspicken kann: Gibt's die Große Auflösung auch als App für's Handy oder als Liveticker für unterwegs?
    Wäre das erste Mal, das ich sowas nutze.


    Oder, äh...
    Das bitte im Protokoll streichen. SMS nach Frankreich ist zu teuer.


    Aber was absolut oberspitze wäre: Eine Übersicht im ersten Beitrag dieses Themas.
    Und wenn du nicht kannst Anna, wegen Schnee, Familie und Zeit:
    Dann ist es auch nicht schlimm. ;)


    Ich weiß nur noch nicht, wie ich das morgen aushalten soll.



    LG, Pablo.

    Hallo, dieter!


    Das Portugiesische Forum verlangt einen Login von mir.
    So sehe ich die Bilder zwar nicht, aber es ist ok. Immerhin scheint man da die selbe Spur zu verfolgen. Daß es sich da um einen noch nciht aufgeschlüsselten Artenschwarm handeln kann, finde ich schon mal sehr interessant.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ich schrieb ja nur:
    "Zu dem Erdstern kann ich nichts sagen..." ;)
    deine Bestimmung bin ich durchaus bereit zu akzeptieren, zumal Fruchtkörper auch gerade im Spätherbst / Winter mal anders aussehen können.


    Und viel lieber als einen Blick in dein Herbarium wäre mir eigentlich eine gemeinsame Pirsch, gerne auch mit Hinblick auf Erdsterne, aber ich sehe mir so ziemlich alles gerne an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Das mit der Huthaut ist interessant.
    Ich gehe da nach Funga nordica, zumindest bei Arrhenia ist mir im Schlüssel nichts zum Pigment der HDS begegnet.
    Darum die Frage: Nach was bestimmst du?
    Fungi Europaei?
    Da müsste es doch auch einen Band von Noorderloos geben?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Es ist völlig unmöglich, übers Internet eine Aussage zur Genießbarkeit zu geben. Selbst wenn sich die Art erkennen ließe.
    In jedem fall wäre es höchst unseriös, weil sich eben ohne den Pilz in der Hand nicht feststellen lässt, ob ein zersetzungsprozess stattfidnet, der den Pilz ungenießbar oder gar giftig macht.


    Ist aber im grunde irrelevant, weil von einem sicheren Erkennen der Art ohnehin hier keine Rede sein kann. Zumindest nicht von meiner seite aus. Und in so einem Fall kann ich guten Gewissens nur eins tun: Vom Verzehr abraten.
    Beziehungsweise an den Link in meiner Signatur (PSV) verweisen. Wenn du einem Fachmann die Pilze vorlegen kannst, dann wirst du eine klare Antwort zum verzehr bekommen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ein konkretes Buch, wo dazu etwas drinsteht, kann ich dir nicht nennen. Es gibt dazu Artikel hier und da, in mykologischen und botanischen fachzeitschriften, die eigenen Beobachtungen...
    Aber es ist bei Pilzen eben so, daß alles sehr viel weniger untersucht ist, als bei Pflanzen oder Tieren.
    Natürlich gibt es Konkurrenzsituationen, aber es gibt anscheinend auch Partnerschaften zwischen verschiedenen Pilzarten. Meist parasitär, aber ich glaube, da sind noch ganz andere Lebensgemeinschaften möglich. Warum sonst tummeln sich oft auf begrenztem Raum besonders viele Arten, während es an anderen stellen nur sehr wenige gibt?
    Diese Zusammenhänge zu erforschen und zu erfahren, was da wirklich dahintersteckt, wird noch lange Zeit brauchen.



    LG, pablo.

    Hallo, Hans!



    Den hab ich bei Hornberg genauso gesehen ;) (Pablo stand daneben):


    Sind das vielleicht sogar die selben Fruchtkörper?
    An genau die hatte ich nämlich auch gedacht. :thumbup:


    1b...
    Meine Güte. Die erste Spontanassoziation wär's gewesen, dann abgeschweift und ewig lange bei irgendwelchen Plüschkaldaunen von Rhinozeros und sagenhaften Gestalten aus alten Mantel- und Degenfilmen mit schlechten Essgewohnheiten unterwegs gewesen...
    Joker sei dank.
    Und Anna für dieses Rätsel.
    Und dem ganzen Forum dafür, daß sowas dann insgesamt so geil wird. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Pleurotus dryinus kann man ausschließen, der Pilz hat eine andere Hutoberfläche und eine andere stieloberfläche.
    Pleurotus ostreatus (inclusive aller "Zuchtformen") ist von Pleurotus pulmonarius und Pleurotus cornucopiae teilsweise sehr schwer zu trennen, wenn es um Vorkommen in den sommermonaten geht. Denn der Lungenseitling und der Rillstielige sind eher Sommerpilze und nicht gerade Frosttolerant. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist natürlich schwierig, wenn der Pilz schon Schnee und Frost kassiert hat. Vom Gesamterscheinungsbild würde ich auch an Lepista personata denken. Der Stiel muss da nicht lila sein, vor allem bei älteren Exemplaren und / oder ungünstiger Witterung ist er blassbraun.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Sieht schon mal gut aus.
    Ich bin zur Zeit nicht zuhause und sitze auch nicht am eigenen Rechner (mit Literatur und eigenem Fundarchiv zum Vergleichen), aber wenn ich mich richtig erinnere, sollte Arrhenia velutipes schon so aussehen. Aber die Gattung ist eben im Detail nicht einfach, auch weil die Arten mikroskopisch ziemlich ähnlich sind.


    Bei 8 denke ich eher, daß das Basidiolen (unreife Basidien) sind, aber ein Problem, daß ich auch oft habe, ist da der fließende Übergang. Bei einigen Arten sind "echte" Zystiden kaum zu erkennen, weil sie eben auch so aussehen.
    Ab 11: Ganz genau, das ist das, was die feinen, flaumigen Häärchen am stiel bildet. Würde ich hier als Kaulozystiden ansehen. septiert, mit schnallen. Hier sind auch die Endglieder oft ganz interessant, also das, was auf dem letzten Bild zu sehen ist. Da kann die Form schon mal bestimmungsrelevant sein.


    Immerhin: Schnallen sind vorhanden, es ist also nicht Arrhenia rickenii. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Bei Nummer 3 kann man von einem Schichtpilz ausgehen. Bei der gelben Farbe des Hymeniums wäre Stereum hirsutum nicht sehr unwahrscheinlich.


    Bei den Trompetenschnitzlingen bin ich nach wie vor sehr skeptisch, ob sich Tubaria hiemalis von Tubaria furfuracea trennen lässt. Etwas größere Zystiden bei in Wintermonaten wachsenden Exemplaren sind mir als Trennmerkmal auf Artebene echt zu mager.
    Hat man da mal ausgiebig sequenziert?


    Zu dem Erdstern kann ich nichts sagen, ohne ein Minimum an bestimmungsrelevanten Details hier zu sehen. Das wäre unbedingt das Peristom (kegelig? gefurcht? gewimpert? Hof abgegrenzt?) und der Übergang von Endo- zu Exoperidie (gestielt? ungestielt? Kragen? Rillen?). Unterseite (Myceliarschicht der Exoperidie) ist dann auch noch interessant.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    OK, Fichtenwald. Dann kann man mit hoher Wahrscheinilchkeit...
    Aber dennoch mag ich hier doch nicht ausschließen, daß es einer der beiden Kiefernzapfenrüblinge ist.
    Zapfen können ja auch mal auf die Reise gehen. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Und das, obwohl ich gerade relativ forenabstinent bin. ;)
    Oder immerhin weniger reinschaue und kommentiere, muss ja auch nicht immer sein.
    Deine Bilder faszinieren mich aber, weil du die Pilze sehr schön mit allerhand Merkmalen in Szene setzt. Da könnten sich auch viele Bestimmungsbücher mal was abgucken und lernen. ;)



    LG, Pablo.

    Nochmal hallo.


    Kleiner Hinweis am Rande:
    Es gibt da auch noch >Hypomyces rosellus<.
    Der kann auf diversen Substraten vorkommen, eben auch auf verschiedenen Pilzen. Im Unterschied zu einer Bakterienkolonie bildet der aber bei Reife Fruchtkörper, die man (eventuell Lupe verwenden) als kleine, teils sehr gedrängte, lila Kügelchen erkennen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Magellan!


    Nur nicht aufgeben. Ich kann dich aber sehr gut verstehen. Wie oft ging mir das so (und geht es auch jetzt noch): "Hilfe, alles total daneben."
    Und in deinem Fall ist es auch gar nicht schlecht gelaufen. Vieles ist ja richtig bestimmt, daß dann zu manchen vermeintlich sicheren Pilzen im Nachhinein Fragen auftauchen, liegt eben an der ungeheuren Vielfalt der Pilzwelt. Sehr viele Bücher bilden eben nur einen Ausschnitt ab, die Mehrzahl der Arten wird gar nicht erwähnt. Anders ist es auch kaum möglich.
    So arbeitet man sich immer weiter voran, lernt immer mehr kennen. Man merkt, daß man mehr weiß, je mehr einem klar wird, wie wenig man eigentlich weiß. So erlebe ich das zumindest. Ich glaube schon, einige Pilze zu kennen. Was ich aber mit sicherheit sagen kann: Die meisten Pilze kenne ich nicht und weiß nichts über sie.


    Den Scheidenstreifling kannst du vielleicht einfach mal zurückstellen. Diese Untergattung ist teilweise sehr schwierig, auch weil es in den letzten Jahren da viele Neuerungen gegeben hat. Da muss man eben viel untersuchen, viele bestimmungsrelevante Details sehen. Auch hier kann ich zB nicht sagen: "Das ist der oder der." Ich kann hier nur sagen: Gehört eben in die Untergattung."


    Beim Knopfstieligen Rübling ist es anders. Die Art kenne ich gut, kann sie hier ausschließen, weil verschiedene Merkmale nicht dazu passen. Dazu gehört der nicht ausgeprägt büschelige Wuchs bei zahlreichen Fruchtkörpern, Hutform, Verhältnis Hut- / Stiellänge, Stieloberfläche, Wachstum direkt auf (bemoostem) Holz.
    Aber auch hier: Würden wir zusammen da im Wald stehen, kann ich im Idealfall eine sichere Bestimmung vornehmen. Über Bilder und ohne die Pilze in der Hand bleibt mir hier eine Restunsicherheit auch wenn ich nichts sehe, was gegen Mycena galericulata spricht.



    LG, pablo.

    Hallo, dieter!


    Daß sich ein Mycel über eine so große Fläche ausbreitet, ist aber zumindest bei Mykorrhizapilzen unwahrscheinlich. Es ist zwar auch möglich, daß sich ein identischer Organismus mit mehr als einem Baum verbindet. Allerdings hat ein einzelner Baum auch oft mehr als einen Mykorrhizapartner. Im Wurzelgeflecht eines Waldbodens herrscht also ein ziemliches Getümmel und Gedrängel und genauso, wie Baumwurzeln um den besten Zugang zu Nährstoffen, Wasser und Mineralien (und Pilzpartner) konkurrieren, konkurrieren auch auch die Pilze untereinander um die besten Ausgangspositionen. Natürlich auch verschiedene Organismen ein und der selben Art.



    LG, pablo.