Beiträge von Beorn

    Hallo, Ingo!


    Der Beitrag von Gerd kommt bestimmt nach der Bearbeitung. Also später nochmal reingucken.
    Die neuen Funktionen mit dem Zitieren sind gewöhnungsbedürftig, enthalten aber ein paar recht nette Werkzeuge.


    Den Eydeet musstest du nachschlagen?
    Ich hätte jetzt fast gewettet, daß du schon mal einen Zamonien - Roman von Moers in den Fingern hattest.
    Immerhin kommen auch hin und wieder zamonische Pilze vor. :)
    Ist eine sehr schöne Ablenkung, wenn einem die eralen Pilze mal zu den Ohren rauskommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, heinz.


    ich sag's mal so: Trotz des Risikos kann ich dich verstehen. Es ist ein außergewöhnliches Gefühl, bei Extremwetter draußen unterwegs zu sein.
    Das Vergnügen hatte ich auch schon des öfteren. Meist aber unfreiwillig.
    Ist auch so, wie Ulli schreibt: Wenn man einen Hund hat, dann muss der raus. Egal bei welchem Wetter.
    Aber man darf natürlich nicht vergessen, daß es schon gefährlich ist bei so einem Sturm. Heute flog auch hier allerhand Kram durch die Gegend, einen Wald wollte ich da echt nciht aufsuchen.
    Das passiert dann wieder, wenn es sich nicht vermeiden lässt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    gerd hält sich meist im Bestimmungsforum auf.
    Das Thema hier hat er vielleicht übersehen.
    Du kannst ihm ja mal eine Nachricht schreiben mit dem LInk, vielleicht hat er ja Lust...



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulli.


    Interessantes Substrat, ist das Holunder?
    Jedenfalls ist es recht dick, da tut man gut daran, mal nach dem Wirtspilz zu suchen. Tremella mesenterica besiedelt Peniophora - Arten. Meist sind davon irgendwo am Substrat auch Fruchtkörper zu finden.


    Alternativ gibt's ja noch >Tremella aurantia<, die auf Stereum - Arten parasitiert. Und weil der Hauptwirt wohl Stereum hirsutum ist, und der meist auf dickem Substrat wächst, findet man T. aurantia eben auch meist an kräftigem Substrat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian & Wettpartner!


    Es kann sein, daß ich das Ergebnis erstmal nicht mitbekomme, weil ich ab Donnerstag erstmal 10 Tage weg bin.
    Aber so würde ich das sehr gerne machen:
    Stefan und Peter mit jeweils 5 Chips gegen mich mit 10.
    Einverstanden. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Wenn man ein Eydeet mit sieben Gehirnen wäre...


    Ansonsten bleibt auch nichts anderes, als sich auf ein paar eng begrenzte Bereiche zu konzentrieren.
    Ich bin schon ausgelastet damit, mir die paar Arten, die ich bisher kenne, zu merken und ab und an eine neue dazuzulernen.
    Natürlich muss da der weltweite Kongress zur Fachausdruckstagung der Mykologen zurückstehen.


    Nur was mir wichtig ist: Die Beschreibungen der schreibenden Mykologen irgendwie zu verstehen.
    Ich will ja wissen, was da beschrieben wird, um im Idealfall etwas daran auszusetzen zu haben. ;)
    Dann bleibt es nicht aus, sich den Kopf auch mal über die Begrifflichkeiten zu zerbrechen. Und da es im Moment anscheinend eher wenig spektakuläre Pilze zu diskutieren gibt, bot sich diese Gelegenheit irgendwie an.


    Aber übertreiben muss man es nicht. Vielleicht stellt ja jemand noch ein paar Porlinge ein, denen man versuchen kann einen Anmen zu geben, und wo sich in der folgenden Diskussion die Worte "Trama", "Kontext" und "Lamprozystiden" verwenden lassen.
    Wobei die Lamprozystiden gar keine sind, weil sie bei der diskutierten Art ja gar nicht hymenialen Ursprungs sind, sondern aus dem Kontext der Trama entspringen.


    PS.: Warum heißen dickwandige Zystiden (die hymenialen Ursprungs, also echte Zystiden sind) bei Rindenpilzen eigentlich Lamprozystiden und bei Lamellenpilzen metuloide Zystiden?



    LG, pablo.

    Moin!


    Nennt sich das Pilzbeschreibungstaxonomie?
    Mit welchen Synonymen nach jeweils welchen Autors Auffassung werden welche Strukturen bezeichnet? ;)


    Wichtig ist ja, daß wir uns irgendwie verstehen.
    Das war ja im Grunde die Frage von Fredy:
    Was meinst du denn nun mit "Kontext"?
    Gut, daß du nachfragst, weil: In diesem Fall einfach das Hutfleisch, also das Gewebe zwischen den Röhren und dem Hutfilz.
    Und Hutfilz ist ja auch noch mal was anderes, als Hutkruste und nochmal was anderes als Huthaut und alles wird je nach Autor und Fachgebiet sicher auch noch mal etwas unterschiedlich definiert.


    Daß Trama eben auch Lamellenfleisch, Leistenfleisch, Röhrenfleisch oder sonstwas bezeichnen kann, ist eigentlich logisch.
    Ob man davon das "Hutfleisch" explizit ausnehmen kann, wäre mal fragwürdig bei allen Pilzen, bei denen die hymeniale Trägerstruktur morphologisch vom Kontext (im Sinne von Gerds beschreibung) gar nicht zu trennen ist.
    So zB bei Cantharellales, Trametes und weiteren Porlingsgattungen, etlichen "Rindenpilzen" usw.



    LG, pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Ach woher. :)
    Wenn man sich dafür schämen müsste, was man in der Vergangenheit alles falsch gemacht hat, wäre das Leben ja grauenvoll.
    Besser ist es, stolz zu sein, daß man sich verbessert hat.


    Einige Themen von mir aus der Anfangszeit sehen auch nicht besser aus.
    Wie auch?
    Wenn man quasi mit dem Wissen geboren würde, wie man ideale Bestimmungsbilder macht, oder das Wissen über Pilze generell in die Wiege gelegt bekommen hat, dann wär's ja langweilig.
    Ist doch viel schöner, wenn man sich immer weiter entwickeln kann.



    LG, pablo.

    Lieber Markus!


    Jetzt hoffe, ich, daß ihr heute was Schönes macht, am feiern seid und nicht zu müde nach den vergangenen Tagen.
    So wie es scheint, wirst du nun ja wieder jünger und nicht älter (jedenfalls hatte ich den Eindruck). und das wird sich im kommenden Jahr wohl noch verstärken.
    Insofern hast du dir das schänste und unbezahlbarste Geschenk ja selbst gemacht. ;)


    Du blühst auf:



    LG, pablo.

    Hallo, Romantiker!


    Soso, kuschlig am Mikroskop hocken, im Kamin ein knackendes Feuer, während draußen der Regen rauscht...


    OK, finde ich nachvollziehbar und wird so genehmigt. :thumbup:
    Tagsüber warm und sonnig ist ja jetzt auch nicht verkehrt, nachts Regen, das verspricht üppiges Wachstum.
    Nachdem hier in den letzten Wochen sogar die Rindenpilze schlapp gemacht haben...



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Demzufolge habe ich wohl genau das richtige gemacht: Und die dunkle Trennlinie bei B. adusta bislang sehr erfolgreich ignoriert. ;)
    Sie ist mir einfach nicht aufgefallen, wahrscheinlich weil sie so Ton in Ton mit der Röhrenfarbe ist.
    Und daß die immer dunkler sind als das Hutfleisch, während es bei B. fumosa anders rum ist, das ist ein Fakt. :thumbup:


    Gut, daß du das Bild noch mal verlinkt hast. Ja, da ist eine Linie zu erkennen.


    Ich werde das definitiv weiter verfolgen und immer wieder mal einen B. adusta durchschneiden.
    Denn zumindest beim Stöbern in meinem Bildarchiv fand ich eins, wo ich keine dunkle Linie erkennen kann:


    Klarer Fall: Dem muss weiter nachgegangen werden.


    Bei B. fumosa finde ich die Trennschicht (sofern erkennbar) immerhin ganz nützlich zur Abgrenzung von anderen Porlingen. Weniger von B. adusta, der sieht auch sonst meist recht verscheiden aus. Ähnlicher sind da wohl Arten aus den gattungen Oligoporus, Tyromyces, Postia...
    Weichporlinge eben. Ologoporus alni (= Oligoporus subcaesius) kann da zB sehr ähnlich sehen, ist nach meiner Erfahrung aber etwas kleiner.
    Bei Trametes, Antrodia & co sind die Röhren nicht vom Hutfleisch trennbar, das sollte also keinen Anlass zu verwechslungen geben.



    LG, pablo.

    Hallo, Nando!


    Das gibt es bei mir in der Umgebung auch, daß Waldstücke gerodet werden. Auch in Naturschutzgebieten.
    Interessant dabei: nachdem ich mich erst drüber auferegt habe, durfte ich erkennen, daß da der NaBu dahinter steht.
    Bei dem Projekt geht es darum, die Kiefernmonokulturen und Roteichen - Monokulturen auszudünnen, die sich auf ehemaligen Binnendünenlandschaften und Sandtrockenrasen breit gemacht haben.


    Auch hier kann man sich über Sinn und Unsinn eines solchen Projektes streiten, aber man kann es auch einfach mal annehmen, wie es ist: geschlossene Waldstücke (Monokulturen) werden ersetzt durch offenes Gelände. Dazwischen bleiben Waldinseln stehen, darum herum natürlich sowieso.


    Ob das bei dir auch sowas ist: Keine Ahnung.
    Wüst sieht es natürlich erst mal aus, das ist bei mir nicht anders.
    Wenn hinter diesen Rodungen aber tatsächlich ein rein wirtschaftliches Interesse steckt, dann ist das mehr als makaber.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ariner!


    Wenn du untersuchst und Schnitte machst, dann mach ruhig mehrere pro Fruchtkörper. Diese dünne, dunkle Schicht (im Querschnitt als Linie) unter dem Hutfilz ist nicht immer im ganzen Fruchtkörper ausgeprägt.
    Das macht die Sache schwierig.
    Und bei jungen Fruchtkörpern kann sie ganz fehlen.


    Was das Ergebins betrifft, vermute ich das Gleiche wie Ingo.
    Bei Nummer 6 schon ziemlich sicher T. versicolor, bei Nr. 5 eigentlich auch.
    Sogar Nummer 3 würde ich als T. versicolor ansprechen. Siehe im ersten Bild die Fruchtkörper rechts außen. Auf denen sind sehr dunkle Linien zu erkennen, wohl auch mit einem Blauton drin.
    Und das ist dann wirklich ein handfestes Merkmal: Wenn da irgendwas schwarzblau oder schwarz ist, dann ist es niemals T. ochracea. Ansonsten sind die beiden Arten auch nicht ganz liecht zu trennen.
    Es ist schwer zu erklären, da gibt es auch feine (und auch nicht immer eindeutige) Unterschiede im Hutfilz, in der Art wie und wann sich die Poren ins ockerliche verfärben. Das mit der Dicke der Anwuchsstelle ist ja nicht falsch, aber es kann nach hinten losgehen.
    Die wesentlich variablere Art ist T. versicolor. T. ochracea ist im Aussehen etwas homogener.
    Natürlich können beide Arten auch zusammen an einem Stumpf wachsen. Ist eigentlich sogar ganz nett, dann hat man sie mal direkt nebeneinander.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Tja, auch bei Bovisten gilt freilich das gleiche.
    Aber interessant ist es.
    Rein vom optischen Eindruck her siehtd er für mich auch nichta us wie Lycoperdon pratense. Was aber nicht viel heißen muss.


    Zu dem Rostpilz meldet sich vielleicht Jule noch, ansonsten müsstest du ihr mal eine PN schicken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Und trotzdem: Diese Bidler schaue ich mir gerne an und lese gerne die Beschreibungen. Sehr wohl in dem Wissen, daß die Pilze auch ein erfahrener Experte ohne ein Exsikat in der Hand kaum auflösen können wird.
    Ein bisschen rantasten kann man sich, und sieh es mal so: Das, was du dir jetzt bei der Recherchearbeit einprägst, wird auf weiteren Reisen und bei weiteren Funden nützlich und hilfreich sein.


    Unter Berücksichtigung dessen, was Andreas schreibt: Es ist so vieles unbeschrieben, große zusammenhängende Publikationen gibt es nicht, das meiste ist Stückwerk.
    Persönlich würde ich bei tropischen Funden (wenn ich denn mal in den Tropen lande) auch von global verbreiteten, bei uns bekannten Arten ein Fragezeichen stehenlassen.
    Klar, Ganoderma australe kommt weltweit vor. Die Art ist bei uns in Europa sicher und recht einfach zu bestimmen.
    Aber sind in Sumatra wachsende Kollektionen wirklich das Gleiche, auch wenn sie morphologisch identisch sind?
    Muss nicht sein.


    Umso spannender ist es dann aber, sich damit zu beschäftigen.


    Viel schreiben könnte man nun noch dazu, warum in manchen Gegenden die Funga so lückenhaft bekannt und beschrieben ist. Das würde zu weit führen.
    Letztlich lässt sich eine ähnlich verlässliche Bearbeitung wie in Nordamerika, Japan oder Europa nur erreichen, wenn sich genug einheimmische Experten damit befassen.


    Dennoch kann man ja auch mal als Besucher ein paar Sachen angucken. Idealerweise dann aber so, wie Andreas das macht: Man muss auch Herbarmaterial mitnehmen und entsprechend mit den Fundnotizen archivieren.
    Mirkoskopisch und genetisch untersuchen können das auch entsprechende Spezialisten, aber mit so einer Sammlung an untersuchbarem Material kommt man immerhin schon mal ein Stückchen weiter. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Plejades.


    Vom optischen Eindruck würde ich dir zustimmen.
    Eine Bestimmung ist das allerdings nicht.
    Die Hutfarben sind zur Bestimmung von Filzröhrlingen erstmal irrelevant, ebenso ob es unter der Huthaut leicht rötzlich ist oder nicht. Das, was du zeigst, kann farblich sowohl zur Marone als auch zum Bereiften Rotfuß passen.


    Sehr viel wichtiger als die Hutfarben sind:
    A) Beschaffenheit der Hutoberfläche / Aufreißen der Huthaut
    B) Stieloberfläche
    C) vollständiges Schnittbild (!!!)
    D) Verfärbungsmuster (Maronen gibt es auch ohne jede Blaufärbung, trotzdem gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Boletus badius und Xerocomus pruinatus)


    Klar kann man mit entsprechender Erfahrung auch mal nur nach dem äußeren Eindruck einen Treffer landen. Man kann dann aber auch ganz schon daneben hauen.


    >Boletus badius<
    >Xerocomus pruinatus<


    Vielleicht sollte ich bei den beiden Portraits da noch mal auf die entscheidenden Unterschiede eingehen.
    Marone:
    - Trama im Schnitt weißlich, cremefarben, blassbelb bis ockerlich, alt im Stiel auch bräunlich
    - Blauend nur an den Poren und Röhren bei verletzung, gelegentlich auch Hutfleisch im Schnitt; niemals Stielrinde auf Druck
    - Stieloberfläche längsfaserig, im Alter strohig - holzig, gelegentlich mit rautenartiger Maserung, gelblich bis bräunlich, selten mit weinroten Tönen
    Bereifter Rotfuß:
    - Trama im Schnitt in allen Teilen leuchtend gelb
    - Blaut nur in der Stielrinde und gelegentlich sehr langsam und schwach im Stielfleisch
    - Stieloberfläche glatt, bereift oder fein beflockt, meist auf gelblichem Grund rot oder gelb befasert und / oder beflockt


    PS.:
    Auf den zweiten Blick... kanns auch sehr gut sein, daß Peter richtig liegt.
    Ist eben in der Tat nicht ganz einfach. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich fühle mich substratmäßig nicht an Nadelholz erinnert, und würde einiges auf Eiche setzen.


    Auf dem letzten Bild sieht es so aus, als wäre das Holz unter einer schwarzen Oberfläche heller, rötlichbraun. Das ist es, was mich verunsichert.
    Ansonsten würde ich schon auch an Eiche denken.
    Der ist ja gut bewachsen, da wäre Nadelholz eigentlich stärker zerfallen. Bröckeln tut er von außen nach innen, irgendwelche rechteckigen Bruchstücke sehe ich auch nicht...



    LG, pablo.

    Hallo.


    Aus meiner Sicht wäre mir Heides Frage (Auwald - Pappel - aber auch Nadelholz) etwas vage.
    Allerdings binich auch unschlüssig, denn wenn meine Idee falsch ist, dann hat man bei einem nein auf meine Frage zwar eine Art mal ausgeschlossen, aber ansonsten sieht man immer noch kein Land.


    Schwierig. Ist das eigentlich schon die dritte Frage?


    Ich sag's mal so: Ich bin gleich weg und übers Wochenende unterwegs.
    Ihr entscheidet das, darum will ich die Frage auch nicht gleich stellen.
    Kann ja gut sein, daß jemand noch eine bessere Idee hat.



    LG, Pablo.