Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Also wenn ihr das denkt, was ich denke daß ihr es denkt, dann kann man auch nach dem Schwächeparasit, Folgezersetzer, Fporstschädling und gutem aber kritisch bewerteten Speisepilz fragen.
    oder auch nur nach einem der Punkte. Ein Ja zu nur einem dieser Details würde meine Alternative nämlich ausschließen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Tja, kann schon ein, daß solche reaktionen auch mal von äußeren Faktoren verfälscht werden. Aber das ist schon ein schönes Grün, muss ich sagen.
    Allerdings: Mittlerweile bestimme ich eigentlich keinen Rötling mehr, ohne wenigstens ein paar mikroskopische Eckdaten zu kennen. Die Gattung bereitet mir zu viele Überraschungen.
    Außer Entoloma incanum vielleicht. Der ist schon ziemlich außergewöhnlich. Und typische Entoloma sinuatum mit schön gelben Lamellen. Ok. Aber sonst? Vielleicht traue ich mich in 20 Jahren wieder, mal makroskopisch was einzuschätzen. Mit entsprechender Erfahrung dann. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Auch wenn ich auf Morchel derzeit sauer bin (haben bei mir gelitten, wegen nicht eingehaltener Verabredung): Doch, gefällt mir ausgezeichnet. :thumbup:
    Vor allem das .gif aus den verschiedenen Zoomeinstellungen. Witzig.


    Gehört aber eigentlich her in den Bereich "Photographie", meinst du nicht?



    LG; Pablo.

    Hallo, Anna!


    Ja, in der Tat.
    Was soll man auch machen, wenn nicht nur Bahnpersonal und Kitas streiken, sondern obendrein noch die Pilze?
    Einfach mal genießen. Und all den anderen krempel durchgehen, der ja sowieso immer rumliegt.


    Schöne Bilder, danke!


    Ich hab' vergessen, euch was mitzugeben.
    Hätte auch mein Kopf sein können, den brauche ich im Moment anscheinend eh nicht.


    Passiert, ich freue mich mal auf weitere Fortsetzungen des Berichtes (aus "der anderen kamera").



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja & Frank!


    Zunächst mal freue ich mich natürlich, daß ihr beide euch die Arbeit gemacht habt, die Pilze zu untersuchen.
    Und dir, Abjea, vielen dank für das Einsammeln und vorstellen.
    Die Ergebnisse habe ich mir jetzt durchgeguckt, diese Vielfalt ist echt faszinierend.
    Ich bleibe für mich zwar erst ml bei den uropäischen Arten, aber ein Blick über den Rand kann nie schaden.


    Zu diesen hier hätte ich allerdings noch eine kleine Frage:
    Hat sich nun gezeigt, daß das alles das selbe ist? Bis 32j ist es ja klar, aber ab da saßen die doch zumindest an einer anderen Stelle des Stammes?
    Das wäre dann ja eine recht hübsch variierende Art.
    Beim angucken hätte ich zuerst an Daedaleopsis gedacht, nur soviel dazu, wie gut ich solche Pilze aus fernen Ländern einschätzen kann. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Auch ist die Hutfarbe bei Volvariella gloiocephala (Volvopluteus gloiocephalus) recht variabel und reicht von weiß über isabell über hellgrau bis graubraun.
    Ich denke in der Größe wird da nichts anderes raus kommen, auch wenn mich hier das büschelige Wachstum etwas irritiert. Wird wohl aber an gutem Substratangebot liegen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alis!


    Aber das Bild hat was von den Aufnahmen, die auch das Hubble - Teleskop macht. Die sind schon auch immer einen eher ungewöhnlichen Blick wert, die Pilze.
    Ich meine übrrigens auch auf diesem Bild rechts oben die in Gel schwimmenden Substrathyphen immerhin zu erahnen.
    Aber du hast recht, am besten, wir haken den mal unter dem namen ab. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!



    Peziza granulosa (Blasiger Becherling)


    Ein neues Synonym zu Peziza vesiculosa? Oder ein altes? oder wurde ein Neotypus angelegt?
    Oder ist der Nomenklatur - Gnolm, den du mir geschickt hattest, zurückgekehrt? ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andy!


    Das ist ja ein toller Platz. Da steppt der Pilz auf diesem Substrat, was für eine Vielfalt. :)
    Das rosa Dingens neben dem Weichritterling auf den Bildern 6 und 7 ist bizarr. Und auch spannend. Das wäre was, was ich so gar nciht wenigstens mal vage einordnen könnte. Ein beschädigter Schleimpilz vielleicht, Lycogala oder Tubifera, aber es kann auch was ganz anderes sein. Tolles Ding jedenfalls.



    LG, Pablo.

    Hallo, allerliebste und beste Kuschel!


    Warum hast du seit 13,5 Stunden Geburtstag und noch niemand hat was dazu geschrieben? Das ist unerhört, so geht's nicht weiter. Allgemein geringe Beitragsfrequenz ist keine Entschuldigung für diese Verfehlung.


    Und ich bin gerade nicht zuhause, kann dir also kein Bild raussuchen (tut mir leid, ich reiche das nach, nur bitte nicht Kitzeln).
    Trotzdem wünsche ich dir alles, alles Gute, vor allem sehr viel mehr davon als im vergangenen Jahr; das gilt auch für die liebe Gesundheit und zusätzlich für den einen oder anderen Pilz. Oder ein par hundert.
    Lass dich heute kräftig feiern und ruhig auch morgen noch ein wenig.


    Ganz liebe Grüße vom äußersten Süden in den Norden,
    Pablo.

    Hallo, Rossi!


    Das sehe ich im Grunde wie Dieter, also die Becherlinge würde ich eher in der Gattung Peziza vermuten.
    Die anderen Pilze sind Scheidlinge (Gattung: Volvariella). Das kannst du mal prüfen indem du dir das sporenpulver anguckst: Das wäre bräunlich mit rosaton. Champignons (erst recht Wiesenchampis) haben niemals so eine Scheide an der stielbasis. Die findest du dann wieder bei einigen Knollenblätterpilz - Arten, die gibt's aber nicht in Gewächshäusern, außer in den Gewächshäusern wachsen auch höhere Bäume wie Buchen, Eichen, Fichten usw.
    Es gibt in der Gattung noch einige kleinere Arten, die Größe ist hier leider schwer zu beurteilen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Florian!


    Die mirkoskopische Doku ist ausgezeichnet, aber: Ein paar Makroaufnahmen wären trotzdem sehr hilfreich. ;)
    Der Aufbau der Becheraußenseite passt eigentlich viel besser zu Peziza als zu Pachyella. Auch wenn nicht alle Pachyella - arten unbedingt stark ausgeprägte Substrathyphen haben müssen. Das Fleisch ist im Schnitt zweischichtig, also mit Trennschicht?
    Die Ascusreaktion in Lugol sollte eher zu Pachyella deuten, denn bei Peziza reagiert normalerweise nur die Ascusspitze amyloid, hier sieht es so aus als wären auch die Ascuswände zumindest apikal blau.
    Solche oder ähnliche sporen gibt es in beiden Gattungen, das müsste man also vorher festnageln.



    LG; pablo.

    Hallo, Peter!


    Nun passt das auf jeden Fall, auf diesen guten Bildern erkenne selbst ich die Zystiden, spindelig und darunter welche mit lang ausgezogenem hals.
    Bestimmungstechnisch müsste ich nun selbst schlüsseln, ich glaube den habe ich noch nicht untersucht.
    Bei Mycena habe ich mich bislang ohnehin mehr auf die +/- makroskopisch erkennbaren arten bschränkt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    OK, ich sehe, auf was die Zersetzer - Frage hinausläuft. Es wäre eine andere Spur als meine, aber wohl auch gut möglich.
    Dann ist es aber egal, ob man nach "Symbiont" oder nach "Zersetzer" fragt. Die Frage hilft auf jeden Fall weiter, weil sie so oder so jeweils eine der beiden Optionen ausschließt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Tja, so ist das.
    Übrigens: einer der am wiederlichsten schmeckenden Pilze, die ich jemals im Mund hatte, war Lactarius hysginus (Kuhroter Milchling).
    Sogar noch mal grauenhafter, als Hypholoma fasciculare oder Russula emetica s.l. Und den könnte man theoretisch durchaus mehrmals essen, macht etwas Buachaua, bringt einen aber nicht um.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alis!


    Ich denke mal, daß Anna und Stefan recht haben. Was du differentialdiagnostisch noch prüfen kannst, sind Träuschlinge. Da gibt es ein paar Arten, die an manche Ackerlinge erinnern, wie zB Stropharia melanosperma.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ich kann mir da - ausgehend von der Rinde - schon gut ein Prunus - gewächs vorstellen.
    Alternativ vielleicht auch in der Ecke Sorbus (Mehlbeere)?
    Phellinus tuberculosus ist nicht arg streng an ein bestimmtes Substrat gebunden. Die Wuchsform bei dem großen Fruchtkörper wäre grenzwertig, normalerweise bildet der Knubbel. Aber es liegt noch im Rahmen, solche ausgeprägten Hüte habe ich bei der Art auch schon gesehen.
    Nur um mal in die Richtung weiter zu denken. ich fürchte ja auch, daß es eine Phellinus - X - File bleibt.
    Ruf Scully und Mulder an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Nun, ich habe da so einen verdacht. Nach den Lebensbedingungen zu fragen ist ganz gut. Wenn es nun aber kein Zersetzer sondern ein Mykorrhizapilz wäre, dann jönnte man sogar noch spezifischer werden und unter anderem fragen, ob die Art obligat an Weiden (Salix sp.) gebunden ist.
    Eine Frage nach dem geruch ist aber auch nicht schlecht. Ich glaube, der Pilz hat einen. Nicht allzu spezifisch, den gibt's bei einigen Arten in der Gattung, aber es wäre immerhin ein weiterer Hinweis.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ah, der Matthias! :)
    Gut zu wissen, der ist spitze.
    Schönen Gruß!


    Kann schon gut hinkommen, mit der Sporenpulverfarbe. Müsste ich jetzt auch nachschlagen, aber ich vertraue einfach mal, daß das kein Fehler bei Wiki ist.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Dann mache ich das so. :thumbup:
    Wenn dich ein Fund aus fachlicher Sicht interessiert, dann schicke ich ihn dir auch gerne zu. Muss aber nicht sein, nur um einen Namen vergeben zu können. Für mich ist momentan die Diskussion wichtiger als ein 100% sicheres Ergebnis. Aber sag bescheid, wenn der Zufall mich hier mal was zeigen lässt, was du untersuchen willst.




    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ist das Sporenpulver von Macrocystidia denn wirklich weiß?
    Es gibt ja so einige Weißsporer, die gar kein weißes Sporenpulver haben. Einen besonders hübschen Weißsporer hatte ich ja neulich, der sozusagen ein "echter" Rosasporer ist.
    Beim Gurkenschnitzling muss ich das mal ausprobieren.


    Aber ich wüsste hier auch nicht, auf was ich setzen soll.
    Wir werden es ja erfahren, wenn Matthias die Pilze untersucht.
    Ähm: Wer ist denn der Matthias? Darf man das fargen, Dieter?



    LG, Pablo.

    Hallo, Chris!


    Die einzige Alternative zu Panaeolus, die ich hier sehe, wäre Psilocybe / Deconica.
    Ich selbst habe in beiden Gattungen so gut wie keine Erfahrungen, "Richtig" untersucht und nach Gröger & Noorderloos geschlüsselt habe ich vielleicht zwei oder drei Funde je Gattung.
    Ein kurzer Blick eben in den Schlüssel im Gröger wollte aber schon bei Schlüsselpunkt 2 von mir wissen, ob die Pleurozystiden apikal dickwandig sind.
    Insofern weiß ich leider nicht weiter. Wenn sich kein Dunkelsporerspezi dazu meldet, der aufgrund vieler untersuchter Funde mehr sagen kann, wird's schwierig. Weil sonst bleibt nichts anderes übrig als schlüsseln.



    LG, Pablo.