Beiträge von Beorn

    Moin.


    Irgendwie scheint das ja ein extrem häufiges Becherchen zu sein. In meiner Gegend gibt es den zur Zeit an jedem Standort, wo Eschen sind und der Boden nicht zu feucht ist.
    Die Frage ist, ob es auch immer pseudoalbidus ist.
    vermutlich ja, wenn die Fruchtkörper recht groß werden und im Alter / beim Antrocknen ockerlich werden...


    Irgendwie wollte ich es mal genau wissen.


    Hübsch, im Zusammenspiel mit Scutellinia crucipila (gibt's ja auch überall wo's einigermaßen feucht ist, braucht aber keine Eschen):


    Etwas angetrocknet:

    Interessant auch, daß sich die frisch und feucht herabgebogenen Ränder nach innen biegen, wenn die Bedingungen nicht mehr optimal sind.


    Im kurzen ein paar Details zu AScus & Paraphysen:


    IKI+:


    Und dann die Hakensuche. Gruselige Sache. Ich dachte echt erst, es wäre ein hakenloses Becherchen, also albidus.


    Aber du hast wohl recht, Ingo: Die sind nur einfach blöd zu ehen. Besonders an vollreifen Fruchtkörpern.
    Vielliecht kann man es hier etwas nachvollziehen; Haken = + :


    Also (natürlich) kein albidus, sondern ein pseudo.
    Vielleicht mache ich noch ein paar Stichproben.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Da hatte ich doch kürzlich >diesen hier< eingestellt.
    Und nun habe ich vermutlich den "Verwechslungspartner" gefunden, also Scutellinia torrentis.
    Vermutlich.
    Der Fundort war ein ganz ähnlicher, allerdings planar (Oberrheinebene).
    Was mich schon mal etwas wundert, beim querlesen in Ascofrance stammten Fundmeldungen meist aus montanen Regionen.


    Die Unterschiede zu S. minutella sind deutlich, nämlich makroskopisch keine:


    Das zweite Bild ist bei Kunstlicht aufgenommen, auf dem ersten sind die "realen" Farben zu sehen.


    Die Haare unterscheiden sich deutlich von denen von Scutellinia minutella:


    Sie sind bis maximal 4fach septiert (meistens 2fach oder 3fach) und erreichen eine maximale Länge von 240 µm (meistens 150 bis 200 µm). So sind sie zwar immer noch ziemlich kurz, aber länger als die von S. minutella und mehr septiert.


    Asci & Paraphysen:


    Die Sporen sind signifikant größer ich messe (bei freischwimmenden, reifen Sporen in Wasser) 17-20 x 10,5-12,5 µm.

    Das Ornament ist teilweise schon in Wasser zu erkennen.


    In BWB zeigt sich eine große Variabilität des Ornaments, teils aus mehr isolierten Warzen von ganz fein und dicht gedrängt bis grob und vereinzelt, langgezogen oder gratig. Dazu gibt es netzige Sporen, grob oder fein, Welche mit komischen Leisten drauf, welche an denen sich netzartige und warzige Strukturen mischen...

    Das ornamentierte Exospor platzt auch hier beim Erhitzen von BWB ab, wenn auch nciht so konstant wie bei S. minutella.


    Eine weitere verwechslungsart müsste für diesen Fund Scutellinia nigrohirtula sein, die aber wieder längere, dunklere und dickere Haare hätte (was schon makroskopisch erkennbar sein müsste) und einen Tik längere (nicht breitere) Sporen mit weniger variablem Ornament.
    Richtig?
    Oder kommt hier nochmal was ganz Anderes raus?



    LG, Pablo.

    Moin, Peter!


    Ah, was für schöne Pilze! :thumbup:
    ich könnte mir hier sogar vorstellen, daß du mit Polyporus melanopus einen treffer gelandet hast. Obwohl da Holz drunter ist.
    Die Alternative wäre ein merkwürdig flattriger Polyporus ciliatus (Maiporling), die können auch ganz schön groß werden. Wichtig ist die Hutoberfläche: Glatt oder ganz fein filzig / schuppig?
    Und wenn glatt, dann muss der Pilz unters Mikro und du musst Schnallen suchen, um ihn sicher von P. badius abzugrenzen.


    Nr. 6/7 hört auf den Namen Polyporus arcularius (Weitlöchriger Porling).
    P. alveolaris / mori hat eine grobschuppige Hutoberfläche und die Poren sehen auch noch mal anders aus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Tut mir leid. Das war blöd ausgedrückt von mir: Ich hatte nichts aus diesem Thema (in dem wir jetzt auch schreiben) entfernt, sondern nur das gesamte Thema an einen anderen Ort verschoben. Wo es vorher stand, weiß ich nicht mehr genau, ich glaube im >Küchenforum<? Kann das sein?
    Jedenfall - da es ja um die Identität des Röhrlings ging - fand ich es eben >hier< besser aufgehoben.
    Aber am Thema selbst habe ich nichts verändert, keine Kommentare rausgenommen oder so. Steht alles noch so da, wie es geschrieben wurde.



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Da ich der Ansicht bin, daß man allgemein einiges an den gesetzlichen regelungen zum Pilze Sammeln in Deutschland verändern müsste, war es hier schwer, die richtige Antwort zu finden.
    Hypogäische Pilze sind noch mal ein Sonderfall, eben weil der Boden aufgebuddelt werden müsste.
    Theoretisch. Es gibt ja auch Arten, deren Fruchtkörper die Erdoberfläche durchbrechen oder von Wildtieren freigelegt werden.


    Wenn es darum geht, solche hypogäischen Pilze zu Speisezwecken zu sammeln, muss man sich erstmal klar machen, daß die große Mehrzahl der Arten ungenießbar ist und dafür ohnehin nicht in Frage kommt. Bei einer weiteren Anzahl an Arten ist über Speisewert bzw. Giftwirkung nichts bekannt, wodurch diese als Speisepilze auch nicht zu gebrauchen sind. Sehr viele Arten sind schwer zu unterscheiden, oft nur mikroskopisch sicher zu trennen. Auch das macht eine Art als Speisepilz mal gleich sinnlos.
    Ich gebe zu, Tuber aestivum habe ich schon versucht zu essen. Sie riecht und schmeckt grauenhaft.
    All das wird aber - wenn es eine Freigabe in der Art wie sie zB bei Steinpilz und Pfifferling besteht - die Leute nicht davon abhalten, sich in die Büsche zu schlagen und dort zu buddeln.
    Was dann eher schlecht ist.


    Insofern: Warum sollte man das freigeben? Der Nutzen ist minimal (von kommerziellem Sammeln darf ohnehin keine Rede sein, das wäre eine ökologische Katastrophe) und der Natur geht's besser, wenn nur die rumbuddeln, die sich damit wirklich auskennen. Also Rotwild, Wildschweine und ein paar Hypogäenfreaks, die aber hauptsächlich auf Artenkunde scharf sind, nicht auf den verzehr.
    Absolut idiotisch ist natürlich, das daß Einsammeln von Trüffeln auf eigenem Grund und Boden verboten sein soll.
    Insofern kann man solche Nonsense - Beschränkungen einfach aufheben und den Interessierten einen Wisch in die Hand drücken, mit dem sie zu "Forschungszwecken" Trüffeln gucken können.
    Und wer sonst zufällig mal über einen hypogäischen Pilz stolpert: Das dürfte kaum ein Problem sein.



    LG, pablo.

    Hallo.


    In der Tat, ich stimme in jedem Punkt (wegen eigenem Thema und Erkennbarkeit der Pilze) Markus zu. :thumbup:
    Was ich aber sagen kann: Das ist nicht Agaricus augustus. Erstens ist das sogar für Pilzembryos zu klein, zweitens passt die Struktur der Hutoberfläche nicht. >Hier< sind Bilder von jungen Riesenchampis dabei. Die Hutoberfläche ist da strähnig - haarig bis feinschuppig, aber nicht rissig aufspringend.
    Was es denn wirklich sein könnte, das diskutieren wir am besten, wenn wir die Pilze auch von unten und im Schnitt usw. sehen können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Timo & Juliane!


    Seitlinge nach Bildern bestimmen ist schon eine ganz schwierige Sache. Mit hoher Fehlerquote.
    Ich halte das aber zumindest mal nicht für Rillstielige (Pleurotus cornucopiae). Herablaufende Lamellen haben ja alle Seitlingsarten. Beim Rillstieligen sind sie oft (nicht immer) stark herablaufend und gehen in prägnante, teils anastomosierende Längsrippen am Stiel über. Das Blöde: In weniger extremer Ausprägung kann das Pleurotus ostreatus (Auster) auch.
    Was hier gegen P. cornucopiae spricht, ist die Wuchsform. P. cornucopiae ist eigentlich immer deutlich und (verhältnismäßig) lang gestielt, gerne zentral oder schwach exzentrisch (auch mal bei seitlichem Wachstum am Substrat), die Hüte trichterförmig vertieft (oder wie ein Füllhorn).
    Das alles ist hier nicht zu sehen.
    Nun müsste man also zwischen Austern (P. ostreatus) und Lungenseitlingen (P. pulmonarius) unterscheiden.
    Farben, Erscheinungszeit und Geruch sind sehr unzuverlässige Merkmale in der Hinsicht.
    Bliebe also die Wuchsform. Hier erscheinen die Fruchtkörper recht kräftig, die Stiele kurz und stämmig. Allerdings sieht man davon sehr wenig. Auch Schnittbilder sind nicht zu sehen, um mal zu gucken, wie dick denn das Hutfleisch so ist.
    Ich mag mich zwischen P. ostreatus und P. pulmonarius hier nicht entscheiden.



    Noch eine Frage, warum wird das Bild nicht angezeigt?


    Es sind nur drei Attachments hochgeladen im Beitrag. Das erste scheint irgendwie verschütt gegangen zu sein. Kleine Fehler im Netz, sowas kommt vor.
    In der Regel behebt nochmaliges Hochladen des Fehlenden Bildes das Problem.



    LG; pablo.

    Hallo, Petra et Al.!


    Ich finde deine Idee durchaus interessant. Allerdings sollte man die vorgeschlagene Frage schon stellen, finde ich.
    Trotz der Zaunpfähle.
    Ich kann mir nämlich vorstellen, daß wir danach noch weitere Fragen brauchen werden.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Das Gerät ist ja schon schlicht der Hammer. :)
    Nun, ich habe ja ein ziemlich Gutes, bin aber sicher, für dieses findest du auch den geeigneten Käufer.


    Daß du dich etwas zurückziehen willst finde ich etwas bedauerlich.
    Deine Bilder und Kommentare werde ich vermissen.
    Aber egal, was du auch tust und was du nun mit der freien Zeit anfängst: ich wünsche dir alles Gute dabei.



    LG; Pablo.

    Hallo, Tanja!


    Genau, das ist ja mein Problem dabei.
    Was ich oben hingeschrieben habe, sind die Ober- und Unterwerte meiner Messungen. Ein "ungefähr füge ich meistens ein für all die nicht ausgemesssenen Sporen. ;)
    Ohne eine gute monographische Darstellung einer Gattung (mit Schlüssel) zu haben, ist es eben nciht leicht.
    Ich hatte mir Melastiza boudieri auch angeschaut, auch auf die Vorstellung von dem Fund von dir und Andreas im DGfM - Forum bin ich gestoßen. Dazu die eine oder andere Diskussion bei Ascofrance gelesen...
    Ich hatte das so verstanden, daß bei M. boudieri das Ornament noch mal ein wenig anders wäre, also die einzelnen Warzen noch stärker hervorgehoben und die Grate dzwischen zwar auch niedrig, aber etwas regelmäßiger. Zu den Sporengrößen las ich unterschiedliches, aber wenn Bilder und Werte dabei waren lief es immer auf einen adneren Q-Wert hinaus (breitere Sporen bei M. boudieri).
    Auf Farben kann man sich ja wahrscheinlich kaum verlassen, aber wenn ich mir zB >diese Bilder< ansehe, dann ist wäre das auch farblich noch mal eine andere Liga.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Superschöne Bilder! :thumbup:
    Den Pilzen muss man nach dem Regen wohl noch ein bis zwei Wochen Zeit geben. Es muss auch erstmal wieder wärmer werden. Dann tut sich da hoffentlich auch mal was, am besten auch mehr als drei vereinzelte Täublinge in der Landschaft. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Da nehm ich doch dankend eins mit. :yumyum:
    Auch wenn's in die Becher, die ich heute mitgenommen habe, nihct reinpasst. Aber es schmeckt auch aus der Flasche sehr gut.



    LG, Pablo.

    Wenn du so willst... :D


    Kaltblauer: Schönes Wort.
    Irgendwie war das an mir völlig vorbeigegangen, daß man das Zeug erhitzen kann. Oder es hat mir mal jemand gesagt und ich hab's vergessen. Aber das Ergebnis ist wirklich beachtlich.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr drei!


    Danke für die weiteren Bestätigungen. :thumbup:
    Dank der Häffner - Arbeit kann ich mir auch besser vorstellen, was mit fusoid bis subfusoid gemeint ist. Mit all den Skizzen, das ist schon sehr hilfreich.
    Danke für den Link Nobi.
    Zum zweiten Mal übrigens schon: Die wunderbare Arbeit von Häffner zu Pachyella, die dur mir letztes Jahr verlinkt hast, gehörte ja auch in die Reihe, wenn ich das richtig im Kopf habe.



    LG, Pablo.

    Klaro. :thumbup:


    Es ist immer eine Kombination. Wenige reife Sporen sind besser als keine. Das Ornament ist ja schon sichtbar, eine ungefähre Größe gibts auch.


    Bonuserkenntnis: Wenn man das BWB heiß macht, sieht das insgesamt irgendwie eleganter aus unterm Deckgläschen. Da sind nicht mehr diese Klumpen und Placken zu sehen, der Farbstoff klebt auch nicht so an den Strukturen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Darum hatte ich auch eine ganze Reihe Becherchen mitgenommen und auch etliche angeguckt.
    Nur blöd, wenn keiner davon so richtig reif ist. ;)
    Aber wenn die Haare in dem Fall ausreichend sind, um eine Bestimmung festzunageln (solche Haare hatten alle der unetrsuchten Becher), dann bin ich zufrieden. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Freut mich. Zur Art kann ich nichts sagen, ob das passt oder nicht.
    Die Gattung kam mir nur so in den Sinn, weil ich neulich nach Pilzen gesucht hatte, die makroskopisch aussehen wie Serpula. ;)



    LG, Pablo.

    N'Abend, Peter!


    Es ist ja so, daß wir uns hier in einem offenen Forum bewegen. Ohne Altersgrenze, ohne Geschlechtergrenzen, alle Leute aus allen Volksgruppen sollen mit Freuden mitmachen.
    Für deine Kinder wär's sicher auch nicht die geeignete Gutenachtlecktüre, oder? ;)


    Auch wenn es sicher witzig gemeint war, eben ein Scherz sein sollte, achten wir hier schon darauf, daß auch der Ton stimmt, daß es ein "jugendfreies" Forum bleibt. Und daß sich auch sonst niemand belästigt fühlen muss.
    Das Thema ist das eine (ich gehe absolut davon aus, daß Silbergrau keinerlei unlautere Motive dabei hatte), wie sowas weiter geführt wird das andere. Ralf hat's >hier< auch noch mal erklärt.
    Also bitte, lass es gut sein.
    Es geht ja nur drum, daß wir alle miteinander auskommen und sich niemand hier gruseln muss.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Vermutlich eine Art aus der Waldfreundrüblings - Gruppe. Die Rosa Hutfarbe dürfte sich im Alter noch verändern, die Pilze sind ja schon noch recht frisch. Es könnte auch ein Hinweis sein, daß es in Richtung Gymnopus aquosa geht, Gymnopus dryophilus s.str. und Gymnopus ocior kenne ich jung mit dunkleren Hutfarben.
    Aber die Gruppe ist mir eigentlich eh ein Greuel. Wichtig wäre hier zB die Farbe des Basismycels und die Zystiden - glaube ich.
    Hoffentlich meldet sich ncoh jemand, der sich mit deisen Hellsporern besser auskennt, mir ist das in dem Gebiet irgendwie nebulös.



    LG, Pablo.

    Hallo, Irmgard!


    Immerhin: Einmal im Jahr bringen wir dich dazu, doch einen Kommentar zu schreiben. ;)
    Aber das ist - wie du schon sagst - nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist, daß es dir gutgeht. Und ein schöner Landregen.
    Die Region um Frankfurt und Offenbach hat es mit der Trockenheit in diesem Jahr besonders schwer erwischt. Aber bis auf den äußersten Südosten, wo es viel geregnet hat, gab es im ganzen Land bisher nur spärliche Funde.


    Also Kopf hoch.
    Herbst wäre schön, da hatten wir in 2013 (wenn ich mich richtig erinnere) einen tollen Tag.
    Auch wenn es in Strömen geregnet hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Die allermeisten Mykologen, die eine Gattung bearbeiten, gehen ja "nur einem Hobby nach". ;)
    Es ist ja kaum professionell zu machen, sofern man nicht für eine Universität arbeitet. Und an Universitäten wird oft ein anderer Fokus gesetzt als solche monographischen Bearbeitungen nach morphologischen Kriterien, mit der Phyllogenetik eben in erster Linie zur Absicherung der Forschungsergebnisse.
    Wenn es Leute wie dich (und viele Andere, die sich mit anderen Gattungen diese "hobbymäßige" Mühe machen) nicht geben würde, dann stünde die Mykologie insgesamt ziemlich schlecht da. Alleine die Arbeit zu jeder einzelnen Art die ganzen Literaturstellen zu sammeln und zu vergleichen / bearbeiten, das ist ja schon ein Riesenaufwand. Aber eben ein ganz wesentlicher, ein unverzichtbarer Schritt wenn man einie Gattung wirklich verstehen will.


    OK, lassen wir das erstmal.
    Ist ein wichtiges Thema, aber gehört jetzt eigentlich nicht hier her.


    Danke nochmal für deine Einschätzung. Wenn sich nach den genetischen Untersuchungen noch neue Erkenntnisse ergeben, dann bin ich dazu neugierig. Und die dre Fruchtkörper, die ich noch habe, sind getrocknet und liegen bereit, falls das dann erforderlich werden könnte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffen & Ralf!


    Danke euch beiden. :)
    Das ist doch mal was: Ein Pilz, der sich bestimmen lässt.
    Zwar färbt sich das Hymenium mit zunehmender Reife von orange über orangerot zu rostorange um, aber das liegt wohl alles im Spielraum der Variationen.
    Die Sporen haben ja schon eine annähernd netzige Struktur, aber eben unregelmäßig, die Grate teils sehr flach, die Höcker dzwischen strak hervorstehend.
    Ich habe mir etliche Bilder zu Sporen von M. chateri angeschaut, das sieht ganz anders aus.
    Bei weiteren Arten (sind ja nicht so viele in der Gattung) müssten die Sporen entweder noch isolierter warzig sein und / oder das Hymenium knallrot ohne Gelbtöne.


    Den traue ich mich einfach so abzuspeichern. :thumbup:



    LG; pablo.