Beiträge von Beorn

    Hallo zusammen!


    Also ich darf mich ja hier eigentlich gar nicht einmischen, von Täublingen habe ich nicht die geringste Ahnung.
    Nun ist Russula vesca allerdings eine der wenigen Arten, die ich mir - wenn ideal ausgeprägt - zutraue bestimmen zu können. Und nehme sie dann auch regelmäßig zum Essen mit (bin Täublingsverkoster, kein Täublingsbestimmer). Einen Sporenabwurf habe ich da einmal ausprobiert (mehr oder weniger zufällig): Der war aber sowas von weiß. Also nicht cremefarben oder irgendwie weißlich, sondern weiß.
    Das Problem ist: Eine Sporenfarbe sehen wir hier ja gar nicht. Zu sehen ist die Lamellenfarbe. Ob man da immer exakte Rückschlüsse ziehen kann: Ich bin da nicht sicher. Was ich oben sehe ist eine Farbe, die eigentlich auch nicht mehr cremefarben ist. Das geht auf meinem Monitor schon mehr in den Bereich blassocker / cremeocker.
    Und so eine Farbe habe ich bei R. vesca noch nie gesehen. Insofern kann ich die Skeptiker hier schon verstehen.
    Allerdings: ich hatte schon das Gefühl, daß die Lamellen bei R. vesca beim Liegenlassen ein wenig eindunkeln. Was nicht am Sporenstaub liegt, das müsste eher so eine Reaktion wie ein Gilben sein. Wenn die mal über Nacht im Gemüsefach liegen, sind die Lamellen am nächsten Tag nicht mehr rein weiß. Das geht schon in die Farbe, die oben auch zu sehen ist. Und unter den Pilzen im Gemüsefach liegt dann trotzdem weißes Sporenpulver.


    Das nur mal so am Rande, als eigene Beobachtung. Was hier nun am Ende rauskommt, kann ich unmäglich einschätzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Das muss ich mir noch ein paar Mal durchlesen, in einem ruhigeren Moment.
    Ein schöner Kontrast zum Hochgebirgsprogramm von Karl. Das hat was, diese beiden Berichte direkt hintereinander zu lesen.


    Mit irgendwas hast du mir gerade einen Bärenhunger eingebrockt. Und Lust aufs Rad habe ich auch bekommen.
    Also: Später noch mal lesen, jetzt aufs Rad, noch ein kurzes Bad im Necker (auch wenn der hier nicht so schön wie Oder oder Neiße ist) und ab zum Grillen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Klarer Fall. Da würde ich derzeit auch so gerne über die luftigen Grate kraxeln. Viel besser, als hier unten schmoren zu müssen. Und derzeit gibt es hier unten ungefähr so viele Pilze wie da oben auf den Firnfeldern unter den Steilwänden: 0 (in Worten: null).


    Ich sag' mal: Danke für die Weit- und Talblicke, die Nahaufnahmen, die Abkühlung.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich finde ja auch, die Strukturen und Formen der Hutoberseiten, auch die Farbverläufe, sehen nicht gerade nach Gandoerma aus. Es sei denn, das Braune wäre Sporenpulver, dann wäre es natürlich ganz klar.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Arbeit gibt es als Print in Flora agaricina neerlandica, kann das sein?
    Jedenfalls wäre das ein Stück Literatur, daß ich mir eigentlich dringen beschaffen muss.
    Ersatzweise gehe ich über >entoloma.nl<, darin sollten die Ergebnisse der Arbeit ja eigentlich enthalten sein.
    Und du hast völlig recht: Da steht's tatsächlich so drin. :thumbup:
    Bei Engel et al. müsste ich mal gucken. Allerdings ist das Werk taxonomisch und phyllogenetisch ohnehin nicht mehr up to date. Enthält aber dennoch etliche wichtige Informationen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Claus!


    Nun könnte ich ja ganz klugscheißerisch daherkommen und sagen: "Aber du hast doch Ständerpilze gefunden, auch Porlinge sind Basidiomyceten."
    Allerdings weiß ich ja, was du meinst. Und kann es soooo gut nachvollziehen. Hier ist auch nichts als heiße Luft (im wahrsten sinne des Wortes).


    Deine Porlinge 1 & 3 können beide entweder Rotrandige (Fomitopsis pinicola) oder Zunderschwämme (Fomes fomentarius) sein.
    Im Zweifel einfach en Brutzeltest machen, der funktioniert auch bei abgestorbenen fruchtkörpern (Kollektion 1).



    LG, pablo.

    Hi.


    Nur daß wir uns nicht mißverstehen:
    Genau darum bezog ich mich auf Pilze. Denn davon verstehe ich was, ansatzweise auch von deren Bedeutung für Ökologie und eine einigermaßen solide Grundeinschätzung verschiedener Waldgemeinschaften.


    Das Problem ist, daß selbst innerhalb des Naturschutzes viel zu viel Lobbyarbeit passiert. Da spreche ich jetzt nicht vom Trockenlegen ökologisch wichtiger Sumpfgebiete für den Ausbau von Gewerbegebieten (so als Beispiel).
    Das was du ansprichst, ist ja ganz typisch: Toll, ein Vogel. Den wollen wir beobachten und schützen. Daß der Vogel ein Problem für andere Tiergruppen darstellen kann, wird nicht berücksichtigt, weil deren Lobby weniger laut schreit.
    Das ist kein Einzelfall. Auf der adneren Seite hast du wieder dem Naturschutz verpflichtete Anglervereine, die mit ihren Gewässerflächen auch teils seltsames Zeug anstellen, wobei zB irgendwelche kleinen krebse oder Wimpertierchen in die Röhre gucken...


    Das alles hat aber nichts mit der Qualifikation der agierenden Naturschützer zu tun.
    Sondern mit mangelnder Kommunikation untereinander. Wenn jeder (und jeder verband) sein eigenes Süppchen kocht, sich nur um den relativ begrenzten eigenen Wirkungskreis kümmert (Vögel, Wild, Bäume, Fische, Käfer, Pilze, Orchideen), dann kommt einfach nichts Sinnvolles bei raus. Auch wenn die jeweiligen Spezis durchaus Ahnung haben, wovon sie reden. Es geht darum, untereinander Austausch zu schaffen. Leider habe ich den verdacht, daß die übergeordneten Organisationen und Behörden in ihrer Aufgabe als Schnittstelle zwischen den fachkompetenten Einzelverbänden oft auch überfordert sind. Und dann eben das machen, was a) finanziell am meisten einbringt und wo sich b) nachher am wenigsten Leute beklagen.


    Aus meiner Sicht müsste hier eine viel stärkere Zusammenarbeit mit Instituten und Universitäten statt finden, insbesondere als Berater der staatlichen Organe. Dazu müssten aber auch fachübergreifende Studiengänge geschaffen werden und die Institute müssten dringen die sog. Laien (die oft gar keine sind, sondern zumindest im Bereich der Mykologie Profis ohne Uniabschluß) mit ins Boot holen. Alleine schon, um auf den immensen Datenschatz zurückgreifen zu können.


    OK, jetzt bin ich auch abgeschweift.
    Aber es ist eben auch ein interessantes Problem. Und auch wenn es schon oft im Forum diskutiert wurde, wegen mir kann man sich da immer wieder mal Gedanken machen.
    Bevorzugt natürlich in respektvollem (typischem) Ton. Weil es fällt es dann komischerweise anderen viel leichter, auf die Ideen einzugehen und Kritik wahrzunehmen, als wenn's mit der Keule kommt. ;)



    LG; pablo.

    Hallo.


    Ich denke, es kann nciht schaden, Funde und Bilder zu diskutieren. Und da kann man natürlich auch weitere Informationen angeben. Ich bin sicher, daß Sepp durchaus die Ökologie der Art im Hinterkopf hat. Aber ich bin auch ziemlich sicher, daß ihn eine solche Ergänzung keineswegs stört.


    Übrigens: Ich habe noch nie so ein tolles Bild dieser Art zustande gebracht. Ein Traum. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulli!


    Nr. 1: Passt. :thumbup:
    Nr. 2: Amanita excelsa var. excelsa f. subcandida. Diese Form ist nicht so selten und meint eine Weise Farbvariante der eingesenkten Form des Grauen Wulstlings. Machs dir nicht zu schwer, nenn den Pilz: "Grauer Wulstling" und behalt im Hinterkopf, daß der eben sehr variabel ist. ;)
    Perlpilz ist richtig.
    Am Ende hast du anscheinend Mehlräslinge (Clitopilus prunulus) gefunden. Idealerweise sporen die noch rosabraun ab, dann hast du ähnliche Trichterlings - Arten ausgeschlossen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    da wir hier ja Exemplare in mehreren Altersstadien haben, kann man das Frabspektrum schon recht gut abschätzen. L. versipelle, albostipitatum und aurantiacum halte ich jedenfalls für unwahrscheinlich. :)


    Eben drum, genau.
    Wobei ich L. albostipitatum / leucopodium / rufum und L. aurantiacum (ss. L. quercinum) sogar schon wegen der stielbekleidung ausschließen würde. Da ist ja nichts weiß oder rotbraun hier, sondern schon ganz jung schwärzlich. Und die Hutfarben passen dann in ihrem Spektrum schlecht zu L. versipelle.
    Dann bleibt noch die Frage nach L. piceinum, bei der ich zur Zeit einfach nicht mit Sicherheitz sagen kann, welches da die solidesten Kriterien zur Trennung von L. vulpinum auf der einen und L. aurantiacum (L. quercinum) auf der anderen Seite sind.



    LG, Pablo.

    Hi.


    OK, Fadenmolch.
    Ein Name, für die Liste. :thumbup:


    Was habe ich verpeilt? :rolleyes:
    Wurde sowas angeleiert? :/
    Oder gar vollzogen? ;(


    Mach mich schlau. :)


    Nein, keine Sorge, nichts ist an dir vorbeigegangen, gar nichts hast du verpeilt.
    Das war nur so eine spontane Idee, daß wir das in den nächsten Jahren mal wieder machen sollten.
    Mit allem drum und dran, Bergmolchen, Fadenmolchen, Stachelingen, Pyrenopezizen an Fingerhut (gibts auch welche an Lupinen?) und Björn als Dozent.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Kontroverse Meinungen sind schon OK. Aber lasst es nicht überkochen.
    Bei einer Sache hake ich nochmal ein:

    Zitat


    ... selbsternannter und ohne Nachweispflicht der eigenen Fähigkeiten, seltsamen Naturschützer...


    Ich kann nicht sagen, wie es in der Botanik und Floristik aussieht.
    Ich kann mit absoluter Gewissheit sagen, wie es in der Mykologie aussieht: Da sind es nicht die Leute mit irgendwelchen Diplomen und zertifikaten, die wirklich Ahnung haben (mal abgesehen von den DGfM - PSV, und auch da gibt es solche und solche). Die Leute, die dort Zusammenhänge wirklich beurteilen können, sind die Hobbymykologen, die sich über lange Zeit ihren Stoff selbst beigebracht haben. Durch eigene Beobachtungen und Erfahrungen, durch Literaturstudium, durch Diskussion mit anderen Mykologen.
    Viele Myko - Freaks, die ich kenne, haben sich dabei auch ein ziemlich herausragendes Verständnis von Ökologie insgesamt (also fachübergreifend) angeeignet. Und da bin ich viel eher gewillt, einigen "selbsternannten Pilz- und Naturschützern ohne Nachweis ihrer Fähigkeiten" zuzuhören, als manchen "offiziellen Stellen und Organen".
    Da bilde ich mir ein, inzwischen auch so weit meinen Blick auf die Natur (Fachübergreifend) geschärft zu haben, daß ich selbst beurteilen kann, wem ich vertraue und wem nicht. ;)


    Und zum Sommerflieder kann ich nichts sagen, weil ich mich damit gar nicht beschäftigt habe. Gewiss, nun ist mir die Pflanze bekannt. Bzw. sie war mir auch vorher schon bekannt, nur einen namen dafür hatte ich nicht. Hier in der Subtropischen Wüste um mannheim herum ist die Pflanze schon recht verbreitet, betätigt sich offenbar vor allem als Pinonier auf Brachland / Ruderalflächen. Darum sieht man sie wohl auch vermehrt vom Zug aus.
    Mehr kann ich nicht sagen, dazu müsste ich die Pflanze erstmal ein paar Jahre beobachten, wo die sich sonst noch rumtreibt.


    Das Auftreten von Neophyten lässt sich in einer globalisierten Welt nicht vermeiden, im Zuge der Klimaerwärmung ist es dann auch einfach so, daß sich Pflanzen auch ausbreiten können, die dazu vorher nicht in der Lage waren. Das gilt ja auch für Pilze, und ebenso für Tiere.
    Alles hat zwei Seiten. Ein Auge drauf haben sollte man schon. Beobachtungen austauschen.
    Kontrovers diskutieren (!), auch um die Sache im Bewusstsein zu behalten.



    LG, Pablo.

    Ja dann: Pfüedi!


    Der Gruß ist mir aus Bayern bekannt. Und mir war ganz unklar, wie weit der regional "richtig" ist.
    Aber davon abgesehen: Klar würde ich gerne mal einen trip nach Kärnten machen. Mit einem Trip ins Allgäu und nach Vorarlberg verbunden. Die Zeit ist rar, das Jahr müsste einfach mehr Wochen haben, jede Woche mehr Tage und jeder Tag mehr Stunden.
    Aber eins ist sicher: Ich reise nicht nach Österreich, ohne auch bei dir vorbeizuschauen Peter.


    ***


    Pfüedi, anderer Peter!


    Es war ein Bergmolch?!? Da hatte ich was durcheinandergebracht. Aber umso besser! Glitschig, klein, aber total famos!
    Für die nächsten Jahre sollten wir unbedingt mal wieder eine Hornberg - Woche für Forum - Freunde anleiern. Und dann bist du auch dabei. Vielleicht kann man den Kursleiter (Björn?) dann bestechen, daß mal ein Ausflug in die Schluchsee - Region gemacht wird. Da gibt's zwar viele Pilze, aber auch Bergmolche. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Craterelle!


    Du kannst es auch in Beständen von Fichten und / oder Douglasien versuchen. Die gehen auch ganz gut als Substrat, zumindest in den Hügelregionen hier im Südwesten. Es kann aber auch sein, daß die Art eben in deiner Region weniger häufig ist. Die Verbreitungsdichten sind ja immer unterschiedlich. Ich denke zwar, daß du ihn bald findest (und dann immer wieder, ist ja meistens so). Vielliecht liegts aber auch einfach an der Gesamtsituation zur Zeit: Kaum ein Pilz bildet Fruchtkörper. Und es liegt nicht primär an den Niederschlagsmengen. Denn die waren im letzten jahr noch geringer und es zeigten sich trotzdem mehr Frischpilze.


    Wenn du Phaeolus für irgendein Projekt brauchst, dann sag bescheid. Sowas kann man auch verschicken.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Apropos Karlsruhe: Da gibts ja Schooge und Mugge, oder?
    Jedenfalls ist das hier vielleicht interessant für dich: >Pilzausstellung<.
    Eventuell schaffe ich es am kommenden Sonntag, dort auch für ein oder zwei Stündchen vorbeizuschauen. Aber wenn, dann wohl auch erst am nachmittag, so gegen 16/17 Uhr.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ja, guck ruhig mal. Auch wenn ich eher an Kühlschrank / Gemüsefach (also so um 5 °C) dachte. Beim tiefkühlen sollte iegentlich gar nichts passieren, weil die Hyphen absterben und sich nicht mehr weiter entwickeln. Also auch keine wunderlichen Merkmale basteln können, wie Clitopilus prunulus oder Omphalina discorosea. Da hat das Entwicken von "Zystiden" über nacht im Kühlscharnk wohl schon zur Beschreibung neuer Arten geführt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Gunnar!


    @ Pablo: "andere Sporengrößen, andere Sporenformen und Ornamente, anderes Wachstum der Paraphysen usw." - das trifft nicht zu. Die Merkmale sind arttypisch. Bei Basidiomyceten gibt es Mißbildungen bei Sporen, wenn die Entwicklungsbedingungen nicht optimal sind. Paraphysen gibt es bei Tuber nicht.


    OK, danke!
    Ich muss gestehen, eine Trüffel hatte ich noch nie "in Kultur". Bei Basidiomyceten ändert sich so Einiges, da können Pilze mal Pseudozystiden entwickeln, die eigentlich gar keine haben. Und das recht rasch. Bei Ascos (operculate Becher) hatte ich bisweilen schon mißgestaltete Paraphysen, auch Sporen mit abweichenden Größen, aber da war nicht klar, ob das durchz die Lagerung kam oder schon von vornherein eine Schädigung vorlag.
    Egal wie: Gut, daß du es richtig gestellt hast. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.
    Oder kann man in Kärnten eigentlich Pfüedi sagen? Nee, oder?


    Jedenfalls: "Der Spezi" Nobi hat da bestimmt den richtigen Riecher.
    Bei mir ist es so: ich fand mal eine Melastiza, >aber M. chateri war's nicht<.
    Die Art würde ich jedenfalls gerne mal finden, ich denke mit dem regelmäßigen Netz sollte das dann schon klar sein.


    Diese besonderen Gnolme sind doch sicher die des Hochgebirges, oder?
    In keiner Kindheit am Schluchsee fand sich auch ab und an eine Bergmolch, danach habe ich nur hin und wieder einen Teichmolch gesehen. Zum Beispiel beim Malone - Peter im Offebeschersumpfland.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi & Ralf!


    Meine Idealvorstellung ist ja immer noch folgende:
    Statt den Kleinkram nach dem Entasten einfach im Forst liegen zu lassen (Ökologische Katastrophe, die nur zu Massen an Steinpilzen und Japanischem Springkraut führt), sollten den die Forstarbeiter an geeigneten Stellen einfach kontrolliert abfackeln. Nicht alles, aber eben den Großteil, der nicht natürlich von Insekten und Pilzen abgebaut werden kann.
    Das würde zwei Probleme mit einem Schlag lösen (tote Wälder, die an zuviel Kleinholz ersticken + Mangel an Biotopen für alle Brandstellenbesiedler aus Fauna, Flora und Funga).


    Nebenbei interessant: Am Wochenende hörte ich die Meldung, daß im bereich Schifferstadt in RLP einige Waldgebiete abgebrannt sind. Was mich erst geärgert hat, könnte sich auch als Glücksgriff herausstellen. Aber nur dann, wenn die abgebrannten Gebiete sich selbst überlassen werden, also da nicht maschinell drin rumgepfuscht wird.
    Muss ich mir ab nächstem Jahr jedenfalls mal angucken, was sich da so entwickelt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Safran!


    Das ist ein berechtigter Einwand. Bei dem Pilz, den ich im Auge habe, ist die genaue Lebensweise wohl noch nicht ganz klar. Allerdings stellen da alle Quellen, die ich für verlässlich halte (u.A. meine eigenen Beobachtungen) schon eine klare Bindung an verschiedene Moosarten fest.
    Soll heißen (im Bezug auf die verlässlichste Quelle = eigene Beobachtung):
    Funde der Art ohne Kontakt zu irgendwelchen Moosen: 0
    Funde der Art mit erkennbarem Kontakt zu Moos: ca. 5000 (+/- 1000)
    Eine weitere denkbare Frage wäre die nach der aktuellen Verwandschaftsbeziehung in eine bestimmte Ordnung, aber das berührt eben schon wieder mikroskopische Bereiche...
    ...würde die Art aber wohl schon sehr eindeutig festnageln.



    LG, Pablo.

    Moin Moin!


    In der Tat, bestechende Aufnahmen!
    Klar kann man dem etwas abgewinnen. :thumbup:


    Nur mit einem Satz hapere ich ein bisschen:

    Zitat


    ...bringen mich momentan keine 10 Pferde in schattige Gefielde.


    Wohl wegen den Mücken. In der Karlsruher Region wohl eher: Schnooge. ;)
    Aber: Vom Schatten in die Sonne heißt doch in dem Fall vom Regen in die Traufe, weil: Auf sonnigen Grasflächen werden die Mücken hier abgelöst von den Bremsen. Und die finde ich irgendwie noch schlimmer. :cursing:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Alm- und bergkulisse ist traumhaft. Das ist ein wunderbarer Ort, an dem man nicht nur Pilze finden mag, sondern auch einfach nur auf die Zacken der Berge gucken mag, die Kühe bimmeln hören oder Fichtennadeln riechen mag.


    Daß es aber dort doch auch schöne Pilze gibt, wird so nebenher klar. Ich kann's nicht genau bestimmen, aber eine Melastiza ist das, diese Roten. Makroskopisch dachte ich eben an Melastiza boudieri, so ganz rot ohne orange oder gelb. Aber die Sporen passen nicht, mit so schön regelmäßigem Netz passt das eher zu Melastiza chateri. Aber da fragst du besser mal bei den Spezis für solche Pilze nach.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    Zumindest einen guten Kandidaten könnte man dann mit einem "Ja" rauskegeln.
    Also den, den auch Stefan noch im Blick hat.
    Wenn niemand eine bessere Idee hat oder mir mit der Frage zuvorkommt, frage ich morgen abend.



    LG, Pablo.