Beiträge von Beorn

    Hallo, Abeja!


    Sorry. Ich hatte gerade ungefähr 10 Seiten Text getippt. Leider werden PC - Tastaturen noch immer von Vollhonks entworfen, so daß es da Tasten zu geben scheint, die es eigentlich nicht geben dürfte. Irgendwo bin ich drauf gekommen - kompletter Text weg. X(


    Ich versuch's trotzdem noch mal in aller Kürze.


    Zu dem Dachpilz: Das machst du schon ganz richtig. Du hast nicht nur einen sehr guten Blick für die Details, sondern recherchierst ja auch sehr gründlich. Es ist schwer bei Arten, die man selbst noch nicht sicher in der Hand hatte. Und die NAchbararten eben auch nicht. Ich hatte diese Art einmal in der Hand, habe sie aber nicht selbst mikroskopiert. Da will ich mir kein Urteil erlauben. Ich gebe dir recht, daß makroskopisch sehr viel möglcih ist. Aber es ist meist auch eine Sache der Erfahrung, um die richtigen Nuancen zu erkennen und auch treffsicher zu beurteilen.


    Bei den Trameten schreibe ich's mal so: Zumindest Bild 2 im letzten beitrag ist sicher T. versicolor.
    Bei den beiden in Bild 3 möchte ich mich bei der linken nicht festlegen.


    Hier mal ein Bild einer recht dünnen T. ochracea an Birke:

    Die hatte aber immerhin diese typische, gesprenkelte Hutoberfläche und auch eine verdickte Ansatzstelle.
    T. ochracea ist in meiner Gegend übrigens nicht selten und durchaus bodenvag. Sie kommt auch gerne mal mit T. versicolor an einem Stumpf vergesellschaftet vor. Tatsächlich sah ich anfang des Jahres auch mal einen Stumpf mit T. versicolor, T. ochracea und T. pubescens.


    Zu deiner Nummer 43:
    Ich denke da immer noch eher an Antrodiella hohnelii. Wie sich das mit der Vergesellschaftung dieser Art mit Inonotus verhält, ist noch nicht völlig geklärt. Gefunden habe ich die auch schon an einem Stamm ohne sichtbare Inonotus - Fruchtkörper.
    Diese Kollektion von A. hoehnelii:

    War mit Inonotus radiatus vergesellschaftet. Interessant sind die zitronengelben Farbtöne am Hutrand, die ich bei T. versicolor und T. ochracea nicht kenne. Habituell passt dein Fund auch gut zu A. hoehnellii, die kann auch mal so eher rosettenförmig auftreten. Die Zonierung ist ja eher verwaschen und undeutlich bei deinem Fund, ich würde das A. hoehnelii auch einräumen, daß das geht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Pilz 1 würde ich in dem Fall (siehe ausgeprägt doppelter Ring) auch ohne Mikro ziemlich sicher als Agaricus bitorquis (Stadtchampi) ansprechen. Der ist wie A. campestris schon ein Röter, auch wenn die Verfärbung bei beiden Arten entweder sehr schwach ausgeprägt ist oder fehlen kann. Zudem kann A. bitorquis auf dem Hut auch recht stark gilben, wenn er das gerade schick findet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hallo!


    Oha, wie könnt ihr nur!
    Da sitze ich, nicht nur in schwüler, lebensfeindlicher Hitze, sondern auch noch total erkältet und pilzlos und was macht ihr?


    ---


    Ich ziehe nach Hamburg.


    Das ist ja enorm, was sich dort abspielt.
    Wobei ich auch gerne ohne Pilze dabei gewesen wäre, einfach so mit euch feinen Leuten.


    Ich muss das Thema morgen nochmal lesen. Ohne Halsweh geht's besser.
    Vgl Nr. 12 mit Lactarius serifluus, und von den Schirmlingen, von denen sich Anna da ein Sträußchen pflückt, würde ich gerne die Stielbasis sehen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Marion!


    Meine Güte, manche Leute machen einem wirklich Angst. 8|
    Vielleicht solltest du da nochmal bescheid sagen, nicht daß die Pilzfinderin auf die Idee kommt, den zu verspeisen. Wie es sich bei L. elaiophylla (wenn es denn die Art ist) verhält ist mir nicht bekannt, aber es gibt schon ein paar Arten von kleinen Schirmlingen, die Amanitine in ernstzunehmenden Konzentrationen enthalten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Wie war das jetzt gleich wieder mit der Giftigkeit von L. helvus (Maggipilz)?
    Weil ich schon hin und wieder mitbekommen habe, daß Leute den auch ganz gerne verzehren.
    Da war doch mal eine Quelle, die sich damit ernsthaft beschäftigt, ich komme nur nicht mehr drauf...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ui, da müsste ich jetzt erst nachgucken, was der aktuelle Stand dieser Liste ist.
    Mal abgesehen vom einmaligen verzehr von Grünlingen esse ich freilich auch Hallimasch (A. mellea und A. ostoyae, A. gallica war auch schon dabei), Netzhexen (wie schon erwähnt) und diverse Porlinge (Schwefelporling, Riesenporling, Sklerotienporling).
    Was zu rauchblättrigen Schwefelköpfen und zu Behangenen faserlingen drin steht, weiß ich nicht.
    Ob Wiesenellerlinge (Cuphophyllus pratensis) auf der Positivliste stehen, da bin ich auch gerade nicht so sicher.


    Aber mit vielen Arten ist es ja auch so: Die isst man, wenn man sie in ausreichender Anzahl findet. So zB die Wiesenellerlinge, die nehme ich normalerweise nicht mit (obwohl die lecker sind), weil es eben eine gerschützte Art ist. Aber gebietsweise sind die häufig, werden von so ziemlich niemandem gesammelt und wenn dann mal eine ganze Wiese damit vollsteht...


    Bei anderen selteneren Arten hatte ich bislang einfach noch keine Gelegenheit, weil ich die lieber stehen lasse, als mich an einem oder zwei Fruchtkörpern sattzuessen.
    Insofern: Von mir keine Daten zu Boletus depilatus, Boletus queletii, Amanita strobiliformis usw.
    Warum auch? Meist findet man genug häufige Arten wie C. cibarius, B. edulis und B. reticulatus, weitere essbare Amanitas, Champignons (wobei ich da einige Arten meide), Riesenschirmlinge, Stockschwämmchen, einige häufige und leckere Täublinge und Milchlinge und einiges mehr.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Dann hat die Frage ja immerhin schon mal weitergeholfen. :thumbup:
    Wenn es die Gattung ist, an die ich denke, sind das auch laut GPBWs Saprophyten.
    Momentan komme ich aber mit nachdenken nicht voran, irgendwas habe ich mir wohl am Wochenende eingefangen, so daß mein Schädel gerade platzt und ich vor rostigen Zahrädern im Hals nicht rauchen kann. X(



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Weich kenne ich den auch, wenn frisch jedenfalls. Weich und irgendwie "saftig", woibei dieser Saft ziemlich klebrig war.
    Das Problem ist: ich habe keine Ahnung, wie weich oder fest G. pfeifferi im Jungzustand ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Bei Filzröhrlingen guckst du am besten immer nach den Pünktchen. Die Stielfarbe ist ohnehin bei den meisten Arten sehr variabel, ist zur Bestimmung also ein eher nachrangiges Kriterium.
    Solche roten Pünktchen aber sind schon was Handfestes, das gibt es nur bei X. rubellus und X. communis. Angeblich auch ganz selten bei X. bubalinus, aber da würde ich mal ein großes Fragezeichen hinter setzen wollen.
    Allerdings können bei diesen Arten die Pünktchen auch mal fehlen.
    Dann läuft viel über das Gesamtbild und die Mikroskopie.
    Aber Bestimmung von Filzröhrlingen ist ein Riesenthema, über das schon etliche Bücher geschrieben wurde. ich tue mich da gerade etwas schwer, das in drei Sätzen zusammenzufassen. ;)


    Bild 8 sieht aus wie die Hutoberfläche von Polyporus badius. Was eine Art wäre, die bei mir am Rhein in den selben Habitaten vorkommt wie P. squamosus und P. tuberaster. Mit beiden habe ich P. badius auch schon am selben Substrat gefunden.
    Durcheinanderwachsende Fruchtkörper beide Arten wären durchaus möglich.


    Also mich fragt mein Gröger bei Dachpilzen immer als allererstes ein paar Mikrodaten ab, dabei fängt er mit den Pleurozystiden an. Dann fragt er nach der Huthautstruktur, nur ob das ein Trichoderm, ein Hymeniderm oder eine Mischung aus beidem ist, lässt sich makroskopisch nicht immer einwandfrei zuordnen. Klar, ein Hymeniderm sollte erstmal nichts schuppiges oder haariges haben (es sei denn, da ist wegen Witterungsumständen was schiefgegangen). Die beiden anderen HDS - Typen sind aber makroskopisch nicht wirklich zu unterscheiden.
    Was da über die Abziehbarkeit steht: Verlass sich nicht drauf. Ich hatte heute P. pallescens und P. phlebophorus untersucht, bei beiden ließ sich die Huthaut in Streifen abziehen. Ist aber sowas von Hymeniderm (nur aus blasigen - birnenförmigen Elementen bestehend).
    Aber ich werde ganz bestimmt auch nicht sagen: "Deine Annahme ist falsch".
    Denn auch ausschließen kann ich es ja nicht. Und bei den ~12 Dachpilz - Arten, die ich bisher kenne, war die von dir erwähnte nicht dabei.
    Das Problem ist auch, daß es von so ziemlich jeder Dachpilz - Art Albinoformen gibt. Das Merkmal der Farbe ist in der Gattung also unter Umständen sehr irreführend, und ansonsten gibt es nicht viele konstante Merkmale, von der Huthaut (die du ja erwähnt hast) mal abgesehen. Auch ob ein Knöllchen vorhanden ist doer nicht, erscheint mir persönlich eher wachtumsbedingt zu sein.


    43 ist also Lenzites betulina in jung? Interessant, so hatte ich den noch nicht gesehen. :thumbup:
    Oder hast du auf Bild 44 zwei Arten? Bei denen rechts sind ja die Lamellen am Hutrand gut zu erkennen. Wenn links was anderes wäre, dann würde ich da aber doch eher Trametes ochracea als versicolor vermuten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Eine ähnliche Erfahrung haben Lea und ich gestern auch gemacht. Es ist wirklich erstaunlich, wie manches der Hitze trotzt.
    Die Pilzvorkommen konzentrierten sich bei uns dann auf wenige, örtlich stark begrenzte Stellen mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit, aber da ging es dann zur Sache. Ähnlich wie bei dir. Nur daß ich nicht so schöne Bilder zustande bekomme.


    Zu deinen Funden ein paar Kommentare:
    Polyporus tuberaster kann auch sehr groß werden, Hutbreiten bis satt 20cm sind mir durchaus schon begegnet. In freier Wildbahn scheint die Art nördlich der Alpen selten ein Sklerotium auszubilden, ich habe jedenfalls noch keines gesehen.
    Rätselbild (08): Das ist aber die Hutoberfläche einer anderen Polyporus - Art, richtig? Der wächst aber bei mir auch sehr gerne mit den beiden großen Schuppenhütigen Arten zusammen.
    12-13: Die schuppenhütige Form von R. cyanoxantha kenne ich nicht. Aber das hier ist ganz sicher Russula virescens. :thumbup:
    21-24: Heißt sich Xerocomellus communis (engelii) = Eichenfilzröhrling. Siehe rote Pünktchen in der Stielspitze + Verfärbungsmuster.
    27-28: Höchstwahrscheinlich ja. Das cf würde ich trotzdem stehen lassen, da es noch mindestens eine makroskopisch kaum zu unterscheidende Art gibt (Steccherinum bourdotii)
    29-31: Da sehe ich nichts anderes als Meruliopsis (oder wie auch immer) corium. Die ockerliche Färbung mag Hitze und Trockenheit geschuldet sein. Die Art wird auch gerne von Bakterien besiedelt, die das Hymenium dann wahlweise blutrot oder blau färben (wie bei Plicatura crispa). Das sehe ich hier aber nicht.
    38-42: Bei solchen Dachpilzen wird ohne Mikroskopie kein Ergebnis rauskommen, sorry. :(
    43: Wenn das nicht 44 in jung ist (oder ganz junge Trametes ochracea), dann würde ich den gerne mal von unten sehen und an dem Stamm nach Inonotus suchen. Antrodiella hoehnellii kann durchaus von oben so aussehen.
    44: klarer Fall, oder?
    45: Mahlzeit. :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias & Dieter!


    Falls ihr auf Ditte spekuliert: Die weilt derzeit außer Landes. ich weiß nicht, wie der Internetzugang in Finnland ist, aber einer von euch kann ihr ja eine Mail oder eine PN schreiben und zu diesem Thema verlinken. Dann geht das nicht unter und sie findet den Pilz, wenn sie wieder zurück ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Das sind schon tolle Aufnahmen!
    Irgendwann möchte ich die Art auch mal wieder finden, und dann richtig und nicht als Einzelfruchtkörper.
    Bei dem Porling hatte ich den selben Gedanken wie Gábor.
    Zur sicheren Unterscheidung von Ganoderma pfeifferi müsste man ihn mal noch durchschneiden, aber erstmal reifen lassen ist auch dahingehend besser.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rasmik!


    Neue Erkenntnisse habe ich dazu jedenfalls nicht. Man muss auch berücksichtigen, daß "ist im Pilz nachgewiesen" erstmal nichts über die Konzentrationen aussagt. Beim Kahlen Krempling ist die Konzetration wohl recht hoch und führt auch da meistens erst nach wiederholtem verzehr zu (ernsten) Problemen. Eine ähnliche Situation haben wir bei den Erdritterlingen, in denen Stoffe nachgewiesen wurden, die den Inhaltsstoffen im Grünling ähnlich sind ( ---> mögliche Giftwirkung).
    Aber in welchen Konzentrationen?
    Und: Wirken diese "verwandten Stoffe" tatsächlich auch so wie die Stoffe, die die entsprechenden Vergiftungen ausgelöst haben?
    Oder ist nur eine bestimmte Kombination von Stoffen für die Giftwirkung einzelner Pilze verantwortlich?


    Da sind - in vielen Bereichen, nicht nur bei Netzhexen - noch sehr viele Fragen offen oder nur unbefriedigend beantwortet.
    Das Risiko sollte man sich allerdings schon bewusst machen. Ob man deswegen vom Verzehr völlig absieht oder vielleicht nur geringe Mengen isst, muss man selbst entscheiden.
    Ich muss hier auch mal gestehen, daß ich selbst schon Grünlinge (dann aber die richtigen, also T. equestre, nicht T. frondosae!) verzehrt habe. Aber nur einmalig, da der Pilz bei mir kaum zu finden ist.
    Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es da einige Rätsel, was die Giftwirkungen von Pilzen betrifft.
    Man könnte sogar so weit gehen und sagen: Der Verzehr von Wildpilzen an sich ist riskant. Und zwar unabhängig von der richtigen Bestimmung. Da einfach über die genauen Zusammensetzungen der Inhaltsstoffe wenig bekannt ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan!


    Es ist alles richtig, was du zitierst.
    Das Problem bei Boletus luridus: Es hat wohl in der Tat Fälle gegeben, wo Leute beim Verzehr und bei gleichzeitigem Alkoholgenuss unangenehme Reaktionen hatten. Und das waren nicht unbedingt Leute, denen man eine Verwechslung mit Boletus torosus (sehr seltene Art in Deutschland, die tatsächlich nachweislich Coprin enthält) zutrauen würde.
    Das allerdings sind eher Ausnahmen. Die meisten Menschen, die ich kenne und die den Pilz essen, haben damit keine Probleme. Bei mir ist es ebenso: Ich vertrage den gut, auch mit einem oder zwei Bierchen dazu. Nehme ihn aber selten mit, da der hier gerne auf "von Hunden gedüngten" Flächen wächst oder völlig vermadet ist.
    Die Giftigkeit im Rohzustand ist ja bei allen blauenden Röhrlingen mehr oder weniger gleich: Auch Flockis (Boletus erythropus) sind roh stark giftig. Maronen (Boletus badius) sind roh zumindest leicht giftig.
    Unverträglichkeiten für bestimmte Pilze kommen bei so ziemlich jeder Art vor, egal ob gegart oder nicht. Bei den meisten Arten sind sie selten, d.h. nur wenige Menschen reagieren empfindlich.


    Fazit: Wenn du Boletus luridus selbst probieren möchtest, rate ich erstmal zur Vorsicht. Sicheres Erkennen ist der erste Punkt (ist eh klar). Dann mit einer kleinen Menge anfangen, erstmal ohne Alkohol probieren. Beim nächsten Mal, wenn du es gut vertragen hast, auch mal ein kleines Bierchen dazu. Wenn dann immer noch keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, sollte es ok sein.


    Man weiß halt auch nicht, was die Zukunft bringt. Daß Coprin in der Art nicht nachgewiesen ist heißt ja nicht, daß nicht ein anderer, unbekannter Giftstoff in dem Pilz sein kann, der für die Reaktionen bei einigen Leuten verantwortlich ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Roland!


    herzlich willkommen bei den "verrückten". ;)
    Danke für deine Vorstellung. Düren bei Köln? Da wirst du sicher bald Anschluß an einige eingefleischte Pilzler finden. Momentan ist es echt zäh mit der Suche, Pilze finden sich nur an sehr speziellen Stellen und dann meist auch nicht unbedingt die, die man auch gerne kulinarisch verwenden mag. Aber vielleicht wird sich dein Fokus da auch nach und nach ein wenig erweitern. Es gibt viel zu entdecken, auch an Pilzen, die nichts für die Pfanne sind.


    Ausgehend von deinen 46 Lenzen habe ich die Vorstellung mal aus dem Bereich für "junge" Mykologen zu den Vorstellungen für jedermann und -frau verschoben. Also ganz altersunabhängig.
    Also mach's dir gemütlich hier beim Schmökern und Schreiben.


    Viel Spaß,
    Pablo.

    Moin Mentor!


    Ui, der Stacheling!
    Dazu hast du aber sowas von mein Beineid! :thumbup:
    Ist es scabrosus, regalis oder glaucopus?



    LG, Pablo.

    Prost!


    Koffein in geringen Mengen soll ja auch gut sein zum Einschlafen. Oder bei manchen Menschen immerhin so wirken. Bei mir klappts, es darf nur nicht zu viel starker Kaffee sein. Heute würde aber auch das nichts ausmachen. Weil schlafen bei über 30 ° gehört nicht zu den Sachen, die ich gut kann. Also fiel das letzte Nacht aus. Dafür heute ein eher sportlich geprägtes Programm aus Rad und Wald. Mal schauen, ob ich nun die Augen zu bekomme. Etwas abgekühlt hat's auch, leider ohne Regen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wow, ein REM - Zugang, das ist natürlich eine geniale Sache. :thumbup:
    5-6 µm ist ziemlich klein für Agaricus. Da müsste sich was machen lassen. Wichtig wären aber neben den Zystiden auch die Basidien (ob zwei- oder viersporig).
    Rein optisch würde das hier schon zum Zuchtegerling (Agaricus bisporus) passen. Von der Art gibt es diverse Erscheinungsformen.
    Wären die Basidien nicht zweisporig, dann müsste es ein schwacher Röter aus der Gegend um Agaricus subperonatus sein. Da gibt es aber schon einige Arten.


    In diesem Fall würde für eine Betrachtung auch schon ein Lichtmikroskop mit 1000facher Vergrößerung (Ölimmersion) ausreichen.
    Aber wenn du einen REM - Zugang hast, dann hast du vielleicht auch einen Zugang zu einer Bibliothek?
    Ein guter Agaricus - Schlüssel ist in Regensburger Mykologische Schriften Band 17; Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa Teil II; Autor: Frieder Gröger.
    Der ist auch auf einem sehr aktuellen taxonomischen Stand.
    Die Sporengrößen der Champi - Arten habe ich leider nicht im Kopf, müsste ich jetzt auch erst nachschlagen.


    Übrigens: Alle Agaricus - Arten sind Saprophyten, ernähren sich also von totem organischem Material und gehen nie Mykorrhizaverbindungen ein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    So habe ich den Pilz jedenfalls noch nie gesehen. Sieht aber auch schön aus.
    Möglicherweise ist die Trockenheit nicht so schlimm. Die Art gehört ja zu Polyporus, die meisten Arten der Gattung sind recht resistent was Trockenheit betrifft. Selbst im allertrockensten Frühjar, wenn sich ekine Morchel raustraut, sind Polyporus squamosus und Polyporus badius bei mir in der Ecke Massenpilze. Und heute fanden sich bei extremer Hitze im trockenen Wald etliche Sklerotienporlinge (Polyporus tuberaster).
    Mal sehen, vielleicht entwickelt sich der ja noch.
    Du kannst - wie schon erwähnt - die Bilder gerne auch ins Portrait stellen.



    LG, pablo.

    Danke!


    Dein Wort in Gottes Ohr. :thumbup:
    Aus Falmenta habe ich durchaus positive Nachrichten, dort sollen in diesem Jahr schon Steinpilze gefunden worden sein. Und außer Steinpilzen, Flockis und Pfifferlingen sammeln die Leute da nicht viel. Meine Perlpilze, Täublinge und Milchlinge wurden da schon sehr skeptisch beäugt. ;)



    Und für Pablo ´ne große Portion Fruchteis ... und Krabbenbrötchen. :)
    Obwohl bei dem Bild dann doch vielleicht ein Grog angebracht wäre. :/


    Krabbenbrötchen tut gut. Das Fruchteis kommt in den Rucksack, das hebe ich mir für später auf. :thumbup:
    Grog funktioniert nicht. Ich habe gestern abend versucht mich zu betrinken. Es hat nicht geklappt. Durch die Hitze funktioniert mein Stoffwechsel offenbar anders: Alkohol wird abgebaut, noch bevor der die Blut-Hirn-Schranke passieren kann. X/



    LG, Pablo.

    Oh, Anna!


    Was für ein wunderschönes Bild. Nicht nur wegen dem herrlichen Wetter, sondern auch...
    Zum Glück ist es nicht mehr lang hin für mich.


    Du weißt ja, ich muss unken. Dann ist die Freude nachher umso größer, wenn doch nicht alles so schlimm ist. Oder die Enttäuschung nicht so groß, wenn es so schlimm ist.



    LG, Pablo.