Beiträge von Beorn

    Hallo zusammen!


    Nicht zu vergessen die Arten mit den orangenen und die mit den olivgrünlichen Schneiden.
    Olivgrünlich fällt mir an Holz zB M. viridimarginata ein, der aber farblich auch anders aussehen sollte.
    Mich irritiert hier, daß die Pilze (bis auf den auf dem ersten Bild) so dunkel sind und gar keine rötlichen oder grauroten Töne zeigen, wie ich es bei M. rubromarginata und M. purpureofusca eigentlich kenne. M. rubromarginata bisweilen wohl auch grau, aber insgesamt dann heller als die hier gezeigten Fruchtkörper.
    Mein erster Eindruck von der Optik her wäre Mycena leucogala (dunkler Weißmilchender Helmling) geswesen, aber die austretende, weiße Flüssigkeit beim brechen des steiles wäre sicher auch aufgefallen.
    Aber ich frage mich trotzdem, ob die gefärbten Schneiden hier nicht irreführend sein könnten. Ich glaube, manche Arten können das gelegentlich, obwohl sie es eigentlich nicht machen sollten. Mycena haematopus (Großer Blutmilchhelmling) wäre so ein Fall, der wohl hin und wieder mit roten Lamellenschneiden auftritt.


    Naja, schwierig eben. Ich kenne mich in der Gattung auch wohl nicht gut genug aus.


    Bei den Tintlingen ist es leider ebenso schwierig, weil alle drei Arten, die Matthias genannt hat, bei uns in der Ecke (wenn Oftersheim das Oftersheim bei Schwetzingen ist) recht häufig sind. und ich sehe da meist auch keine großen Unterschiede in der Bereifung der Stiele.


    Schade eigentlich bei so einer tollen Anfrage, daß es so schwierig bleibt. Aber schuld sind die Pilze. Die machen sich gerne geheimnisvoll. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Deine Pilzgründe sind einfach der Hit. :thumbup:
    Und klar ist diese weiße Amanita was Interessantes, Stefan. Vor allem, wenn man eine Schwiegermutter oder so loswerden will. :evil:


    Die Reifpilze / Zigeuner finde ich übrigens wirklich sehr lecker. Habe ich letztes jahr erst für mich entdeckt und stellte einen sehr schönen, aromatischen Geschmack fest.


    Deine Nummer 5 sieht auch hübsch aus, Peter. So mittelkleinoder ganz klein? Wenn's keine Mycena acicula ist, dann würde ich da Saftlinge vermuten und will die genauer sehen. Weil dann wüsste ich bislang nicht, welche das sein sollten.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Der dritte wird sich ohne mal mit dem Mikroskop reinzulinsen nicht klären lassen. Das könnte eine Sebaciuna sein oder auch einer der vielen, vielen weißlichen, glatten Rindenpilze, die auch auf Erdboden übergehen können. Oder etwas unreifes, was sich dann gar nciht bestimmen ließe.


    Das zweite sollte an einer alten Eiche gewachsen sein, richtig? So rein vom Äußeren sieht das mal wie ein einigermaßen typischer Wulstiger Lackporling (Ganoderma australe) aus. Aber wie Stefan schon schrieb: Sollte man schon genauer draufgucken. Und mal durchschneiden.
    Lackporling (Gattung Ganoderma) halte ich aber für sicher.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan-Arne!


    ich halte den Fund von Gernot für absolut richtig bestimmt. Ob die Dichte der Lamellen ein sinnvolles Merkmal ist, glaube ich nicht. Aber den Lamellenansatz kannst du dir mal anschauen, die sind bei Agrocybe pediades meist etwas mehr ausgebuchtet. Ansonsten ist es nicht leicht mit der Bestimmung, das ist schon richtig. Meinie S. semiglobata - Funde waren insgesamt immer etwas kräftiger als die meisten fruchtkörper von A. pediades, die ich gesehen habe. Auch war da (also beim Träuschling) immer irgendwie Pflanzenfresserdung im Spiel (Esel oder pferd).
    Die Farbe des Sporenpulvers sollte schon dunkler sein bei Stropharia, auch dunkler als das hier auf dem Bild. Und den Pilz von Birki halte ich für reif genug, daß das auch in den lamellen zu sehen sein sollte.
    Wie das mit den Sporen ist, müsste ich jetzt nachgucken.



    LG; pablo.

    Hallo, Thomas!


    Vom Jungfernellerling gibt es auch Formen mit pigmentierten Hüten. Aber eins haben auch diese (mit brauner Mitte = var. fuscescens; oder ganzer Hut +/- hellbraun = var. ochraceopallida) gemein: Den eher dünnfleischigen Hut und die glänzige, schmierige Hutoberfläche. Und auch meist einen durchscheinend gerieften Hutrand.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wiltrud!


    Schöne Aufnahmen!
    Was die Funktion der Häärchen betrifft, das ist wohl nicht wirklich geklärt. vermuten kann man, daß das eventuell Parasiten das Vordringen zu den sporentragenden Elementen erschweren soll.


    Oder dem Pilz friert leicht, so daß er gerne Pelz trägt. ;)



    LG; pablo.

    Hallo.


    Meine Boertmann - Ausgabe von '96 führt den als Varietät (var. pallida), weil dem Autor außer der Farbe keine harten Trennmerkmale bekannt sind. Aber Boertmann führt auch an, daß er nie intermediäre Formen gesehen hat. Was bei einer so "häufigen" Art (H. pratensis s.str.) schon auffällig ist. Insofern vermutet er, daß eine Trennung auf Artebene (dann eben als H. / C. berkeleyi) durchaus gerechtfertigt sein könnte.
    Da gibt es doch eine neue Auflage, oder? Wäre interessant, was da dazu drin steht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    In den Porling an dem Ast hättest du mal reinschneiden können. Ich vermute, du hättest eine durchaus ernstzunehmende gelatinöse Schicht zwischen Röhren und Hutfleisch gefunden. Diese Schicht wäre allerdings nicht schwarz gewesen, sondern analog zur Farbe der Poren eher so rosagrau, altrose, vielleicht ein wenig orange.
    Mich erinnert das eher an den Zweifarbigen Porling (Gloeoporus dichrous). Solche rosa- bis orangetöne in den Röhren und Poren kann B. adusta eigentlich nicht.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Hey, bei dem ungewöhnlichen Wuchs auf Polyporus varius / leptocephalus zu kommen ist alles andere als einfach. ;)
    Zumal hier nicht nur eine Fehlentwickelung der stiele vorliegt, sondern auch die Poren unverschämt groß ausgefallen sind.
    Trotzdem: Ich würde da auch mitgehen. Schon auch mangels Alternativen.
    Aber eine Wachstumsstörung liegt da unbedingt vor.



    LG, pablo.

    Hallo, Juliane!


    Stephans Idee finde ich eigetnlich gar nicht schlecht. Vielleicht war die Milch ja darum schlecht zu erkennen, weil sie klar, also nicht weiß sonder durchsichtig war? Und möglicherweise entwickelte sich beim Antrocknen ja sowas wie eine Maggigeruch?
    ;)
    Wenn die Stiele allerdings beim Durchbrechen ausfasern (also nicht zu den bröckeligen, faserfreien Sprödblättlern = Milchlinge und Täublinge gehören), dann passt hier weder Keulenfuß - Trichterling noch Kerbrandiger Tricherling wirklich. Der kerbrandige hat so weit aufgeschrimt normalerweise nicht so einen gleichmäßigen Hutrand und der Keulenfuß hat eine aufgeblähte Stielbasis, meist wässrig - weich, die in der Konsistenz an die Stiele vom Horngrauen Rübling erinnert.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Ich glaube >dieser< wäre so einer (also mit Psilocybin). Eike hat den auch schon mal fürs >Forum vorgestellt<.
    Ich glaube aber, es gibt noch ein paar mehr. Ich glaube aber auch, daß die noch heikler sind, als die kleinen saprophytischen Dunkelsporer. Denn bei Rißpilzen dürfte der Giftcocktail noch weniger bekannt sein, da sind möglicherweise noch ein paar Gifte als Bonus drin, die noch schlimmer krank machen als das Psilocybin.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    OK, da scheinen wohl Server - Probleme zu bestehen. Ich kann die Seite aktuell auch nicht öffnen.
    Das wird sicher wieder, aber wir könnten es auch anders machen. Es wäre nachher ein ziemliches Freilos und hart an der Grenze zum erlaubten. Weil ja nicht nach den Namen gefragt werden soll. Aber könnte man vielleicht fragen, ob Eigenschaften des Pilzes sich im lateinischen oder im deutschen Namen wiederspiegeln? Ansonsten wird's echt schwer, man könnte noch nach mirkoskopischen Eigenschaften fragen. Aber das wollen wir ja im Grunde auch vermeiden. ich glaube allerdings: Wenn man hier die Gattung weiß, ist der Pilz anhand dessen, was man auf dem Bild sieht gut zu benennen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Du hast völlig recht, Karl. Dafür kenne ich zum Beispiel keine Täublinge und keine Kohlenbeeren. :whistling:
    Und natürlich ist es im Moment auch etwas aus der Not geboren, weil es kaum anderes zum Untersuchen gibt. Aber nur ein bisschen. Von den Schwierigkeiten bei der Bestimmung abgesehen mag ich solche Pilze schon irgendwie.


    Wie das zwischen Murph und Peri war...
    Ich weiß es nicht mehr genau, aber Murph hat Peri wohl so hungrig angestarrt, daß der sich die Frage verkniffen hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffi!


    Dann nun auch hier und ganz offiziell Willkommen.
    Irgendwas bleibt immer hängen, systematisch muss es nicht sein. Einfach nur, worauf man Lust hat.
    Für mich klingt Gelbfüßler nicht nach Ente, sondern mehr nach Südwesten.
    Vielleicht läuft man sich bei eienm Treffen ja mal über den Weg.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Ich fürchte aber, ein wenig durchscheinend geriefter Hutrand müsste schon da sein, um einen Jungfernellerlling draus zu machen. Zumindest bei so weit aufgeschirmten Pilzen. Oder waren die extrem trocken?
    Aber wo du recht hast: Der Lamellenansatz ist schon extrem für eine Clitocybe. Das will so richtig auch nicht passen. Die Lamellen stehen auch sehr weit auseinander dafür. Den Vorschlag ziehe ich zurück.
    Neue Idee: Eine weiße Form von Cuphophyllus pratensis (Wiesenellerling).



    LG; Pablo.

    Hallo, Murph!


    Das ist eine Freude, die Tour nochmal durch deine Perspektive zu sehen. Könnte ich auch gut haben, dann sehe ich sicher auch noch mehr Pilze. Es war sehr schön, dich dabei gehabt zu haben. Den Mehlräsling hat aber glaube ich einer deiner Begleiter aus dem Norden gefunden, ich habe nur einen Fingerabdruck draufgemacht.
    Jedenfalls kann man sagen, mit einer Begleitung wie der deinen wird's nicht langweilig. Auch da normalerweise Pilze gestanden hätten...
    Aber man kann eben nicht alles haben. Manches ist auch einfach schön, so wie es ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!



    Das Psilocybin in manchen Rißpilzen wäre noch nicht mal das Hauptproblem, fürchte ich. Der Muscaringehalt in einigen arten dürfte noch unangenehmere Folgen als Parasympathomimetikum haben. Aber das ist ja nun auch längst nicht in allen Arten enthalten. Nur so lange man da keiinen Überblick hat, welches nun welche Art ist und was dann darin enthalten ist...
    OK, immerhin zu I. adaequata weiß ich dank deines Freundes jetzt mehr. Muss man nur noch die Art finden und auch bestimmen können. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Jürgens Pilzflora ist ja allen zugänglich und eine hervorragende Seite. Das könnten wir in der Tat als referenz nehmen. ich würde aber vielleicht vorschlagen, nur nach dem ersten Teil zufragen, nicht nach dem Zusatz in Klammern.
    Weil, du hast recht: Meine Riechnerven kann ich hier ja nicht hochladen. Und um den Pilz fürs Forum zu beschreiben, müsste ich den erstmal finden.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Du hast recht, auch da sollte eine Quellenangabe her. Weil eben musste ich feststellen, daß zB Krieglsteiner und Ludwig den Geruch unterschiedlich angeben. Allerdings nicht als "neutral" oder "unbedeutend", was bei 123 der Fall wäre.
    Die Frage ist: Welche Quelle? Ich bin da nicht so recih bestückt. Ob der in Pilze der Schweiz drin ist, müsste ich erstmal nachschlagen.


    Schwierig...
    Vielleicht finde ich ihn ja heute, dann könnte man als Referenz meine eigene Geruchseinschätzung nehmen. :D



    LG, Pablo.