Beiträge von Beorn

    Hallo, Merija!


    Höchstwahrscheinlich >Boletus radicans<, ja.
    Ablecken ist eine hervorragende Methode zum Verkosten von tiefgekühlten Süßspeisen (Fruchteis etc.), aber um den Geschmack von Pilzen zu ermitteln untauglich. Dazu nehme man ein etwa erbsengroßes Stück in den Mund, zerkaue dieses und bewege die Kauprobe im Mund umher. Manche Geschmäcker lassen bis zu 2 Minuten auf sich warten. man kann aber auch vorher schon aussoucken, wenn es unerträglich wird. ;)



    Idealerweise fertigt man auch zur Bestimmung noch ein Schnittbild an, um die Farbverläufe und Verfärbungsmuster von Stielbasis bis Scheitel erkennen zu können. Das ist oft bestimmungsrelevant.
    So kannst du hier zB auch Arten wie Boletus appendiculatus und Boletus fechtneri sicher ausschließen. Die sind auch habituell etwas anders, aber um das zu beurteilen ist ein wenig Übung mit Röhrlingen ganz gut.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Notiz an meine To-Do-List: Diese beiden Helmlinge an einem tag finden und mal nebeneinander legen.
    Aber deine BEschreibungen zu Wuchsform und Färbung sind für mich schon mal einleuchtend und auch anhand der wenigen eigenen Funde bisher nachvollziehbar.



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Wenn es ein Saftling ist, dann kann es bei der Form und den farben ja kaum was anderes sein (gestern noch mal den Boertmann durchgeblättert).
    Also wenn ich nun dagegen setze, dann sind sie weg, die Chips?


    Aber ich kann sie mir ja wann anders zurückholen (vielleicht)...
    Also gut: 3 Chips, daß der Pilz nach dem ernten nicht schwärzt. :thumbup:
    Falls die Auflösung erst nach Freitag kommt, schreib mir bitte eine PN, damit ich nicht vergesse, mir die Chips abzuziehen.
    Ab freitag bin ich erstmal ein Weilchen weg und ohne Netz.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    So ist das aber eben, das Wachstum ist sehr unterschiedlich verteilt. In den Gebieten wo es in diesem Jahr nicht mehrmals ausgiebig geregnet hat, wächst halt nichts. Oder eben nur Pyrenos. ;)
    Das kommt wieder, keine Sorge. Besseres Wetter vorausgesetzt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Cortinarius camphoratus trotz des gelben Fleisches?


    Bei dem Gelbfuß bin ich nur nach den Bildern nicht 100%ig sicher, welcher der beiden das nun ist. So vom Gesamteindruck denke ich aber eher an den Filzigen. Essbar sind sie beide (wenn auch längst nicht so gut wie Reifpilze), den Kupferroten (Chroogomphus rutilus) mag ich persönlich lieber.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Da ist sogar eine ganze Reihe von Kiefernsteinpilzen zu sehen.
    Einer auf dem vierten Bild von oben. Dann auf den drei letzten Bildern, das vierte von hinten lässt freilich vor allem Pilz auf Pilz erkennen und das fünfte von hinten ist auch wieder ein Kiefernsteinpilz.


    Übrigens: Die müssen nicht bei Kiefern wachsen. Buche und Eiche gehen auch als Mykorrhizapartner, bei Fichte bin ich mir nicht sicher.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Auch hier, klasse Funde! :thumbup:
    So schön bunt und vielfältig.


    Diesen Rehpilz würde ich auch gerne mal sehen. Bisher kenne ich nur die Art aus dem Kiefernwald mit den weniger grob abstehenden Hutschuppen, also den Kiefern - Habichtspilz (Sarcodon squamosus).
    Die Reifpilze sind ein Augenschmaus. Und auch ein Gaumenschmaus, aber ein richtig guter.
    Die Nummer 4 ist auch ganz lecker, ich nehme mal an, da gibt es keine Kiefern und das sind etwas verblasste und verkahlte Filzige Gelbfüße (Chroogomphus helveticus).
    Nummer 10 ist eine Schildflechten - art (Gattung: Peltigera).
    Nicht zu bestimmen ist die Koralle, das geht bei den gelblichen Arten nur mikroskopisch.


    Edit:
    Mausmann, hast ja recht. 8|
    Geniale Pilze. Jetzt nicht unbedingt der Schwindling (roch der nach Kohl), sondern die mit den roten Hüten und hellen Stielen.
    Mycena adonis (Korallenroter Helmling)?



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr PIlzfanatiker!


    Sehe ich da einen nassen Wald? Wenn ja, bitte auch hierherschicken, den Regen. :)
    Tolle Aufnahmen, wie Tuppie bin auch ich ganz angetan von der Frontalansicht des Schneckenmonsters.


    Bei dem Erdstern sehe ich im Moment keinen grund, warum das nicht Geastrum pectinatum (Kragenerdstern) oder Geastrum striatum (Kammerdstern... oder bringe ich die Namen gerade durcheinander?) sein kann. Müsste man mal von unten sehen.
    Solange man die nicht ausschließen kann, würde ich die beiden sehr viel häufigeren Arten für wahrscheinlicher halten. ;)


    Bei dem Rißpilz wäre interessant gewesen, ob entweder blaue Farben an der Stielbasis oder violette bis rosaliche Farben an der Stielspitze vorhanden waren.



    LG; pablo.

    Hallo, Nonntal!


    Ich habe davon noch keinen einzigen in diesem Jahr gesehen.
    Aber jetzt, dank deiner Bilder, weiß ich wieder so ungefähr, wie dieser Pilz ausschaut.


    PS.: Wo ist Frl. Meier? Muss ich denn alles selbst tippen. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Spuga!


    Blamieren tut sich hier niemand. Man wird ja nicht mit allerhand Pilzwissen geboren, das kommt ja erst mit der Zeit dadurch, daß man sich Funde genau anguckt.
    Übrigens kann man sich sehr gut auf die Erfahrung von Andreas verlassen, wenn er da einen Lilaschneidigen (M. orpureofusca) sieht, dann kommt das nicht von ungefähr.
    Ein eigenes Bild von Mycena purpureofusca aus dem Schwetzinger Hardt kann ich anbieten:

    Sieht deinen Pilzen schon sehr ähnlich. Ich hatte den letztes Jahr auch erst als M. rubromarginata fehlbestimmt. Hat sich anhand der Zystiden dann aber irgendwann geklärt. Nach welchen Kriterien man die beiden Arten makroskopisch trennen kann, da bin ich noch nicht schlau genug. Ein paar weitere Funde bringen vielleicht Aufschluss.


    Immer raus mit deinen Fragen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Stephan und du werdet bei dem Saftling die richtige Spur erkannt haben. Wenn das Pilzchen dann noch irgendwo dunkel anläuft, ist es ein Treffer.


    Und Stephan hat es schon anklingen lassen: Um Ramarien sicher und taxonomisch einwandfrei bestimmen zu können, führt kein Weg an >diesem Buch< vorbei. Hat seinen Preis, ist es aber wert. Und dazu noch auf deutsch. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Johannes!


    ich hoffe, du hast ein paar hungrige Mägen um dich rum zur Aushilfe. Weil alleine so eine Masse Pilz, da vergeht einem schnell der Spaß. Ich hab's auch schon versucht, irgendwann kann man keine Riesenbovist - Steaks mehr sehen.
    Wichtig ist, daß er innen weiß ist, außen ist eher egal.


    Man sollte vielleicht in diverse Pilzbücher noch die einzige wirkliche Verwechslungsmöglichkeit (außer Fußbällen) reinnehmen:
    Riesenkürbisse, diverse; Albinoformen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Es ist halt immer die Frage, nach was man so sucht.
    Korb vollmachen ist derzeit nicht ganz einfach. Aber Pilze gibt es schon, und es werden mehr.
    Der Norden hat ja schon, nun drücke ich noch dem äußersten Süden die Daumen.
    Wo seid ihr und was macht ihr eigentlich am 12./13. September, Andreas?


    Im nächsten Jahr, das wird schon was.. Björn spekuliert eh auf so eine Art Forumstreffen in Hornberg, da kommt also was auf uns zu.


    Wer sucht, der findet. Ganz offtopic mal ein paar Pilze der letzten Tage, völlig unkommentiert.
    Agrocybe putaminum = Robuster Ackerling:


    Boletus erythropus = Flocki:


    Ceriporia reticulata = Netziger Wachsporling:


    Clitopilus hobsonii = Muschelförmiger Räsling:


    Coprinopsis lagopus = Hasenpfote:


    Coprinopsis nivea = Schneeweißer Misttintling:


    Fistulina hepatica = Ochsenreischling, Leberzunge (ähm?):


    Hohenbuehelia grisea = Graufilziger Muscheling:


    Hohenbuehelia mastrucata = Pelziger Muscheling:

    Eventuell sind die beiden auch identisch, das einzige wirklich signifikante Trennmerkmal scheint die Dicke der gelatinösen Schicht zu sein. Die Sporen sind bei H. grisea im Schnitt etwas länger, Behaarung und Farben variieren innerhalb einer Kollektion so stark, daß ich daraus keine Merkmale ableiten kann. Am ehesten könnte farblich die Farbe der Lamellen beim Antrocknen noch etwas bedeuten (zitronengelb vs. ockergelb), aber naja...
    Besser mal getrennt dokumentiert, als nachher den Salat den Kuchen wieder trennen zu müssen.


    Laetiporus sulphureus = Schwefelporling:


    Oligoporus lacteus (tephroleucus) = Milchweißer Saftporling:


    Phaeolus schweinitzii = Braunporling:

    Und Ingo, falls du mitliest: Diesmal ist es sicher diese Art und es ist ganz sicher Eichenholz. Und der Pilz sitzt auch definitiv an diesem Stamm. Interessant sind aber die Rhizomorphen, die sich von dem Pilz über das Eichenholz und dann in den Waldboden und dort meterweit durchs Gedöns fortsetzen. Und ohne da den Ursprung gefunden zu haben: Irgendwo ist da Nadelholz, denke ich. Und dieser Fruchtkörper somit ein Übersteiger.


    Phanerochaete laevis = Glatter Zystidenrindenpilz:

    Da muss mal ein neuer deutscher Name her. Es gibt viel zu viele Gattungen, die Zystidenrindenpilz heißen.
    Ich nenne den jetzt mal: Mattsamtiger Fransenrindenpilz.


    Phlebiella vaga = Schwefelgelber Stachelspor - Rindenpilz:


    Pleurotus pulmonarius = Lungenseitlinge:


    Pluteus depauperatus = Heller Reifstielstieldachpilz:

    Ist natürlich nach diversen Autoren das Gleiche wie Pluteus plautus. Warum ich das schon makroskopisch kaum nachvollziehen kann, siehe 3 Bilder weiter unten.


    Pluteus diettrichii s.l. = Rissiger Dachpilz:

    Auch hier kann man eigentlich noch mal trennen. Wenn Pluteus diettrichii streng genommen eine Art ohne Kaulozystiden ist und mit kleinem Wuchs, dann ist das hier natürlich Pluteus poliocnemis.


    Pluteus romellii = Gelbstieliger Dachpilz:


    Pluteus semibulbosus = Knolliger Reifstieldachpilz:

    nach Ansicht der meisten Autoren gleichzusetzen mit: Pluteus plautus. Bzw. mit Pluteus depauperatus.
    OK, es mag ja Arten mit hoher Variationsbreite geben. Aber diese beiden (siehe 3 Bilder weiter oben) sind so verschieden wie nur was. Auch in Konsistenz und Haptik. Auch mikroskopisch sind da ein paar Unterschiede, aber die sind ziemlich marginal, könnte man ignorieren. Makroskopisch ist das für mich aber niemals das Gleiche wie der "plautus" weiter oben.


    Rhodonia placenta = Rosafarbener Saftporling:


    Simocybe sumptuosa = Üppiger Olivschnitzling:


    Xerocomellus chrysenteron = Gemeiner Rotfußröhrling:



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    ich würde ja, aber weil ich ab Freitag ja etliche Zeit weg bin, klappts nicht. Zwei Wochen Netzentzug. ;)
    Ich glaube aber, es dürfen ruhig auch mal ein paar leichtere Pilze kommen. Dann geht's auch zügiger voran.
    Achso, für die kommenden Runden bin ich natürlich abgemeldet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Enrico!


    Alles Gute für ein Neues Jahr!
    Erfolg mit allen deinen Projekten wünsche ich dir und natürlich daß dabei die Pilze nicht zu kurz kommen. Einen guten Blick hast du ja, dazu möge bald auch allerhand Spannendes und Buntes kommen.




    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Fein, doch noch eine Gegenstimme.
    Auch wenn es ein "Riesenpilz" sein soll?
    Aber von mir aus: Gerne!


    Wenn's nachher keine von beiden Arten ist, dann packen wir wieder ein und probieren es bei einem anderen Pilz.



    LG; Pablo.

    Hallo, Paul!


    Wenn in den gelben Bereichen kleine Pünktchen sind (und so sieht es jedenfalls aus) und in den eißen Bereichen keine Basidien wären, dann sollte man mit Hypocrea citrina (deutscher Name ist mir gerade nicht bekannt) vergleichen.


    Kürzlich habe ich auch sowas gefunden:




    und dem Fund eben diesen namen gegeben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    In der Tat, und auch in einem wunderbar jungen Zustand.
    Gute Dokumentation übrigens.
    Nur das Holz kann ich leider nicht bestimmen. Es sieht nach laubholz aus, Eibe würde ich hier auch ausschließen. Das habe ich auch noch nie als Bauholz gesehen, der Stamm wirkt dafür aus meiner Sicht zu kräftig und zu gerade gewachsen.
    Eiche mag ich nicht unbedingt ausschließen.



    LG, pablo.

    Hallo, Murph!


    Sollte ich anhimmeln sagen? Nein, das passt ja auch nicht. Eine Begutachtung mit interessiertem Blick - zu verkopfert.
    Ähm...
    Lass uns Pilze suchen. :)


    Peter, das ist ja auch kein Zeug, für das man sich interessieren muss. Und jetzt die schlechte NAchricht: Bei den meisten der hier gezeigten Pilze kann ich ncoh nicht mal sagen, ob die essbar sind.


    Andreas: Danke!
    Eigentlich hätten wir (Markus als Gastgeber) euch ja auch gerne eingeladen. Und auch Harry und Fredy und viele mehr...
    Aber besser heben wir uns das mal für pilzreichere Tage auf, oder?
    Wie ist die Lage am Bodensee?



    LG; pablo.

    Hallo.


    Das verstehe ich absolut!
    Und genau soll es auch sein, zumal: Es fuchst einfach, wenn sich zwei Arten so ähnlich verhalten. Ich kenne das Problem. Man möchte es lösen und klären - da heißt es hartnäckig sein.
    In diesem Fall muss sich letztlich Birki entscheiden. In deinem Fall denke ich sehr wohl, daß ihr die beiden Arten schon richtig bestimmt habt. und ich denke, daß du diese Pilze bei der nächsten gelegenheit noch genauer unter die Lupe nehmen wirst, um mir ggfs. eine Bestimmung um die Ohren zu hauen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein Vergleichsbild von Agrocybe pediades hätte ich noch im Angebot, ebenfalls mit einer schwach ausgeprägten, diffusen, aber erkennbaren Ringzone:

    Neben der Farbe des Sporenpulvers, dem Lamellenansatz und der Wuchsweise (irgendwie mit Dung assoziiert oder nicht) kann man auch mal etwas reiben und riechen: A. pediades riecht mehlig, S. semiglobata glaube ich nicht.



    LG, pablo.