Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Es gibt auch bei Hallimaschb immer wieder mal grenzwerte Kolletionen, die sich nicht einer bestimmten Art zuordnen lassen. bei deinem Fund würde ich mal so gefühlasmäßig den Dunklen (Armillaria ostoyae) favorisieren.
    Wenn es um den verzehr geht: Trotz aller Berichte, daß manche Arten weniger vertragen werden als manch andere, dürfte es keine Rolle spielen. Einfach austesten mit einer geringen Menge. Sofern du die Gattung sicher erkennst und die Pilze auch frisch genug sind. Ich vertrage sowohl mellea, als auch ostoyae und gallica gut. Sammle aber auch nur frische Fruchtkörper mit noch geschlossenen Hüten und gare die auch gut durch, also brate sie an und lasse sie dann mindestens noch 15 Minuten bei kleinerer Hitze schmoren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Wenn's um den Wolfsröhrling geht, stehe ich auch mit leeren Händen da.
    Aber Zweifel habe ich nicht an deiner Bestimmung. Boletus wueletii scheidet bei den Farben (insbesondere Stielfleisch) aus, Boletus dupainii vor allem wegen der Stieloberfläche, Boletus comptus sollte nicht so knallig gefärbt sein und meist immerhin an der Stielspitze ein Netz haben, Boletus adalgisae müsste im Hut schon irgendwelche Brauntöne zeigen und im Alter etwas anders geformt sein.


    Zwei Fragen:
    Hutoberfläche blaut bei frischen fruchtkörpern?
    Der Untergrund kalkig und nur Eichen am Fundort?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Gegen Armillaria gallica spricht hier der dünne, häutige Ring und das feheln von gelben Velumbändern und Flocken am Stiel. Auch die Velumschüppchen auf dem Hut sind nicht gelb udn die Stielbasis nicht angeschwollen.
    Ich würde das jetzt für einen zu blass geratenen Dunklen Hallimasch (Armillaria ostoyae) halten.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    14: Und ob die gestunken hat! Allerdings passierte das selbe wie auf der Taunus - Tortour im letzten jahr: Wirklich einordnen konnte den Geruch niemand. Aber es gibt nur eine Art in der Gattung (Pterula multifida), und genau das ist sie auch.
    Man kann noch je nach dem, wie dicht die Ästchen gedrängt sind eine forma abgrenzen (forma densa oder so), aber es ist im Grunde die selbe Art.


    Dann musste sie ihren eigentlichen Geruch wohl erst entwickeln. Bei uns roch sie unauffällig. Meinst du mit einer Art eine stinkende oder allgemein eine Art? Irgendwo im Internet hatte ich was von 20 Arten in der Gattung gelesen. Da woanders von 50 Arten die Rede war, bezog ich die erste Angabe auf Mitteleuropa. Demnach wollte ich mich beim Artnamen nicht unbedingt festlegen. Wie gesagt. Für mich war die Gattung völlig neu. So lernt man stetig dazu. :)


    Zumindest in Mitteleuropa wohl insgesamt nur eine Art.
    Das kann auf anderen Kontinenten anders aussehen und / oder an Synonymlisten liegen, wenn du so viele Arten gefunden hast, Jan - Arne.


    Und Tricholoma psammopus, wie schön.
    Ich habe ihn immer noch nicht in der hand gehabt, diesen Katastrophenpilz aus dem letzten APR.
    Ist halt an der nämlichen Stelle in diesem jahr nicht erschienen.



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Tja, wegen dem Faserling: Ich kenne >Psathyrella spacidea< nicht. Aber das, was du zeigst, passt einfach wie die Faaust aufs Auge zu Psathyrella piluliformis, wie ich den kenne. Auf die Farbe würde ich nicht allzuviel Gewicht legen. Die ist recht variabel, die Hüte sind ja auch hygrophan.


    Aber dann...
    Boah, geil. Die Dünenlandschaft ist ein Knüller, da will ich hin. Solche Areale gibt es hier zwar auch, aber das bei euch ist anders. Und da stehen sicher noch mal ganz andere und besonders komische Pilze dirn, die kein Mensch bestimmen kann. Was die Sache umso besser macht.
    Den Keulenfuß hat Rainer schon erwähnt, aber ich habe den Verdacht, daß die auf Magerrasen noch was anderes sind, als die im Wald. Müsste mal jemand genauer untersuchen und ein paar auch durchsequenzieren.
    Und? Haben sie geschmeckt, die Grünlinge?
    Falls sie euch zu giftig sind, bitte einfach per Eilpost hierher schicken. :P
    069: Möglicherweise Entoloma serrulatum, aber im Grunde hast du schon recht: Muss unters Mikro.
    Der Unterschied zwischen Cuphophyllus virgineus und Cuphophyllus russocoriaceus hat nicht das Geringste mit der Riefung des Hutrandes zu tun. Denn einen gerieften Hutrand haben beide. Optisch ist der Juchtenellerling ein ziemlich zierliches, winziges Pilzchen. Was ok wäre, wenn es nicht vom Jungfernellering ebenfalls Zwergformen gäbe, die genauso aussehen. Aber der Geruch ist schon enorm: Daran erkennt man C. russocoriaceus eigentlich sofort, auch wenn man den Geruch nicht direkt einordnen kann.
    Bei den restlichen Saftlingen halte ich mich zurück, da geht ihr am besten selbst mal den Boertmann durch.
    zu den Ritterlingen (085 bis 088) sage ich auch nichts, aber da könnt ihr mal im Forum anfragen oder den Heilmann-Clausen / Christensen durchgehen.
    Aber eure Nummern der Bilder uberscheinden sich, M & T.
    Ich bezog mich auf die M-Nummern.
    Was bei den T-Bildern der absolute Oberhammer ist, sind die Farben. Genial, genial, genial. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Ich habe eben einige Bilder von heute aus dem Taunus gesehen.
    Es war grauenhaft!
    Was soll der Mist eigentlich in diesem Jahr?
    Der Frühling und Sommer eine einzige Katastrophe, das letzte Dreckswetter am laufenden Band und jetzt das?!?
    Die 10 ° zuviel, die wir im Sommer an vielen tagen hatten, die könnte man doch viel besser an diesen tagen jetzt gebrauchen.
    Ich hoffe mal, das ist wirklich nur eine vorübergehende Unglückserscheinung, und die Funga erholt sich bis zum Treffen noch ein klein wenig.



    LG; Pablo.

    Hallo, Michael!


    Sieht super aus. :thumbup:
    Und man erkennt tatsächlich, wie sich von Tag zu Tag etwas entwickelt.
    So langsam differenziert es sich auch aus, was Stiel und was mal Hut werden will.
    Das braucht sicher noch einige Zeit, bis es besser erkennbar wird.
    Daß der Pilz schon mal anfängt, ein Hymenophor auszubilden zeigt ja nur, daß es ihm gut geht. Die Röhren werden später sicher nochmal anders aussehen, wenn sich das Gesamtbild der Fruchtkörper weiter verändert.



    LG, Pablo.

    Moin.


    Also der Link von MM (>hier<) funktioniert noch.
    Mal gucken, ob es denn auch >so noch funktioniert<.
    Jedenfalls steht der hahnebüchene Schwachsinn (danke dafür, die Dinge einfach mal als das zu bezeichnen, was sie sind, Harald) noch da. Der Artikel ist nicht nur inhaltlich totaler Quatsch, auch technisch / vom Text her ist er extrem schlecht. ;)
    Aber als kleine Erheiterung vor dem 11.11. kann mans ja mal lesen und sich schlapplachen.



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    Ja, Hallimasch. Und zwar der Honiggelbe (Armillaria mellea).
    Das ist jetzt nicht unbedingt eine Glücksbotschaft für den Garten, aber wenn die anderen Bäume und Sträucher gesund sind, dann wird der nur an dem gefällten Baum rumnucken und kann sich nicht ausbreiten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Timo!


    Wenn der Baum eine Tanne im montanen Gelände ist, dann können wir uns noch über den Bergporling (Bodarzewina mesenterica) unterhalten.
    Aber ich denke, es ist eine Eiche, und dann ist es auch egal, wenn sie auf dem Gipfel des Matterhorns steht.
    Die Farben sind variabel, das hängt auch von Witterung, Substratangebot, Stoffwechsel des Pilzmycels und diversen weiteren Einflüssen ab. Aber du hast schon recht: Der ist ganz schön hell.
    Aber eiine andere Alternative sehe ich alleine anhand der Wuchsweise und Form hier nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Austern- und Lungenseitling können sich sehr ähnlcih sehen. Oft sind die im Sommer kaum auseinanderzuhalten, da muss man eine möglichst komplette Kollektion möglichst genau angucken. Zumal auch mikroskopisch da kaum sichere Trennmerkmale vorliegen, bzw. die in der Literatur angegebenen (dickwandige Hyphen in lamellentrama und Huttrama vorhanden oder nicht) eben auch variieren können.
    Die ursprünglichen, hier wildwachsenden Sippen brauchen nicht unbedingt "Frost" um Fruchtkörper zu bilden. Ein Kältereiz um 5 Grad plus oder so reicht auch aus. Dazu kommt es auch in freier Wildbahn zur Vermengung / Hybridisierung mit Zcuhtformen (die ja genetisch identisch sind, wenn auch in einigen Merkmalen abweichend). Und die brauchen erst recht keinen Frostreiz mehr.
    Das macht die Sache im Sommer ja so spannend.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    ich habe keiine Ahnung, aber schick ist er. Mit solchen Sporen wohl einer der eingesenkten Pyrenos?
    Hast du mal einen Schnitt durch Pilz und Substrat gemacht? Und Björn (Wergen) angeschrieben?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Mir wäre die KOH - reaktion schon zu blass für Gymnopilus. Aber andererseits geht es mir wie Hübchen: Es passt abgesehen davon alles für die Gattung. Neben Gymnopilus penetrans hätte ich noch den Seidigen Flämmling (/Gymnopilus sapineus) im Auge. Die beiden sollten sich aber sehr ähnlich sein und vor allem diurch die Dicke der Huthauthyphen zu unterscheinden sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre et Al.!


    Das ist interessant. Da sieht man mal wieder, wie unsicher Bestimmung nach Bildern eigentlich ist.
    Du hast den Pilz demnach sehr sorgsam und behutsam bewegt, Armin, alle Achtung. :thumbup:
    Das ist allerdings schon so ein merkmal, auf das man achten könnte. Aber möglicherweise war der tatsähclih etwas trocken und die Blaufärbung darum nicht so kräftig.


    Die "Geschmacksprobe" allerdings ist so wie sie durchgeführt wurde ziemlcih bedeutungslos.
    Um es mal sprachlich elegant auszudrücken: sogenannten "Leckproben" messe ich fast genauso viel Bedeutung bei wie dem Auspendeln des Geschmacks. ;)
    Um das wirklich sicher zu machen, nimmt man ein etwa erbsengroßes Stück Pilz in den Mund und kaut das gut durch. Also mindestens mal zwei MInuten lang, oder bis sich ein so unterträglicher Geschmack einstellt, daß man es nicht mehr aushält. Letzteres ist mir bislang nur bei Cortinarius infractus und bei Lactarius hysginus passiert, alle anderen Pilze waren zwar teils unangenehm, aber nicht ganz so grauenhaft.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Und auch wenn es viele Bilder sind: Jedes einzelne ist brilliant. Insbesondere all die Helmlinge mit den gefärbten Lamellenschneiden (wahrscheinlich mehrere Arten), die sind atemberaubend gut getroffen.


    1) Tubifera ferruginosa (Fischeierschleimpilz)
    2) Einer der Scheidenstreiflinge (Amanita sp)
    3) siehe 1)
    5) Lycoperdon perlatum (Flaschenstäubling)
    6) eine Öhrlings - Art (Otidea sp)
    8) vermutlich Rotschneidiger Helmling (Mycena rubromarginata)
    12) wahrscheinlich eher Orangeschneidiger Helmling (Mycena aurantiomarginata)
    13) Lila Lacki (Laccaria amethystea)
    17) könnte jetzt mit dem Purpurschneidigen Helmling (Mycena purpureofusca) wieder eine andere Art sein...
    19) Perlpilz (Amantia rubescens)
    20) Marone (Boletus badius)
    30/31) gehröt wohl beides in die Ecke um Agaricus essettei (Schiefknolliger Anischampignon)
    33) Großer Blutmilchhelmling (Mycena haematopus)
    37) siehe 8), gigantische Aufnahme!
    38) Kammkoralle (Clavulina coralloides)
    44) Auch einer meiner Favoriten, aber ganz sicher kein Zapfenrübling, sondern eher auch ein Helmling
    47) Total hübscher kleiner Schleierling (Cortinarius sp), bestimmungstechnisch eine der schwerten Gattungen überhaupt, aber auch eine der Schönsten.
    48) siehe 37)



    LG; Pablo.

    Hallo!


    Meine Güte, was für schöne Pilze!
    Das ist ja schon eine Pracht, was sich da zusammenfindet.
    @ Nummer 4 von Jan- Arne: Lepiota josserandi hat hellere Schuppen, die sind ganz blass pink. Sieht nochmal ziemlich anders aus.
    @ 7: Die Größe sollte man als Merkmal da allerdings nicht nehmen. Spontan fallen mir mit Crepidotus autochthonus und Crepidotus applanatus zwei Arten ein, die ebenfalls eine stattliche Größe erreichen können. Wie wärs damit, sich einfach auf die gelatinöse, dehnbare und abziehbare Huthaut zu konzentrieren? Di ist bei Crepidotus mollis ganz ählich wie beim Dehnbaren Helmling und in der Gattung gibt es neben Crepidotus mollis nur eine weitere Art mit so einer Huthaut. Das wäre Crepidotus calolepis mit bräunlichen bis violettbraunen Schuppen auf der Hutoberseite.
    8: mit pinken Farbtönen und eben nicht Calvulina - mäßig verzweigt fällt mir im Grunde nur >Clavaria rosea< ein.
    Wobei ich da nicht weiß, ob die denn überhaupt apikal gegabelt sein darf.
    14: Und ob die gestunken hat! Allerdings passierte das selbe wie auf der Taunus - Tortour im letzten jahr: Wirklich einordnen konnte den Geruch niemand. Aber es gibt nur eine Art in der Gattung (Pterula multifida), und genau das ist sie auch.
    Man kann noch je nach dem, wie dicht die Ästchen gedrängt sind eine forma abgrenzen (forma densa oder so), aber es ist im Grunde die selbe Art.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Ah, ja! Aber da kamen wir doch dann auch auf Leccinum vulpinum?
    Ich sehe da keinen Wiederspruch. Flocken mehrheitlich schwarz bzw. schwärzend, Hutfarbe recht knackig rot. Kiefer dabei ist immer gut, aber man willl die Pilze ja auch bestimmen können, wenn sie inmitten einer Palette aus diversen Baumarten stehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Kannst du zu der Anfrage noch verlinken?
    Bei all den vielen Anfragen in all den vielen Foren habe ich jetzt gerade kein Bild...
    Aber ein wenig braun kann bei L. vulpinum schon auch dabei sein. Vor allem aber wohl bei jungen Pilzen und an der Stielspitze.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Dann sieht es bei dir ja noch schlechter aus als hier ?!?
    Und ich dachte schon, das wäre kaum möglich...
    Naja, so schlecht ist es hier ja nun nicht mehr. Wenn du Steinpilze haben willst, davon gibts genug, die können wir entbehren.
    Interessante Ritterlinge aber hätte ich auch gerne.
    Außer terreum, fulvum, ustale und scalpturatum noch nüx.
    Vor allem drücke ich dir mal die Daumen, daß bald ein schönes atlantisches Tief rüberzieht und auch bei dir den Frost vertreibt und Regen bringt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Aber die schwarzen Schuppen sind ja gerade das Merkmal, was Leccinum vulpinum von Leccinum quercinum / aurantiacum unterscheidet. Und auch von Leccinum piceinum, wie es scheint, weswegen ja dann Leccinum piceinum nicht von Leccinum quercinum / aurantiacum zu unterscheiden ist. ;)
    Leccinum vulpinum ist aber von Leccinum versipelle / testaceoscabrum durch die viel kräftigere Hutfarbe gut zu trennen.


    Leccinum vulpinum, bei Dresden:



    LG; Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Danke. Wobei ich halt nicht weiß, wie zuverlässig sich die Reaktion bei einem getrockneten Fruchtkörper beurteilen lässt. Und auch KOH kann irgendwann nach Jahren nicht mehr so ganz richtig funktionieren.
    Aber so von meinem Gefühl her...
    Ich würde den schon so nennen wollen.



    LG, Pablo.