MoinMoin!
Tja, wegen dem Faserling: Ich kenne >Psathyrella spacidea< nicht. Aber das, was du zeigst, passt einfach wie die Faaust aufs Auge zu Psathyrella piluliformis, wie ich den kenne. Auf die Farbe würde ich nicht allzuviel Gewicht legen. Die ist recht variabel, die Hüte sind ja auch hygrophan.
Aber dann...
Boah, geil. Die Dünenlandschaft ist ein Knüller, da will ich hin. Solche Areale gibt es hier zwar auch, aber das bei euch ist anders. Und da stehen sicher noch mal ganz andere und besonders komische Pilze dirn, die kein Mensch bestimmen kann. Was die Sache umso besser macht.
Den Keulenfuß hat Rainer schon erwähnt, aber ich habe den Verdacht, daß die auf Magerrasen noch was anderes sind, als die im Wald. Müsste mal jemand genauer untersuchen und ein paar auch durchsequenzieren.
Und? Haben sie geschmeckt, die Grünlinge?
Falls sie euch zu giftig sind, bitte einfach per Eilpost hierher schicken.
069: Möglicherweise Entoloma serrulatum, aber im Grunde hast du schon recht: Muss unters Mikro.
Der Unterschied zwischen Cuphophyllus virgineus und Cuphophyllus russocoriaceus hat nicht das Geringste mit der Riefung des Hutrandes zu tun. Denn einen gerieften Hutrand haben beide. Optisch ist der Juchtenellerling ein ziemlich zierliches, winziges Pilzchen. Was ok wäre, wenn es nicht vom Jungfernellering ebenfalls Zwergformen gäbe, die genauso aussehen. Aber der Geruch ist schon enorm: Daran erkennt man C. russocoriaceus eigentlich sofort, auch wenn man den Geruch nicht direkt einordnen kann.
Bei den restlichen Saftlingen halte ich mich zurück, da geht ihr am besten selbst mal den Boertmann durch.
zu den Ritterlingen (085 bis 088) sage ich auch nichts, aber da könnt ihr mal im Forum anfragen oder den Heilmann-Clausen / Christensen durchgehen.
Aber eure Nummern der Bilder uberscheinden sich, M & T.
Ich bezog mich auf die M-Nummern.
Was bei den T-Bildern der absolute Oberhammer ist, sind die Farben. Genial, genial, genial. 
LG, Pablo.