Beiträge von Beorn

    Hallo, Stephan!


    Eine sehr erlesene Fundzusammenstellung. :thumbup:
    Im ersten wie im zweiten Teil; da steeckt aber auch etwas an Ortserfahrung dahinter, denke ich.
    Hoffentlich lässt sich die vermutete Phaeocollybia noch irgendwie festnageln, irgendeine Art der Gattung würde ich auch gerne mal finden, bisher hat's noch nicht geklappt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Peter!


    Ich bin ab ende dieser Woche erstmal ein Weilchen weg. In der zweiten Septemberhälfte oder im Oktober wäre eine Kraichgau-Runde aber sicher auch spannend, so zur besten Cortinarien-Zeit. Von denen ich zwar nichts verstehe, aber gucken kann ja nicht schaden.



    LG; Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Solche rosa Flecken können ein Hinweis sein auf >Lactarius controversus<, der aber insgesamt doch etwas andere Farbverläufe hat, im Anschnitt gilbendes Fleisch (Milch ohne Fleischkontakt aber unveränderlich) und keine Gruben am Stiel. Hier ist das wohl mehr ein Artefakt, also zB daß der Fruchtkörper an der Stelle durch irgendwas angegriffen ist.



    LG; Pablo.

    Hi.



    Die Seite verlangt Username und Password.


    In der Tat.
    Vor zwei Jahren ging die Seite noch, nun scheint sie - hoffentlich nur vorübergehend - nicht erreichbar zu sein.
    Der letzte Beitrag in diesem Thema liegt allerings fast neun Jahre zurück und auch Lisa ist (leider) kein Mitglied mehr im Forum.



    Lg; pablo.

    Hallo, Alex!


    Erstaunlicherweise regt sich - seit einem Sommersteinpilzschub vor ein paar Wochen - auch etwas weiter nordwestlich nicht viel "Boletiges".
    Mal gucken, was noch so kommt, aber hier sind's (waren) es vor allem Pfifferlinge, Filzröhrlinge und diverse Sprödblättler.


    Starke Bilder übrigens, vor allem weil auch wunderbar natürlich und schön lebensecht. :thumbup:
    Es ist sowieso schön, von dir mal wieder was lesen zu dürfen. Ein bisschen Zeit für Wald und Pilze soll ja auch sein, das tut immer gut.



    LG, Pablo.

    Moin!


    So ganz und gar mild schmeckende "Gallier" hatte ich zwar noch nie, aber eine Zeit lang habe ich mal regelmäßig auf den Dingern rumgekaut, so rein interessenhalber. Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich bitter die sind. Es gab immer wieder mal welche, da musste man schon länger (also mehr als 15 Sekunden) kräftig auf ausreichend Pilzfleisch rumkauen, bis das bitter wurde. Bei so einer großen Variationsbreite in der Bitterkeit kann ich mir sehr gut vorstellen, daß es die auch in komplett mild gibt.
    Interessant wäre, ob die "Unbitteren" auch nach ausgiebigem Garen noch unbitter sind, oder ob sie ebenso wie die bitteren Exemplare oft (auch gut gegart) unbekömmlich bis individuell schwach giftig sein können.



    LG; Pablo.

    Hallo, Karl!


    Und was für gnadenlos gute Bilder! :thumbup:
    Das ist wirklich ein ganz spezieller Pilz, zumindest in Europa dürfte es kaum arten mit vergleichbarem Aussehen geben.
    Nun, vielleicht habe ich auch mal das Glück.



    LG; Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Bei diesen Milchlingen lande ich jedenfalls sowohl mit der FNE - Monografie als auch mit Gröger immer recht zielcicher bei Lactarius zonarius.
    Meine verfärben sich aber durchaus, nur dauert das normalerweise mehr als eine Stunde (manchmal eher so einen halben Tag).


    Lactarius zonarius:









    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Das ist ein Filzröhrling, und ich vermute, daß der auch diese winzigen, karottenroten Punkte in der Stielbasis haben dürfte. So vom Gesamteindruck wirkt das wie ein >Eichenfilzer<. Der kann außer mit Eichen auch noch mit diversen anderen Laub- und (vermutlich auch) Nadelbäumen Mykorrhiza bilden.



    LG; Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Ja, für mich jetzt auch.


    Du bist echt famos, muss ich mal sagen. Weil es ist ja nicht das erste Mal, daß du die Art "vorfindest" und ich nur noch "nachfinden" muss.
    Hat also wieder geklappt, Limacella ochreolutea vom Wochenende aus dem Kaiserstuhl:

    Leider nicht als Massenversammlung, aber dafür mit fett beschleimtem Stiel. :)


    Ich freu mich schon auf den nächsten spannenden Pilz, den du "vorfindest"!



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    In der Viernheimer Heide gibt's eine Stelle, da sind die Pappelraufüße auch oft recht schlank gebaut, die Stielschuppen nicht so richtig dicht und die Verfärbung eher zögerlich (was eh oft der Fall ist).
    Die sehen dann so aus:


    Und bilden tatsächlich vorwiegend zwischen Juli und September mal Fruchtkörper.



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    Ich denke bei dem quietschegelben Pilze weiterhin an einen Saftling. Da gibt es auch Arten mit ganz zierlichem, dünnem Stiel.


    Im Startbeitrag Bilder 34 bis 40: Das ist meiner Ansicht nach schon ein klarer Anhängselröhrling. Hutfarben, Stielfarben, Netz, Tramafarben, Verfärbungsverhalten: Da passt alles.
    Der Röhrling auf den Bildern in Beitrag #6 scheint aber eher ein Silberröhrling (Butyriboletus / Boletus fechtneri) zu sein, so wie das Hutfleisch blaut, mit der Form des Fruchtkörpers und den Hutfarben. Idealerweise müsste man den Stiel auch noch im Schnitt sehen (wegen dem rosa färbenden Fleisch), aber einen anhängselröhrling kann ich mir da nicht so recht vorstellen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Peter!


    Das sieht sehr verlockend aus. :thumbup:
    Auf dem Kraichgauer Kalk habe ich bisher nicht viel gesehen, war wohl immer zur falschen Zeit da. Und in den Richtigen zeiten keine Zeit, so wie jetzt im Moment. Aber das kommt noch. Toll zu sehen, was sich da zur Zeit finden lässt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Alis!


    Sowas... Der wächst noch? Hier finde ich die meistens so ungefähr zur Morchelzeit (und etwas darüber hinaus). Aber als typischer Zersetzer interessiert den der Kalender wohl weniger, solange die Bedingungen passen. Ein schöner Fund ist das jedenfalls. :thumbup:



    LG, Pablo.

    N'Abend!


    Outch, da sehe ich jetzt erst die groben Tippfehler in meinem Text oben. X/
    Wie auch immer: Hatten wir nicht einen pterosporus kürzlich auch beim Treffen bei Verena? Oder hat sich das als was Anderes entpuppt?
    An recht hell gefärbten Milchlingen mit krassem Sporenornament aus der Gruppe sind mir in letzter Zeit auch Lactarius romagnesii und Lactarius ruginosus begegnet, die aber beide einen deutlich gerippten Hutrand (im Gegensatz zu L. pterosporus) hätten. Die beiden kann man hier jedenfalls ausschließen. Aber etliche Arten der Sektion scheinen ein gutes Jahr zu haben.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Es ist zwar anhand des Bildes kaum zu bestimmen, welche Pfifferlingsart das nun ist, aber es ist auf jeden Fall kein Falscher (Hygrophoropsis aurantiaca) auf dem Bild zu erkennen.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    OK, wenn das so ist, dann wäre der Schwefelritterling sicher die bessere Lösung. :thumbup:
    Bei diesen Clavulina - Korallen ist manches nicht so, wie es sein sollte. In der Tat kenne ich auch die "cinerea" mit den abgerundeten Astspitzen, aber man findet auch ziemlich interessante Übergänge bisweilen. Mikroskopisch ist da eh nichts rauszuholen (nichts Konstantes jedenfalls), und makroskopisch... Keinie Ahnung. Besser, man lässt es mal da getrennt, wo es sich trennen lässt.


    Ist zwar kein wirklich zufriedenstellendes Bild, aber hier wären mal Clavulina coralloides und Clavulina cinerea in einem Fruchtkörper vereint:



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Bei diesem Schirmling sind die Lamellen frei: Da hat keine einzige Lamelle einen Kontakt zum Stiel / zur Stielspitze. Das ist nicht immer so gut zu sehen und manchmal muss man aufpassen, weil das als Merkmal auch nicht immer konstant ausgeprägt sein muss.
    Ich könnte mir gut den rosaroten Schirmling (Lepiota subincarnata) vorstellen, wobei ich den schon etwas weniger ockerlich und tatsächlih etwas mehr rosa auf dem Hut kenne. Das wäre übrigens dann auch eine der extrem giftigen Schirmlingsarten.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Neben der bereits erwähnten Porengröße passt auch das Stielnetz nicht zu einem der Filzröhrlinge. Auch bei den Arten um die Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus), wo am Stiel eine rippige Netzzeichnung vorhanden sein kann, ist das nie ein eeher feingliedriges, aufliegendes Netz an der Stielspitze wie hier. Dazu kommt das Verfärbungsmuster: Filzröhrlinge mit rippig-netziger Stielstruktur verfärben nicht auf diese Weise (zumindest nicht die Mitteleuropäischen Arten(im Mediterranraum wäre da zB noch sowas wie Xerocomus ichnusanus, mit rippigem Netz und stark blauend).


    Also wenn nun auch Jürgen zu Boletus calopus (oder Caloboletus, wer's lieber mag) umschwenkt, dann kann man das wohl so eintüten. Jürgen ist einer der besten Röhrlingskenner in Deutschland; hätte ich ein Röhrlingsproblem, wäre seine Einschätzung eine der ersten, die mich interessieren würde.



    LG, Pablo.