Beiträge von Beorn

    Hallo, Stephan!


    Meiner Erfahrung nach kann Armillaria gallica im Gegensatz zu Armillaria mellea ziemlich dunkle Hüte haben. Unterscheidet sich aber von Armillaria mellea und Armillaria ostoyae durch die gelben Velumfarben (Stiel) und durch die wattige, nicht häutige Ringzone beim aufegschirmten Hut.
    Siehe zB auch die Darstellungen bei Ludwig (PK 1).



    LG; Pablo.

    Hallo, Craterelle!


    Da sind auch etliche Arten mit offenbar variablem Geruch dabei, fürchte ich. Du hast nicht zufällig irgendwie zugriff auf Band I des Pilzkompendiums von Erhard Ludwig? Also sowohl den Textband als auch die Tafeln. Das ist ziemlich aufschlussreich, wie ich finde. ;)
    leider nicht so einfach in drei Sätzen zu erklären, weil da halt auch einiges unklar ist, wie sich bestimmte Arten abgrenzen und ob überhaupt.



    Lg; pablo.

    Hallo, Sergio!


    Du solltest dir dringend beibringen, was Täublinge und Milchlinge immer und jederzeit von allen anderen lamellenpilzen untescheidet, wenn du Nebelkappen mit einem Täubling verwechselst. ;)


    1: Armillaria gallica (Gelbschuppiger Hallimasch)
    2: Clavulina coralloides (Kammkoralle)
    3: >Kahler Krempling<
    4: Stimmt, wenn's kein Wohlriechender Trichterling (Clitocybe amoenolens) ist
    5: >klar, oder?<
    6: naja, siehe Bemerkung am Anfang.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Das substrat gibt da allerdings nur begrenzt Aufschluss.
    Im Schwarzwald zB wächst die Breitblättrige (Sparassis brevipes) gerne an Nadelholz (vorwiegend Weißtanne), in den umliegenden Hügelländern aber auch gerne an Eiche und Rotbuche (meine eigenen Funde waren entweder nicht zuzuordnendes Laubholz oder Eiche).


    Und da auch die Krause an diversen Nadelhölzern (und mögicherweise auch vereinzelt an Laubholz) vorkommt, muss man wohl nach morphologischen merkmalen gehen. Und dazu ist es entweder gut, einen Fruchtkörper in der Hand zu haben, oder eine Skala im Bild zu haben, so daß man die Breite und Struktur der Lappen besser beurteilen kann.



    LG; Pablo.

    Hallo, Alina!


    Änder den Betreff mal in "Faserling" oder "Psathyrella".
    Ich glaube kaum, daß man hier eine Artbestimmung machen kann, ohne ein paar Mikromerkmale zu kennen. Wenn du die Chance haben willst, daß Andreas (Pilzmel) trotzdem einen Blick reinwirft, dann muss er das Thema auch finden. Und wenn's nicht einen signifikanten Betreff hat, dann geht es unter in der Flut der Anfragen.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Nö, das reicht nicht. Ein Schnittbild von einem Pilz sieht so aus:

    ...hier mal am Beispiel von Agaricus phaeolepidotus.
    Was du zeigst, ist ein halbes Schnittbild. ;)
    Insofern kann man leider immer noch nicht mehr sagen als: Ist vermutlich ein Champignon (Agaricus spec).



    LG; Pablo.

    Hallo, Verena!


    bei unreifen Sporen von Trichoglossum hirsutum sind auch noch keine 15 Septen ausgeprägt. Um das zu sehen, muss man wirklich reife, abgeschossene Sporen haben (idealerweise aus Abwurf).
    Für Trichoglossum hirsutum halte ich deinen Fund trotzdem nicht, denn die ist in der Tat krass behaart, so daß man es auch mit dem blosen Auge schon sehen kann. Darüber hinaus bin ich mit meiner Weisheit am ende, zu der Gattung habe ich nur einen älteren Artikel (1976) von Dieter Benkert.
    Der zB T. octopartium noch gar nicht kennt.


    Habe ich eine Mailadresse von dir? Wenn du INteresse hast, kann ich dir immerhgin den schicken.



    LG; Pablo.

    Hallo, Reike!


    Liest du eigentlich PNs?


    Falls nein, solltest du das mal nachholen.
    Da steht detailliert drin, warum das erste Thema weg ist. Und ebenso, daß ich sehr wohl glaube, daß du absolut keine Absicht hast, diese Pilze zu mißbrauchen.
    Das unterstreicht ja auch dein letzter Beitrag. Allerdings ist der Konsum nicht nur illegal, sondern gerade bei solchen wildgewachsenen Exemplaren sehr gefährlich.


    Eine kleine Einschränkung: Das Trocknen ist wurscht. Strafbar ist der Besitz und auch der Mißbrauch. Wenn du nachweisen könntest, daß sich die Pilze aber ausschließlich zu myklogischen Zwecken, zur Dokumentation und zur Forschung in deinem Besitz befinden, dann besteht keine Mißbrauchsabsicht und auch kein Straftatbestand. Und dann ist es auch egal, ob getrocknet oder frisch. Sonst würden sich ja diverse Herbarien strafbar machen. ;)


    Gleiches gilt für Bestände, die in deinem Garten wachsen: Die würden sich ja theoretisch auch in deinem Besitz befinden. Wäre also auch strafbar. Allerdings kannst du ja die Natur nicht kontrollieren und es ist nicht zumutbar, daß du jeden Tag die Polizei rufst um die Pilze sachgerecht zu entfernen und zu entsorgen, wenn wieder drei Fruchtkörper nachgewachsen sind. Das wäre ebenfalls totaler Quatsch.


    Gelegentlich kannst du die Fruchtkörper absammeln und entsorgen (Biotonne, Hausmüll), falls irgendwo Kinder oder Tiere im garten spielen. Dann hast du deine Schuldigkeit getan, wenn da jemand zum Kadi rennt, müsste man dir erstmal einen Mißbrauch oder schlimmer noch: Einen Handel (bzw. die jeweilige Absicht) nachweisen.


    So viel dazu.


    Nochmal: PN lesen, bitte!
    Wenn ich dich als Moderator anschreibe und ein Thema "unsichtbar" mache, dann hat das Gründe. Dann das Thema quasi nochmal zu eröffnen ist nicht in Ordnung, zumal ohne vorher Rücksprache (via PN) zu halten.


    Dieses Thema lasse ich stehen, werde es aber aus den Gründen, die ich dir auch schon geschrieben hatte, schließen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jan-Arne!


    Die Sporengrößen sind bei Dacrymycetales allgemein recht variabel und stark abhängig vom Reifezustand der Fruchtkörper. Da hilft auch kein Nachreifenlassen im Döschen: Wenn vom Mycel getrennt, reift der Fruchtkörper nicht mehr weiter und bildet keine größeren Sporen.
    Ob die Sporen septiert sind oder nicht, ist weniger vom Reifegrad der Fruchtkörper sondern mehr von dem der einzelnen Sporen abhängig. Tendenziell hat man aber bei reiferen Fruchtkörpern auch mehr septierte Sporen (und oft auch mit eher verdickten Wänden).


    Wenn bei deinem Fund Sporengrößen und Septierungen nicht so ganz zur Beschreibung passen, dann würde ich mal sagen, daß die Autoren reifere Fruchtkörper mit reiferen Sporen untersucht hatten. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Bernhard!


    Das dürfte zumindest eine naheliegende Lösung sein. Sollte man aber mikroskopisch absichern, weil es noch einige weitere solche Dünenbewohner gibt, und zumindest bei mir auf den Binnendünen auch makroskopisch +/- identische Psathyrellen wachsen, die eben nicht ammophila sind.



    LG; Pablo.

    Hallo, Lichtbildner!


    Sieht so aus, als würde ich mein verdacht bestätigen. :)
    Es gibt noch ein paar weitere Arten bei Hyphodontia s.l. (Schizopora ist sehr nahe mit Hyphodontia s.l. verwand), die recht ählich sehen können. Tendenziell spricht Vieles für Schizopora paradoxa, die Möglichkeit, daß man mikroskopisch eine Überraschung erlebt, will ich aber nicht ausschließen.
    Bei solchen Pilzen (Krusten, Porlinge) kannst du immer ein Stück abschneiden (scharfes messer und dann am besten mit einem STück vom Substrat vom Stamm schälen), trocknen und mir schicken.



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    Nach FNE4 sind Tricholoma fulvum und Tricholoma pseudonictitans eine einzige Art. Jedenfalls sind die Kollektionen, die von den Autoren jeweils untersucht wurden, genetisch nicht trennbar.
    Aus meiner Sicht nachvollziehbar, denn wirklich konstante morphologische Unterschiede zwischen den Exemplaren bei Birken und denen im reinen Fichtenwald (ohne Birke im Mycelbereich) konnte ich noch nie beobachten.
    Dann könnte man nur noch nach dem Mykorrhizapartner trennen (fulvum mit Birke, pseudonictitans mit Fichte), doch dann hat man nur noch ca. 20% bestimmbare Kollektionen, weil sich eigentlich immer irgendwo eine Birke finden lässt, wenn man in einem sauren Fichtenwald unterwegs ist.


    Ist also nach aktuellem Stand gehupft wie gesprungen, ob man diese Pilze hier nun Tricholoma pseudonictitans oder Tricholoma fulvum nennt. Beides ist richtig. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Jan!


    Makroskopisch sieht das aus wie Lactarius pubescens (Flaumiger Birkenmilchling).
    Das ist hier wie bei den meisten Milchlingen: Ab einem gewissen Alter der Fruchtkörper kommt da kein Saft mehr. Du müsstest am Standort die jüngsmöglichen Fruchtkörper probieren (idealerweise wo der Hutrand noch etwas eingerollt und wattig - flaumig ist), und die besten Chancen hast du, wenn du den Hut vom Stiel abbrichst.



    LG; Pablo.

    Hallo, Maria!


    Wenn auch nicht ideal zu Bestimmungszwecken, sind's dennoch sehr schöne Bildcollagen. Und lassen schöne Eindrücke der Inselfunga entstehen. :thumbup:


    Zu den Vorschlägen von beli noch eine Ergänzung: Die andere Pilz auf dem vierten Bild sollten Dauerporlinge (vermutlich Coltricia perennis) sein.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Phylloporus rhodoxanthus ist eine eigene Art, die aber meines Wissens nicht in Europa vorkommt. Das wäre eher sowas wie das nordamerikanische Pendant unseres Europäischen Goldblattes (Phylloporus pelletieri).



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    "Xerocomus lanatus" ist nur ein recht veraltetes Synonym von Xerocomus subtomentosus. ;)
    Gerüche sind bei der Bestimmung von Filzröhringen irrelevant, die sind tendenziell bei allen Arten gleich und ändern sich nur nach standort, Alter und äußeren Einflüssen ein wenig.
     
    Die erste der hier gezeigten Arten ist so erstmal unbestimmbar, da braucht es auf jeden Fall den gesamten Stiel, samt Stielbasis, und auch das Shcnittbild muss bis ganz runter durch den untersten Teil der Stielbasis gehen. Da der aber für Xerocomellus porosporus (Düsterer Rotfuß) zu wenig blaut, denke ich schon, daß im unteren Stielteil noch rote Fleischfasern zu sehen gewesen wären (Stielfarbe außen ist eher unwichtig zur Bestimmung), und dann ist das halt >X. chrysenteron<.


    Der zweite ist >Xerocomus ferrugineus<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Magellan!


    Tolle Funde und tolle Bilder. :thumbup:
    Die Mischeung macht's und das kann sich hier sehen lassen.


    Nur an den Glimmerschüpplingen habe ich Zweifel: Die sehen viel eher aus wie Beringte Flämmlinge (Gymnopilus junonius).
    Die Lila Lackis sind schon alles eine Art, eben so wie du vermutest: Wenn sie älter werden, udn dann auch noch Regen und / oder Sonne ausgesetzt sind, werden sie blass und / oder bräulich.



    LG; pablo.

    Hallo, Eb.


    Nun halt mal die Luft an.
    Stefan ist Moderator (soviel zu der Frage), und hat eine Ansage geacht, die du halt dann in Gottes Namen respektieren musst. Ob's dir schmeckt oder nicht.


    Ironie im Internet, wenn man den Leuten nicht ins Gesicht gucken kann, ist leider oft ein Tanz auf Messers Schneide.
    Momentan ist halt wieder eine Phase, wo die zwilichten Gestalten aus den Löchern gekrochen kommen, bei denen - anders als bei dir - tatsächlich eine Mißbrauchsabsicht dahinter steckt.
    Dann eine Warnung auszusprechen ist auch richtig. Aus ganz diversen Gründen: So zB auch um zu verhindern, daß du auf dein durchaus vernünftiges Thema nachher irgendwelche Trittbrettfahrer aufspringen hast, wo's dann gar nicht mehr ironisch und leider auch nicht mehr witzig ist.
    Also einfach den ironischen Hintergedanken klarer machen (ein ;) - Smilie an der richtigen Stelle und alle Unklarheiten sind beseitigt) und dann muss sich niemand aufregen.


    Nur hier die Moderatoren anzugrätzen, gerade in einer Phase, wo wir eben sowieso schon reichlich ausgelastet damit sind, die tatsächlichen Spinner irgendwie im Zaum zu halten, das geht so nicht.
    Wenn's ein Problem gibt oder irgendwas nicht passt: PN!
    Das ist immer ok und da man kann über alles reden.


    Hier nicht, an dieser Stelle bitte nur noch rein sachliche und fachliche Kommentare zu den gezeigten Schleierlingen.
    Mit oder ohne ironische Bemerkungen, aber wenn Ironie, dann bitte irgendwie deutlich machen.



    LG; Pablo.

    Moin.


    Erdritterlinge ja, und es ist auch zu - sagen wir mal - 95% beides die gleiche Art.
    Um dann zu wissen, welcher Erdritterling das ist, muss man mal einen in der Hand zerkrümeln und dran riechen und auch mal einen fruchtkörper über nacht liegen lassen und gucken, ob der an den Huträndern und den Lamellen gelblich wird.



    LG; Pablo.