Beiträge von Beorn

    Hallo, Witty!


    Ja, deine Bestimmung passt.

    Ob die noch "gut" ist, kann man nur nach Bildern unmöglich einschätzen. Aber da ist schon so eine dicke, braune Stelle in der Mitte, das sieht faulig aus und könnte die Genießbarkeit erheblich beeinträchtigen. Da also vorsichtig und besonders kritisch in der Beurteilung sein.


    PS.: Die braunen Ränder meine ich noch nicht mal. Sowass kann auch einfach nur angetrocknet sein, und hinsichtlich der Genießbarkeit gar kein problem darstellen. Könnte, wie gesagt, das muss man direkt am Pilz beurteilen (Geruch, Konsistenz, Haptik). Die kollabierte, braune Stelle in der Mitte und die eher gräuliche verfärbung ein Stück weiter unten links sehen bedenklicher aus, so rein vom optischen eindruck.



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaas!


    Also wenn man den Abend / Tag / Woche damit verbracht hat, Rötlnge zu untersuchen und dann noch solche Bilder davon zusammenzubasteln (:thumbup:) kann einen schon mal vorübergehend die Ungeduld packen, wenn man meint, die Arbeit wäre getan und dann hängt's beim Hochladen der Anfrage an allerlei Details und alles ist neu und iwwerzwerch.


    Fachlich kann ich leider nichts beitragen - aber da hat sich Wolfgang ja schon dankenswerterweise gekümmert.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Also in LU wachsen die ja auch in der Innenstadt an Pappelstümpfen.

    Frankenthal ist ja schon mehr oder weniger die gleiche Klimazone (hihi...) insofern ist der Fundort kein Ausschlusskriterium. g:D



    LG, Pablo.

    Servus!


    Wer hat nochmal so oder so ähnlich den Spruch geprägt:
    Schlüssel werden gemacht von Leuten, die sie nicht brauchen, für Leute, die damit nicht umgehen können? :gzwinkern:

    Schon irgendwie zutreffend - ich mag Schlüssel trotzdem, aber wenn ich so weit bin, die Schlüsselpunkte wirklich so zu verstehen und interpretieren zu können, daß ich damit zum richtigen ergebnis komme, kann ich die Arten meistens auch schon ohne Schlüssel (aus Erfahrung) bestimmen.



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Sehr hübsch! Ich weiß nicht, ob ich die erkannt hätte. Meine Kollektion war doch etwass jünger, darum heller und die Stiele nicht so deutlich ausgeprägt:



    Spannend zu sehen, wie die sich so verändern.

    Fundort in meinem Fall übrigens tatsächlich auf Sandtrockenrasen, mineralisch-basisch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Köstlich. g:-)

    Die "Aale" sind schon Limacella, das Velum ist da eben der Schleim. Ähnlich wie bei Myxacium, nur halt noch schleimiger.

    Limacella ochraceolutea ist das eher nicht, denn der hätte nicht ganz so arg verschleimtes Velum und ist zudem noch goldgelbbunt:


    Sollte aber in der Tat in die Gruppe um Limacella illinita gehören, der nicht rein weiß sein muss.



    LG; Pablo.

    N'Abend!


    Die Pilze in der Hand sind einmal Fliegenpilz (Amanita muscaria) udn einmal Hallimasch (Armillaria spec.).

    Vielleicht jedenfalls, nicht ganz einfach auf diesen Bildern zu erkennen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Alis!


    Ich finde deine Bestimmung sehr plausibel.

    Im Internet irgednwo frei verfügbar gibt's auch die Hypocrea - Monografie in zwei Teilen von Walter Jaklitsch (Googlen nach: Hypocrea + Jaklitsch), mit der könnte man auch noch schlüsseln (in dem Fall gut machbar).

    Der auf dem letzten Bild sieht komisch aus. Es gibt noch einen blass gefärbten Spateling - wenn es den denn gibt. Nur auf den Namen komme ich gerade nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Chris!


    Das ist so ungefähr auch mein aktueller Verwirrungsstand.

    Es gibt da wohl mehrere Arten, aber es ist unbekannt, wie viele und wie die zu trennen sind. Man kann sich's einfach machen und nach Substrat unterscheiden (castoreus an Laubholz, ursinus an Nadelholz), aber das korreliert nicht mit den Merkmalen und ist vermutlich nicht die Lösung. So hell und groß und dicht gedrängt und an Laubholz wäre aber castoreus wohl ganz passabel.



    LG; Pablo.

    Hallo, Doktor!


    Den Filzröhrling würde ich für den Bereiften (Xerocomellus pruinatus) halten, vor allem wegen dem durchgehend satt gelben Fleisch im Shcnitt und dem (vermutlich langsamen?) Blauen, das sich aufs Stielfleisch beschränkt. Hutoberfläche (nicht aufgerissen und knubbelig) passt auch dazu.



    LG; Pablo.

    Hallo, Lena!


    Genau, früher war das alles "Xerocomus", und viele der Arten sind auch recht neu beschrieben (so ab 1990-2000).

    Die mit den karottenroten Pünktchen in der Stielbasis sind Hortiboletus rubellus (Blutroter Röhrling) und Hortiboletus engelii (eichen - Filzröhrling). Bei Hortiboletus gibt es noch eine Art, der diese Pünktchen generell fehlen, das wäre Hortiboletus bubalinus (Bubalinusröhrling nenne ich den jetzt einfach mal). Den habe ich zumindest noch nie mit Pünktchen gesehen.
    Dein Fund gehört aber sicher nicht in diese Gattung, weil zB kein grob längsfaseriger Stiel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wastl!


    Ich denke, der gehört in die Artengruppe um den Laubfreund - Trichterling (Clitocybe phyllophila).

    Da gibt es zwei oder drei Arten (unter anderem auch sehr giftige), ein maßgebliches Merkmal ist die Farbe des sporenpulvers im Abwurf (rein weiß oder mit Rosaton).



    LG; Pablo.

    Hi.


    Ist es zumindestens nach vorläufigem geenetischen Stand auch.

    Wobei wohl in erster Linie die ITS untersucht und verglichen wurde, die zwar nicht das Maß aller Dinge ist, aber bei den meisten Röhrlingen immerhin sehr zuverlässig (Leccinum ausgenommen).



    LG, Pablo.

    Hallo, Tina!


    Nun ist schon mal zu sehen, daß der durchaus gilbt.

    Dann bräuchte man noch einen Geruch. Mein Tip: Mal die Schnittstelle im Stielbereich kräftig mit dem Finger warmrubbeln. Das hilft sehr oft, um Champis ihre spezifischen Gerüche zu entlocken.

    Wenn der Geruch rauskommt (MArzipan), dann dennoch aufgepasst: Diese gilbenden Arten mit anisartigem Geruch sind Schwermetallsammler.



    LG, Pablo.

    Servus!


    Alle Maronenröhrlinge, die Maronenröhrlinge sind (egal wie dick der Stiel ist) heißen auf klugscheißerisch "Imleria badia".
    Aber solange man nicht "Braunkappe" schreibt, weiß sicherlich doch jede/r, wass mit Maronenröhrling gemeint ist. Auch ohne lateinischen Namen. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Neulich hörte ich ja von einem guten genetiker auch den Satz, man solle die ITS doch etwas zurückhaltender beurteilen.
    Die Untesuchungen der Skandinavier beziehen meines Wissens nur diese Sequenz ein, und die ist halt alles andere als allwissend.

    Insofern wär's vor allem auch spannend, bei den beiden mal ein paar andere Loci zu untersuchen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Tina!


    Champis schon, optisch hätte ich auch an einen der Anischampis gedacht. Ohne Schnittbild und vollständige Stielbasis ist das halt sehr schwer zu beurteilen, und ohne anisartigen geruch - hm.



    LG; Pablo.

    Hallo, Wastl!


    Hallimasch ist das auf jeden Fall, aber ich kann den hier nicht einordnen. Es ist nicht immer so einfach in dieser Gattung.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Das Wachstum in so großer Höhe am Stamm wäre durchaus unpopulär für Perenniporia fraxinea. Aber unmöglich wohl nicht. Auch wenn ich selbst fruchtkörper bisher maximal so bis auf Hüfthöhe am Stamm fand.
    Spongipellis spumeus ist aber auch eine interessante Option.

    Darf der denn so dunkel werden? Bei ausgereiften fruchtkörpern dürfte die Unterscheidung leicht sein, aber im Jungstadium kann auch die Perenniporia sehr hell sein.

    Da wäre dann auch die Konsistenz wichtig, was aber ohne die entsprechende Funderfahrung auch schwer zu beurteilen ist.



    LG, Pablo.