Hallo, Sebastian!
Hydnellum concrescens mit Poren (auch unregelmäßig geschlitzt) statt Stacheln ist dann aber nicht Hydnellum concrescens, sondern Coltricia perennis (Gebänderter Dauerporling). ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Sebastian!
Hydnellum concrescens mit Poren (auch unregelmäßig geschlitzt) statt Stacheln ist dann aber nicht Hydnellum concrescens, sondern Coltricia perennis (Gebänderter Dauerporling). ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Jou. Klingt schwierig. Und mal wieder der Fall, daß die Sporen so ziemlich auf der grenze liegen - wobei du da in Franks Schlüssel wohl bei >7,5 weiter gehen musst, denn die Arten bei kleineren Sporen (im Mittel) passen glaub' ich nicht.
LG; Pablo.
Salve!
Die 2b könnte was Psathyrelliges sein, makroskopisch eventuell >Psathyrella cernua< - mit geringfügigen Zweifeln an Hlaseks beiden letzten Bildern, auch wenn Bestimmungen bei ihm normalerweise schon sehr belastbar sind. Mikroskopieren müsste man da aber auf jeden Fall.
LG, Pablo.
Hallo, eule!
Das sind >Fichtensteinis< mit (vermutlich durch Wärme / Witterung) etwas ungewöhnlich auffeldernder Huthaut.
Leider tatsächlich schon jenseits eines genießbaren Stadiums, wie es aussieht.
LG; Pablo.
Hallo, Jörg!
Wenn's denn welche sind - das Portrait müsste cih eigentlich auch irgendwie umschreiben.
Blöd nur, daß mir je mehr ich mir Kollektionen angucke, alles immer diffuser erscheint. Also was Abgrenzungsmöglichkeiten speziell von Pleurotus ostreatus und Pleurotus pulmonarius betrifft. Weil Pleurotus ostreatus schon auch gelegentlich solche lang gestielten fruchtkörper bilden kann, zumindest sind mir solche schon mit langen stielen und gleichzeitig eher dicken Fruchtkörpern mit dunkel - speckigen Hutoberflächen begegnet.
Es wäre echt mal begrüßenswert, das alle etwas solider durchzuarbeiten und zB mal reichlich mitteleuropäische Kollektionen einzusammeln, jeweils ausgiebig morphologisch zu dokumentieren und anschließend zu sequenzieren. Speziell auch solche Kollektionen, die irgendwie aus dem Rahmen fallen bzw. einen gar merkwürdigen merkmalsmischmasch aufweisen.
Kann halt passieren, daß dann doch noch eine weitere Art mit drin steckt, die bisher unerkannt blieb, oder auch daß ostreatus und pulmonarius Hybriden bilden können?
Lg; Pablo.
Hallo, Björn!
Für die Tomentella (wenn's nicht Thelephora terrestris f. resupinata ist, wofür aber die Sporen zu lang stachelig erscheinen?) wird's auf jeden Fall dei Sporengrößen brauchen, und idealerweise auch eine Bezrachtung in KOH (3-5%), ob da irgendwas cyanescent ist.
LG; Pablo.
Hi.
Ditte hat sowas auch mal angedeutet, zumindest hilft es, um einige Gruppen einzugrenzen. Beispiel waren glaube ich die gelblichen Lamellen von verschiedenen Rimosae, welche zusammen mit den anderen makroskopischen merkmalen diese Gruppe ganz gut charakterisieren. Wenn auch gelbe Lamellen noch bei ein paar anderen Arten aus anderen Gattungen bzw. Sektionen vorkommen, die aber sonst anders aussehen.
LG, Pablo.
Moin!
Ein Bild von unten wäre nicht schlecht.
Unbedingt, ja.
Aber erstaunlich ist das doch, wie man manche Pilze schon mit so einer Ansicht nur von oben immerhin recht zuversichtlich einordnen kann.
Ohne sagen zu können, was genau da jetzt so charakteristisch ist, aber mein erster Gedanke wäre auch eben der gewesen.
LG, Pablo.
Salut.
Wenn mir solche Kiefern auffallen, dann schaue ich in der Umgebung schon auch immer etwas genauer nach. Manchmal klappt es - aber man muss auch das Glück haben, zum richtigen Zeitpunkt da zu sein.
Vermutlich haben auch hier recht viele dieser Kiefern die enstprechende Mykorrhiza, die bilden nur nicht immer Fruchtkörper.
LG; Pablo.
Hallo, Locke!
Nein, auch das ist hier kein Problem.
Bei den allermeisten Porlingen ohnehin nicht, nur ein paar wenige Pilzarten (manche Schimmelpilze, Austernseitlinge, Spaltblättlinge) produzieren problematische Sporen, wenn man die in geschlossenen Räumen masssenhaft über längere Zeit immer wieder einatmet.
Im Freien ist aber auch das Einatmen der Sporen von solchen Pilzen in aller Regel harmlos.
LG; Pablo.
Salve!
ich verlagere das mal zu den Schleimpilzbestimmungen, vielleicht kann noch jemand was genaueres sagen. Wobei ich nicht weiß, ob eine UNterscheidung in dem Stadium überhaupt schon möglich ist.
LG; Pablo.
Hallo, Sebastian!
Was für ein schöner Pilz. ![]()
Und relativ groß (für eine Clavaria s.l.) wenn ich das richtig sehe, oder?
LG, Pablo.
Hallo, Matthias!
Nicht überall. In meiner Gegend sind 5 nadelige Kiefern schon ohnehin recht selten - aber bei weitem nicht bei jeder dieser Kiefern gibt's auch Elfenbeinröhrlinge.
LG; Pablo.
MoinMoin!
Gleiche Assoziation hier wie bei Christoph: "Schnaaaaaaaaaps?"
Darf man ja eigentlich nicht erzählen, aber ein Bekannter von mir, mit dem ich hin und wieder in den Alpen auf Bergtour war, hat bei reichlichem Vorkommen von Gelbem Enzian gerne ein oder zwei Wurzeln mitgenommen und in Grappa eingelegt. Hui... ![]()
Diese Riesenchampis zeigen mal wieder wie wichtig das ist zu verstehen, daß Lamellenfarbe und Sporenpulverfarbe zwei verschiedene Sachen sind.
Lamellenfarbe bei Agaricus augustus: anfangs creme, später rosalich / fleischbraun
Sporenpulverfarbe bei Agaricus augustus: Immer dunkelbraun, wie bei allen Champis. Der bringt nur halt meistens die Sporen relativ spät zur Reife, und richtig dunkle, braune oder graubraune Lamellen gibt's dann eben erst so spät zu sehen, wenn genug Sporen gebildet sind, um die Lamellenfarbe von der Farbe des Sporenpulvers überlagern zu lassen.
Das ist meiner Meinung nach auch so ein Punkt, der in vielen Büchern zu lax gehandhabt wird. So nach dem Motto: Risspilze = Braune Lamellen - was aber falsch ist, weil bei vielen Risspilzen die Lamellen halt weißlich sind (cremefarben, blassockerlich etc.) und sich die Leute dann wundern, warum sie zu keiner Bestimmung kommen.
LG; Pablo.
Hallo, Sebastian!
Eine fünfnadelige Kiefer wird da demnach ebenfalls noch rumgestanden haben.
Schöner Fund jedenfalls. ![]()
LG; Pablo.
Salve!
Genau. Ob ungetarnt oder getarnt (also unsichtbar) wird es da schon eine Lärche gegeben haben.
Die Bestimmung jedenfalls (Goldröhrling = Suillus grevillei) ist richtig.
LG, Pablo.
Servus!
Kleine Ergänzung: Der Weinrote Purpurröhrling (Rubroboletus rubrosangiuneus) kann sowohl im montanen Nadelwald als auch im thermophilen Laubwald (planar). Die meisten anderen "Purpurröhrlinge" (Gattung Rubroboletus s.str.) nur im terhmophilen Laubwald.
Der Ochsenröhrling (Imperator torosus), der gerne mal mit de Weinroten vergesellschaftet vorkommen soll, dürfte ein ähnlich variables Verhalten besitzen.
PS.: Gerüche nicht allzu hoch bewerten. Die Wahrnehmungen sind da a) individuell, b) eine Frage desTrainings und c) auch noch schwankend von Kollektion zu Kollektion bzw. durch äußere Einflüsse. Die meisten Satane (Rubroboletus satanas) stinken tatsächlich, aber ich hatte auch schon nahezu geruchlose Fruchtkörper in der Hand. Dagegen stinken so ziemlich alle anderen Röhrlinge ebenfalls nach Verwesung - sobald sich im Fruchtkörper irgendwo entsprechende Zersetzungsprozesse abspielen.
LG; Pablo.
Hallo, Hansi!
ich denke noch immer eher an einen Gegürtelten egerling, erstens wegen der groben Hutschuppung, zweitens weil da schon zumindest ein ausgeprägtes Velumband unterm Ring nahe der stielbasis noch zu sehen ist. Agaricus subperonatus rötet auch schwach bis gar nicht, Zuchtchampis (Agaricus bisporus) dagegen meistens schon deutlicher - wass man natürlich bei "Supermarktfunden" nicht mehr beobachten kann, weil die immer schon einen Transport hinter sich haben. Wenn man sie frisch anschneidet, direkt nach dem trennen vom Mycel, kann man normalerweise schon eine recht deutliche Rötung beobachten.
Anyway: Tu dir den Gefallen, Hansi, und widme dich dem kulinarischen genuss mit etwas mehr Vorsicht. Zur Not doch lieber auf die gekauften Champis ausweichen, das Risiko ist viel geringer. Wenn es wilde Pilze sein sollen, >hier< wäre unten eine Linkliste mit Anlaufstellen, wo man Funde direkt und sicher beurteilen lassen kann, so daß ein/e Expert/in auch eine Verzehrempfehlung aussprechen kann.
LG; Pablo.
Hallo, Locke!
Diese resupinaten, hellen Porlinge sind ohne Mikroskopie nahezu unmöglich zu bestimmen. Aber: Man kann hier schon sagen, daß das kein Weichporling (Gattung: Hapalopilus) ist. Das wären so mehr oder minder die einzigen Porlinge, die irgendwie wirklich unangenehm giftig werden können - allerdings auch erst bei entsprechenden Mengen, die verzehrt werden.
Grundsätzlich sind alle diese Porlinge nichts zum Essen, aber andererseits auch nicht wirklich giftig. Zumal wohl niemand auf die Idee käme, sowas in größeren Mengen zu verzehren. Also gilt letztlich das Gleiche wie für alle anderen Pilze auch, solange sie nicht im menschlichen verdauungssystem landen: Harmlos, weil nicht kontaktgiftig. Wobei der irgendwann das Holz vom sandkasten ziemlich aufgegessen haben wird, und dann die Bretter ausgewechselt werden müssten. Das wäre so die größte Gefahr, die von diesem Pilz ausgeht.
LG, Pablo
Moin!
Hinsichtlich der Frage, ob zuerst das Huhn (Lamellen) oder erst Stiel (Ei):
Ja, das schrob ja auch Wolfgang weiter oben: Es sieht in der Tat so aus, als wäre zusammen mit den Lamellen ein Stück von der Stielrinde beim Aufschirmen und Antrocknen abgerissen worden.
Was die allgemeinen Definitionen betrifft: Da sollte man auch wirklich nicht zu kleinlich sein. Christoph hat das ja oben auch beschrieben, daß ein Begriff ("Freiblättler") in der Interpretation schon mal so oder so verwendet worden ist. Zumal Autoren, die sich die Arbeit machen, ein möglichst umfassendes Pilzbuch zu erstellen, auch gar nicht jeden einzelnen Pilz noch jahrelang erforschen und revidieren können, sondern sich auf Literaturangaben verlassen müssen.
Dennoch lebt meiner Ansicht nach die Pilzkunde auch davon, daß man selbst beobachtet und vergleicht - also die eigenen Beobachtungen mit den Angaben in der Literatur.
Da geht's noch gar nicht mal darum, sagen zu können, daß Autor/in xyz an dieser oder jener Stelle "Quatsch" publiziert habe, sondern nur darum, für sich selbst eine umfassendere Vorstellung von Merkmalsspektren oder Variationsmöglichkeiten - und eben vom Interpretationsspielraum einzelner Begriffe - zu bekommen.
LG, Pablo.
Salut!
Im Schopftintlingsfall hast du das für dich selbst aber zügig geklärt, Expertenaussagen hin oder her: Einfach bei den nächsten Funden vor dem Aufessen kurz Lamellenansatz angucken. ![]()
Weil die Art erkennst du ja so oder so - richtig deutlich wird's natürlich bei den Fruchtkörpern, die schon aufgeschirmt sind (also eh nicht mehr genießbar).
Auch bei anderen Tintlingen kannst du ruhig mal drauf gucken.
Nicht, daß das nachher so ähnlich ist wie mit den "freien lamellen bei Wulstlingen generell" die halt in Wirklichkeit meistens angeheftet oder ausgebuchtet bis breit angewachsen sind. Wer auch das jetzt bezweifelt: Bitte noch mal genau hingucken bei der nächsten Perlpilz - Ernte. ![]()
LG, Pablo.
Salve!
bei Corpinus s.str. (also Schopftintling) sind die Lamellen generell frei, weil Agaricaceae. Die anderen Gattungen gehören zu den Psathyrellaceae, da sind (lt. Ludwig) die Lamellen "frei bis angeheftet". Wie das bei welcher Art dann genau aussieht - keinen Ahnung, dazu beschäftige ich ich zu wenig mit diesen Gattungen. Bei Parasola hatte ich schon freie Lamellen beobachtet, ebenso bei Corpinellus (micaceus - Gruppe).
Bolbitius kann das übrigens auch, zumindest Bolbitius coprophilus kenne ich auch mit freien Lamellen, auch dort bei Ludwig in der Gattungsdiagnose "frei bis angeheftet".
LG; Pablo.
Hallo, Hansi!
Der dürfte in die Gruppe um den Gegürtelten Egerling (Agaricus subperonatus s.l.) gehören.
Noch ein Tip: Gute Dokumentation, vor allem auch wegen dem Schnittbild, das in der Gattungnie fehlen darf. Aber: Die Stielbasis gehört zum Schnittbild mit dazu. Also idealerweise den kompletten fruchtkörper wie auf Bild 4 zu sehen längs durchschneiden wie auf dem Bild danach, dann ist die Stielbasis mit dabei und man sieht, ob da im Schnitt vielleicht noch was INteressantes passiert.
LG, Pablo.
Hallo, Werner!
Ach, klar passt das viel besser (wobei trotzdem genauer gucken nicht so viel schaden kann). ![]()
Irgendwo haperte es da mit meiner Namenszuordnung.
LG, Pablo.
Hallo, Zetti!
Dann müsstest du mal den ganzen Pilz zeigen, und nicht nur einen Teil davon.
Ist auch schwierig, ein Auto zu bestimmen, wenn man nur die Reifen sehen kann, oder? ![]()
Und Pilze sind halt (konservativ geschätzt) ein paar hundert Milliarden mal komplexer als Autos, insofern...
LG; Pablo.
