Beiträge von Beorn

    Ui, fein!


    Da erkennt sogar jemand wie ich die Unterschiede im direkten Vergleich.
    Ist schon wahnsinn, jetzt tauchen auf dem einen Stückchen Dung bald mehr Arten auf, als ich sonst auf der ganzen Tour gefunden habe. Naja, fast jedenfalls.


    Ich bin aber auch schon gespannt auf die dicken, gelben Knubbel, wegen denen ich die Probe überhaupt eingepackt habe. Denn die anderen hätte ich so wahrscheinlich wohl gar nicht gesehen.


    Sehr spannend.


    VG, Beorn.

    Hallo, Ralf!


    Wenn ich mal ein wenig Zeit zwischendrin finde, mache ich mich mal auf die Suche. Wenn ich jemanden finde, der dort in der Gegend auch Dungpilze kartiert, dann sage ich bescheid. ;)


    VG, Beorn.

    Hai.


    Ich bin jetzt erstmal weg, essen und Fußball gucken. Ihr könnt euch also jetzt entspannen. :D


    Übrigens bestimme ich ja auch nicht jeden Pilz, den ich unterwegs finde. Sonst komme ich ja keine hundert Meter weit. Aber die fünf oder sechs, die ich mir pro Ausflug rauspicke, die will ich schon kennen lernen. Dennoch werde ich sicher nie eine Koriphäe wie der erwähnte Walter Pätzold werden. Aber das ist auch nciht mein Anspruch.


    Es macht mir einfach Spaß, mich mit den Pilzen auseinanderzusetzen. Auch wenn es schwierig ist. Vielleicht auch irgendwann mit Mikro. Abwarten. Schon so ist es aber eine echte Leidenschaft, und schärft das Auge, den Geist und den Verstand.


    LG, bis nachher,
    Pablo.

    Hallo!


    Kürzlich erwähnte Nobi >HIER< noch einen echt spektakulären Namen. Der muss hier auch unbedingt gelistet werden:


    PREUSSIA FLEISCHHAKII




    Wer kommt denn auf sowas? :D


    LG, Beorn.

    Hi, Anna!


    Nun, immerhin komme ich ja damit auch nicht immer zu einem Ergebnis. Siehe "brauner Pilz".


    Und den Dungköppel bestimmt mir ja immerhin der Ralf, zusammen mit Nobi und Björn und co. Wobei sich ja gezeigt hat, daß hier mindestens drei Arten auf dem Köttel gedeihen. Wahrscheinlcih noch mehr. Also habe ich immerhin - und das natürlich auch auf das Rätsel bezogen - die Gewissheit, daß ich auch das ganze Forum ordentlich dabei auf Trab halte.


    LG,
    Pablo.

    Hallo, Anna!


    Für Cortinarius Saturninus scheint mir der Stiel irgendwie - zumindest bei den Vergleichsbildern die ich gesehen habe- hier zu dunkel und rötlich - aber wer weiß, ob das am Alter liegen kann.


    Ja, daher kommen auch meine Bedenken. Nur ist es bei diesem Pilz auch recht schwierig, da im Web nur spärliche Infos aufzutreiben sind. Insbesondere mit Bildersuche kommt man hier nicht weiter. Da wird alles Mögliche gezeigt, aber nicht C. Saturninus und co. Bei Krieglsteiner zumindest wird auch erwähnt, daß die Farben im Alter dunkler sein können. Aber auch das ist recht vage, da auch hier nicht gerade eine üppige, eigene Funderfahrung hinter steht.


    Insofern ist natürlich auch kaum zu erkennen, wie groß hier die Variationsbreite des Pilzes an sich ist. Und wann man dann schon wieder bei einer anderen, ähnlichen Art ist - denn da gibt es schon noch so einiges. Der Gedanke zu C. Orellanus kam mir freilich auch schon, aber wie schon erwähnt: Standort, Geruch und ein paar weitere Kleinigkeiten (Lamellenbreite, Hutform, Gesamthabitus, Stieloberfläche) scheinen mir da nicht zu passen.


    Uff...


    VG, Beorn.

    Moin!


    Wünsche guten Hunger!
    Ich hätte höchstens noch meine Serie von Sonntag. Weiß aber auch noch nicht, ob ich die endlich fertig bekomme. Diese Bestimmereien haben einfach irre Zeit gekostet. Ganz zu schweigen von der Rätselaktion.


    Da werde ich die erste Frage wohl mal heute zu nächtlicher Stunde beantworten.



    LG, Beorn.

    Hallo, Rumpelrudi!


    Die Pilze, die ich gefunden hatte, wuchsen ja nicht an einer hundekritischen Stelle, sondern schon im Wald. Die Schönköpfe von Buliz waren da wesentlich bedenklicher. ;)


    Ich finde das mit den Grüchen übrigens auch eine komplizierte Sache. Aber oft ist es eben schon ein wichtiges Zeichen. So finde ich den Geruch von Mycena Pura schon sehr deutlich. Bei Mycena Rosea schon weniger. Und das Hexenei von Phallus Impudicus schmeckt mehr nach Radieschen als nach Meerrettich. Und einige Pilze haben ja auch ihren eigenen, ganz spezifischen Geruch. Lepista Nuda, Nebelkappe, Steinpilz... Das sind Gerüche, die man zwar irgendwie umschreiben kann, aber nicht wirklich erklären. Dennoch sind diese Gerüche absolut eindeutig und (für mich) unverwechselbar.


    Ein spannendes und weites Thema.


    LG, Beorn.

    Hallo zusammen!


    Zunächst mal an Rumpelrudi:
    Heute habe ich dann mal den Band fünf mit zur Arbeit geschleppt, und mir die etwa hundert aufgeführten Inocyben angeschaut. Leider fand sich da nichts passendes. Alleine schon der wurzelnde Stiel wäre ja ein markantes Merkmal, das aber so nirgendwo bei Inocybe auftaucht.


    Dennoch waren so auch deine Ausführungen hilfreich, weil sie einen Anlass boten, mich mal noch etwas in der Gattung umzusehen.


    Buliz:
    Nein. Ich habe kein Mikroskop. Noch nicht.




    Die hundert Punkte erhält Ingo W!
    Muss ich erwähnen, daß ich an Mycena überhaupt nicht gedacht habe?
    Dafür habe ich doch erwähnt, daß sich die Pilze eben nicht im Baby - Stadium befinden, und es fiel oben auch mal der Begriff "trocken". Bei Berücksichtigung dieser Fakten passt alles zu Mycena Galericulata!


    Substrat, Lamellen, wurzelnder Stiel, Behaarung der Stielbasis, Hutform und Beschaffenheit, Fleisch...


    Nur ein Problem habe ich bei der Sache:
    Da wollte ich die Art benennen und den Ordner ins Artenarchiv schieben und siehe: Da ist schon einer angelegt mit der Art. Das ist jetzt blöd.


    In dem von mir im September mit Mycena Galericulata beschrifteten Ordner findet sich dieser Pilz:





    Ein paar daten dazu:
    - gefunden am 19.09.2012 (war das eigentlich noch in der Trockenperiode?)
    - Odenwald, Fichtenhochwald, ca 450 m üNN, Nordhang (dennoch ist Buche als Substrat nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlich)
    - Höhe des gesamten Pilzes: ca 7 cm
    - Hut - und Szieloberfläche: glatt, leicht klebrig
    - Geruch: unbedeutend
    - kein Saftaustritt, keine Verfärbungen.


    Das sollte doch auch M. Galericulata sein? Zwar ohne deutlich wurzelnde Stielbasis, aber eben auch direkt auf dem Stumpf wachsend und nicht daneben. ;)


    LG und danke,
    Beorn.

    Hallo, Petra!


    Danke für deine Ideen!
    Der Orangefuchsige sieht - glaube ich - etwas anders aus:
    >Link<
    Wobei auch bei dem noch ein Rest an Unsicherheit bleibt. Siehe Diskussion. ;)


    Cortinarius Safranopes ist interessant, passt aber auch nicht so richtig. Schade.


    Wo ich dann noch gelandet bin, ist so ein netter Pilz wie Cortinarius Saturninus. Da passt schon so einiges, aber eben nicht alles. So müsste ich zB den Fundort nochmal genau untersuchen, ob sich da nicht eine Weide, Birke oder Hasel finden lässt. Unklar ist dann auch, wie sich das mit Cortinarius Cohabitans (= C. Saturninus Var. Bresadolae?) verhält.


    Freilich müsste ich auch bei dieser Idee davon ausgehen, daß der Pilz alt ist. Hätte ich den mal besser eine oder zwei Wochen früher gefunden. X(


    Jedenfalls wird es hier dann erwartungsgemäß schwer, zu einer endgültigen Art zu kommen, wenn da einfach die Abgrenzungen fließend sind, je nach Quelle. Aber so gibt das eben einen weiteren Pilz mit Fragezeichen. Vielleicht wird er sich ja auch irgendwann mit mehr Fachwissen und weiteren Funden aufklären.


    LG und Danke, Beorn.

    Hej.


    Jedenfalls ist es schon so, daß ich wesentlich mehr "Erstfunde" mache, seit ich mein Spektrum von Speisepilzen + Doppelgängern auf alles erweitert habe. :D


    Immerhin ist es ja auch irre, wie immer wieder neue Arten entdeckt werden. Denn auch die Bewegung, die in dieser Wissenschaft immer im Gange ist, hat ihren Reiz. Da ist einfach so vieles noch unerforscht.


    Aber ein wenig nervt es schon, wenn man eine persönliche Neuentdeckung macht, die sich nachher dann nicht wirklich einordnen lässt. :cursing:
    Was mir übrigens fehlt, sind all diese Jahre, die ich mich nur für Steinpilz, Chmpi und co. interessiert habe, die ganzen Schönheiten aber nur aus dem Augenwinkel wahrgenommen habe.


    Die Satansröhrlinge in Italien vor einigen Jahren?
    Einfach vorbeigelatscht, kein Bild gemacht.
    Die Schleiereulen im Pfälzer Wald?
    Immerhin genau angeschaut, aber nicht bebildert.


    Das tut weh...



    LG, Beorn.

    Hallo, Buliz!


    Ich bin mir eigentlich nicht wirklich mehr unsicher. Du sagst es ja schon: Nichts anderes passt hier so richtig. Bei T. Columbetta ist es eben nur der Geruch. Und der war eben schwach und aus meiner Sicht eben auch verwirrend. Ich will es mal so sagen: Der Pilz roch nicht wirklich nach Clitopilus Prunulus. ;)
    Allerdings roch der Pilz auch nach dem Durchschneiden anders als davor. Und das "kartoffelige" habe ich vor dem Halbieren wahrgenommen. Was nun auch zur Beschreibung bei Krieglsteiner passt: Geruch schwach erdig (was vermutlich meine Asoziation zu Kartoffel erklärt), bei Verletzung mehlartig.


    Das kanns schon sein, war aber vielleicht schwach und / oder dirch andere Gerüche überlagert, so daß ich es nicht einordnen konnte.


    Ein Stückchen Geschmack testen werde ich in Zukunft mal häufiger machen. Da wäre es hier wohl schon deutlicher gewesen. Schade. Jetz habe ich das Gefühl, etwas verpasst zu haben.



    Danke,
    Beorn.

    Hallo!


    Super, der trägt ja Früchte wie ein Mischobstbaum, der Apfel. ;)


    Ich bin mal gespannt, was sich da noch so alles zeigt. Aber nimm's nicht zu ernst, Ralf. Denn die Untersuchung hier ist ja nur mehr so für das Interesse. Es wird wohl nicht in Kartierungsarbeiten für BW (oder ist das schon Hessen?) einfließen. Oder sollte sie doch?



    LG, Beorn.


    Nächste Saison mache ich mal ein paar Bilder von den angefressenen Rotfüssen wie ich sie in der PN erwähnte. Du wirst sehen, die Ähnlichkeit zu deinem Bild wird verblüffend sein.


    :thumbup:


    Aye! Dir glaube ich das aber mal einfach so. Ungewöhnlich wird es aber dann schon sein. Bei mir ließ sich noch kein derartiger Fund blicken. ;)


    LG, Beorn.

    Auflösung Runde sechs:



    = Hohlfußröhrling, Boletinus Cavipes


    Das ist freilich nicht das Originalbild, denn auf dem sieht man in der Tat eigentlich nur Hut. Und zwar den Hut von dem Exemplar links, wo die Schnecke drübergerutscht ist.


    Übrigens hätte ich die Frage, ob dir Stiel hohl ist, schon auch gelten lassen. ;)


    Bei einem Filzröhrling sollte die Hutoberfläche schon deutlich weniger wollig sein. Und zwar kommt in Deutschland nur diese eine Art vor (und eine Variante mit ganz gelbem Hut), aber der Pilz ist auch ein Neophyt, also eingewandert aus Asien oder Nordamerika. Dort gibt es dann noch andere Arten, bei denen sich dann auch eine Ähnlichkeit zu den Schmierröhrlingen zeigt.


    Punktestand:
    Naan83 - 59 (+9)
    Inni - 49 (+10)
    Melanieoderimmer - 48 (+10)
    Yezari - 38 (+10)
    Malone - 31 (+0)
    Mausmann - 31 (+0)
    JanMen - 22 (+0)
    Lutine - 19 (+8)
    Tribun - 14 (+0)
    Peri - 5 (+0)
    (...)


    Leute, ihr könnt ruhig die erlaubten drei Tipps ausnützen. ;)
    Es darf ab nun weiterhin jeder eine Frage stellen, auch wenn schon ein Tip eingeloggt wurde.



    Weiter geht's mit eienr Zahl zwischen 2 und 21.



    LG, Beorn.