Beiträge von Beorn

    Hehe...


    Ihr zwei seid köstlich. Ab mit euch, und Bilder machen nicht vergessen. Andreas hatte auch mal geniale Nachtsteinpilze hier gezeigt.


    Keine Sorge, die Austern nehme ich das nächste mal einfach gefroren mit. Einfach mal ausprobieren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Aber egal was es ist, deine Tochter eifert auch in Sachen Bildqualität ihrem Vater nach. :thumbup:
    Im Großen und Ganzen möchte ich mich aber Mausmanns Diagnose anschließen: Bohnengelibber im Darm.
    Komisch, die Bohnen erinnern mich schon an etwas. Aber für >Nidularia Deformis< ist das einfach viel zu groß.


    LG, Pablo.

    Moin. :)


    Und weiter geht's:
    Heute mal mit Zeit zwischendurch, also Kamera aus dem Auto holen und ab dafür. Pilze gibt's ja derzeit en masse, nur die Augen muss man etwas weiter aufmachen.


    Die Becher sind zwar nicht weiß, und einer ist wahrscheinlich auch ein Basisiomycet, aber was soll's. Drei Arten (oder vier?) habe ich mir mal rausgepickt. Allesamt gemeinsam auf einem riesigen Buchenstumpf anzutreffen.


    1. blassgelber Becher
    Oder einfach nur erfrohren? Ich tippe einfach mal ins blaue, weil ich Ähnliches ja nun schon ab und dan gesehen habe: Bisporella Subpallida oder Pallescens?





    Oder oben auf der Schnittfläche, eingeeist:



    2. Becherchen mit dickem Fell
    Dann noch etwas kleiner. Sowas ähnliches habe ich neulich im Zusammenhang mit einem anderen Pilz auch gesehen. Die Frage ist, warum diese Becher innen so dunkel und kaum gelblich sind? Fell doch nicht dick genug = zu kalt geworden? Ich denke trotzdem an Neodasyscypha Cerina.







    Und jawollja, im letzten Bild ist auch schon der dritte Pilz zu sehen. Und ich meine nicht Ascocoryne Sarcoides rechts.



    3. Glatte Fläche? Von wegen!
    Das hier ist jetzt mit dem blosen Auge eigentlich nicht mehr wirklich zu erkennen. Da sieht man irgendeinen Belag. Aber der Supermakromodus meiner Kamera hatte heute seinen guten Tag. Und auch sowas gab's neulich als Hinweis, dem ich in anderer Sache nachgegangen bin. Hier passt's. Also vermute ich hier den Basidiomyceten. Entweder Merismodes Anomala oder Merismodes Confusa.
    Auf dem ersten Bild noch mal mit der vermuteten Neodasyscypha.





    Jetzt wird's schwieriger. Das Selbe oder etwas ganz anderes befand sich nämlich auch oben auf der Schnittfläche. Wenn es eine gefühlte Größe gibt, dann sind die Folgenden auch noch kleiner. Mit blosem Auge sah das aus wie Staub. Auch wachsen sie irgendwie nicht ganz so gedrängt, wie die Kollektionen an der Seite. Und rein optisch - bei Beurteilung der Bilder - muss ich doch auch wieder an >Olla Transiens< denken:




    Seltsam nur, daß sich daneben auf der Schnittfläche auch noch solche Kollektionen fanden:

    Und da bin ich wieder beim Becherteppich...



    Soviel zum Thema "Makroskopische Mikropilzbestimmung"! :evil:



    Leute, ich bin total für ein entsprechendes Unterforum für diese ganzen kleinen Schönheiten.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wie lustig übrigens, daß mir Pilz 20 ausgerechnet heute live und in Farbe (?) begegnete. Ich habe ihn abgeknipst, und will euch natürlich das extrem erhellende Bild dazu nicht vorenthalten:



    Na?


    LG, Pablo.

    Hallo!


    Hier wird auch mal wieder reanimiert. Mit drei Pilzen zur Winterzeit:




    > Fleischroter Gallertbecher, Ascocoryne Sarcoides




    > Schmetterlingstrameten, Trametes Versicolor




    > Herber Zwergknäuelling, Panellus Stypticus
    In drei Generationen.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Nun also mein erster Beitrag in diesem Thema. Heute hatte ich mal etwas Zeit zwischendurch, also ab in die Büsche und Becher suchen. Dabei sprangen mir auch diverse Austernseitlinge vor die Linse. Da hätte man so einiges ernten können. Hätte.


    Hier mal zwei Bilder dazu:


    Dazu jetzt mal meine Frage: Sammelt ihr die eigentlich auch in tiefgefrorenem Zustand? Die gezeigten Kollektionen waren nämlich steif. Wie auch alle weiteren Kollektionen, die ich da fand. Also habe ich nichts mitgenommen. Die hätten auch einen halben Tag im Auto vor sich hin gemodert.
    Aber generell wäre es doch möglich, die gefrorenen Pilze zu verwerten, wenn man sie gar nicht erst auftaut, sondern direkt in die Pfanne haut?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Warum du bei dem von mir gezeigten Pilz niemals an einen Gifthäubling denken würdest, kann ich dir sagen: Hutdurchmesser von satt mehr als 10 cm. ;)
    Aber das mit dem radialrunzligen Hut ist schon mal ein guter Hinweis. Da gehe ich mal von aus, du meinst etwas ganaz anderes als "wellig" bezw. "gerieft". Aber dabei auch ganz glatt. Das sähe nämlich so aus, wie kürzlich >hier< von mir gezeigt. Ich verstehe dich da ganz gut.
    Ebenso wie die Stärke des Rings bei derart vergangenen Pilzen. Daß da vieles auch über das Gefühl läuft, ist ja klar. Geht mir oft so mit Steinpilz vs. Gallenröhrling zB. Das sehe ich auch oft auf drei Meter Entfernung, ohne aber erklären zu können, woran es liegt.
    Dieses "Gefühl" ist ja aber nichts anderes, als eine Erfassung und Verarbeitung von Informationen und Merkmalskombinationen durch das Gehirn. Dieser Prozes basiert hauptsächlich auf einem reichen Erfahrungsschatz. Die Verarbeitung, der Abgleich geht dabei so schnell, daß es meist kaum möglich ist, diesen gedanklichen Prozess bewusst nachzuvollziehen.


    Wie gesagt, diese "Erkennungsmatrix" funktioniert bei mir nur bei einigen Pilzen, die ich seit langem kenne und sammle. Bei Galerina Marginata fehlt da noch viel.



    LG, Pablo.

    Hallo!



    Auch wenn hierzu die Meinungen sicher wieder gespalten sein werden! ;)
    LG vom Nobi


    Meinst du echt?
    Ich hab's auch eben mal nachgeschlagen. Also zumindest in Europa gibt es doch ganz und gar nicht sehr viele Arten in der Gattung.


    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Oha, das Edit wäre mir beinahe entgangen. Das soll nicht sein. Danke, Anna!
    Freilich bin ich auch weit vom Verstehen entfernt. Bei so vielem habe ich da Schwierigkeiten, die Begriffe richtig zu deuten. Mit den Bildern dazu wird es aber immer besser.
    Ein tolles Artportrait ist das in jedem Fall.


    Gibt es da eigentlich sinnvolle Einsteigerliteratur?
    Kürzlich erhalten habe ich:
    Ellis / Ellis: Microfungi on Land Plants
    Schmid: Ascomyceten im Bild
    Da muss ich mich freilich auch erst noch einlesen. Am besten wohl kapitelweise ausdrucken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Ich finde, da spricht nichts dagegen. Oder du könntest die Zusatzinfos in zwei Kategorien einteilen: Etwas mehr Info für die, die weniger Erfahrung haben. Für die anderen dann weniger deutliche Infos. Aber generell finde ich es eine gute Idee, die Wissensstanddifferenzen etwas auszugleichen.


    ***


    Nochmal zur 6a:
    Der Hinweis mit der Größe ist nur hilfreich, wenn man bei der richtigen Gattung sucht. Ich glaube, da sind einige in der falschen unterwegs. Da bin ich mittlerweile eigetlich sehr sicher.


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Zur 18 würde ich denken, daß der Pilz einen deutschen Namen hat. Da heißt er auch so, wie er unter Umständen aussieht. wenn er nicht so aussieht, heißt er anders, ist aber genetisch der selbe Pilz.


    Aber das ist nur meine Vermutung.


    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Zu 3 sage ich mal nichts. Da bin ich mir auch alles andere als sicher und vertraue auf ein wenig Glück. 2a wundert mich nicht, daß du den nichts kennst. Ich glaube, der kommt hier im Süden schon klar häufiger vor. Und bei der 6a hat es auch Anna selbst wohl schon mal in die Runde geworfen, daß wir uns Gedanken über die
    Größe
    des Pilzes machen sollten. Habe ich dann auch irgendwann getan, und mir fiel eine sagenhafte Alternative zu meiner ursprünglichen Idee ein, von der ich sehr überzeugt bin.


    LG, Pablo.


    PS.: Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu deutlich. Sonst editier ich das weg. ;)

    Hallo, Ingo!


    Naja, auf meine Größenangaben darf man sich da nicht verlassen. Es ist nicht ganz leicht, nachträglich bei Objekten die kleiner sind als ein Fingernagel dick ist, die Größe treffend zu schätzen. ;)
    Aber ich kann das ja dennoch einfach mal als Nectria Peziza cf speichern, mit Verweis auf Tubeufia Cerea.


    Wenn man bei meinem Bild von Stereum Subtomentosum cf am Birkenstamm bedenkt, daß da eben keine Algen auf den Hüten wohnen, und es durchaus während einer sehr heißen und trockenen Wetterperiode war, dann kommt das sehr schön hin.



    PS.:
    Die zwei, die jetzt noch übrig sind, kennt ihr ja. Da ist dieses hier

    aus dem >Ökosystem<


    ...und natürlich die >Schlumpfkeulchen<
    Die sind aber vorgemerkt. da gehe ich entweder zwischen den Jahren oder nach Neujahr nochmal hin. Mit Kettensäge (o.Ä.), wie angedroht.



    LG, Pablo.

    Öhm.


    Blöd nur, wenn man 10 oder was Bier trinken muss, daß die Nymphe da aus dem Wasser steigt. Geht das nicht auch leichter?


    Wie soll bei soviel Bier das >Bonbon aus Wurst< den noch amtlich funktionieren?



    LG, Pablo.



    E.:
    Ach, Nobi. Der Film ist doch superklasse! Zu meiner Jugendzeit der absolute Kult. ;)

    Hallo!


    Schon, C. Vibecina wäre für mch auch eine gute Option.
    Den füge ich mal meiner "Liste" für den Pilz hinzu. Gespeichert habe ich ihn als Clitocybe spec. Mehlgeruch konnte ich allerdings ncht wahrnehmen, aber wie schon erwähnt, traue ich da in der Situation meiner Geruchsdiagnose nicht wirklich. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Den Anlass habe ich mal genutzt, um mir mal diese oft vernachlässigte Gattung anzuschauen. Interessant, da gibt es ja Vertreter, die stark an Hypholoma - und Galerina Arten erinnern. 8|
    Von denen kann es hier keiner sein. Eigentlich möchte ich mich Ingo anschließen. Ein richtiges Blau, wie auf Vergleichsbildern, sehe ich hier nicht. Bleibt die Frage, ob das nicht auch ein Frostschaden o.Ä. sein kann. Dafür spräche, daß alle Pilze gleich verfärbt sind.
    Mein Problem: Was wäre denn hier eine Alternative? Wenn ich die Gattung aufschlüssele, ist P. Cyanescens die einzige Alternative. Wie sieht's denn aus mit einer anderen Gattung? Was käme da noch in betracht?


    Was mich jenseits der Bestimmung noch ein wenig irritiert, Yosh, ist die Menge der Pilze, die du da geerntet hast. Vielleicht geht es hier auch nur um die maximale Vergleichsmöglichkeit. Dann musst du die Warnung, die ich hier mal ganz zusammenhanglos und allgemein in den Raum stelle, auch gar nicht auf dich beziehen:
    Der Giftgehalt bei Wildpilzen schwankt teilweise ganz beträchtlich. Erst recht bei Kollektionen, die schon ziemlich hinüber sind. Auch muss man hier aufgrund des Zersetzungsprozesses mit weiteren, teils stark giftigen Eiweßverbindungen rechnen.
    Leute, macht euch mit solchen Pilzen nicht unglücklich. Ich habe selbst schon ab und an Leute behandelt, die nach dem Verzehr bestimmter "Naturdrogen" komplett dekompensiert sind. Nicht nur geistig, sondern auch körperlich. Die Behauptung "Es ist doch Natur, da kann es ja nicht so schlimm sein" ist einfach nur falsch und gefährlich. Es sind nicht nur die gesuchten Substanzen, die oft nicht dosierbar und nicht einzuschätzen sind, es geht hier um Giftcocktails, die größtenteils in ihrer Kombination und Wirkung noch gar nicht erforscht sind. Die Wirkung ist leider oft katastrophal. Wer mal in einer entsprechenden Einrichtung gearbeitet hat, kann da ein Lied von singen.
    Das ganze geht auch viel einfacher und sicherer. Und jetzt halte ich das Maul, es sei denn, es geht wieder um die Bestimmung.



    LG, Pablo.

    Hallo Ingo & Björn!


    Ihr seid ja unglaublich, ihr! 8|


    Mal eben was kurz zu Stereum Subtomentosum:
    Nach dem verlinkten Bild und Beschreibungen könnte das schon passen. Aber da bin ich echt zu unsicher. Den Samtigen kenne ich freilich eher so:

    Und so sehen auch die meisten Bilder im Netz und in Büchern aus. Aber andererseits: Viele Alternativen scheint es ja nicht zu geben.


    Ja, und Stereum Hirsutum passt auch, wenn ich mir da Bilder von jungen, noch nicht voll entwickelten Fruchtkörpern ansehe. Erkannt hätte ich den dann eher so:

    Jetzt bin ich wieder schlauer. :thumbup:


    Und nun zu den onteressanten, halb Millimeter großen, orangegelben Kügelchen mit eingedunkelter Stelle.
    Da vielen Dank für eure Links. Rein von der Optik her würde ich spontan bei Ingos Bildern von Tubeufia Cerea hängen bleiben. Aber kann ich das so beurteilen? Nein. Da fehlt mir a) die Erfahrung und b) ist mein Bild zu schlecht. Mit blosem Auge konnte ich da ohnehin keine Details erkennen, eine Lupe hatte ich nciht dabei. Alles was ich bieten kann - ohne zu wissen, ob es hilft - ist ein mühseliges Zusammenkratzen aller verfügbaren Infos. Glücklicherweise hatte ich am selben Stumpf meinen Erstfund von Sarcomyxa Serotina, daher habe ich immerhin noch ein paar Bilder vom Fundort und einige Notizen:


    15.11.2012
    Odenwald, 400 –“ 450m üNN
    Substrat: Buchenstumpf, Schnittfläche
    Größe: ca. 0,5mm
    Weitere Pilze am Stamm: An der Seite Sarcomyxa Serotina + unbekannter Porling
    obenauf Xylaria Hypoxylon und wohl Einiges an Undefinierbarem.



    Ob da jetzt irgendwo Pyrenos waren, kann ich eigentlich nicht sagen. Dazu müsste ich ja Pyrenos erkennen können. Aber so einige graue und dunklere Schichten waren da schon noch auf dem Stumpf. Vielleicht lässt sich hier was erahnen:

    Der rote Kasten markiert die Stelle, wo sich ein Teil der Ansammlung an orangenen Kügelchen fand.


    Eine Übersicht gibt's auch noch:


    Mehr lässt sich aber wohl nicht rausholen.
    Ich bin allerdings schon regelrecht platt, was ihr noch aus diesen Pilzen rausholen könnt.
    Superleistung! :thumbup:


    LG, Pablo.