Beiträge von Beorn

    Und das mit dem Whiskey und dem Gin, wie erklärst du das?!? :D


    Aye.
    Irgendwas läuft da schief mit der elternlichen Sorgfaltspflicht.
    Aber andererseits ist das normal in dem Alter.


    Darf's auch ein Gräppchen sein, Sarah? :evil:


    LG, Pablo.

    Hallo!


    "Stielhohl?"
    ist eine gute Frage. Aber:
    "Schmecklegger?"
    wäre auch ganz ok.
    Oder vielleicht sogar die Hutform in jungem Zustand? Oder ist das zu früh?


    Übrigens: Klar, gerne kannst du noch eins machen, Daggi. Auch mit zwei Bildern. Das wäre ja sogar eine Premiere.


    Wegen den Nachrichten:
    ja, wäre nicht verkehrt, da einen möglichst einheitlichen Rahmen zu wählen. Also zB Betreff: Runde xy - Tip z
    Und als Text nur den Namen.
    Aber mich selbst hat es nie gestört, da auch mal ein paar recht individuelle mails zu lesen. Fand ich jetzt nicht problematisch.



    LG, Pablo.

    Ah, hervorragend.


    Es entsteht wieder einmal Verwirrung um Cortinarius. :D
    Mausmann, deine Quellen habe ich mit Interesse zur Kenntnis genommen. Spannenderweise sind die ja neuesten Datums. :thumbup:


    Meine sind da unwesentlich älter:
    GPBWs Band 5 ist 2010 erschienen. Von wann da die Daten stammen, ist für mich nicht ersichtlich. Allerdings deckt es sich mit der Version bei SpeciesFungorum (Stand 2011):


    Demzufolge (beide Quellen) wäre Cortinarius puniceus synonym zu Cortinarius sanguineus.
    Und Cortinarius purpureus als eigene Art des Laubwaldes eingeordnet, mit den Synonymen Cortinarius phoeniceus und Dermocybe sanguinea var. vitiosa.
    Das letzgenannte Taxon ist bei SF komplett unbekannt. Ubrigens auch als Cortinarius vitiosus (wie in Mausmanns Quelle interpretiert).


    Tja, schwierig. An was soll unsereins, der einen lediglich laienhaften Zugang zu der Materie besitzt nun halten?


    Mario, was genau nun unter den Feinheiten im mikrobiologischen Vergelich zu verstehen ist, verstehe ich auch nicht.
    Aber wenn etwas "sequenziert" wurde, bezieht sich das wohl auf eine DNA - Analyse. ITS (da rate ich jetzt mal grob) wird dann eine bestimmte Abfolge von DNA - Sequencen sein, die da zur Identifizierung herangezogen wird.


    Aber was genau das nun heißen soll, da bin ich überfragt.


    Mein gesunder Menschenverstand tendiert aber dazu, knackig rote Hautköpfe aus dem Nadelwald mit C. sanguineus anzusprechen, und solche aus dem Laubwald mit einem der anderen Taxa (purpureus / phoeniceus oder auch puniceus).



    verwirrte Grüße, Pablo.

    Hallo nochmal!


    Hat sich eigentlich zu Nr. 5 noch was ergeben?
    Also ist mittlerweile zB bekannt, ob da Poren sind?


    Könnte man hier bei vorhandenen Poren nicht auch mal mit Rhodonia / Oligoporus placenta vergleichen?



    LG, Pablo.

    Moin.


    Fragt ihr mal.
    Ich bin mit allem zufrieden. Meinetwegen auch die allseits beliebte Speisepilzfrage. Oder Hyphen mit Schnallen oder ohne. Oder auch Sporenwanddicke.


    Ich bin auch gleich schon wieder weg, Antwort ist abgeschickt, also kann bis morgen abend von mir aus alles mögliche gefragt und beantwortet werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sven!


    Wenn da sicher nirgendwo weit und breit ein Nadelbaum war, dann vergleiche am besten mal mit Cortinarius purpureus. Der kuschelt mit Laubbäumen. Zwarwohl vorzugsweise Buche, aber da nehmen es viele Pilze ja nicht so genau.


    LG, Pablo.


    PS.:
    Passt auch besser mit der Stielfarbe. die scheint hier ja eher gelblich zu sein und nur mehr oder weniger dicht rot befasert.
    Ein Schnittbild hast du davon nicht zufällig?

    Hallo, Sarah.


    Auch wenn der ja ganz leicht ist, wünschte ich auch gerade, ich hätte mich abgemeldet.
    Kleines Brainstorming hab' ich auch schon hinter mir. Eigentlich habe ich dabei auch schon alle Gattungen ausgeschlossen. Bis auf Lycoperdon. Obwohl... Doch, die auch. Am ehesten noch die Gerissenen. Aber das schließe ich auch aus, er soll ja leicht sein.


    Egal, morgen denke ich weiter drüber nach...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein schönes Portrait für einen schönen Pilz! :thumbup:


    Komisch, bei Krieglsteiner lese ich gerade zur Hutoberfläche was von "feinfaserig". Aber ich glaube, so wie es bei dir steht, Trino, passt es besser.


    Du könntest mal noch dazuschreiben, daß C. sanguineus Mykorrhiza mit Nadelbäumen, fast ausschließlich mit Fichte bildet. nicht, daß noch jemand auf die Idee kommt, es wäre ein Saprobiont. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, das habe ich auch schon überlegt, ob das sowas wie der abgerupfte Ring sein könnte. Ansonsten würde ich sagen, es ist der Pyrenomycet auf dem oberen, liegenden Grashalm. Rechts von dem großen, senkrechten Balken in der Bildmitte (was immer das auch sein soll).
    Sollten wir also erstmal fragen, ob die Asci achtsporig sind?
    Oder eine Frage nach der Septierung?



    LG, Pablo.

    Ahoi.


    Nun sind mal alle Portraits aus dem Dungpilzforum noch in die Tafel eingebunden. Weil dann zusammen mit den Portraits aus dem Mutter - Dung - Fu - Thread einiges mehrfach da ist, gibt's eben auch Link 2 und Link 3. Soll ja nichts verloren gehen. ;)


    Jetzt seid ihr wieder dran. Her mit den Portraits. :P



    LG, Pablo.

    Guten abend, Mario!


    So dies und das, Gott, der Papst und die Welt, Pilze, Hunde, Wetter, Musik, Kochrezepte, Bier, Schnaps und Tee.


    Tee...
    Den nehm ich jetzt. Kräuter.
    Günter, kommt jetzt wieder der Smile? ;)


    Kuschel, also ich find' ja, Glucken sind auch super für Fischgerichte. Und für Gschnetzeltes. Oder Cremesuppe, da haben Mentor und Hans auch was von. ;)


    Aber Langeweile gibt's mit zwei so knuffigen Hunden wohl nicht, Lara?



    LG, Pablo.



    Edit:
    Stimmt, Mausmann! Die Hilferufe hatte ich vergessen.
    So zB auch "Hilfe! Bier alle alle ach du scheiße Bier leer!"

    Ähm...


    Ich hab' keine Ahnung. Ich glaube, giftig ist er nicht, ist aber wohl auch kein Speisepilz. Ich bin mehr für Schleim. Ob man da die Deutlichkeit heruashebt in der Frage ist mir eigentlich gleich. Alle Quellen, die ich bisher dazu gelesen habe, sprechen schon von einer deutlichen Schleimigkeit für meinen Favoriten. Eine schränkt das ein bisschen ein von wegen Trockenheit und so.


    Dazu muss man auch sehen, daß viele Autoren in ihren Beschreibungen von Idealbedingungen ausgehen. Und dagegen sieht man auch viele Bilder von dem Favoriten im Netz, die dann doch eher etwas minderschleimig aussehen. So wie Melanies Pilz eben. ;)


    Egal, mein OK geht auch an Safrans Frage. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Xerocomus subtomentosus (L.: Fr.) Quel.
    Ziegenlippe
    Synonyme:
    - Boletus subtomentosus L.
    - Xerocomus subtomentosus var. leguei (Boud.) Maire
    - Xerocomus xanthus (E.J. Gilbert) Curreli


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Boletaceae --> Xerocomus --> Xerocomus subtomentosus



    Hut: bis 12 cm breit; polsterförmig, plankonvex ausgebreitet aber nie ganz verflachend; farblich sehr variabel: gelb, gelbbraun, olivbraun, leder- oder zimtfarben, selten mit rötlichen Farbtönen an Fraßstellen; Oberfläche filzig bis samtig, auch im Alter nicht verkahlend; nur bei extremer Trockenheit einreißend, wobei die Risse dann meist tief ins Hutfleisch einschneiden


    Stiel: bis 10 cm lang, zylindrisch bis bauchig, schlank oder stämmig, oft verbogen, basal bisweilen verjüngt; gelblich, braungelblich oder bräunlich gefärbt; zur Spitze hin manchmal mit netzähnlicher, grober Rippenstruktur ("mit Zahn herablaufende" Röhren), selten auch durchgehend aderig, zur Basis hin meist gelblich oder bräunlich (sehr selten rotbräunlich) bereift oder fein beflockt, manchmal auch ganz glatt; Basismycel weißlich


    Röhren: relativ leicht ablösbar; goldgelb, im Alter auch mit leicht grünlichem Einschlag; Poren gleichfarben, jung fein, im Alter weit und recht unregelmäßig; auf Druck leicht blauend


    Fleisch: weich; sattgelb bis hellgelb; im Schnitt im Hutbereich mehr oder weniger blauend (manchmal auch garnicht verfärbend), im Stiel oft mit rosa Farbtönen (nicht rotfleischig); Geruch unbedeutend; Geschmack mild oder leicht säuerlich


    Speisewert: essbar


    Sporenpulver: olivbraun;
    Sporen spindelig, glatt, 10-16 x 4-6 µm


    Vorkommen: weit verbreitet und häufig; Verstärkt im Sommer und frühen Herbst zu finden; Mykorrhiza mit Laubbäumen


    Verwechslungen: mit anderen Filzröhrlingen: Der gemeine Rotfußröhrling unterscheidet sich leicht durch sein rötliches Stielfleisch und die meist rötliche Subcutis der Huthaut; Die Huthaut ist auch ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Röhrlingen aus der Rotfuß –“ Verwandschaft, wie Xerocomellus rubellus oder Xerocomellus pruinatus.
    Der braune Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus) unterscheidet sich durch weißes Fleisch, keine Rosatöne im Stiel und er blaut nie im Schnitt.
    Der erst seit 2006 beschriebene Xerocomus chrysonemus verfärbt ebenfalls nicht im Schnitt, hat zur Stielbasis hin gelbes Stielfleisch und im Hut zeigen sich im Schnitt rosa Farbtöne.
    Der mährische Filzröhrling (X. moravicus) hat wie X. ferrugineus weißes Fleisch, das nicht mit Luftsauerstoff verfärbt.
    Der dunkle Filzröhrling (X. porosporus) weist im Stiel bräunliche Farbtöne auf, seine Huthaut ist im Regelfall feldrig eingerissen.
    Der Pfefferröhrling blaut nicht und sein Fleisch schmeckt scharf.
    Der Fahle Röhrling (Boletus impolitus) ist meist etwas kräftiger im Wuchs, blaut nicht das geringste bisschen und hat einen mit gelben oder rötlichen Pusteln besetzten Stiel.


    Wissenswertes: Die Unterscheidung der einzelnen Arten in der Gattung ist teilweise recht schwierig, für die meisten Speisepilzsammler aber im Grunde genommen unerheblich, da alle Filzröhrlinge essbar sind. Zu einer exakten Unterscheidung ist aber immer ein komplettes Schnittbild notwendig, in manchen Fällen lassen sich darüber hinaus die Arten nur anhand von Mikromerkmalen sicher abgrenzen. Wobei zumindest die Ziegenlippe makroskopisch noch einigermaßen sicher zu bestimmen ist.



    Bilder:








    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Xerocomus ferrugineus = Brauner Filzröhrling<
    >Xerocomus chrysonemus = ? <
    >Xerocomus moravicus = Mährischer Filzröhrling<
    >Xerocomellus porosporus = Falscher Rotfußröhrling<
    >Xerocomellus chrysenteron = Echter Rotfußröhrling<
    >Chalciporus piperatus = Pfefferröhrling<
    >Boletus impolitus = Fahler Röhrling<
    >Boletus appendiculatus = Anhängselröhrling<

    Moin.


    ich würde das mal so formulieren:
    "Ist es richtig, daß die Hutoberfläche des Pilzes im Idealfall schleimig ist und in der Literatur auch so beschrieben wird?"


    Und hallo, Anja!
    Das ist jetzt eben die Zeit, die man zu normalen Jahreszeiten im Wald verbringen würde, beim Pilze suchen, photographieren und bestimmen. Da das im Moment zu kurz kommt, muss der Zeitüberschuss ja anderweitig verplempert werden. Und so eine kleine Rätselei lockert den Feierabend auf und schafft Abwechslung zu den eher technischen Pilzbeschreibungen und der Verlinkerei.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Super, noch mehr so tolle Bilder!
    Die Kelchbecherlinge sind der Hammer. :thumbup:
    Erstens schön, gerade mit dem Kontrast zum Weiß des Schnees, und dann bin ich auch völlig baff, wie du die finden konntest. Selbst wenn der Standort bekannt ist: alle Achtung.


    Zum letzten Bild mal noch die unumgängliche skeptische Bemerkung: Tr. versicolor, offenbar schon recht ausgewachsen und so ganz ohne scharz - und Brauntöne? Nicht doch vielleicht eher Tr. multicolor / zonata / ochracea? :/



    LG, Pablo.

    Salu!


    Naja, bis zum 28. Februar sind wir ja schon noch Papst. Aber wir sind auch alt. Ob uns das aber alle auch irgendwie zu Katholiken macht?


    Da habe ich Zweifel.


    Müsste man wahrscheinlich mikroskopieren....


    LG, Pablo.