Beiträge von Beorn

    Auflösung Runde 31



    Hallo!


    Das war jetzt fast schon eine Freirunde. Eigentlich hätte ich erwartet, daß der Pilz etwas selektiver ist. Aber nachdem es eine Runde Jever für alle gab, hagelte es natürlich erstmal richtige Antworten. Besonder interessant wurde es, als dann die Lösung verraten wurde, wenngleich negativ verraten:


    es ist jedenfalls nicht der herbe zwergknäueling!


    Was? Warum denn nicht?
    Natürlich ist es der >Herbe Zwergknäueling, Panellus stypticus<!


    Aber wer da völlig auf dem falschen Schlauch stand: Schwamm drüber, macht nichts. Solche Tage gibt's, da läuft es einfach nicht zusammen.



    Resultat für Runde 31 (über 5 Runden)
    Platz | Punkte | Name (+ Punkte letzte Runde)
    1. 49 Annika (+10)
    2. 48 Yezari, Sarifa, Kuschel (+10, +10, +10)
    5. 46 Safran, nochn Pilz (+10, +10)
    7. 45 Nafste79, Mausmann (+10, +10)
    9. 44 Naan (+10)
    10. 43 Inni (+10)
    11. 38 Peri, Anja (+10, +10)
    13. 35 Tribun (+10)
    14. 34 Lutine (+0)
    15. 17 Denusti (+0)
    26. 10 JanMen (+10)


    Stand nach Anzahl der Führungsrunden:
    1 - Naan = 10
    2 - Melanie = 9
    3 - Inni = 3
    4 - Annika, Erebus, Yezari = jeweils 2
    7 - Lutine, Peri, Sarifa, Safran, Nafste, Beorn = jeweils 1



    So.
    Und nun würde ich gerne mal die Schwierigkeit noch etwas erhöhen. Hoffe ich zumindest. Schreibt mal jemand kurz was bitte?



    LG, Pablo.

    Panellus stipticus (Bull.) P. Karst.
    Herber Zwergknäueling / Bitterer Muschelseitling
    Synonyme:
    - Panellus stypticus
    - Panellus stipticus var. albidotomentosus (Rea) Z.S. Bi
    - Panellus stipticus var. occidentalis Lib.-Barnes
    - Panellus stipticus var. albus Bres.
    - Agaricus stipticus Bull.
    - Crepidotus stipticus (Bull.) Gray
    - Panus stipticus (Bull.) Fr.
    - Pleurotus stipticus (Bull.) P. Kumm.
    - Lentinus stipticus (Bull.) J. Schröt.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Agaricales --> Mycenaceae --> Panellus --> Panellus stipticus



    Hut: bis 3,5 cm breit; muschelförmig, wellig, zur Ansatzstelle hin oft vertieft, Hutränder lange eingerollt, später wellig aufgebogen bis gekraust; ockerlich bis zimtbräunlich, bei Trockenheit verblassend; Huthaut schuppig aufreißend, bei Druck klebrig


    Stiel: exzentrisch, meist kürzer als Hut breit; zum Hut hin verdickt, zur Basis hin verjüngend; jung glatt, später kleiig –“ schuppig, vor allem zur Stielspitze hin; meist Hutfarben: ockerbräunlich


    Lamellen: zimtfarben, ockerbräunlich, Schneiden oft etwas heller; recht gedrängt; am Grunde anastomosierend; scharf vom Stiel abgegrenzt; Schneiden klebrig


    Fleisch: ledrig zäh, trocken hart, feucht wieder elastisch; im Fleisch werden Harzkörner angereichert, welche auch für den herben Geschmack verantwortlich sind. Und in der Menge, wie sie angereichert sind, fällt der Geschmack eben sehr unterschiedlich intensiv aus: von unbedeutend bis wiederlich zusammenziehend –“ herb bis bitterlich; Geruch vage unangenehm


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: weißlich


    Vorkommen: nahezu ganzjährig an abgestorbenen Holzstämmen und Stümpfen, dabei so ziemlich an jedem Holz zu finden, am liebsten an Eiche, gefolgt von Buche. Weit verbreitet und häufig


    Verwechslungen: Die Gattung der Zwergknäuelinge ist nicht besonders groß. Recht häufig ist noch der milde Zwergknäueling, Panellus mitis, der allerdings kaum schuppige Hüte hat und eher weißlich gefärbt ist. Verwechslungen wären allerdings denkbar mit diversen Stummelfüßchen (Crepidotus), die aber allesamt dunkles Sporenpulver besitzen. Verwechslungen mit anderen holzbewohnenden Blätterpilzen sind eher unwahrscheinlich. Sämtliche Blättlinge (Lentinus) werden größer und kräftiger und unterschieden sich auch sonst ganz gut. Der Orangeseitling ist orange, seine Hutoberfläche ist haarig, nicht schuppig.
    Der Rachenförmige Zwergknäueling (Panellus ringens) hat eine andere Wuchsform und ähnelt eher Tectella patellaris (Klebriger Schleierseitling)


    Wissenswertes: In Amerika soll das Mycel von P. stypticus angeblich im Dunkeln leuchten. Warum nicht auch in Europa? Das ist schon ungerecht–¦
    Die weiße Variation Panellus stipticus var. albus ist >unten< vorgestellt.



    Bilder:




    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Panellus mitis = Milder Zwergknäueling<
    >Panellus ringens = Rachenförmiger Zwergknäueling<
    >Crepidotus variabilis = Gemeines Stummelfüßchen<
    >Crepidotus mollis = Gallertfleischiges Stummelfüßchen<
    >(Neo-)Lentinus adhaerens =Harziger Sägeblättling<
    >Phyllotopsis nidulans = Orangeseitling<

    Hallo, Hartmut!


    Ein Klassebild! :thumbup:
    Das sind ind er Tat die Farben, die den Frühling einläuten. Die Hoffnung trotzt dem Wetterbericht für nächste Woche.


    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzforum!


    Möglicherweise habe ich da erstmals etwas Trüffelartiges gefunden.


    Fundort: südliches Kraichgau, Gemeinde Karlsbad, ca. 300 bis 350 m üNN
    Ökologie: saurer Boden; Mischwald mit Fichte, Eiche, Kiefer, Hainbuche, Tollkirsche und diesem Zeug mit den Länglichen Blättern, auf denen auch die Funde ausgestellt sind. Sieht aus wie Edelkastanie. Aber keine Früchte? Das hätte mir doch mal auffallen müssen, ist eine meiner Lieblings - Pfifferling - Stellen...
    Fundumstände: Ein rausgerupfter, nicht besonders großer Baumstrunk, umgedreht und darunter aufgewühlt. Sieht nach Schweinen aus. In der losen Erde tauchte erst ein kleines Kügelchen auf, dann ein paar noch kleinere, dann noch zwei große.
    Alle Kügelchen lose, keine Stielansätze, keine "Fäden" dran
    Konsitstenz: fest, hart; lässt sich durchbrechen
    Geruch: unbedeutend
    Oberfläche: ledrig, die Pusteln darauf sind abwischbar


    Bilder:






    Tja, so ist die Situation. Ich hatte sowas noch nie in der Hand, habe mich noch nie mit denen näher beschäftigt. Ich habe also keine Ahnung, was hier noch an Angaben / Bildern wichtig sein könnte (und habe bekanntlich auch kein Mikro).
    Den Kleinen, aufgebrochenen und einen der Großen habe ich mal mitgehen lassen, da könnte ich noch nachliefern.


    Lässt sich so irgendwas sagen, vielleicht zumindest auf eine Gattung schließen?



    LG, Pablo.

    Cantharellus friesii Quel.
    samtiger Leistling
    Synonyme:
    - Merulius friesii (Quel.) Kuntze



    Agaricomycetes --> Cantharellales --> Cantharellaceae --> Cantharellus



    Hut: normalerweise relativ dünnfleischig, vor allem mit dünnen, oft welligen bis flattrigen Rändern; Oberfläche fein flaumig, nach starkem Regen auch +/- glatt; lebhaft gefärbt von gelborange bis lachsorange


    Stiel: meist eher schlank, vor allem im Alter; Stielbasis verjüngt, oft etwas büschelig bzw. mit zwei bis drei Stielen an der Basis verwachsen (Einzelhüte dann auch oft verwachsen oder deformiert), dann auch häufig gekrümmt und verbogen; oft etwas heller als die Hutoberfläche


    Leisten: dick, entfernt stehend, gegabelt und anastomosierend, weit herablaufend; heller als die Hutoberfläche, gerne mit lachsfarbenem Reflex


    Fleisch: fest aber elsatischer und weicher als bei anderen Pfifferlingsarten, dünn, zart; weißlich bis orangegelblich; Geschmack mild bis säuerlich, Geruch intensiv obstig (Mirabelle)


    Speisewert: sehr guter Speisepilz, aber in manchen Gegenden selten und schonenswert


    Sporenpulver: weißlich


    Vorkommen: hauptsächlich Sommer und Herbst, kalkmeidend;Mykorrhiza mit Laub –“ seltener Nadelbäumen; zerstreut bis selten, nur stellenweise in größeren Beständen; gerne auf gestörten Böden. Dazu kleiner Exkurs:
    Der Begriff –žBombentrichterling–œ wurde von meinem Bruder ursprünglich geprägt für alle Pfifferlinge, die in –žWaldmulden–œ wachsen. Gemeint sind hier die Löcher durch entwurzelte Bäume, ehemalige Wildschweinsuhlen usw, wo der Waldboden derart aufgerissen ist, daß er an einen –žBombentrichter–œ erinnert. Die eigene Erfahrung zeigt, daß etwa 60 bis 70 % der gefundenen samtigen Leistlinge an ebensolchen Orten wuchsen. Daher lässt sich die Bezeichnung –žBombentrichterling–œ - beschränkt auf C. friesii - sicher als gültiges deutsches Taxon installieren. ;)


    Verwechslungen: mit dem gewöhnlichenPfifferling, von dem er sich vor allem durch den meist schlankeren, filigraneren Wuchs, die lebhafteren Farben und die feinsamtige Hutoberfläche unterscheidet. Ebenso unterscheidet er sich vom amethystflockigen Pfifferling (s. Bilder unten) und vom rötenden Pfifferling (Cantharellus ferruginascens)
    Der falsche Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca) hat lebhaft orange gefäbte, Lamellen und viel weicheres, zerknautschbares Fleisch
    Der Violette Pfifferling (Crtaterellus ianthinoxanthus) hat keine so ausgeprägten Leisten, mehr runzlige Adern und sein Fleisch graut.


    Wissenswertes: wächst des öfteren auch vergesellschaftet mit dem gewöhnlichen Pfifferling (C. cibarius) und dem amethystflockigen Pfifferling (C. amethysteus)



    Bilder:


    samtiger Leistling (links) vs. amethystlockiger Pfifferling (rechts):



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Cantharellus amethysteus<
    >Cantharellus ferruginascens<
    >Cantharellus cibarius<
    >Hygrophoropsis aurantiaca<
    >Omphalotus olearius<
    >Cortinarius speciosissimus<
    >Cortinarius orellanus<
    >Tubaria furfuracea<

    Hallo!



    Ja der wird es wohl sein


    Schon möglich, aber eben nur, wenn da wirklich ein Kollar ist. Das ist eben auf den Bilder nicht wirklich erkennbar. Aber wenn du das so gesehen hast, Eike, dann passt es wohl.
    Ohne Kollar müsste da eine andere Idee her, rein spekulativ sowas wie der Ästchen - Schwindling, Marasmiellus ramealis zum Beispiel...



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Bitte nicht sauer sein, aber ich halte den Pilz ganz phantasielos für einen orangeroten Kammpilz, Phlebia radiata.
    Auch wenn ich Ulis Vorschläge deutlich interessanter und creativer finde. ;)



    LG, Pablo.

    Halli Hallo!


    So, rheinländisch also?
    Um es nicht zu überstürzen, kommt die Auflösung dann morgen früh. Bzw. morgen spät. Ich habe vor, auszuschlafen.


    Denusti, natürlich kannst du nochmal ändern. Insgesamt darf man immer drei Mal tippen, gewertet wird jeweils der aktuellste Lösungsvorschlag.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Deine Bildstrecken hatte ich schon vermisst. Umso schöner, daß du uns nun wieder mit deinen Aufnahmen verwöhnst. Und die Hunde dürfen natürlich nicht fehlen. :thumbup:


    Tja, die kleine Labradorin von meine Eltern hätte wahrscheinlich erstmal Angst. Aber die müssten sich eben zusammenraufen. Am besten lässt man die Hunde machen, die verständigen sich schon irgendwie.


    Die aktuelle Schreibweise für die Gellertträne ist schon Dacrymyces, jedenfalls nach SpeciesFungorum. Ingo hat dazu auch mal ein schönes >Portrait< verfasst. Da gibt es auch noch die eine oder andere ähnliche Art (im Link einfach mal runterscrollen, da kommt noch D. lacrimalis), aber deine scheint schon eindeutig zu sein.
    Der Spaltblättling bleibt meistens recht klein, nur manchmal wachsen die Fruchtkörper zusammen und bilden dann größere Gebilde. Kannst du auch >hier< mal nachlesen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich finde ja, Wahrheit ist immer auch eine Frage der Perspektive.


    Hoffentlich ist übrigens niemand genervt, daß ich eine recht creative Antwort geschrieben habe, auch wenn Mausmanns Frage ja nun diesmal absolut regelkonform war. Dafür war dieses in der Tat einer der lustigsten Pilze bisher. Und Regeln sind ja nun auch ein wenig dehnbar, was sich nun auch in der sehr aufschlussreichen Diskussion gezeigt hat.


    Dazu aber mehr bei der Auflösung. Wann wollt ihr die eigentlich?



    LG, Pablo.

    Hallo und guten Abend!


    Aha, da kommt ja noch eine Frage! Interessant. Ich hoffe mal, daß es in Ordnung ist, wenn ich die Frage etwas kreaqtiv beantworte.


    Also nun die Antwort auf die


    2te Frage:


    Ist es richtig, daß bei einer Geschmacksprobe dieses Pilzes, anfangs süßliches empfunden werden kann und sich dann spätestens beim Kauen eine Bitterkeit durchsetzt ?


    Jawoll, das stimmt meistens schon. Ist aber ein wenig davon abhängig, wie viel Jever der Pilz vorher schon getrunken und eingelagert hat.


    dritte Frage:
    Hat eigentlich schon mal jemand versucht, Bier aus Harz zu destillieren, oder wiederspricht das dem deutschen Reinheitsgebot?



    LG, Pablo.

    Nabend!


    Also wenn bis Mitternacht noch eine Frage kommt, dann würde ich die fleißig wie ein Bienchen noch beantworten. Denn die Sache ist die: Ich weiß nicht, wann ich morgen online bin. Das kann spät werden und hieße dann eben warten.



    LG, Pablo.


    Edit:
    Na denn auf die Prüfungen, Annika. Prost. :thumbup:

    Cantharellus amethysteus (Quel.) Sacc.
    Amethystflockiger Pfifferling
    Synonyme:
    - Craterellus amethysteus (Quel.) Quel.
    - Cantharellus cibarius var. amethysteus Quel.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Cantharellales --> Cantharellaceae --> Cantharellus --> Cantharellus amethysteus



    Hut: bis 15 cm breit; variabel geformt: meist unregelmäßig wellig, anfangs bisweilen rund, konvex, später zunehemend flatterig ausgebreitet, normalerweise nicht trichterig, Grundfarbe ockergelb, blassgelb, gelbbraun, dottergelb; darauf mehr oder weniger bedeckt von unregelmäßigen, violettlichen Schuppen, Flocken oder Fasern, die zur Hutmitte hin dichter werden und zusammenhängen können, aber bisweilen schwach ausgeprägt oder vergänglich sein können, oder auch - besonders bei Trockenheit - ausgeblasst und hell graulila bis graubräunlich erscheinen


    Stiel: bis 8 cm lang; voll; meist kräftig, seltener dünn, zylindrisch, zur Basis hin verjüngend; oft verbogen, gerne unregelmäßig / unrund; ohne klare Abgrenzung zum Hut, somit apikal oft verbreitert; längsfaserig, bei Trockenheit schält sich die oberste Schicht manchmal faserig ab; glatt bis feinfilzig; farblich dem Hut ähnlich oder etwas blasser; bei Verletzung nach einiger Zeit oft bräunend


    Leisten: kräftig, weit herablaufend, oft gegabelt, anastomosierend (= am Grund mit Querleisten verbunden); nicht vom Hut ablösbar, es sei denn, man –žschält–œ den Stiel: Dann zieht man beim Pellen von unten nach oben die Leisten zusammen mit der Stielrinde ab; ähnlich wie Hut und Stiel gefärbt


    Fleisch: fest, längsfaserig / brüchig; weißlich, cremefarben bis gelblich; alt oder bei Verletzungen nach einiger Zeit manchmal rostbräunlich verfärbend; Geruch schwach fruchtig –“ würzig, Geschmack leicht kratzig herb


    Speisewert: ausgezeichneter Speisepilz


    Sporenpulver: weißlich


    Vorkommen: Sommer und Herbst; zerstreut aber gebietsweise häufig; gesellig, gerne auch vergesellschaftet mit dem samtigen Leistling (C. friesii) oder dem gemeinen Pfifferling (C. cibarius) aber auch mit bestimmungs –“ und speisetechnisch heiklen Cortinarien; fehlt weitestgehend auf Kalkböden sowie im Hochgebirge; bevorzugt offenbar eher wärmere Standorte als C. cibarius; Mykorrhiza mit Laub –“ und Nadelbäumen, meist Rotbuche oder Fichte


    Verwechslungen: Unterscheidet sich von seinen Verwandten durch den violetten Hutschmuck. Ist der mal nicht mehr da wird es schwieriger. Der Amethystflockige erreicht bisweilen stattliche Größen, der normale Eierschwamm (Cantharellus cibarius) aber auch. Die Farben sind bei C. amethysteus meist etwas blasser als bei C. cibarius und die Leisten dicker und nie so annähernd lamelloid, wie es bei C. cibarius bisweilen vorkommen kann.
    Vorsicht beim oberflächlichen Sammeln von Pfifferlingen für kulinarische Zwecke: Da hat es des Öfteren schon schwere Vergiftungen und sogar Todesfälle durch Verwechslungen mit extrem giftigen Schleierlingen wie dem spitzgebuckelten Rauhkopf und dem orangefuchsigen Rauhkopf gegeben. Auch der giftige Ölbaum –“ Trichterling (Omphalotus olearis) kann sehr ähnlich aussehen und kommt mittlerweile auch in Deutschland vor.


    Wissenswertes: Das Universum der Leistlinge ist teilweise nicht einfach zu überschauen. Als ich im Sommer das letzte Mal bei IF, SF und MB nachgeschlagen habe, gab es noch wesentlich mehr Arten und Varianten, die aber mittlerweile teilweise wieder in die Stammarten eingemeindet wurden.
    Momentan ist da einiges im Fluss, man beachte am besten auch [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1551.msg23839.html#msg23839]>diesen Thread im BMG - Forum<[/url].



    Bilder:




    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Cantharellus cibarius = Echter Pfifferling<
    >Cantharellus ferruginascens = Rostfleckiger Pfifferling<
    >Cantharellus subpruinosus = Bereifter Pfifferling<
    >Cantharellus friesii = Samtiger Leistling<
    >Omphalotus olearius = Ölbaumpilz<
    >Hygrophoropsis aurantiaca = Falscher Pfifferling<
    >Cortinarius rubellus = Spitzgebuckelter Raukopf<
    >Cortinarius orellanus = Orangefuchsiger Raukopf<


    Wie ist das eigentlich wenn ich keinen Lösungsvorschlag einreiche, habe ich dann alle Punkte verloren?


    Nein. Bei der Abrechnung werden immer die letzten fünf Runden gewertet, an denen man teilgenommen hat. Also die Punkte von dir aus den beiden letzten Runden, plus die aus dieser Runde. Wenn das denn am Ende null wären, köme halt nichts weiter dazu. Aber der Punktestand bleibt.


    Allerdings bekommst du ja auch für falsche Antworten schlimmstenfalls null Punkte, hast aber immerhin eine Chance, und sei sie noch so klein. Warte einfach mal etwas ab, vielleicht ergibt sich noch eine Idee. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Wie du schon selbstkritisch bemerkt hast:
    Anhand der Bilder und Angaben ist es für diesen Pilz wahrscheinlich schwer, etwas Genaues rauszuholen. So ganz ausschließen kann man freilich C. orellanus nicht. Auch wenn der hier arg schlank ist. Dazu der irgendwie sehr dünne, doch recht deutlich geriefte Hutrand und die etwas zu glatte Hutoberfläche. Das alles passt mir nicht so recht für C. orellanus. Eher könnte ich mir hier eine Telamonia vorstellen. Oder gar eine Inocybe?


    Aber abwarten. Da haben andere wesentlich mehr Erfahrung als ich.



    LG, Pablo.


    Pablo wenn du willst das man über deine Bilder disskutiert dann stell doch mal Bilder rein wo man mehr sagen kann wie ich haben keinen schimmer :D


    Deine Bilder früher waren irgendwie einfacher ;)


    Tja, also ich hatte bei den letzten Rätseln eher das Gefühl, daß es zu leicht würde. So wie es da teilweise 10er gehagelt hat. Andererseits hielt ich den hier für viel leichter als die Tubaria vorher.
    Zumal auch hier schon wieder richtige Antworten vorliegen.



    LG, Pablo.

    Hi!


    Ich unterbreche mal die kleine Diskussion, wer nun bei wem abwäscht. Zumal sich auch noch die Frage stellt, wer eigentlich bei mir abwäscht. Da würde ich euch aber gerne an den Stammtisch verscheuchen.


    Denn hier stellen sich ja noch ganz andere Fragen, oder?



    ICH würde spontan fragen,ob der Pilz auf Holz wächst,:/ aber ich habe keine Ahnung,ob das eine gute Frage wäre.


    Da könnte man schon mal alle Holzbewohner entweder ausschließen oder bestätigen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Xeromphalina mit so hellen Lamellen kommt mir irgendwie komisch vor. Ich bin auch eher für Marasmiellus.
    Wie groß ist der denn?
    Und wäre da noch ein besseres Bild der Lamellen drin?
    Was passiert mit den Fruchtkörpern, wenn du sie rehydrierst (also nassmachst)?



    LG, Pablo.