Beiträge von Beorn

    Hallo und herzlich willkommen, Karl!


    Viel Spaß hier beim Stöbern, Lernen (tun wir hier alle voneinander) und beim Präsentieren der Makrobilder (die immer gerne gesehen sind).



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    So, die Helmlings - Ideen von mir sind raus. Nicht nur wegen dem Sporenpulver, sondern auch wegen dem ungerieften Hut. Wieso ich auf den ersten Bildern was Gerieftes gesehen haben will, erschließt sich mir eigentlich jetzt auch nicht mehr.


    Ich bekenne mich verwirrt und würde zu gerne mal die Meinung von Björn dazu lesen. Oder von Ingo. Oder von Hübchen (der hat sich ja auch schon länger nicht mehr gemeldet. Mir fehlt was.)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Du bist ja ein richtiger Schlangenbeschwörer. 8|
    Blos immer gut achtpassen, daß dich nicht mal eine neben dem Handschuh erwischt.


    Ich denke, auch das ist eine Warnung wert, denn gerade zu dieser Jahreszeit, wo es morgens sehr kalt ist, liegen die Schlangen ja gerne zum Aufwärmen auf den Steinen oder auf dem Weg in der Sonne und sind noich nicht fluchtbereit. Das ist dann eine der wenigen Situationen, in denen es zum Biss kommen kann. Ansonsten wäre das ja nur der Fall, wenn man sie wirklich in die Enge treibt.


    Also immer schön aufpassen, wo man hintritt und hinfasst.


    Die Lorchelwarnung ist sicher ebenfalls dringend angebracht. :thumbup:
    Immerhin Glückwunsch zu dem Fund, ich hoffe, die dann auch bald mal zu finden. Wäre ja das erste Mal für mich, da ich bislang nie auf Frühjahrspilzjagd war.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Hast du vielleicht noch ein Schnittbild, auf dem man die Peridie (Das ist die dicke, faste Haut, die die schwrze Sporenmasse umgibt) genau erkennen kann?
    Dazu wären vielleicht ein paar Infos zum Fundort (Boden sauer oder eher basisch / kalkig; Baumflora in der Gegend) hilfreich. Ich bin alles andere als ein Kenner der Hypogäen (Trüffelartige Pilze), aber theoretisch könnte eine Hirschtrüffel - Art (ja, da gibt es mehrere) gut hinkommen. So zum Beispiel die Warzige Hirschtrüffel >Elaphomyces granulatus<.


    Allerdings gibt es noch etliche ähnliche Pilze auch aus anderen Gattungen. Da schreiben dir sicher noch die Kenner etwas dazu.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Famos, da kommt ja so einiges an Infos zusammen. :thumbup:
    Danke für den Link zum Sandkastenpilz.
    Der Fund vom Sonntag war übrigens sicher keinen Zentimeter dick, sondern deutlich dünner.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Genau, das zuletzt von dir verlinkte Bild, war eines, das mich eher verunsichert hat. ;)
    Da bei unserem Sonntagsfund allerdings auch eine Verfärbung beim Ärgern eintrat (wird dunkler, lila bis rötlich), könnte man schon geneigt sein, die auffälligen lila Flecken, die sich sonst auf dem Pilz finden, ebenfalls für Verfärbungen zu halten. Ausgelöst durch was auch immer: Bakterienbefall, gestolpertes Reh, hungrige Insekten...



    Hallo, Björn!


    Nope, eine Probe habe ich nicht. Ich glaube auch von den Anderen hat niemand ein Stückchen mitgenommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Die Bilder bei "Doppelpilze" (gutes Wort, danke) sehe ich auch ohne Anmeldung. Da ist schon eine sehr große Ähnlichkeit. Leider finde ich zu den anderen genannten Arten (Steccherinum oreophilum & Spongipellis pachydon) nur recht spärliche Infos. Letzterer sieht allerdings auf verfügbaren Bildern schon einigermaßen anders aus (Vgl. zB. auch GPBWs).
    Da wird wohl nur ein MIkro Klarheit schaffen. Ich denke, daß ich mein Bild mal unter Irpex cf lacteus speichere, mit Verweis auf die Ähnlichkeit zu Steccherinum oreophilum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Julia!


    Beeindruckend. Nicht nur die Pilze, sondern auch die Pflanze an sich ist interessant. Schön, daß du auch zur Wirtspflanze immer ein paar Infos schreibst.


    Und dann die Geheimnisse dahinter...
    Da warten ja noch ganze Welten auf die Erforschung, natürlich nicht nur bei den Phytoparasiten. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!
    Hallo, Ingo!


    Wo ist denn der Beitrag hin? 8|
    Ich dachte eigentlich, ich hätte vorhin schonmal auf das Thema geantwortet. Da hab' ich wohl was verbockt.


    Wie auch immer: Phanerochaete sanguinea könnte mir echt ganz gut gefallen. Bilder hatte ich auch schon verglichen, mit dem selben Ergebnis wie Ingo: Einiges passt wirklich gut (gerade über Moschroomobserver war's glaube ich, wo einige Bilder farblich sehr passende Aspekte hatten), anderes ist eher blaser gehalten und ohne die auffälligen Flecken.


    Wir hätten mal den Stamm durchbrechen sollen, um die Farbe des Holzes zu überprüfen...
    Beim nächsten Mal ist man schlauer.



    Wäre was, wo man reinschauen sollte.
    Ist denn bei dir, Pablo, mal ein Mikro geplant? So viele schöne Pilze, die du findest. Das Teil wäre bei dir bestimmt ausgelastet.


    VG Ingo W


    Genau. Das Teil wäre mit Sicherheit ausgelastet, und ich auch.
    Aber in der Tat fuchst es mich immer öfter, in einige Funde nicht reingucken zu können. Also wird es sicher irgendwann ein Mikro geben. Mit allem, was so dazu gehört, ist das eben nicht nur ein zeitlicher, sondern auch ein finanzieller Aufwand. Hätte ich zB im letzten Herbst nicht mal eben einen Haufen Geld für eine neue Lichtmaschine ausgeben müssen, wäre ich da schon näher dran. So verschiebt sich die Anschaffung wohl noch bis Herbst oder so.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Hui. 8|
    Das ist beeindruckend. Rein makroskopisch findet sich da eine richtig gute Übereinstimmung.
    Die weiteren Vergleichsmöglichkeiten von Christian muss ich freilich noch durchgehen, soweit mir das ohne Mikromerkmale überhaupt möglich ist.


    Danke für die Hilfe.
    Den anderen stelle ich demnächst auch noch extra ein, aber die Bilder laufen ja nicht weg.



    LG, Pablo.

    Hallo, Toffel!
    Hallo, Björn!


    Kann auch die Wuchsweise hier ein Bestimmungskriterium sein?
    Also bei S. himantioides an der Unterseite von liegendem Holz mit Bodenkontakt (sozusagen verdeckt wachsend) und bei Leucogryphana mollusca eher offen?
    Genaues ist da leider den verfügbaren Quellen nicht zu entnehmen...



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    der ist kniflig in dem Zustand.
    So spontan würde ich den mal mit einem Flämmling vergleichen, an Laubholz wäre das dann der Wahrscheinlichkeit gemäß Gymnopilus penetrans. Das SpP müsste sich dann irgendwann ockerlich oder gelb zeigen. Gib ihm mal ruhig noch Zeit zum Absporen. Aber was der in der Jahreszeit da verloren hat...
    Vielleicht ist es auch was ganz anderes.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Auf jeden Fall ein Helmling. Freie Lamellen sehe ich jedenfalls nicht. ;)
    Mein Tip (ohne die Art allerdings mal selbst bestimmt zu haben): Grauer Nitrathelmling, Mycena leptocephala. Im Laubwald hätte ich vielleicht auch noch den Frühlingshelmling, Mycena niveipes im Blick gehabt. Aber dafür istd er Pilz insgesamt wohl auch zu dunkel gefärbt.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Kein Problem. Uli, deinen Beitrag kannst du trotzdem löschen. Dann löscht Mario seinen mit dem Zitat und ich meinen, der wäre sonst auch zu kryptisch. Aber schlimm ist es ja nun auch nicht gerade. ;)



    LG, Pablo.


    Edit:
    Nah, jetzt habe ich mich verguckt. :D
    Uli, danke für dein Interesse auch. Es ist schon ein ganz besonderer Spaß, zu fünft oder zu sechst auf dem Boden rumzuliegen und sich gegenseitig mit den Objektiven die Sonne auf einem Millimetergroßen Pilzchen zu klauen.

    Hallo, Nobi!


    Zu dem vermuteten Bolbitus coprophilus hätte ich noch ein Lamellenbild eines jüngeren Exemplars:


    Eigentlich würde es sich echt lohnen, den Mt. Dung nochmal aufzusuchen. Vor allem jetzt, nach dem Regen...



    LG, Pablo.

    Hallo, Merlin!


    Schönes Portrait!
    Finde ich super, daß du dich hier auch einbringst. :thumbup:


    Erwähnen könnte man noch Verwechslungsmöglichkeiten mit Trichterlingen (Clitocybe) bei oberflächlicher Betrachtung, oder auch mit dem Lärchen Schneckling (Hygrophorus lucorum) der aber wohl schlanker im Habitus ist und eben bei Lärchen wächst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Auch von mir Zustimmung! :thumbup:
    Ingos Ausführungen im Portrait zur Unterscheidung vom Mäuseschwanz hast du ja sicher gelesen. So sieht man auch auf deinen Bildern sehr schön, wie sich Hut, Lamellen und Stiele farblich unterscheiden. Auch wenn die Stiele zum Teil relativ einfarbig sind, aber das wird daran liegen, daß die Zapfen kaum eingegraben waren.



    LG, Pablo.

    Ohweh!


    Jäh zerplatzt meine Ferrero - Phantasie wie eine schimmelige Seifenblase! :D
    Dann bleibe ich doch lieber beim Marzipan.
    Und tröste mich mit der Aussicht auf noch mehr so geniale Bilder, wenn Hartmut noch welche einstellt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dung - Fu - Fighters!


    Bei unserem Süd - West Treffen am Sonntag fanden wir endlich mal richtige Lamellenpilze mit Hut und Stiel und so. Anna und ich ließen uns nicht nehmen, dafür einen Dungberg zu ersteigen: Ein recht umfangreicher Haufen, wahrscheinlich größtenteil bestehend aus Pferdemist.


    Darauf leuchtete uns schon von Ferne eine Gruppe recht großer, weißer Pilze an. Nachträglich geschätzt waren die größten Exemplare schon gut 10 cm hoch. Die Lamellen waren größtenteils noch weißlich, allerdings fanden sich auch zwei alte Exemplare in der Gruppe, eines mit typisch tintlingsartig schwarz zerlaufenden Lamellen und eines so im Zwischenstadium.


    Ich stelle hier mal meine Bilder rein, vielleicht kann Anna ihre ja noch anfügen, die definitiv besser sind. Ein (leider etwas mitgenommenes) Exsicat wäre vorhanden.







    Nobi vermutet ja hier zwei Arten. Das exsicat wäre dann aber nur der vermeintliche Bolbitus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Du liegst ziemlich richtig mit allen Vermutungen. Die Pilze wuchsen auf einem ziemlich verfallenen Stammstück an der Unterseite, also schon größtenteils mit Bodenkontakt. Ich muss aber leider gestehen, daß wir keine Proben von den Orbilias genommen haben. Unverantwortlich eigentlich, ich weiß. Zumal mich beide schon interessiert hätten...



    LG, Pablo.