Beiträge von Beorn

    Hallo!


    Danke euch allen für die Kommentare und Bestätigungen. Muss ich jetzt eben versuchen, damit klarzukommen. ;)
    Der Link ist klasse, Harry! :D
    Bei mir saß nur eine kleine Kellerassel drin. Also Glück gehabt, würde ich sagen.


    Die Rucksäcke... Rucksäcke?
    Achso, ja, das ist der Platzmarker. Bestimmt nur zu dem Grund schleppe ich den mit mir rum. Meine neue Idee für Standortbilder: Die Pilze sind immer wenige Zentimeter daneben.


    Natürlich sage ich Bescheid bei Morchelaufsammlung. Keine Sorge. Ist geplant für Sonntag.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr drei!


    Danke für die Bestätigung. :thumbup:
    Das ist schon alles neu und spannend jetzt im Frühjahr, was man da so alles zum ersten Mal findet. Zumindest für jemanden, der bisher noch nie im Frühjahr in den Pilzen war. ;)


    Uli, aus Italien hätte man da einen passenden Partner mitbringen sollen. Da am Lago tummelt sich alles Mögliche an Reptilien. Auch Smaragdeidechsen konnte ich da schon bisweilen entdecken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Sehr hübsch! :thumbup:
    Mein Beineid zu dem Ohrlöffelstacheling.
    Kiefernzapfenrüblinge hatte ich heute auch, gefunden in meinem neuen Sandkasten. Dran rumgeknuspert habe ich auch. Lecker nussig - knorpelig - mild. Leider musste ich feststellen, daß der Geschmack kein stichhaltiges Unterscheidungskriterium zwischen S. stepahnocystis und S. tenacellus ist. Das geht wohl nur mikroskopisch.


    Ein Bild gibt's trotzdem:



    LG, Pablo.

    Moin.


    Jou, mein neuer Sandkasten. :)
    Bin schon gespannt, was da so alles auftaucht. Heute gab's einen noch unbestimmten Erdstern, einige komisch flache Stäublinge und einen gestielten, die ich nicht näher angeschaut habe (sehr eingetrocknet), meine ersten Frühjahrslorcheln, Trameten, Spaltblättlinge, noch zu bestimmende Dachpilze oder Rötlinge und etwas komplett verschrumpeltes. Auf die Kiefern - Symbionten im Sommer bin ich schon gespannt.


    Natürlich auch auf Kiefernsteinpilze, die ja bei uns recht selten sind. Markus, du hast auch schon mal einen gesehen. Beim ersten Südwesttreffen. Sehr vermatscht, aber es war einer. Und Mensch, Jan - Arne: wir haben doch auch ein Portrait zu >Boletus pinophilus<. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo Allerseits!


    Die Morcheln rücken näher. Das hier scheint schon nahe dran zu sein:










    Viele Bilder, ich weiß. Aber viel hilft viel? ;)
    Fundort: Oberrheinebene nahe Viernheim
    Standort: feuchtigkeitsbegünstigtes totales Gestrüpp mit Hasel und Aua - Gebüsch, Brombeeren und frischen, fiesen Brennesseln und Tintlingen; jede Menge pflanzlicher Detritus am Boden
    Geruch: unbedeutend, mild
    Besonderheiten: scheinen noch nicht reif zu sein


    Das "Große Handbuch der Pilze" schlägt mir die Fingerhutverpel, Verpa conica vor. Könnte passen, wenn die hier gezeigte Auffindung eben noch jung und der Stiel noch nicht recht entwickelt ist.
    >Beim Tintling gibt's die auch<
    >Und natürlich auch bei Rudi<


    Wiederspruch wäre famos, mit Zustimmung kann ich aber auch leben. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzforum!


    Derzeit nervt es etwas, daß mir ein schönes Buch zu Schlauchpilzen fehlt.
    In diesem Fall habe ich dennoch eine Idee, Dr. Rudolf Markones sei Dank! Denn kürzlich hatte ich ja schon >diese Anfrage< drin. Also rückten auch mal die Verwandten von Helvella acetabulum in den Fokus. Dadurch stieß ich auf die >Schwarzweiße Becherlorchel / Helvella leucomelaena<. Das ganze noch bei >Tintling online< nachgelesen: Scheint mir die schlüssigste Lösung zu sein. Bilder und Beschreibung passen ganz gut.


    Fundort: Oberrheinebene nahe Viernheim; sandiger Kiefernwald
    Geruch: unbedeutend, mild
    Besondere Vorkommnisse: wuchs direkt neben einem Reitweg









    Einverstanden oder habe ich was vergessen?



    LG, Pablo.

    Moin, Leute!


    Heute hab' ich was Geiles gefunden:

    Das war wohl früher mal ein Spielplatz für große Jungs, sprich: Truppenübungsgelände. Jetzt Naturschutzgebiet. Sand, Magerrasen, Kiefern, Giftlorcheln, seltsame Boviste und Erdsterne...
    Und ganz in der Nähe (bei Viernheim). Da geh' ich wohl in Zukunft auch öfter hin zum Spielen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Ein paar mehr Bilder und ein Funddatum wären nicht schlecht. Aber du bist nahe dran an einer wirklich guten Anfrage. :thumbup:


    Aber auch mit Schnittbild usw könnte der hier schwer zu klären sein. Meine Vermutung: Es handelt sich um eine Mißbildung, und zwar um eine sogenannte Prolifikation (morchelloide Mißbildung). Vergleiche dazu >diesen Beitrag< und insbesondere die Ausführungen von Gerd im Folgebeitrag.
    Der Pilz könnte dann etwas Leistlingsartiges sein, da käme zum Beispiel etwas aus der Semmelstoppel - Verwandtschaft (Hydnum repandum s.l.) in Frage.


    Kann natürlich auch sein, daß ich da komplett falsch liege.
    Eine Möglichkeit wäre es aber auch, den mal in der entsprechenden Rubrik bei >Harry< reinzustellen. Da sind die Bescheidwisser für Mißbildungen aktiv.



    LG, Pablo.

    Auricularia auricula - judae (Bull.) quel.
    Judasohr, Mu-Err
    Synonyme:
    - Tremella auricula-judae Bull.
    - Exidia auricula-judae (Bull.) Fr.
    - Hirneola auricula-judae (Bull.) Berk.
    - Auricularia auricularis (Gray) G.W. Martin
    - Auricularia sambuci Pers.
    - Auricularia auricula-judae var. lactea Quel.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Auriculariomycetidae --> Auriculariales --> Auriculariaceae --> Auricularia --> Auricularia auricula - judae



    Fruchtkörper: bis 12 cm breit, bei Nässe bis max. 5mm dick, bei Trockenheit dünn (unter 1mm); gelappt, unregelmäßig wellig, ohrmuschelförmig, jung auch halbkreis –“ oder becherförmig; Außenseite flaumig bis samtig, in verschiedenen Brauntönen (rotbraun, olivbraun, schwarzbraun–¦); Innenseite (Hymenium) glatt, glänzend, recht bald wellig bis runzelig oder auch aderig, nass oft etwas heller als die Außenschicht, trocken eher dunkler; die gesamten Fruchtkörper werden beim Eintrocknen meist dunkler und weniger durchscheinend; komplett farblose Kollektionen werden auch als var. lactea bezeichnet.


    Fleisch: zäh gallertig, knorpelig, trocken zusammenschrumpelnd bis auf eine hornartige Haut, beim Befeuchten wieder aufquellend; hell graubraun bis rötlichbraun; frisch bisweilen mit unangenehm muffigem Geruch


    Speisewert: essbar


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Ganzjährig, weit verbreitet und häufig; höhere Gebirgslagen eher nicht bevorzugend, gerne in der Nähe von Gewässern (nährstoffreiche Auwälder); an Laubholz, Hauptsubstrat (mit großem Abstand) ist Holunder, aber theoretisch kann die Art an so gut wie jedem annähernd holzigen Substrat zu finden sein; bevorzugt an noch stehenden absterbenden oder abgestorbenden Stämmen sowie an noch ansitzenden, toten Ästen, seltener auch an liegendem Substrat (Ästen und Stämmen); gerne gesellig bis büschelig, bisweilen in Massen vorkommend


    Verwechslungen: Der rotbraune Zitterling (Tremella foliacea) ist komplett glatt. Seine büscheligen Fruchtkörper sind lappig und viel stärker ineinander verfaltet.
    Der Kreisel –“ Drüsling (Exidia recisa) hat zwar eine körnige, keinesfalls aber eine samtige Außenseite.


    Wissenswertes: Vor allem in der TCM findet das Judasohr Verwendung als Heilpilz.



    Bilder:






    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Auricularia mesenterica = Gezonter Ohrlappenpilz<
    >Exidia recisa = Kreiseldrüsling<
    >Tremella foliacea = Blattartiger Zitterling<
    >Auriculariopsis ampla = Judasöhrchen<

    Hallo, Zarko!


    Ja, Lasiobelonium passt bestimmt besser. :thumbup:
    Ich habe einfach so wenig Ahnung, aber es wird immer ein wenig mehr. Vor allem dank des Forums und den tollen Bildern hier.


    LG, Pablo

    Hallo, Zarko!


    Da hast du natürlich recht.
    Aber in dem Fall müssen die gefühlten 90% Sicherheit wohl ausreichen. Freilich könnte ich auch ein Exemplar verschicken, aber das wäre dann getrocknet. Und wie du sagst, sehen die hier noch sehr jung aus. Ob sich da reife Asci und Sporen finden, darf bezweifelt werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Waldi26!


    Zum ersten kann ich leider nichts sagen.
    Und beim Zweiten melde ich mal Zweifel am Substrat (=Buche) an. Die reihige Tramete, Antrodia serialis wächst nämlich nur in seltenen Ausnahmefällen an Laubholz. Hauptsubstrat wäre Fichte.



    LG, Pablo.

    Hej.



    Alles hat auch sein Gutes. :)
    Eine geraume Zeit krank geschrieben zu sein und Reha etc. ist irgendwie auch ein wenig wie Urlaub. Der Teil dieses Dilemmas gefällt mir eigentlich schon recht gut. :D :evil:


    Genau so ist es richtig. Dann hoffe ich mal ganz stark, daß du die Rekonvaleszenz nicht im Krankenbett verbringen musst. Wald ist nämlich auch viel gesünder!
    Danke für den Frucht - Sangria. So mag ich sie ohnehin viel lieber, denn mit süßem Wein kannste mich jagen. :evil:


    Mario, so funktioniert das nicht. :D
    Mal abgesehen davon, daß ich auch längst nicht alles mitbekommen habe. Du musst schon selbst nachlesen. Ich empfehle dazu den Drink von Mausmann, auf den wir hier das Glas heben wollen!



    LG, Pablo.

    Tremella foliacea Pers.
    Blattartiger Zitterling, Rotbrauner Zitterling
    Synonyme:
    - Tremella foliacea var. pseudofoliacea (Rea) Kobayasi
    - Tremella nigrescens Fr.
    - Tremella succinea Pers.
    - Tremella foliacea var. succinea (Pers.) Neuhoff
    - Tremella fimbriata Pers.
    - Tremella foliacea var. fimbriata (Pers.) S. Lundell
    - Tremella frondosa sensu auct.
    - Tremella ferruginea sensu auct.
    - Exidia foliacea (Pers.) P. Karst.


    Basidiomycota --> Tremellomycetes --> Tremellomycetidae --> Tremellales --> Tremellaceae --> Tremella --> Tremella foliacea



    Fruchtkörper: bis 12 cm breit und bis 6 cm hoch; lappig –“ wellig; glatt; durchscheinend bräunlich, rötlichbraun, ockerbraun (auf Nadelholz mehr braunviolett: var. succinea); alt ausblassend; trocken zusammenschrumpelnd und weniger hyalin


    Fleisch: zäh - gallertig, elastisch, bräunlich / durchsichtig; trocken zu einer zähen, braunen Masse zusammenschrumpelnd


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Ganzjährig aber im Sommer seltener; parasitiert Schichtpilze (Stereum spec.) auf Laubholz, seltener auf Nadelholz (var. succinea); allgemein mäßig verbreitet


    Verwechslungen: Mit dem kandisbraunen Drüsling (Exidia saccharina), der ausschließlich auf Nadelholz wächst und sich auch direkt von dem Holz ernährt, also keinen Wirtspilz benötigt. Die Fruchtkörper von E. saccharina sind idR. weniger lappig und weisen an der Oberfläche Drüsenpunkte auf, die bei Tr. foliacea nie zu finden sind


    Wissenswertes: Alle Arten der Gattung Tremella (Zitterlinge) parasitieren andere holzbewohnende Pilze. Dabei müssen vom Wirt keine Fruchtkörper sichtbar sein, da die Ziterlinge das Mycel befallen.



    Bilder:




    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Exidia saccharina<

    Hallo, Mausmann!


    Auweh.
    Das klingt problematisch. Aber immerhin lässt du dir deinen Humor nicht ganz nehmen, das ist schonmal ein gutes Zeichen. Wenn ich mal nach Hamburg komme, dann will ich nämlich hanz sicher aus anderen Gründen auf den Ohlsdorf!
    Lass dich nicht kleinkriegen. Und wenn's dieses Jahr nicht läuft, dann eben wieder im Nächsten. Am Donnerstag werden hier alle Daumen gedrückt sein, da kannst du dich drauf verlassen. Und Details muss hier gar niemand wissen. Beste Wünsche gehen auch so raus. :thumbup:



    Alles Gute und Gute Besserung!



    PPC und Treffen werden es auch mal ein Weilchen ohne dich aushalten. Insgesamt wirst du dem Forum fehlen, aber da müssen wir durch. Ist ja auch nur gerecht so, denn geteiltes Leid ist halbes Leid.
    Konzentrier du dich darauf, daß du wieder auf die Beine kommst. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo und Willkommen im Forum, Hannie!


    Das mit den Bildern funktioniert ausgezeichnet. :thumbup:
    Alleine an Schizothecium miniglutinans kann ich nicht so recht glauben, die Sporen scheinen da zu groß zu sein. Vergleichen kannst du auch mal >hier<. Eigentlich habe ich aber nicht wirklich Ahnung von der Materie, sondern wollte nur kurz Hallo sagen. ;)


    Keine Sorge, die Auskenner der Materie (Nobi, Peter, Björn, Ralf...) werden sich sicher noch melden. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Yar, die auf die Schnelle geblätterten Rezensionen klingen jedenfalls gut. Aber das tun sie ja meistens. Auch "The Hunger Games" wurde ja überall hochgelobt und ist dennoch eher mager. ;)


    Aber selbst ist eben der Leser...



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!



    Muss allerdings aufpassen, dass meine Obsession nicht zurückkommt. Besser keine Hinweise mehr in der Richtung, bis ich mich als geheilt betrachte.


    Also da muss es doch irgendwo ein Programm zum download geben. Sowas wie "Sarcoscypha - Blocker 2013 V. 2.1" oder so. Sonst kommt der Schutz vor suchtgefährlichen Inhalten hier nämlich viel zu kurz. :cursing:



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ich habe dieses Thema viel zu lange vernachlässigt. Tut mir leid. Vielleicht war ich auch etwas geblendet durch die Schönheit eurer Bilder.


    Aber auch wenn's nicht die hohe Kunst ist, nochmal zwei von mir.
    nochmal Hymenochaete rubiginosa (umberbrauner Borstenscheibling):


    Fomitopsis pinicola (Rotrandiger Baumschwamm) mit Hund:



    LG, Pablo.

    Hallo, Zarko!


    Super, noch so ein toller Beitrag! :thumbup:
    Das absolute Highlight ist natürlich dein Töchterchen (schlägt sogar noch die Baby - Morchel um Längen ;) ). Allerdings wäre ich vorsichtig, Bilder von den eigenen Kindern in einem allgemein zugänglichen Forum zu zeigen. Man weiß ja nicht, wer hier alles mitliest und was letztlich mit dem Bild passiert...
    Aber das musst du entscheiden.


    Ach ja, mit den Bechern, den Kleinen wie den Großen, fehlt mir noch soviel Erfahrung. Umso besser ist es, die tollen Bilder sehen zu können.


    Was ist denn die Nummer acht? Makroskopisch erinnert mich das an eine Olla (Protounguicularia).



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ich würde Jürgen da komplett zustimmen.
    Vom Aussehen und Habitat gleicht der erste Pilz nahezu 1:1 dem Fund von Eike in >diesem Thema<. Ist allerdings wohl keine Psilocybe mehr, sondern heißt mittlerweile Deconica montana. Vgl. dazu die Erklärung von Andreas Kunze am Ende des verlinkten Threads.


    Beim Anderen müsste man mal gucken, ob der denn eine Verbindung zu den Zapfen hat. Dann wäre es einer der beiden Kiefernzapfen - Rüblinge, Strobilurus stephanocystis (der Milde) oder Strobilurus tenacellus (der Bittere).



    LG, Pablo.