Beiträge von Beorn

    Hallo, Nobi!


    Geiles, kleines Gerät!
    Farblich auf jeden Fall klar im Vorteil gegenüber dem Gemörch. Gut, ich setze den für morgen auf die Liste der zu findenden Arten. :thumbup:


    Oder ist der angewiesen auf sauren Boden? Also nicht er, sondern die Jungermannia - Moose?



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Das sind ja ganz schöne Brummer, die Sporen.
    Hat der Name eigentlich etwas mit der "Herkunft" bzw. mit der Gegend zu tun, wo die Art zum ersten Mal beschrieben wurde?


    Das wäre ja auch wieder so was. Es überrascht mich ohnehin immer wieder, wie gobal viele Pilze verbreitet sind.


    Ist ja übrigens nicht schlimm, bei der Lektüre der Doppelpilze etwas vor sich hin zu grinsen. Solange es nur Doppelpilze und nicht Doppelbilder sind, ist auch noch alles im (oliv)grünen Bereich. ;)



    LG, Pablo.

    Aber sicher!


    Das dauert erstmal, bis man sich da wieder einigermaßen wie ein Mensch fühlt. Also abwarten. Daß aber ein KOntakt da ist, ist schon mal ein gutes Zeichen. Dann drücke ich mal die Daumen, daß bei der Heilung alles schnurgerade verläuft.


    Dann, Kuschel, atme ich mal tief durch für dich. Also am besten nicht mehr dran denken bis zum ersten Mai.


    Markus, das stelle ich mir gerade echt grausam vor: Frisch im Mund rumgeschnippelt und dann Haaaaaatschi...
    Erzähl mir doch bitte nicht solche Sachen nach Feierabend. :D



    LG, Pablo.

    Willkommen, Chris!


    Du bist nicht alleine. Bis letztes Jahr war ich auch ein klassischer Sommerpilzsammler; auch ich warte noch auf den ersten Morchelfund meines Lebens. Ist geplant für diesen Sonntag.


    Bodensee klingt aber gut, da wird sich sicher bei dir ein Funderfolg einstellen. Einer? Nein, mehrere, hoffe ich doch.
    Fichtenwälder sollen angeblich auch nicht verkehrt sein, das Ganze normalerweise auf kalkhaltigem Untergrund.



    LG, Pablo.

    Hallo, Daggi!


    Danke, genau das wollen wir hier lesen. :thumbup:
    Find' ich super, daß da ein Kontakt ist. Details brauchen uns auch nicht zu interessieren, solange im Wesentlichen alles glatt gelaufen ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Danke für die Einschätzung. :thumbup:
    Auch so bliebe es ja ein schöner Fund.
    Es sieht dann wohl so aus, als hätte ich da das Merkmal "Peristom bewimpert" falsch interpretiert. Bei dem hier gezeigten Pilz habe ich das für "gefurcht" gehalten. Dann komme ich natürlich mit dem Schlüssel zu einem anderen Ergebnis. So komme ich auch mit den GPBWs zu G. coronatum. G. pseudolimbatum ist dort leider nicht aufgeführt, scheint G. coronatum aber offenbar sehr nahe zu stehen? Laut MB und IF wurde der ja auch mal als >G. coronatum forma pseudolimbatum< geführt.
    Ist leider schwer, da an Infos zu kommen. Aber vielleicht muss ich mir mal die >Beschreibung< bei MB durchlesen. Zu hülf, ich merke Arbeit kommen. :D


    Toffel, deine Glückwünsche nehme ich dennoch gerne an. Sind ja alles seltene Arten, die hier zur Debatte stehen. Und dabei ist es erst mein zweiter Erdstern - Fund überhaupt.



    LG, Pablo.

    Gyromitra esculenta (Pers.) Fr.
    Frühjahrslorchel, Giftlorchel
    Synonyme:
    - Elvela mitra Schaeff.
    - Helvella esculenta Pers.
    - Helvella mitra Schaeff.
    - Physomitra esculenta (Pers.) Boud.


    Ascomycota --> Pezizomycetes --> Pezizomycetidae --> Pezizales --> Discinaceae --> Gyromitra --> Gyromitra esculenta



    Fruchtkörper: bis 12 cm hoch und breit; kurz gestielt: Stiel unregelmäßig gewunden, weißlich oder cremefarben bis ockerlich, gekammert bis hohl, unregelmäßig an verschiedenen Stellen mit dem Hut verwachsen; Hut stark gehirnartig gewunden und gefaltet, gekammert bis hohl; Oberfläche wachsig bis speckig glänzend, meist in satten roten, hell rotbraunen bis schwarzbraunen Farbtönen


    Fleisch: weiß; fest aber brüchig; mit angenehmem, nussig –“ pilzigem Geruch


    Speisewert: tödlich giftig


    Sporenpulver: weißlich; Sporen ellipsoid, 17-20 x 8-11 µm


    Vorkommen: im Frühjahr in sandigen, nährstoffarmen Kiefernwäldern oder auf Holzabfällen in Parks und Gärten; gebietsweise häufig


    Verwechslungen: Wer im Frühjahr Morcheln sammelt, sollte immer auf Verwechslungen mit diesem gefährlichen Giftpilz und seinen Verwandten achten. Allerdings sind die Hüte der essbaren Morcheln nie gehirnartig gewunden, sondern immer wabig oder längsrillig strukturiert.
    Die Frühjahrs –“ Giftlorchel hat noch einige nahe Verwandte, die seltener sind, aber ebenfalls als schwach bis stark giftig oder zumindest giftverdächtig gelten. Am ähnlichsten wird bisweilen die Zipfellorchel (Gyromitra fastigiata) die sich makroskopisch durch eine oder mehrere –žNähte–œ am Hut und durch eine oft –žzipfelige–œ Hutform auszeichnet. Auch sehr ähnlich wird die Riesen –“ Lorchel (Gyromitra gigas), die sich durch mehr ockerfarbene bis gelbbräunliche Hutfarben unterscheidet. Meist erreicht diese Art auch eine stattliche Größe. Allerdings wird auch G. esculenta bisweilen sehr groß. Aufgrund der eher –žmorchelähnlichen–œ Hutfarben ist bei G. gigas auch die Verwechslungsgefahr mit essbaren Morcheln noch etwas größer. Bei grenzwertigen Fruchtkörpern (Farbvariationen) hilft aber zur Unterscheidung von G. esculenta und G. gigas manchmal nur das Mikroskop weiter: Sporen bei G. gigas mit warzenförmigem Anhängsel an beiden Enden; 30-40 x 12-14 µm.
    Die Bischofsmütze (Gyromitra infula) hat einen weniger stark gewundenen Hut.


    Wissenswertes: Der lateinische Artname (esculenta = (die) essbare) ist irreführend. Der Pilz war früher ein geschätzter Speisepilz und wurde nach ausgiebigem Trocknen und / oder Abkochen und Wasserwegschütterei gegessen. Zwar verflüchtigt sich das Leber und Nieren zerstörende Gyromitrin (und verwandte Substanzen) beim Trocknen und ist zudem wasserlöslich, aber eben nicht vollständig. Die Zersetzungsraten der Giftstoffe schwanken sehr stark, so daß der Giftgehalt zB nach wochenlangem Trocknen noch recht hoch sein kann.
    In manchen Gegenden wird die Giftlorchel auch heute noch gegessen und gilt auch als Marktpilz. Der Verzehr ist aber aus den oben genannten Gründen nichts anderes als russisches Roulette.



    Bilder:







    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Gyromitra fastigiata<
    >Gyromitra gigas<
    >Gyromitra infula<
    >Morchella esculenta<
    >Morchella conica<

    Hallo, Zarko!


    So ein schönes Anwesen mit herrlichen Bäumen und Pilzen. Es ist schade, daß das einfach so verfällt.


    Aber andererseits...
    Das ist der Lauf der Natur. Auf den Ruinen entsteht Neues: Moose und Flechten wachsen, dann kommen Büsche und Bäume, bieten Platz für Vögel und Getier und natürlich Substrat für Pilze.
    Und die mächtigen Platanen erweisen sich am Ende als dauerhafter, als die Gebäude.
    Leider wird heute viel zu selten so schön und stabil gebaut wie vor der Zeit. Über unsere heutigen Einkaufszentren, Bürotürme usw würden sich die Menschen von früher, die im Gegensatz zur heutigen Zeit wirklich etwas von Architektur verstanden (Griechen, Römer, Ägypter...), wahrscheinlich totlachen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    dein erstes Problem kenne ich auch ganz gut: Die Neueinstellung der Pilzerkennungsmatrix. Die stand den Winter über bei mir auf Baumpilz und Becherchen Auffindung. Nun muss das Ganze neu justiert werden, weg von den Stämmen und Ästen zu Pilzen zwischen Gras und Moos. ;)


    Rehbeine im Wald...
    Böh, unappetitlich. Aber Fusselhirns Erklärung könnte schon hinkommen. Vielleicht aber auch nicht Schweine, sondern eher Aasfresser: Bären, Füchse, Katzen, Wölfe, Tiger, Komodowarane... ;)
    Jedenfalls gibt's für die Keulen hier keine Verzehrfreigabe.


    Schöne Bilder. :thumbup:
    Deine Trüffelbeiträge sind immer wieder interessant. Aber das ist dann auch wieder eine ganz andere Einstellung der Pilzerkennungsmatrix. Die habe ich bei mir noch nicht wirklich zum Laufen gebracht.



    LG, Pablo.

    Auricularia mesenterica (Dicks.) Pers.
    Gezonter Ohrlappenpilz
    Synonyme:
    - Helvella mesenterica Dicks.
    - Merulius mesentericus (Dicks.) Schrad.
    - Patila mesenterica (Dicks.) Kuntze
    - Phlebia mesenterica (Dicks.) Fr.
    - Auricularia tremelloides Bull.
    - Auricularia corrugata Sowerby
    - Auricularia lobata Sommerf.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Auriculariomycetidae --> Auriculariales --> Auriculariaceae --> Auricularia --> Auricularia mesenterica



    Fruchtkörper: Meist breit am Substrat angewachsen, Fruchtschicht häufig auch von den Hutkanten aus am Substrat herablaufend (resupinat bis efus-reflex); Hüte bis 15 cm breit, bis 5 cm vom Substrat abstehend, wenn mit Wasser vollgesaugt bis zu 5mm dick; Hüte meist konsolen- bis fächerförmig, unregelmäßig wellig und gebogen; Oberseite stets striegelig –“ haarig, bunt zoniert (grau, weißlich, grünlich, bräunlich–¦); Fruchtschicht speckig glänzend, glatt, aderig –“ runzlig bis faltig; jung hell graubräunlich, später dunkelbraun bis schwärzlich, oft auch mit violetten oder bläulichen Farbtönen; eingetrocknet wird die Hutoberseite gerne heller, während die Fruchtschicht dunkler erscheint.


    Fleisch: in nassem Zustand gallertig bis (weich-)knorpelig, bräunlich bis durchsichtig, elastisch; trocken sehr hart und zerbrechbar; sowie wesentlich dünner als bei Nässe, daher auch dunkler und kaum hyalin; ohne besonderen Geruch oder Geschmack


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: weit verbreitet aber nur gebietsweise häufig; bevorzugt planare Gebiete; ganzjährig auffindbar; gerne gesellig in Trupps oder gar büschelig bis dachziegelartig zusammenwachsend; Saprobiont auf totem Laubholz


    Verwechslungen: In nassem Zustand eigentlich kaum verwechselbar. Auch das Judasohr (Auricularia auricula-judae) unterschiedet sich auf den ersten Blick durch die niemals so haarige Oberfläche.
    Stark eingetrocknete Exemplare von A. mesenterica können aber durchaus mit verschiedenen Schichtpilz –“ Verwandten verwechselt werden. Die quellen aber nicht auf oder werden wabbelig, wenn man sie nass macht.


    Wissenswertes: Genau wie sein nächster Verwandter, das Judasohr, ist der gezonte Ohlappenpilz nahezu weltweit verbreitet. Allerdings kommt ihm keinerlei Bedeutung als Speise- oder Heilpilz zu.



    Bilder:








    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Auricularia auricula-judae<
    >Chondrostereum purpureum<
    >Stereum gausapatum<
    >Porostereum spadiceum<

    Hallo, Toffel!


    Geil, schon zwei zu null für schmidelii. :thumbup:
    So langsam fange ich an, mich über den Fund zu freuen. Das Gelände muss ich mal im Sommer und Herbst nach Regenfällen besuchen. Da geht sicher noch einiges an interessanten Pilzen.



    LG, Pablo.

    Aaaaau?


    Zahnarzt: Iiiiiiiiiieh!
    Ihr habt beide mein vollstes Mitgefühl. Ich sage jetzt nicht: "Zähne zusammenbeißen und durch." Das wäre hier verkehrt. Aber mit schön viel lecker Eis (und Schmerzmitteln) danach wird das. :thumbup:


    Trägt dem Mausmann denn mal jemand einen Klapprechner ins Krankenhaus, wenn er wieder einigermaßen gucken kann? Das ist doch keine Genesung, so ganz ohne Pilzforum...


    Kuschel, bei dem Kiefernsteinpilz - Methusalem bin ich aus zwei Gründen absolut sicher:
    A) Ausschlußverfahren - Gelbporer mit weißem Fleisch, null Verfärbungen und Stielnetz bleibt nicht viel übrig. Am nächsten dran wäre B. regius gewesen. Der hat aber leuchtend gelbes Fleisch.
    B) Die Einschätzung von Jürgen Schreiner. ;)



    LG, Pablo.

    Nochmal Hallo!


    Die Hutfarben waren auch bei denen, die ich gestern gefunden habe sehr variabel. Da waren sowohl sehr helle als auch dunkle dabei. Nun wird der Hut von E. vernum ja auch als zumindest schwach hygrophan beschrieben, was auch ganz gut zu meinen Bildern oben mit Hut im Farbwechsel passt.


    Etwas überrascht bin ich erst jetzt, durch die Pilze in deinem Beitrag vom letzten Jahr. Sollten denn die Hüte nicht trocken heller sein als nass? 8|
    Aber gut, da habe ich mich im letzten Sommer auch schon über so manches Stockschwämmchen gewundert. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Prima Diskussion, danke! :thumbup:
    An einen Cortinarius hätte ich jedenfalls ausgehend von der Lamellenfarbe (bei keinem meiner Funde so dunkel wie bei dem von dir gezeigten Exemplar) und der Sporenfarbe sicher nicht gedacht. Denke ich jetzt aber eigentlich auch nicht. ;)
    Ist aber ein guter Hinweis, die von Hübchen eingebrachte Art mal anzugucken.
    Bis auf ein paar kleine Details passt dieser Fund auch hervorragend zu deinem Fund von 2011. Und diese Details scheinen variabel zu sein (wie zB die filzige Bereifung der Stielbasis oder der Hutbuckel). Nur konnte ich ja kaum alle an die 50 Pilze einsammeln. ;)



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Tolle Bilder hier, danke schön!
    Das ist doch gelebte Suchtbekämpfung, wenn es nicht immer um Pilze geht. :thumbup:
    Die Erklärungen dazu sind klasse, insgesamt lerne ich hier sicher mehr als früher in der Schule. :D


    Kollateralbilder habe ich auch:


    Oder einfach mal abendliche Experimente mit Gegenlicht:



    LG, Pablo.

    Moin.


    Und noch einer aus meinem neuen Sandkasten (= ehemaliges Truppenübungsgelände bei Viernheim). Der Letzte für diesmal. Versprochen.


    Möglicherweise auch ein recht verzwickter Kandidat, weil der aufgefundene Fruchtkörper der Einzige war und bereits in den Zustand eines Freiluftexsicats übergegangen ist. Frisch war der Pilz also möglicherweise im letzten Herbst oder so...







    Jetzt wird's verzwickt: Mit dem Schlüssel für Geastrum in den GPBWs Band II lande ich bei Geastrum schmidelii (Syn.: G. nanum). Das wäre natürlich ein schöner Fund, alleine glauben mag ich's nicht so recht. Ich habe null Ahnung von Erdsternen und weiß nicht, ob ich die abgefragten Merkmale richtig interpretiert habe, oder auch ob die bei einem so alten FK überhaupt noch relevant sind.


    Wäre toll, wenn sich da jemand mit mehr Erfahrung zu äußern könnte.



    LG, Pablo.

    Moin miteinander!


    Ein weiterer, interessanter Lamellenpilz wäre noch zu klären.


    Fundort: Oberrheinebene nähe Viernheim, sandiger, armer Boden; Kiefern dominant; ehemaliges Truppenübungsgelände ("mein neuer Sandkasten")
    Wuchsweise: recht gesellig aber nicht rasig oder gar büschelig, in mehreren Kollektionen über das Gebiet verteilt
    Geruch: unbedeutend (kein Mehl), auch nach längerem Arrest im verschlossenen Sammelglas nichts wahrnehmbar.
    Sporenpulver: rosabräunlich










    Da war ich anfangs bei Pluteus, weil die Lamellen nach meinem dafürhalten doch eher frei sind. Oder bestenfalls angeheftet. Aber weils bei den Dachpilzen nichts Passendes gab, wird es wohl ein Rötling sein. Da habe ich dann auch null Erfahrung, finde aber so von Bildern und Beschreibungen her, daß Entoloma vernum recht gut passt.


    Oder doch was Anderes?
    Und ist der so (also ohne Mikroguck) überhaupt bestimmbar?



    LG, Pablo.

    Moin!



    (...)
    und am Donnerstag dann dürft ihr mir alle mal ordentlich die Daumen drücken. :)


    (...)


    Jedenfalls drück ich euch mal alle. :sun:


    Daumen waren gedrückt !!!
    Hoffen wir dann mal ganz feste, daß es was gebracht hat !!!


    ...und der Schlußsatz fällt mir ja jetzt erst auf. 8| :whistling: :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Nobi, danke für Erklärung und Bild. :thumbup:
    Dann werde ich mal einen ganz kleinen Schraubenzieher zu bestimmungszwecken mitnehmen für die nächste Tour.


    Mario, die Perithecienmündungen auf deinem Bild sehen jedenfalls nicht rund aus.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Danke, schon wieder einer geklärt (zu 95% bzw. 98%). :thumbup:
    Björn & Nobi, machst du macht ihr da makroskopisch die Unterscheidung zu den "Eckenscheibchen" an der Größe oder der Form der Sammelfruchtkörper fest?


    Jan - Arne, ich denke schon, daß auch auf Jolis Bildern Punkte (=Perithecien - Öffnungen) zu sehen sind. Ich bin nur etwas näher ran gegangen mit der Linse. ;)



    LG, Pablo.


    Edit = rot

    Hallo, Markus!



    Aus dem Video geht natürlich hinsichtlich der Effizienz nichts hervor, soll heißen, der THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol-Gehalt) bleibt unbestimmt.


    Doch. White Widow gilt als ziemlich hoch"wertig". Bessere Formulierung wäre wohl "gefährlich". Der genaue Wirkstoffgehalt schwankt natürlich trotzdem, wie bei allen Naturprodukten.


    Genauere Daten wären dann bitte dem Polizeibericht oder dem Drogenforum der Wahl zu entnehmen. Das hat hier nichts verloren.


    So wie ich das verstanden habe, geht es ja in erster Linie darum, die Reifezyklen und die Erträge, die eine bestimmte Menge an Pflanzen einbringt, nachvollziehen zu können. So ließe sich ermitteln, wieviel ein Züchter am ende bei einer festgestellten Menge an Pflanzen an illegalen Kräutern zu verkaufen gedenkt. Und über welchen Zeitraum.


    Schon pfiffig, würde ich sagen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzforum (oder speziell: Hallo, Björn)!


    Beim Aufsammeln von Auricularia mesenterica habe ich heute mal noch was hübsches Schwarzes mitgenommen. Mich beschlich nämlich so ein Gefühl, den kürzlich hier im Forum gesehen zu haben. Und zwar >hier<. Die Bilder 22 bis 24 von Joli meine ich. Wenn das dann so stimmt, könnte es ja Biscogniauxia nummularia sein.


    Bleibt die Frage, wie weit so ein Pilz überhaupt makroskopisch bestimmbar ist? Wie viele ähnliche Arten auf der Rinde von Fagus kommen noch vor? Oder kann man makroskopisch vielleicht Unterschiede sehen, wenn man einfach einen Haufen Erfahrung gesammelt hat?


    Ich lasse euch mal alleine mit Fragen und Bildern:






    LG, Pablo.