Beiträge von Beorn

    Hallo, Eike!


    Das ist schon ein idyllisches Gebiet. Schön bilstechnisch eingefangen von dir. :thumbup:
    Bestimmt tauchen da noch Morcheln auf. Die rauchen wohl noch ein paar Tage.


    Ist Kretzschmaria deusta jetzt nicht aktuell bei Hypoxylon, oder ist MB da nicht up to date?



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Großartig, wie du den Regentag in deinem verwunschenen Wald in Szene setzt. Die Gedichte passen da hervorragend dazu.
    Wie schaffst du es nur, diese Farben bei deinen Bildern trotz "grauem" Wetter hinzubekommen? Wie im Märchen...
    Die 3D - Trick - Wälder aus Avatar kommen an diese Brillianz und Klarheit bei weitem nicht dran.


    Nummer 4 sieht mir sehr nach Daldinia concentrica (Gezonter Holzkohlepilz) aus.



    LG, Pablo.

    Hymenochaete rubiginosa (Dicks.) Lev.
    Umberbraune Borstenscheibe, Rotbraune Borstenscheibe
    Synonyme:
    - Helvella rubiginosa Dicks.
    - Thelephora rubiginosa (Dicks.) Pers.
    - Stereum rubiginosum Fr.
    - Auricularia ferruginea Bull.
    - Stereum ferrugineum (Bull.) Fr.
    - Hymenochaete ferruginea (Bull.) Massee


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Hymenochaetales --> Hymenochaetaceae --> Hymenochaete --> Hymenochaete rubiginosa



    Fruchtkörper: Hüte bis 5 cm breit und bis 2 cm vom Substrat abstehend, Fruchtschicht vom Hut aus resupinat am Substrat herablaufend; Einzelfruchtkörper dachziegelartig übereinander geschchichtet, häufig miteinander verwachsend; Oberseite fein filzig, zoniert, zur Ansatzstelle dunkelbraun bis fast schwarz, Rand heller; scharf; Fruchtschicht hell umberbraun, rötlich braun (–žhutrandfarben–œ), mit kleinen Wärzchen und Seten (Haaren) Letztere nur mit Lupe zu erkennen; am Substrat herablaufend; Fruchtkörper insgesamt leicht ablösbar


    Fleisch: hart, dünn; ohne besonderen Geruch und Geschmack


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: rostbraun


    Vorkommen: In Eichen und Eichen –“ Mischwäldern recht weit verbreitet und gebietsweise häufig; Fruchtkörper ganzjährig; meist an alten, entrindeten Eichenstämmen und Stümpfen, seltener auch an Kastanie und sehr selten wohl auch an Buche


    Verwechslungen: Mit der Tabakbraunen Borstenscheibe (Hymenochaete tabacina) die aber mehr resupinat wächst und keine so großen Hüte mit abwärts gebogenen Kanten bildet.


    Wissenswertes: -



    Bilder:







    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Hymenochaete tabacina<


    Da wurden ganze Bäche verrohrt und unter die Erde gebracht um die Felder besser nutzbar zu machen......


    Das ist nicht nur bei dir so. Gerade hier im Großraum Mannheim wurde ja so ziemlich alles kanalisiert, unterirdisch verlegt, planiert, zugeschüttet, aufgeschüttet...
    Da ist in großen Gebieten nichts mehr natürlich. Rhein und Neckar vorneweg. Dafür gibt's ein kaum überwindbares Knäull an Autobahnen, Zubringern, Bahnlinien und Industriegelände. Bis man da mal mit dem Rad aus dem Stadtgebiet raus und in einigermaßen unberührter Natur ist, vergeht eine gefühlte Ewigkeit.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Ok, wenn eben das Bachbett schon so entnaturiert war, daß man sonst eher von einem Kanal sprechen könnte, wird es nichts schaden, da etwas gegen zu arbeiten.
    Es mach mich nur manchmal stutzig, was für ein Aufwand betrieben wird, um ein "Renaturierungskonzept" umzusetzen. Sollte man mal beim Rhein versuchen. Das wäre sicher ein Spaß. :D


    Aber immerhin ist es ja schön, daß es überhaupt zu einem Umdenken kommt, daß Leute das Ziel verfolgen, eine Landschaft so wieder herzustellen, wie sie eigentlich vor Jahren einmal war. :thumbup:


    Denn bis auf natürliche Weise an einem ehemaligen Kanal wieder Stromschnellen, Gumpen, Mäander, Sümpfe usw. entstehen, das würde wohl schon Jahrzehnte dauern...



    LG, Pablo.

    Moin, Peter!


    Ach ja, diese Mollisen!
    Manchmal wünscht man sich doch, da mal reingucken zu können. Und somit auch eine Art hinter den Gattungsnamen schreiben zu können.
    Dafür richtet die Suche den Blick ins Detail der Wälder. So zeigst du es hier und so muss es sein. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Ein echt komischer Kauz, der Kauz. 8|
    Und ein hübscher Ölkäfer. Meloe spec. Den gab's auch schon mal im Forum: >Animalisches Thema<


    Aber was machen die da mit dem Bach? Renaturierung nennt man sowas? Warum nicht einfach alles einfach liegen lassen, die Natur weiß dann schon bescheid, wie sie das Gelände umgestaltet. Die ist auch viel besser dazu qualifiziert als jeder Landschaftsgärtner. Weil sie einfach viel mehr davon versteht.


    Und falls da mal kanalisiert war mit Beton oder so, dann hätte es auch ein wenig Dynamit getan... :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Na, was willst du denn?
    Das ist doch eine reichhaltige und spannende Pilzausbeute. Mit richtig tollen Funden dabei. Da fällt fehlendes Gemörch doch eigentlich nicht weiter auf. Das stellt sich automatisch bald ein, so wie du suchst.



    LG, Pablo.

    Moin.


    Ob das Peziza vesiculosa sein kann? Ich weiß nicht. Irgendwas kommt mir da komisch vor. Da ich aber selbst auf keine eigenen (gesicherten) Funde zurückgreifen kann, frage ich einfach mal in die Runde, was bei den Pilzen von Hary denn gegen junge Discina perlata (größter Scheibling) spricht?



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Viel kann ich dazu nicht sagen. ich habe früher kaum Onkelz gehört. Was weniger mit ihrer Vergangenheit zu tun hatte. Ich denke, jeder sollte die Möglichkeit haben, sich von Schwachsinn zu verabschieden und dann auch als Aussteiger respektiert und ernst genommen werden. Etwas klarer wäre das gewesen, hätte man auch den Bandnamen geändert.


    Als in meinem Bekanntenkreis die Band aufkam, hatten sich die Bandmitglieder bereits von rechtsradikalen Inhalten öffentlich distanziert. Mein Problem mit der Musik war ein Anderes: Ich fand sie musikalisch einfach nicht wirklich interessant. Dazu kam, daß die Leute, die sich als Onkelz - Fans gesehen haben, nicht meine Welt waren. Also nicht im Sinne von "möchte nix mit denen zu tun haben" sondern im Sinne von "HalloWieGeht's aber bitte nicht mehr Kontakt als das".


    Für mich an deutschen Bands waren andere viel spannender. Und wurden eben auch in meinem freundeskreis viel mehr gehört. Dazu gehörte HipHop, aber auch natürlich die Ärzte (hast du ja schon einige tolle Lieder vorgestellt :thumbup: ) und natürlich Rammstein. Eines habe ich mal exemplarisch rausgepickt:

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    Das war auch so die Zeit der ersten Alben, Sehnsucht und Herzeleid. Verstörend, musikalisch brutal, düster und doch immer auch mit einem Schuss schwarzem Humor, was mir sehr gut gefallen hat.



    LG, Pablo.

    Morchella conica Pers.
    Spitzmorchel, RiMuMo
    Synonyme:
    - Morchella elata Fr.
    Vergleiche dazu auch unter –žWissenswertes–œ.


    Ascomycota --> Pezizomycetes --> Pezizomycetidae --> Pezizales --> Morchellaceae --> Morchella --> Morchella conica



    Fruchtkörper: bis ca. 15 cm hoch, Stiel und Hut hohl; Stiel weißlich, cremefarben bis gelblich, glatt bis etwas kleiig, oft unregelmäßig geformt, geht am unteren Hutrand in den Hut über; Hut meist langgezogen kegelig oder spindelig, bisweilen aber auch plattgedrückt, aufgebläht und dadurch mehr rundlich wirkend, von oben nach unten mehr oder weniger stark aderig längs gerippt, wobei die Rippen schon oft verbunden sind und / oder hin und her mäandern; farblich sehr variabel: hellgrau, ockerbraun, dunkeloliv, ockerbraun–¦


    Fleisch: weiß bis cremefarben; im Stiel auch gelblich; brüchig und hart; Geruch aromatisch –“ würzig, bisweilen auch etwas nach Schwimmbad.


    Speisewert: total lecker!


    Sporenpulver: weißlich bis cremefarben


    Vorkommen: Vorwiegend im April und Mai, gerne in Gärten etc auf Rindenmulch (der idealerweise im letzten Jahr ausgebracht wurde), aber auch in verschiedenen Waldtypen bei Ebereschen, Birken und anderen Laubbäumen auf nicht sauren Böden.


    Verwechslungen: Für das ungeübte Auge stellt die Verwechslung mit der >Giftlorchel (Gyromitra esculenta)< eine große Gefahr dar.
    Ansonsten besteht Potential zur Verwechslung mit anderen Morcheln aus der Verwandtschaft der Speisemorcheln (Morchella esculenta s.l.). Bei diesen sind aber die Hüte nicht längsrillig, sondern eher wabenartig strukturiert.
    Bei der Käppchen –“ oder Halbfreien Morchel (Morchella gigas / Mitrophora semilibra) ist der Hut etwa auf halber Strecke mit dem Stiel verwachsen, nicht ganz unten, wie bei der Spitzmorchel. Der Übergang von Stiel zu Hut erfolgt bei der Böhmischen Verpel (Verpa bohemica) ganz oben an der Hutmitte.


    Wissenswertes: Die Arten um die Spitzmorchel oder Rindenmulchmorchel (RiMuMo) sind teils nicht leicht zu unterscheiden und in der Unterschiedung zudem stark umstritten. Wie auch beim ebenso verwirrenden Artenkomplex um die Speisemorcheln konkurrieren hier im Wesentlichen zwei Konzepte: Zum einen die Unterscheidung einzelner Arten und zusätzlich mehrerer Varietäten anhand von makroskopischen Merkmalen, mikroskopischen Merkmalen und auch Ökologie. Zum anderen ein genetisches Konzept, welches Arten anhand von Gensequenzanalyse unterscheidet. Bei ersterem kommt es zu wesentlich mehr einzelnen Arten und Varietäten, beim zweiten zu deutlich weniger, wobei dort dann die Arten teils nicht mehr makroskopisch oder mikroskopisch unterscheidbar wären.
    Daher ist es auch kaum sinnvoll, an dieser Stelle (zumal für einen reinen Hobbysammler wie mich, der hier mit seinen Portraits auch sicher nicht professionellen Ansprüchen genügen kann) den Komplex um die Spitzmorchel völlig aufzudröseln. Es scheitert schon an der Synonymie, da je nach Konzept eine völlig unterschiedliche Synonymie zu verwenden wäre. Hinzu kommt, daß beide Artkonzepte noch in der Entwicklung sind. >Vgl. dazu das –žThema der Verzweiflung–œ<
    Insofern sehe ich zunächst mal nur Morchella elata als relativ sicheres Synonym zu Morchella conica an, da das so eben auch von diversen Kennern geprägt ist. Für weitere Hinweise und Richtigstellungen bin nicht nur ich dankbar, sondern sicher auch der interessierte Leser. ;)



    Bilder:







    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Gyromitra esculenta<
    >Morchella esculenta s.l.<
    >Morchella gigas / Mitrophora semilibra<
    >Verpa bohemica<

    Hallo, Volke25!


    Jein.
    Alle Arten von Morcheln sind wohl in Deutschland geschützt. Da verhält es sich aber wie mit Steinpilzen und Pfifferlingen: Das gewerbliche Sammeln ist verboten, aber in geringen Mengen(*) für den privaten Gebrauch kannst du sie schon mitnehmen. Auch den Pilzen selbst wirst du dadurch nicht schaden. Wenn die Pilzchen allerdings in einem Naturschutzgebiet wachsen, dann gelten die üblichen Regeln: Hier darf garnichts mitgenommen werden. Auch nicht zum privaten Gebrauch. Das gilt aber ebenso für alle Pflanzen und Tiere, nicht nur für sämtliche Pilze. ;)


    (*) Was für eine Menge da gemeint ist, dazu gibt es ganz unterschiedliche Ansichten. Normalerweise sind das so 1 bis 5 Kilo. Und wenn du mal soviel an Morcheln zusammen bekommst, hast du echt eine tolle Stelle gefunden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!



    Ich werde in der Portraitübersicht gleich noch die taxonomische Position ändern.


    lg björn


    Danke! :thumbup:


    Also wenn ich beim Pilzausflug mal wieder gedistelt werde, dann kann jedenfalls ein Blick durch die Lupe nicht schaden. Mal schauen, was sich da so erkennen lässt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hary!


    Atemberaubend.
    Was für herrliche Landschaftsaufnahmen, das ist ja wirklich eine tolle Gegend, in der du da unterwegs bist. :thumbup:
    Die Eichelhäherfeder hätte ich gerne für meinen Hut. Meine ist irgendwo verschütt gegangen.


    Der vermeintliche Rißpilz ist übrigens der Frühlings - Giftrötling, Entoloma vernum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Ad 2: Nachvollziehbar. :thumbup:


    Ad 1: Ich nehme mal an, du selbst hast die Art auch in Dt schon gesucht. Oder wirst es in der nächsten Zeit machen. Ansonsten könnte ich dir natürlich auch "blind" ein paar Distelstücke mit schwarzen Punkten zukommen lassen. Aber wer weiß: Vielleicht kommt dann ja was ganz Anderes bei raus? Noch eine neue Entdeckung?


    Ich nehme mal an, die Schlangenwerfer sitzen an abgestorbenen Blättern und / oder Stengeln?



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    So, jetzt ergibt der Name (Schlangenwerfer) einen Sinn. Bei diesen Sporen!
    Die Aufnahmen dazu sind natürlich wieder mal genial. :thumbup:


    Kommt der denn eigentlich auf allen Distel - Arten vor, oder gibt es da spezielle Vorlieben? Oder ist das vielleicht auch gar nicht bekannt?


    Aber müsste das Portrait nicht bei den Pyrenos stehen? :/
    Wie auch immer, in der Tafel ist es verlinkt.


    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Ich soll euch alle ganz lieb von Michael (Judasohr 78) grüßen!
    Der wird ja derzeit auch vermisst.
    Leider hat er im Moment einfach keinen Kopf für Pilze wegen eines Trauerfalles in der Familie und somit privat auch viel um die Ohren. Wenn sich da die Wolken etwas gelichtet haben, ist er auch wieder mit von der Partie.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Ja. Das verstehe ich sehr gut.
    Aber wart's mal ab, bis mal jemand auf die Idee kommt, Ascobolus zu sequenzieren. :evil:


    Und sehr gut verstehe ich auch folgendes Credo:
    "Es ist ne Morchel. Das kommt in die Pfanne, der ganze Schnickschnack interessiert mich nicht!"
    Aber ganz so einfach will ich's auch nicht haben.


    Im [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,962.msg11732.html#msg11732]>BMG - Forum<[/url] immerhin wurde das vor 2 Jahren auch noch recht entspannt betrachtet. So könnte mir das auch gefallen. Naja, vielleicht tut's ja auch wirklich ein "s.l." hinter dem Namen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ihr zwei!


    Besten dank für die Infos!
    Auch wenn's mich jetzt eher noch mehr verwirrt, aber es beruhigt mich auch, daß gestandene Pilzkenner wie Lothar Krieglsteiner und Andreas Gminder da auch keine Patentlösung wissen. ;)


    Das muss ich mal sacken lassen, mir auch noch mal die Artikel bei mycologia ansehen.
    Eigentlich dachte ich ja, man könne irgendwie den Komplex um die RiMuMos und den um die "Yellow Morels" (Speisemorchel für Laien) voneinander trennen. Wenn dem aber nicht so ist, dann muss ich mal Andreas fragen, ob er denn auch RiMuMos für seine Untersuchung will. Die kann er nämlich gleich haben.
    Edit: Nee, will er nicht. Steht ja explizit in seinem Text drin. Also doch eine andere Gruppe hier, die mit dem M. esculenta - Komplex nichts zu tun hat?


    Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, mal die Steinpilze so derart kompliziert auseinander zu nehmen. :D



    LG, Pablo.

    Hallo Taxonomie - Auskenner!


    Eigentlich wollte ich nur kurz ein Portrait zur Spitzmorchel / Morchella conica zusammenstellen. Dazu wollte ich wissen, wie der Pilz jetzt eigentlich heißt. Dazu bin ich leider auf online - Quellen angewiesen. Hier findet sich zumeist als Spitzmorchel "Morchella conica" oder "Morchella elata" bzw. beides als Synonym. Wenn aber damit
    a) Morchella conica Persoon
    b) Morchella elata Fries
    gemeint ist, dann habe ich ein Problem mit SpeciesFungorum (1) und mit MycoBank (2).
    (1) kennt beide Namen, ist aber der Ansicht, daß M. conica nur noch als als Synonym zu Morchella esculenta zu verstehen ist. (Bitte, was? 8| )
    Morchella elata wäre dagegen weiterhin ein gültiger Name, in der Varietät Morchella elata var. costata aber zu Morchella costata zu stellen.


    (2) kennt ebenfalls beide Namen. Erkennt beide auch als gültig an. Von einer Synonymisierung von M. conica mit M. esculenta ist da keine Rede. Dafür wird neben Morchella contigua (taucht bei (1) gar nicht auf) auch Morchella esculenta var. conica als Synonym zu M. conica angesehen.
    Lustig wird es auch bei Morchella elata: Wenn ich das richtig verstehe, gehört Morchella elata var. costata da schon auch dazu, wogegen es Morchella costata dann aber auch noch zusätzlich gibt, und zwar als:
    - Morchella costata (Vent.) Pers.
    - Morchella costata J.C. Schmidt & Kunze


    Nun ist es ja schon so, daß ich da eben erst einsteige in die Taxonomie überhaupt. Vieles verstehe ich nicht, einiges kann ich mir zusammenreimen, aber selten bin ich auf so ein widersprüchliches Durcheinander wie hier gestoßen. Und das bei so einem Allerweltspilz.


    Hat da vielleicht jemand von euch Lust, etwas Licht ins Dunkel zu bringen?
    Ich wüsste schon gerne, wie ich diese dunklen, runzligen, zugespitzten dinger nennen soll, die da nun allerorts in den Vorgärten stehen. Ansonsten plädiere ich dazu, hier RiMuMo als einzig gültiges Taxon einzuführen, und alle anderen ersatzlos zu streichen. :cursing:



    LG, pablo.

    Moin!


    Au weia!
    Warum schmeißt 123 Pilze da alles in einen Topf? 8|
    Das wird ja komplett unübersichtlich. Warum nicht erstmal trennen nach Beschaffenheit der Fruchtschicht? Dann hätte man zB erstmal nur die Lamellenpilze, bzw auch die lamelloiden Nicht - Blätterpilze (Könnte man dann Goldblatt zB reinpacken, das ja ein Röhrling ist. Oder Knäuelinge, die ja Porlinge sind).
    Weil Pilze mit Lamellen gibt's ja gar nicht sooooooo viele. Dann könnte man mit einem einfachen Schlüssel schon recht weit kommen:
    ---> Habitus
    ---> Stiel zentrisch oder exzentrisch
    ---> Mit Velum oder ohne
    ---> Sporenpulverfarbe
    ---> Lamellenansatz am Stiel
    ---> Beringt oder unberingt
    ---> Lamellen brüchig oder weich
    ---> Lamellen ablösbar oder nicht
    ---> Standort
    ...


    Aber nun ist es eben bei vielen Gattungen auch nicht so einfach, und manches ändert sich da auch noch. Gerade im Bereich Trichterlinge / Clitocybe, Nabelinge / Omphalina usw oder Rötlinge / Entoloma ist durchaus einiges unklar.



    Aber so ein grober Schlüssel sollte doch in den meisten Pilzbüchern vorhanden sein? Also wo man wenigestens mal über die SPP Farbe und einige weitere Details zu einer Gattung kommt?



    LG, Pablo.