Beiträge von Beorn

    Hallo, Hajdu!


    Jein.
    Es kommt dann darauf an, wie man "Boletus erythropus var. junquilleus" definiert. Wenn du das im Sinne von Boletus pseudosulphureus auffasst (siehe dazu die Links in meinem Beitrag oben), dann darf da gar nichts Rotes sein, der Hut allerdings sehr wohl dort braun verfärbt sein, wo sich früher Druckstellen befanden.


    Dazu gibt es eben diverse "Zwischenformen", die im Alterungsprozess mehr und mehr Rot - und Brauntöne zeigen, aber dennoch zu var. junquilleus gestellt werden.


    Generell stimmt es allerdings nicht, daß Baby - Flockis immer so aussehen. Der Fund von Markus zeigt nämlich in der Tat nirgendwo Rot - oder Brauntöne, und das ist auch bei ganz jungen FK von B. erythropus ungewöhnlich, wenn auch nicht unmöglich (vgl. Bilder im Portrait, link s. oben).



    Anna, bei eurem Fund aus Hornberg wäre aber schon interessant gewesen, wie geb der im Alter geblieben wäre. So man denn zwischen B. pseudosulphureus und B. erythropus var. junquilleus unterscheiden mag.



    Michael, schön dich hier zu lesen. Ich hoffe, es geht inzwischen etwas besser. Und btw.: Es gibt da einige Dutzend Röhrlinge aus unterschiedlichen Gattungen, die im Schnitt blau verfärben. :evil:



    Insgesamt gehe ich bei Markus Fund zumindest für B. erythropus s.l. völlig ohne Bauchweh All-In. :cool:



    LG, Pablo.



    PS.:
    Glücklicherweise hat noch niemand die gelbe Variante von B. queletii ins Spiel gebracht. Da gibt's wohl offenbar auch noch sowas. Ich bleibe dennoch bei meinem Einsatz.

    D'Oh! ;(


    Es hätte mir so klar sein müssen. Kaum schreib' ich was, taucht so ein Bild auf. Und das Beste daran: Die könnten als Rillstielige sogar richtig bestimmt sein. Von der Wuchsform her ist das schon klassisch.


    Übrigens: der lateinische Name des Rillstieligen (Pleurotus cornucopioides) beschreibt diese Form viel besser, erinnert sie doch sehr schön an ein Füllhorn.
    Das zumindest ist bei deinen Exemplaren ja nun weniger der Fall, Stefan. ;)
    Aber gut, wiedermal haben sie mir die lange Nase gezeigt, die Seitlinge. Ich bin jetzt lieber ruhig. :whistling:



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Schön habt ihr's gehabt.
    Aber Faxe? Herrlich! :D
    Nein, ich denke, nach ein paar Dosen von dem Gebräu hat niemand mehr die Koordinationsfähigkeit, einen Mord zu begehen.
    Was ist denn die Zarte Schönheit mit dunklen Lamellenschneiden im ersten Teil?
    Und den Namen zum letzten Pilz (also bevor die doppelten Bilder beginnen), den Björn dir gesagt hat, war entweder Kretzschmaria deusta oder Hypoxylon deustum. Also Brandkrustenpilz eben.


    Übrigens:
    Irgendwas ist da zu viel.
    Doppelbilder wegen Sekt + Faxe? Das kann passieren. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Allerdings. Über die Unterscheidungsmerkmale gibt es auch zwischen Kennern so allerhand Diskussionen. In diesem Fall sollte es aber unstrittig sein. Ich hätte nie gehört, daß beim Rillstieligen so dunkle Hutfarben vorkommen können. Genausowenig übrigens beim Lungenseitling, um den dritten im Bunde noch ins Spiel zu bringen.


    Wenn es aber an die Bestimmung hellhütiger Seitlinge geht, dann wird's spannend. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus et al.!


    Das ist ein Flocki (>Boletus erythropus<) in weiterem Sinne. Kornblumenröhrling (G. cyanescens) ist bei gelben Poren in dem Alter auszuschließen. Auch der Erscheinungszeitpunkt passt besser zu einem Hexenröhrling.


    Es kann allerdings trotzdem sein, daß du da was Seltenes gefunden hast, Markus. Leider müsste man sich dann aber mal anschauen, wie sich der FK weiter entwickelt hätte.


    Problem: Auch Babies von Boletus erythropus s.str. sehen bisweilen so aus. Ebenfalls so sieht aber auch >Boletus pseudosulphureus< aus, bzw. Boletus erythropus var. junquilleus. Beide werden auch von einigen Autoren zusammen mit B. erythropus in einen Topf gescmissen. Ich folge da - wie bei den meisten Röhrlingen - mal der >Seite von Boris Asyov<.


    Zu B. pseudosulphureus würde hier immerhin die eher doch sehr dunkle Verfärbung schon bei leichter Berührung an Hut und Stiel passen. Wie bei allen "Hexenröhrlingen" ist die Intensität der Blaufärbung im Schnitt recht variabel, auch so ein fast kornblumenartiges Blau wie hier ist schon mal drin.



    LG, Pablo.

    Hallo und Willkommen, Stefan1 !


    Ganz ohne Verzehrfreigabe:
    Jau, das sind Austernseitlinge, Pleurotus ostreatus. :thumbup:
    Die haben sich ein wenig im Kalender geirrt, aber das kann vorkommen.
    "Lamellenwuchs am Stiel" wäre hier treffender beschrieben mit "herablaufend". Ist aber nicht schlimm, weil es ja aus den Bildern hervorgeht.



    LG, Pablo.

    Hast du noch keine Dörre ?


    Aber einfach neue holen ? So einfach möchte ich das auch mal haben. :D


    Nope. Bislang hat das System immer hervorragend funktioniert. Sogar mit Ohren. Und ob das mit dem "einfach mal neue holen" so klappt, das bleibt abzuwarten. Speisemorcheln gab's am Donnerstag in meinem Leben bisher zum ersten Mal.



    LG, Pablo.

    Moin, Peter!


    Pablo
    sehe ich aus wie ein Lateiner??? :D du schreibst (Mitrophora semilibera)
    und hopsing17 schreibt ( Morchella gigas )
    Ich dachte man nimmt die lateinischen namen weil es da nur einen Namen für jeden Pilz gibt.
    Bitte klärt mich auf :rolleyes:


    Ist beides die Käppchenmorchel.
    Leider sind die lateinischen Namen auch nicht immer eindeutig. Da gibt es dann oft auch eine Synonymie oder manche Namen sind obsolet, weil der Pilz neu beschrieben wurde, und / oder die alte Bezeichnung eine andere Art meint.


    Wobei, halt:
    Jetzt macht mich SF gerade wieder fertig, weil es sowohl >Mitrophora semilibera< als auch >Morchella gigas< als gültige Namen kennt und nicht synonymisiert. X(


    Peter, bleib einfach bei Käppchenmorchel. Ist in dem Fall wesentlich eindeutiger und präziser als das lateinische Chaos. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Klar.


    Nur nei so einem Wetter ist es doof. Aber bei so einem Wetter ist ja jeder Arbeitstag doof. Letzten Donnerstag hatte ich frei, sowie diesen Mittwoch (und Donnerstag, aber das ist ein Feriertag hierzulande).


    Viel schlimmer: Die Morcheln vom Donnerstag, die ich trocknen wollte, sind Mus. :cursing:
    Nicht alle, aber viele. Nur die Flatscher haben komplett überlebt. Jedenfalls funktioniert die Steinpilz - Taktik da nicht: Zwei Tage an der Luft und dann eine Weile bei Minimaler Hitze im Backofen.


    Aber das ist ein guter Grund, nochmal welche suchen zu gehen.



    LG, pablo.

    Hallo, Eike!


    Ich glaube, wenn alle dabei gewesen wären, die gerne dabei gewesen wären, dann wäre der Wald voll gewesen. Gut, daß ihr davon berichtet. Freue mich schon mit auf noch mehr Bilder.



    LG, Pablo.

    Hallo, Elfenzauber!


    Mahlzeit. :thumbup:


    Ich hoffe, ihr habt ein paar Sporen ausbüxen lassen. Ich würde den ganz gerne mal "wild" finden.



    LG, Pablo.

    Salu!


    Nette Gesellschaft hast du da unterwegs. :thumbup:
    Diese Tiergeschichten sind nicht schlecht. Gestern im Dorf bei meinen Eltern hatten die Rindenmulchbeete auch nur einen Schnitt von vielleicht 15% oder so. Naja, hat trotzdem gereicht, um die Familie mal mit Morchelgeschmack anzufixen. Die sollen sich auch mal bücken und mit verstohlenen Blicken die Hand hinter des Nachbars Zaun strecken. :evil:


    Und wie war euer Tag ?


    Du meinst diesen Tag? den Tag heute?
    Mies. Arbeit.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Da war ich zu spät dran. Oder du zu schnell mit der Auflösung.
    Aber: 8|


    Komisch. Ostern ist doch lang vorbei?



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Schade, daß die Lamellen hier so hell sind. Sonst hätte ich mal aus dem Bauch Agrocybe praecox (Früher Ackerling) oder einen seiner kleineren Verwandten vorgeschlagen.


    Kannst ja mal vergleichen. Ich kann's nicht, weil ich nicht zuhause bin, und keinen Literaturzugriff habe.



    LG, Pablo.

    Moin, Morchelfinder!


    Dem bisher Genannten kann ich nur zustimmen:


    2 = Helvella acetabulum
    3a = Mitrophora semilibera
    3b = Verpa conica


    Bleibt noch die 1.
    Das sind wohl zwei verschiedene Arten: Der mit den hellen Lamellen sollte ein Helmling sein, der andere ein Faserling, möglicherweise ist hier Psathyrella spadicogrisea nicht falsch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Man bekommt hier wieder vor Augen geführt: Gut Ding will Weile haben. Die Konsequenz: Langeweile beim Leser später ist ausgeschlossen.


    Dein Unbekannter Nummer 8 sollte der behangene Düngerling, Panaeolus papilionaceus sein. Der wurde gerade erst von Reinhilde nachgefragt: >klick<.



    LG, Pablo.


    Edit:
    Hallo, Ingo.
    Dann vielleicht doch papilionaceus lieber durch species ersetzen? :/

    Ui, sorry.



    Da kam ich gerade von der Arbeit mit dösigem Kopf nach der Nachtschicht. "capnoides" ist hier zu streichen und dafür "fasciculare" einzusetzen. Gut aufgepasst habt ihr! :thumbup:


    Zum Anisgeruch: Der ist wohl bis weilen eher schwach ausgeprägt. Also kein Vergleich zu den stark gilbenden Anischampi - Arten, zum Anis - Zähling, oder zum grünen Anis - Trichterling (von der Intensität wohl der heftigste im Bunde).
    Im letzten Sommer hatte ich eine Kollektion von vermeintlichen Lungenseitlingen, die immerhin recht intensiv roch, und eine andere, die gar nicht nach Anis gerochen hat. Wenn man dann noch berücksichtigt, daß auch der Rillstielige Seitling ab und an eine Anisnote haben kann (hatte ich mal gelesen, da fehlt mir eigene Erfahrung) wird es richtig kompliziert. Mehlig ist dann auch so eine Sache. Das kam mir bislang bei keinem Seitling in den Sinn, allerdings haben die meisten Austernseitlinge meiner Ansicht nach oft eine metallische Komponente im Geruch. Aber auch da gibt es sicher sehr unterschiedliche, individuelle Wahrnehmungen.




    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    So ganz vage könnte ich mir da etwas Kohlenbeeren - artiges vorstellen.
    Aber ich fürchte, daß du bis Montag warten musst. Björn ist am Wochenende unterwegs. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Birkenblättling (Lenzites betulinus) hätte ich jetzt auch gesagt. Der kann auch anderes Laubholz als Substrat nutzen, ist nicht auf Birke beschränkt. Obwohl ich selbst ihn bisher immer an Birke gefunden habe.



    LG, Pablo.

    Moin, Harry!


    Das tut gerade richtig wohl, sich diesen schönen Pilz anzuschauen. Sonst würde es nämlich langsam eintönig, dabei bietet die Natur so viel Anderes.


    Diese Gelbtöne sind schon verblüffend. Leider konnte ich den noch gar nicht finden, obwohl ja die Suchgebiete nicht so weit auseinanderliegen. Aber das kommt hoffentlich noch. Also befinde ich mich noch im Stadium der Goldmistpilz - Vorfreude.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ja, so ist das. Hier ist Pilzwetter: Warm und nass.
    Aber was ist da los bei Zürich? Hab' gar nichts mitbekommen.


    Kuschel, es ist auch besser, wenn ich nur die Daumen drücke, und nicht selbst operiere. Zumindest bei Zahngeschichten. Freut mich, daß diese Klippe schon mal überwunden ist. Jetzt müssen wir uns noch darum kümmern, daß du mal wieder mehr Zeit mit richtigem Leben verbringst.


    Mausmann, Manchmal sind Kiefern ja auch ganz nett. Aber das Spektrum ist eben zu gering. Und wenn man keine ust mehr auf Lorcheln und Zapfenrüblinge hat, dann muss Laub her.
    Ich wünsch' dir mal ein paar Spitzmorcheln auf den Friedhof. :thumbup:



    LG, Pablo.