Bon Jour!
Ui, krass. 
Ich glaube, da will ich auch mal hin.
Kleine Anmerkung zu Stielschuppen und Hutfarben bei Tricholoma equestre: Beides beobachte ich bei den Kollektionen hier in der Gegend als variabel, und zwar auch bei Fruchtkörpern, wo ich davon ausgehen muss, daß die vom selben Mycel gebildet wurden. Da kommen dann sowohl welche mit glatten, als auch mit fein punktiert schuppigen Stielen raus, nebeneinander im selben Hexenring. Die Hutoberflächen scheinen ähnlich wie bei manchen Phlegmacien zu "oxidieren", also das gelb / grüngelb wird mehr und mehr zu rostorange (= T. auratum), je mehr Licht an die Oberfläche kommt. Ist die Hutoberfläche aber lange mit angeklebtem Sand bedeckt, dann natürlich nix umfärbung nach rostorange. Die Fruchtkörper, die diese satten, orangenen bis rotbraunen Hutfarben entwickeln, haben sich meistens aus Moospolstern geschoben, die Hüte waren recht bald frei und verändern dann eben die Farbe.
Ist natürlich noch was Anderes, als die Farben dieser ganz schlanken, Guajak - negativen frondosae, die sind dann eben auch noch deutlicher konzentrisch schuppig.
Da Tricholoma euqestre aber ebenfalls Guajak - negativ ist, kann man die auch bei Kiefern vorkommende, etwas kräftigere frondosae mit den graugrünen Hutschuppen spätestens daran wohl ganz gut unterscheiden.
Soweit jedenfalls mal meine individuellen Beobachtungen zur Gruppe, kann letztlich auch anders sein, aber das mit den Hutfarben fiel gerade in diesem Jahr halt auf, und es scheint tatsächlich mit der Wuchsweise (Sand vs. Moos) zu korrelieren.
LG; Pablo.