Beiträge von Beorn

    ... Goldröhrling des Jahres:

    Ist allerdings längst nicht so schön, wie dein Birkenpilz, Andreas. Aber den hatten wir immerhin auch noch nicht in diesem Jahr.



    LG, Pablo.

    Moin, ihr drei!


    Hat sich das jetzt etwa so angehört, als wäre ich sicher?
    Quatsch. Das kann schon genausogut sylvicola / essettei sein.
    Aber ist ja egal. Sonst wird das hier nie was.


    15 Chips auf xanthoderma mit Karbolgeruch beim Erhitzen. :thumbup:
    (Ich muss mal mein Chipkonto in die Signatur schreiben, denke ich...)
    Edit: Machen wir 16 draus. Ihr müsst sie ja auch irgendwie teilen können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rene!


    Interessant. Ist es bei dir auch recht kalt? Also definitiv unter 15 °?
    Kälte killt den Geruch ganz gut.
    Die Stielbasis ist wohl total vermadet?
    Parasitenbefall beeinträchtigt die Verfärbung, vor allem in der Stielbasis bei "Gilbern"
    Mach die Pilze leicht warm und ärger sie nochmal am Hut und an der Stielbasis. Dann auch nochmal riechen. Wenn sich da immer noch nichts tut, dann mach sie mal richtig warm, zB in der Pfanne. Ich äußere mal mit Vorbehalt den Verdacht, daß es spätenstens dann in deiner Küche nach Wundpflaster stinkt. ;)



    LG, Pablo.

    Moin Kuschel!


    Zumal das ja astreine B. edulis sind. Wo hast du die denn her? Kleinen Abstecher in die Toskana gemacht, ohne bei mir vorbeizuschauen und noch ein paar Hexen mitzunehmen? :evil:



    LG, Pablo.

    Tja.


    Aber was zu viel ist, ist zu viel. Dauergebrutzel muss freilich auch nicht sein, aber eben war ich 10 Sekunden draußen (Müll rausgebracht) und bin klatschnass jetzt. So soll es wohl auch noch bis etwa Sonntag weiterschütten. Was bedeuten würde, daß nirgendwo sonst auf der Welt Regen fallen kann, weil soviel Wasser gibt's in der gesamten Atmosphäre ja gar nicht.


    Pilztour ist für heute jedenfalls abgesagt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich hielt A. campestris hier für am wahrscheinlichsten, da passt recht viel zusammen. Der Wuchs ist etwas gedrungen, was ungewöhnlich ist, aber auch der Standort ist nicht ganz typisch. Ich selbst kenne A. campestris tatsächlich nur direkt auf Wiesen wachsend. Das Röten würde da nach meiner Ansicht aber ganz gut passen.


    Aber es ist schon so wie du sagst, es ist oft eine schwierige Gattung. Nicht so schlimm wie Conocybe vielleicht, aber dadurch, daß eben viel auch umkombiniert, neu beschrieben und dann doch wieder zusammengeworfen wurde, ist es teils sogar etwas chaotisch.


    Und die Arten sind recht eigen. Den Spruch in Pilzmels Profil bei den Doppelpilzen kennst du ja wahrscheinlich. ;)



    LG, Pablo.

    Morgen Mausmann, Sarah & Mentor!


    Mein Neid ist euch gewiss!


    Hier wird gerade alles von einer Sturzflut fortgespult. Ein Verlassen des Hauses st definitiv nur mit Tauchanzug und Aqualunge möglich. So lobt man sich den freien Tag!


    Es soll auch nicht besser werden. Aber immerhin:
    Noch ein paar Stunden bei dem Niederschlag, und wir hier in Süddeutschland haben mehr Wasser um uns rum als alle Küstenbewohner zusammen. :D



    LG, Pablo.

    Hallo nochmal!


    Ist aufgeklärt. Hajdu und Oehrling liegen richtig: Der Pilz ist ein Flocki, (Boletus erythropus) möglicherweise mit leichter Pigmentstörung. Das wurde mir eben von absolut fachkundiger Seite vermittelt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Das lob ich mir. Kaum wider auf den Beinen, da geht es schon richtig zur Sache. Keine Sorge, die Anzahl an Bildern reicht so gerade. Beeindruckend, was der Sachsenwald so zu bieten hat. Sobald ich mal in den Norden komme, möchte ich da eine Tour reserviert haben.


    Auch wenn es eigentlich hier mehr ein Thema zum Zurücklehnen und genießen ist (gerne mit einem Teller Waldchickeneier dazu), will ich trotzdem mal versuchen ein paar Namen zu finden. Oder zumindest mal meine spontanen Assziationen wiederzugeben. Was also sein kann oder auch nicht.


    Die 01 - Mischpoke schaut nach dem Frühlingsrötling, Entoloma vernum aus. Da gibt es aber noch ein paar ähnliche Arten


    03 ist Wldfreundrübling (der Helle), Gymnopus aquosus.


    09 sehen für mich auch eher wie Rötlinge aus. Die können ebenfalls mehlig riechen, zB aus der Umgebung von >E. clypeatum<.


    11 wird wohl nix ohne den Käfer auch von unten (äh: Pilz von oben) zu sehen.


    18: Breitblatt, si.
    Vergleiche auch 22 & 57.


    26: Düngerling, aye. Art? Vielleicht Glockendüngerling (P. papilionaceus)


    42: Diese Helmlinge haben irgendwie harte Zeiten hinter sich. Chlorgeruch vorhanden, rate ich mal?


    46: Eine Becherflechte, Cladonia spec.


    49 und 51: bei ersterem riskant ohne Bild von unten. Sind aber wohl dennoch Schmetterlingstrameten


    60: ähm... Ackerlinge? Möglicherweise auch was Anderes?


    65: Erstmal Geruch sagen. Und was da so an Umwelt rumstand. Ansonsten geht bei den kleinen, braunhütigen nicht hygrophanen Trichterlingen nix. Da habe ich gleich mindestens fünf Ideen, wenn ich den sehe.


    Von Täublingen habe ich nicht die geringste Ahnung. Sind das überhaupt Pilze?


    Und die Käfer haben ja Sarah und Uli schon bestimmt.


    Danke für die Tour und kleine Denksport - Aufgabe!



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Dürfte denn der Zuchtchampi so eine zugespitzte Stielbasis haben? Zumindest beim Gemüsehändler hatte ich neulich einen Fund, wo die Basis da schon fast ins Knollige ging. Ist aber schwer, weil bei den Aufsammlungen in Geschäften die Pilze häufig gar keine Stielbasis aufweisen. Darum esse ich die auch nicht, weil ich sie ja nicht sicher bestimmen kann. Ist mir zu heikel.


    A. bitorquis wäre hier aber vielleicht noch eine Option.



    LG, Pablo.

    Hallo, Xebolon.


    Ja, ist recht früh, geht aber sehr wohl. Mit Markus habe ich auch schon Rotfußröhrlinge gefunden. Und zwar zwei verschiedene Arten: Den Stattlichen / Bereiften Rotfuß (Xerocomus pruinatus) und den gemeinen Rotfuß (Xerocomus chrysenteron).


    Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster zu sagen, daß deines auch einer der beiden ist. Schade, daß da schon die Stielbasis fehlt. Sonst hätte man den Stiel mal längs aufschneiden könne und nachsehen, ob da irgendwo rotes Fleisch drinnen ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rene!


    Stimmt, die Lamellen beim Breitblatt sind oft recht weit auseinander. Es gibt noch ein paar mehr Merkmale, mit etwas Übung bekommt man die beiden schon von weitem unterschieden, ohne überhaupt unter den Hut zu schauen: Da ist die Hutoberfläche, die beim Breitblatt sehr grob radialfaserig ist. Der Hut ist auch nicht wirklich glatt sondern eben leicht faserig oder sogar fein samtig. Die Hutoberfläche vom Rehbraunen Dachpilz ist ganz glatt, meist richtig speckig glänzend. Dazu kommt, daß der Dachpilz nie so eindeutig faserig ist, dafür ist die Hutoberfläche besonders zur Hutmitte hin meist irgendwie verdallert, als wäre da ein Hagelschaden. Die Farben sind auch oft etwas unterschiedlich, aber das geht - gerade bei jungen Pilzen - auch mal ineinander über. Die Stiele sind ebenfalls viel gröber längsfaserig beim Breitblatt. Beim dachpilz sind sie zudem meist weiß und darüber bräunlich geschuppt, gefasert oder sogar leicht genattert. Das Fleisch vom Breitblatt ist elastischer und zäher, der Stiel weniger brüchig.


    Ein weiteres gutes Merkmal zeigst du bei dem Schnittbild: Da ist fast kein Hutfleisch mehr zwischen Huthaut und Lamellen. Daher auch der Name: Die Lamellen (Blätter) nehmen fast die gesamte Hutdicke (Man spricht da von Lamellenbreite, ist vielleicht etwas verwirrend) ein.


    OK? Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Tolle Bilder mal wieder von dir. Alle Achtung. :thumbup:
    Gerade die Waldbilder zu anfang sind stark gemacht, die Spiegelungen der Bäume im Wasser sind schwer einzufangen; das ist dir richtig gut gelungen. Da wird richtig die Stimmung des (Hochwasser-)Waldes transportiert.


    Die ersten Helmlinge sind gelbstielige Büschelhelmlinge (Mycena renatii). Die sollten stark nach Hallenbad riechen. Musst du mal drauf achten.
    Nach dem "so hab ich's gemacht - Photo" sind Breitblätter (Megacollybia platphylla) zu sehen. Da trifft es sich sehr gut, daß du im letzten Bild Dachpilze aus der Umgebung des Rehbraunen zeigst (Pluteus cervinus s.l.). Die beiden werden derzeit immer mal wieder durcheinandergeworfen.;)


    Der kleine Rote ist Mycena acicola, Orangeroter Helmling.



    LG, Pablo.

    Hallo, Xebolon!


    Das wäre auch ziemlich aufregen, ein rötender Champi, der zugleich nach Anis riecht. ;)
    Ich halte deinen Fund für den Wiesenchampignon, Agaricus campestris.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Sieht das so aus, als würden bei der Koralle die einzelnen Äste nicht alle aus einem dicken, breiten Strunk wachsen? Dann wäre das hier Clavulina und das Problem lösbar. Der Pilz heißt dann Clavulina coralloides (Kammförmige Koralle). Aber da kann ich mich auch irren.


    Der Becher (7+8+9) ist sicher keine Helvella, sondern gehört eher zur Gattung Peziza.


    Die Nummer 13 ist sehr interessant. Der kommt mir gerade vage bekannt vor, so ein Ding habe ich auch noch als Bilder bei mir rumliegen. Und schwanke immer noch zwischen zwei Gattungen (Galerina oder Naucoria), werde aber die suche auch noch auf andere Gattungen ausweiten. Wird sich am Ende sowieso wohl nicht exakt klären lassen.


    Schöne Bilder sind das, und die anderen Pilze sind wohltuend für's Auge und den Verstand gewählt (weil schön eindeutig und gut bestimmbar).


    E.:
    Warum nicht C. coralloides, Eike? Auch wenn's mich freuen würde, wenn es was Aufregendes wäre.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Das ist eben das Problem. Du gibst sehr schön die Zweifel wieder, die mir mehr und mehr aufkommen. Oft ist es in einer solchen Situation wohl auch so, daß man eher das sieht, was man sehen will, als das, was wirklich ist.


    Am besten besorge ich mir einfach mal richtiges Melzer. Die Amylon - Reaktion lässt sich auch an einem getrockneten Pilz noch beobachten. Dazu einen sicheren Flocki als Vergleich und die Sache ist geritzt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan.


    Ich bin aber schwer überzeigt, daß wir auch dann einiges an interessanten Pilzen finden, wenn du dabei bist. Besseres Wetter wäre auch nicht schlecht.


    Der noch unbekannte Pilz war auch (noch) nicht zur Bestimmung gedacht. Der sollte eigentlich noch aussporen, was aber nicht so ganz geklappt hat. An einen Weichritterling dachten wir nämlich auch erst, wollten aber einen Rötling nicht ausschließen, auch wenn er dafür schon fast zu groß wäre.


    Aber da muss ich nochmal rechercheiren, wenn was raus kommt, lassen wir es euch wissen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Günter und Zarko!


    Nach kurzer Recherche denke ich nicht, daß es das ist. Aber etwas Ähnliches vielleicht...


    Andererseits erinnert es mich ja auch an die Kullern, die zB Gallwespen an Blättern verursachen. Nur dicker eben und unterirdisch.



    LG, Pablo.