Beiträge von Beorn

    Hallo, Rene!


    Der sieht hübsch aus. Wenn ich dazu noch was bestellen kann, dann hätte ich gerne:
    - Noch ein weiteres Bild des kompletten Hutes von oben, schön nah ran, damit man auch sieht, wie die Schichten der Huthaut gefärbt sind. Da kannst du auch mal einen "Skalpschnitt" machen (mit scharfem Messer einer flachen Tangente folgend durch die Huthaut säbeln)
    - Ein Detailbild des Stiels (was ist denn das für eine Zeichnung da? Flcoken oder Netz?)
    - Eine Angabe zur Bodenökologie (Kalk?)
    - Eine Bestandsaufnahme weiterer Bäume dort außer den Eichen
    - Ein kaltes Bier ;)


    LG, Pablo.

    Hallo, Tom!


    Das dunklere Exemplar ist einfach wesentlich älter, hatte vielleicht andere Standortbedingungen (Feuchtigkeit, Sonnenenstrahlung) und wuchs vielleicht auch an einem anderen Substrat.
    Es sind aber schon beides Zunderschwämme (Fomes fomentarius).



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Exakt so kenne ich das auch.
    Darum nehme ich eigentlich nie einen Korb mit, wenn ich Pilze zum Essen finden will. Ich gehe dann auch ncht Pilze sammeln, sondern Spazieren. Oder Wandern. Oder nur mal mit dem Hund raus. Oder an den Baggersee zum Baden (aus einem Handtuch lässt sich auch ein gutes Transportmedium basteln). Oder Kirschen klauen.


    Inzwischen kenne ich es ähnlich mit der Kamera. Man zieht los, beim ersten interessanten Pilz kramt man die Knipse aus dem Rucksack. Danach sollte man sie auch wieder da drin verstauen. Ansonsten kann man mit Kamera in der Hand stundenlang laufen, ohne einen Pilz zu entdecken. Wenn sie aber wieder wegverpackt ist, dauert es bis zum nächsten Photopilz zwei bis acht MInuten (abhängig davon, wie tief man die Kamera im Rucksack verstaut hat).



    LG, Pablo.

    Hallo, Matho!


    Gerade Champignons sind dafür bekannt, Schadstoffe, insbesondere Schwermetalle in den Fruchtkörpern anzureichern. Da müsste es auch in Berlin einiges an Studienmaterial geben. Insbesondere Stadtchampignons (Agaricus bitorquis) dürften jetzt Saison haben. Weiterhin gut geeignet könnten Schopftintlinge (Coprinus comatus) sein, die auch ein klassischer Stadtpilz auf allerlei Rasenflächen sind.


    Übrigens könnte die Idee mit erst tiefgefrieren und anschließend auftauen und trocknen womöglich schief gehen. Beim Einfrieren werden doch stliche Verbindungen, gerade der Zellwände zerstört, so daß sich die aufgetauten Pilze kaum noch trocknen lassen.
    Eventuell wäre es erfolgreicher, die Pilze gleich zu trocknen. Die Schadstoffe sollten ja kaum flüchtig sein. In der Mykologie ist es ja auch so, daß man Pilze, die als Beleg aufgehoben werden sollen, nicht einfriert, sondern eben trocknet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nemo!


    Es gibt etliche Arten, die nach Rettich riechen. Das gilt für viele Helmlinge (nicht nur Rettichhelmlinge), aber auch bei einigen Wulstlingen, Fälblingen, Schleierlingen und sicher noch anderen Gattungen kommt der Geruch oft vor.


    Also ich bin mir auch weder mit Tubaria noch mit Laccaria sehr sicher. Für Laccaria sind die Lamellen eigentlich zu fein und zu gleichmäßig, allerdings glaube ich, daß das zB bei Laccaria bicolor schon auch mal so sein darf. Für Tubaria sind die recht hell, aber die Stiele würden mir da ganz gut gefallen. Die Erscheinungszeit ist kein Problem, Tubaria furfuracea wächst zwar hauptsächlich im Winter, kann aber das ganze Jahr über Fruchtkörper bilden. Aber es ist schwierig, da es in dem Bereich sehr viele, teils recht ähnliche Arten aus diversen Gattungen gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tom!


    Doch, das ist schon ein Safran - Schirmling. Bei der Verfärbung kommt eigentlich nichts anderes in Frage.
    Nach meiner Erfahrung ist es nicht so, daß generell alles spät dran ist in dem Jahr, sondern irgendwie chaotisch durcheinander geht.
    Auch die Nordlichter haben bei ihrem letzten Treffen (gestern) schon einige Safranschirmlinge gefunden und gezeigt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ich finde übrigens gerade die Schleimpilzbilder phänomenal!
    Diese Konstante garantiert eben immer wieder wunderschöne, irgendwie exotische Eindrücke.


    Darum versuche ich mal ein paar Namen zu den Bildern zurechtzubiegen:
    01 könnte Trichia decipiens sein
    03 vielleicht eine Tubifera (T. ferruginosa scheint mir wahrscheinlich)
    04 und 05 ist einfach genial. Nicht nur, weil es grandiose Bilder sind, sondern weil es - nach meinem Dafürhalten - danach aussieht, als hättest du hier einen Beweis geliefert, warum eine gewisse Aufspaltung in zwei Varietäten nicht haltbar ist.
    Denn das eine (Gelbliche) ist auf jeden Fall Ceratomyxia fruticulosa var. poroides. Das andere - auch wenn ich den etwas anders kenne - halte ich für Ceratiomyxa fruticulosa var. fruticulosa.
    Das sollte man vielleicht noch mal in einem Extra - Beitrag im Schleimpilz - Forum einstellen, damit sich da auch mal Leute wie Toffel und Matthias (Mreul) zu äußern könnten. Das wäre sicher ein interessantes Thema.
    06 sieht irgendwie aus wie Metatrichia vesparium. Aber da gibt es glaube ich einige sehr ähnliche Arten.
    07 habe ich keine Ahnung, aber der würde mich auch interessieren. Sowas habe ich auch auf der Festplatte. Könnte vielleicht eine Stemonitis in jung sein.


    Diese herrlichen Rotkappen...
    Gerade die erste erinnert mich aber schon auch irgendwie an L. aurantiacum (Eichen - Rotkappe, kann auch bei anderen Laubbäumen wachsen). Der letzte ist ein Röhrling, richtig? Da müsste man sich mal den Schnitt ansehen und die Porenschicht. Sandröhrling käme in Frage, aber ich kann mir auch vorstellen, daß der ziemlich scharf schmeckt und gerne Pfefferröhrling heißen möchte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nemo!


    Helmlinge... Ja, aber nur auf dem ersten Bild.
    Alles weitere scheint mir eine andere Art zu sein. Lass mich mal raten: Die Bilder sind überbelichtet, und die Pilze eigentlich deutlich kräftiger gefärbt, also irgendwie blass orange oder ockerlich?


    Mir sieht das eher nach einer Laccaria (Lacktrichterling) aus. Oder möglicherweise auch >Trompetenschnitzlinge (Tubaria furfuracea)<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Ich würde sagen, da hat sich das Schwitzen gelohnt. Für mich umso mehr, als ich in den nöchsten Tagen sehr auf eure Fundberichte angewiesen bin (Fuß defekt).
    Leider brauche ich beim Milchling noch viel, viel mehr Angaben, um da was mit üben zu können.


    Aber bei dem Pluteus zu Anfang wage ich leicht zu wiedersprechen und hätte den so als Käfer von unten auch erstmal als Bleibrätling erkannt. Apropos: Warum gehört der jetzt auf einmal zu Clitocybula? Das ist neu und unerwartet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Ja wie. Die sind doch hübsch und harmlos, die du da zeigst. Mit denen würde ich mir jederzeit mein Zelt teilen. Etwas unwilliger wäre ich da bei verschiedenen Skorpion - und Spinnenarten, sowie Ameisen. Aber auch die sind (wenigstens im Mittelmeerraum) eher harmlos. Die einzigen, die da wirklich stören könnten, wären Schlangen. Aber die kommen nicht ins Zelt, das wollen die ja gar nicht.


    Fazit:
    Nicht die Tiere sind das Problem, sondern nachtfeiernde Grölmenschen mit zuviel Bier und Schnaps im Gepäck. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die normalen Pilzmaden sind für den menschlichen Organismus wohl kaum schädlich, solange sie in einem ansonsten essbaren Pilz sitzen.
    Aber eben auch alles andere als appetitlich. Da empfielt es sich, schon beim Sammeln auf gewisse Anzeichen zu achten: Seltsame Verfärbungen, besonders am Stiel (beim Maipilz wären die braun), weiche Stellen oder generell ein hohes Alter der Pilze. Es empfielt sich, beim Rausdrehen des Pilzes einmal kurz auf den Stiel zu drücken. Ist der weich und lässt sich leicht eindrücken, kann man den ganzen Pilz eigentlich getrost stehen lassen.
    Außer Maipilzen besonders anfällig sind Steinpilze, Maronen, Rotfüße, Champignons (alle Arten), Perlpilze, Netzhexen, Reizger und Rötelritterlinge. Alles, was da ein gewisses alter erreicht hat, braucht man sich fast gar nicht mehr anzuschauen.
    Nahezu völlig immun gegen Maden sind Flockis, Semmelstoppelpilze und Pfifferlinge.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr Nordlicher!


    Da wird einem ja der Mund wässrig, aber sowas von.
    Riesenboviste habe ich zum letzten Mal als Kind gefunden, so mit 13 oder 14, wenn ich mich richtig erinnere. Und eure Safran - Schirmlinge erwecken gleichfalls mein Beineid.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist ja interessant.


    ich halte deinen Fund für die Striegelige Tramete (Trametes hirsuta).


    Ich glaube, ich auch.
    Aber dazu werde ich mal nachlesen. Warum also hier C. trogii? Die grben Poren? Die seltsam verwackelten Fruchtkörper?
    Also den zunächst angesprochenen und vermuteten Pilz kenne ich ja nicht. Aber etliche der gezeigten Fruchtkörper sind für Trametes hirsuta eigentlich schon im Rahmen.
    PS.: Vor allem die dicken, runden Hutkanten. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Xebolon!


    Pilz korrekt erkannt.


    Zumindest die beiden letzten Bilder kannst du (wenn du magst) gerne im >Portrait< dazustellen.
    Ein Schnittbild fehlt da nämlich noch, oder auch eines, wo man die Verfärbung der Poren beim Ärgern sehen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Also einen Strobilurus (Zapfenrübling) sehe ich hier auch. Diese Lamellenanordnung in Kombination mit dem mehrfarbigen Stiel (hier: Stielspitze weiß) ist schon ziemlich klassisch.
    Aber ohne Substrat mag ich da keine Art bestimmen. Kann ja auch eine unsichtbare Kiefer in der Nähe stehen.
    Weil Kiefern sind manchmal wie Lärchen: Die haben eine noch bessere Tarnvorrichtung als Steinpilze und Morcheln.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo & Stephan!


    Hmmm, so ganz durch bin ich noch nicht. Der L. serifluus scheint mir noch nicht völlig vom Tisch zu sein, auch wenn ich bei meinen beim besten Willen keine gelben Lamellen ausmachen kann. Da gibt es schon auch einige Bilder, die ganz gut passen. Zumal eine gewisse, feine Runzligkeit ja hier auch gegeben ist:

    Allerdings ist die Hutoberfläche nicht speckig und glatt, sondern schon eher sehr fein samtig.


    Dann lese ich zu Lactarius decipiens, daß die Milch einen scharfen Nachgeschmack haben sollte? Kann ich hier definitiv ausschließen.
    Vom Aussehn her wäre der aber auch icht schlecht. Nach Bildvergleich könnte man meinen, mein Pilz liegt irgendwo zwischen L. serifluus (zu dunkel) und L. decipiens (zu hell). Also doch bei L. dulcidulus.


    Natürlich immer die Bilder von Commanster / Lindsey außer acht lassend.
    Das Bild, was du meinst, Ingo, ist ja schon der Gipfel.
    Ich denke, jeder Teilzeitmykophage müsste doch da den Reizker erkennen? Das grenzt doch schon fast an Vorsatz, ist aus meiner Sicht eigentlich nicht erklärbar. Zumal der Bildautor ja offenbar schon länger und immer wieder bestitelte Pilzbilder einstellt.
    So ein ganz klein bisschen Basis - Wissen sollte man doch schon erwarten. Oder es steckt was anderes dahinter.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Nach meinem Wissen hast du beides richtig bestimmt. Der Stäublingsschleimpilz darf ruhig gelb sein, ebenso wie weiß oder pink. Wichtig ist, daß die Sporenmasse am Ende des Entwicklungszyklus braun ist.


    Der Geweihförmige Poröse Schleimpilz (C. fruticulosa var. poroides) kann ebenfalls gelb sein.
    Als neuen denglischen Namen für var. poroides schlage ich übrigens Spongebob vor.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!



    –žpictura non olet–œ


    Überprüfe bitte nochmal deine Quellen. Gleichwohl wird es dir in einigen Hundert Jahren zur Ehre gereichen, wenn dieser Wahrspruch deiner Feder zugerechnet werden wird.


    Den roten Gitterling fand ich allerdings nur ein einziges Mal in besagtem Garten, das ist eine Weile her. In den letzten Jahren konnte ich den nicht mehr entdecken. Und das war blöderweise lange vor der Zeit, wo ich soviel Interesse an offenbar ungenießbaren Pilzen zeigte, daß ich ein Photo in Erwägung gezogen hätte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ja, so im Nachhinein fiel mir das auch auf, daß es keine Hundsrute ist. Was mich beinahe dazu verleitet hätte, da einen Extrapunkt für seltenen Pilz zu vergeben. Aber das wird beim Wettbewerb ja nicht gewertet.


    Die Tintenfische werden jedenfalls noch kommen in diesem Jahr. Ich kenne da so ein paar Stellen...


    Bei meinem Patroillengang heute zeigte sich übrigens:
    Nichts.
    Naja, fast nichts.
    Ich glaube, es ist hier einfach viiiiiiiiiiel zu trocken. 8|



    LG, Pablo.