Beiträge von Beorn

    Hallo, Mario!


    Schwer zu sagen bei dem trockenen Gesellen.
    Aber die grauen Poren würden schön passen, vor einiger Zeit noch hätten mich die arg dünnen Hüte irritiert, aber das passt wohl auch.


    Ich glaube nicht, daß der Pilz sich über den Namen ärgern würde.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr Alle!


    Russula grisea und Verwandte (R. ionochlora zB) müssten doch gelbliches Sporenpulver haben?
    Der Hut ist übrigens in keinster Weise schmierig, aber es war auch ein trockener Tag. Das hätte ich jetzt nicht als Kriterium für oder gegen Frauentäubling gesehen. Den kenne ich mit und ohne schmierigen Hut.


    Mähli, natürlich hast du deine 100 Chips. Seit August 2011, wenn du nicht irgendwo schon mal welche gewonnen oder verloren hast.
    Aber setzen würde hier nicht viel bringen. Wie oben erwähnt ist der Fund schon einige Zeit her. Mit Gewissheit wird es sich also kaum aufklären lassen.
    Aber: Der Sporenabwurf war ziemlich dünn. Wenn der dicker abgesport hätte, dann wäre es möglicherweise schon cremefarben geworden, wer weiß?
    Auf den Pfirsichtäubling wäre ich nicht gekommen. Der ist mir bisher nur mit viel helleren (meist gelblichen) Hutfarben aufgefallen, und eben schon mit markant fruchtigem Geruch. Aber wie gesagt: Täublinge erkenne ich nur in idealen Ausprägungen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Zarko und Toffel!


    Mittlerweile glaube ich auch, daß ihr recht habt. Über die Variationsbreite etlicher Arten muss ich wohl noch viel lernen. Das hier verbuchen wir mal als Schritt auf diesem Weg.


    Danke,
    Pablo.

    Hallo, Joli!


    Das freut mich ja für euch alle, daß das noch geklappt hat. Und dann noch mit einer so beachtlichen Ausbeute! Sehr schön.
    Du kannst dir ja vorstellen, wie gerne ich dabei gewesen wäre. Aber daß ihr euch auch im Wald rumtreiben müsst, während andere Leute arbeiten...


    Immerhin darf meinereiner die Bilder genießen, und das in vollen Zügen. Das ist schon mal ein Anfang.


    Die Nummer 21 möchte mal ein Porling werden, wenn es groß ist.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Eisensulfat?
    Leider nein. Leider ist auch der Pilz fort. Der hatte sich nur so angestaut, und wegen den doch ziemlich brüchigen Lamellen war ich stark verunsichert. Aber dann muss ich vielleicht meine Vorstellung davon, was bei Täublingen "biegsam" ist, etwas revidieren.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Danke für die Einschätzung. Wenn die Hutoberfläche so gehört, dann wird er das wohl sein.
    Die einzige Alternative wäre wohl auch bestenfalls Lepista martiorum gewesen. Zu dem finde ich aber fast nichts Verlässliches im Netz. Die Farbe des Sporenpulvers hätte das dann auch zweifelsfrei ausschließen können, aber da kam ja nichts.


    Nach GPBWs Band drei sowie MB und SF sind die beiden synonym. (Also L. gilva und L. flaccida). Musste ich jetzt auch mal nachschauen, aber so ist es ja oft: Verschiedene Autoren = Verschiedene Ansichten.


    Rein vom Aussehen her ist da schon ein markanter Unterschied. Aber wenn wohl ein und das selbe Mycel beide Formen hervorbringen kann, und es auch keine Unterschiede in den Mikromerkmalen gibt (was ich beides nicht überprüfen kann), dann soll es wohl so sein...



    LG, Pablo.


    Danke, Nobi!


    Also Chaetomidium = Kugelpilzchen mit innen liegender Fruchtschicht ohne Öffnung; Sporen werden durch kaputtmachen des Fruchtkörpers freigesetzt (musste ich jetzt eben erstmal googeln).


    Mir gefällt der deutsche Name übrigens sehr gut. Egal ob "Eigenerfindung" oder nicht. Vielleicht prägt er sich ja, es wäre wünschenswert.


    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ja, ich weiß es ist schwierig. Von der Gattung habe ich null Ahnung. Meine fünf bis acht Arten erkenne ich auch nur bei idealer Ausprägung, und ideale (typische) Ausprägungen kommen bei Täublingen anscheinend selten vor.


    Also versuche ich's mal mit ein paar Angaben:
    - Am 7. Juni im Odenwald auf Buntsandsteinboden,
    - wärmebegünstigter Hügelrücken auf ca. 400m üNN unter Buchen
    - Lamellen spröde, splitternd beim Drüberstreichen. Nicht so spröde wie beim Grüngefelderten, aber mit der Elastizität vom Frauentäubling hat das nichts zu tun (oder doch?).
    - Sporenpulver weiß
    - Geschmack mild und auch nach mehreren Minuten mild bleibend, schwach süßlich werdend
    - Geruch unbedeutend
    - Huthaut knapp 1/3 abziehbar
    - Stielbasis braun fleckend (siehe Bilder), ansonsten keine Verfärbungen
    - Stiel teils rosa überhaucht. Ich weiß nicht, ob das auf den Bilern erkennbar ist.
    -Ahja, fast vergessen: Hutfleisch direkt unter der Haut auch teils rosa








    Rein von der Optik hätte ich ja schon gerne eine Russula cyanoxantha draus gemacht. Aber die Haptik passt nicht.
    Naja, es ist eine schöne Gattung. Aber ziemlich heftig, finde ich. ;)


    Über Vorschläge, was ich noch für Arten vergleichen könnte, würde ich mich freuen.



    LG, Pablo.

    Hallo,Toffel!
    Ja, genau an den hatte ich gedacht (L. flaccida forma gilva). Sind das mittlerweile denn wieder zwei eigene Arten? Ich dachte, die hätte man erst vor gar nicht allzu langer Zeit zusammengelegt.
    Es erscheint mir auch am wahrscheinlichsten, aber auch den Wasserfleckigen kenne ich nicht mit so samtiger Hutoberfläche. Aber da hatte ich letztes Jahr auch nur wenige Funde.
    Hattest du den schonmal so gefunden?


    LG, Pablo

    Hallo!


    Vor einer Woche habe ich im Odenwald folgenden Pilz eingesammelt:


    Fichtenhochwald, Boden eher sauer, ca. 350m üNN, Nordhang
    recht gesellig aber nicht büschelig
    Lamellen sehr leicht abschiebbar
    Huthaut komplett abziehbar
    Hut nicht glatt sondern mehr irgendwie samtig oder feinfilzig
    Geruch kaum markant, immerhin leicht süßlich und etwas nach Holz (Kirsche wohl, so steht's jedenfalls in meinen Notizen)
    Geschmack mild, unbedeutend
    sehr unkooperativ beim Sporenabwurf: Nicht eins von drei getesteten Exemplaren gab irgendwas her.







    Eigentlich sollte das ja Lepista flaccida (f. gilva) = Fuchsiger Rötelritterling sein. Aber irgendwie kenne ich den anders, vor allem mit anderem Geruch (obwohl da der letzte Riechtest auch schon wieder einige Monate her ist) und mit wirklich glatter, meist speckiger Hutoberfläche. Komisch.
    Wahrscheinlich ist der nur wunderlich gewachsen, hat einen Hitzschlag erlitten oder so was. Gehört ja auch nicht unbedingt in die Jahreszeit.
    Blöderweise finde ich kaum Vergleichbares. Eine Alternatividee hätte ich noch, aber die scheint mir sehr unwahrscheinlich zu sein und zumindest vom Standort und von den wenigen halbwegs verlässlichen Vergleichsbildern unpassend.


    Oder bin ich von Anfang an irgendwie falsch? Passt schon die Gattung nicht?



    LG, Pablo.

    Hallo, Zarko!


    Hier hatte ich ja noch gar nichts geschrieben? Dabei wiederhole ich es bei deinen Beiträgen jedes Mal sehr gerne: Großartige Bilder, die du zeigst. Vor allem die Makros der Kleinen (Rutstroemia, Scutellina) sind phantastisch.


    Die 14 könnte ich mir gut als eine der verschiedenen Anamorphen der verschiedenen Kohlenbeeren vorstellen. Welche Anamorphe da nun zu welcher Art gehört, da stiege ich nicht durch. Die sind ja recht variabel.


    Wenn du zu 11 kurz noch ein Bild der Manschette und / oder der Stielbasis hast, dann könnte man das rasch und sicher klären. ;)



    LG, Pablo.

    Ah, danke, Björn!


    Ralf hatte da mal einen vorgestellt, der wohl kurz zuvor beim Frisör war. >Link<
    Der (das? Chaetomidium) auf FP ist natürlich ein Bilderbuch - Haarwuschel.


    Jetzt müsste logischerweise meine nächste Frage kommen: Wie unterscheiden sich die beiden Gattungen, und sind es die einzigen in der Familie (Chaetomiaceae)?



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Ray Manzarek ist ja erst kürzlich gestorben, kann das sein?
    Erstaunlicherweise gab's gestern zumindest in Mannheim kein Unwetter. Es hat gewittert, aber alles ganz harmlos. Aber was in anderen gegenden los war, hatte es wohl schon in sich.


    Jetzt ist das Wetter dafür wunderbar. Nur fast schon herbstlich. Ist der Sommer schon vorbei?


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    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Das ist ja köstlich. eben reden wir noch drüber, und schon präsentierst du so einen Fund. Stark.
    Ich denke, daß sollte schon sehr sicher B. queletii sein, auch die rötlichen Hutfarben passen da sehr schön. Natürlich wäre es aber am besten, wenn den Fund noch jemand bestätigt, der die Art aus eigener Anschauung kennt.
    Darum will ich auch (noch) kein Portrait dazu basteln. Ich mag keine Pilze vorstellen, die ich nicht selbst schon in der Hand hatte.


    Die Bilder wären aber schon super dafür. :thumbup:
    Wenn du willst, kannst du ja selbst ein Portrait schreiben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Waldbummler!


    Um die herrlich knackigen, jungen Boleten bist du zu beneiden. Daß die in Massen auftreten, kann schon vorkommen, muss aber nicht. Vor allem die Netzhexden wachsen aber gerne mal sehr gesellig.


    Den letzten Pilz kannst du mal mit dem Grubigen Wurzelrübling, Xerula radicata vergleichen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Feine Bilder.
    Ich mag diese kleinen Wuschelköpfe.
    Gibt es diese extrem gekrausten, langen Hippie - Haare eigentlich noch in anderen Gattungen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Klasse Sache.
    Beim jungeren, weniger angebrannten Pilz ist es schon sehr hübsch zweifarbig. War da nicht doch zufällig eine Birke in der Gegend?


    PS.:
    Das soll andeuten, daß ich en schon für Leccinum variicolor, den Vielfärbenden Birkenpilz halte. Obwohl ich die Art noch nicht selbst gefunden habe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Ich glaube die letztens auch mal an (Wild-)kirsche gefunden zu haben. So arg sicher bin ich da nicht, bei entridetem Totholöz habe ich da so meine Schwierigkeiten mit der Bestimmung. Beim Holz meine ich. der Pilz war in dem Fall eindeutig. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Die Art, wie ein längs durchgeschnittenes Leccinum verfärbt, ist mit das wichtigste Bestimmungsmerkmal innerhalb dieser Gattung und sollte stets vor Ort geprüft werden..


    Haargenau.
    Manchmal empfielt es sich, ein wenig zu warten. Letztes Jahr hatte ich einen schönen Fund vom Wollstieligen Raufuß. Die markante Verfärbung in der Stielbasis hat an die 10 MInuten gebraucht, um sich richtig zu entwickeln. >Bilder<
    Da blieb genug Zeit zwischendurch, um sich die anderen Pilze in der Umgebung anzuschauen.


    Für Die Bestimmung von Raustielröhrlingen gehe ich gerne nach dem >Schlüssel von Machiel Noorderloos<. Ich denke, der ist aktueller als zB der in den GPBWs bearbeitete Gattungsstatus.
    Und ob man den Hainbuchenröhrling jetzt L. carpini oder L. pseudoscabrum nennt, ist eigentlich auch egal. :)



    LG, Pablo.

    Nochmal Hallo!


    Und den Flecken an den Stielen nach liege ich wohl falsch und Harry E.: und Stephan richtig. Oder der Vielfärbende Birkenpilz, Leccinum variicolor.
    Da müsste ich jetzt mal - abgesehen vom Baumpartner - die genauen Unterschiede nochmal nachlesen.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Coriolopsis? Also was eher Seltenes?
    Da habe ich gar nicht dran gedacht. Denke ich aber auch jetzt nicht wirklich, auch wenn ich sowas noch gar nicht gefunden habe. Allerdings dachte ich, die sollten eine haarige Oberfläche haben und nicht so deutlich zoniert sein? :/


    Irgendwie zerstöre ich mir gerade alle Aussichten auf eine erflgreiche Wette...


    Egal. Ich finde, daß nicht nur die sehr gesellige Wuchsweise, die Zonierung mit blauen, grünen und schwärzlichen Zonen, die durch die Trockenheit herunter gebogenen Hutkanten und die ebenfalls durch Trockenheit und Alter beige bis lederfarben gefärbten Hutunterseiten genau das Bild ergeben, was ich derzeit immer wieder bei gut durchgetrockneten Schmetterlingstrameten wahrnehme.


    Ähm...
    Aber wir können natürlich trotzdem gerne eine Wette starten. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Nein. Schmetterlingstramete. ;)



    Hallo, Mario!


    Wenn's die Schmetterlingstramete ist, ist das Substrat eigentlich völlig egal. Ich glaube, die wächst demnächst auch an Betonbrückenpfeilern, Autoreifen, Korallenriffen und Dunstabzugshauben. :D



    LG, Pablo.