Beiträge von Beorn

    Morgen!



    Ich vermutete jedoch nach deinen Rätselandeutungen, du wolltest zumindest mal auf eine äußerst seltene Sonderform von irgendetwas hinaus.


    Wollte / will ich ja auch. Ich weiß nur nicht welche, und das wäre schon gut zu wissen. Das A. excelsa - Portrait muss sowieso mal dringend überarbeitet werden. Da würde ich gerne noch ein wenig auf die verschiedenen Varietäten eingehen. Auch auf so komische Sachen wie den hier.
    Aber dazu müsste ich erstmal besser bescheid wissen. :/



    Aber die Amaniten machen gerade ja eh komische Sachen. Letze Woche hatten wir drei Mal sehr sonderbare Fruchtkörper von (vermutlich) Narzissengelben Wulstlingen auf den Tischen.


    Geil. Zeig mal! :P



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Mario!


    Was schreibe ich eigentlich für einen Blödsinn:


    Butterrübling (Gymnopus butyracea oder -us?) aus.


    Ist natürlich kein Gymnopus, sonder eine Rhodocollybia!
    Ich denke, den Lamellenansatz darf man da nicht überbewerten. Das ist ein wenig wie mit einigen Wulstlingen: In der Literatur findet man (fast) durchgehend "Lamellen frei", in der Natur findet man fast durchgehend "Lamellen angeheftet". ;)
    Für einen "Rübling" (im weiteren Sinne) halte ich das in jedem Fall, mein Hauptargument für den Butterrübling wären die Stiele, vor allem gut zu sehen auf dem ersten Bild (junger Pilz) und auf dem Vorletzten Bild (Stiel verdreht und plattgedrückt).
    Aber das ist eben ein Eindruck durch die Bilder. Da kannst du vielleicht noch mal Infos nachliefern:
    - ist die Stielbasis bei den meisten Pilzen tatsächlich labbrig aufgebläht und lässt sich zusammendrücken?
    - Lassen sich die Stiele verdrehen und / oder falten, ohne daß da etwas bricht?
    Das Problem ist hier, daß ich sowohl den Horngrauen als auch den Butterrübling (ist ja angeblich beides mittlerweile die selbe Art) nicht in dieser Farbgebung kenne. Was aber bei meiner dürftigen Erfahrung nicht viel heißen muss. ;)


    [hr]


    Hallo, Gerd!


    Obwohl du kein "Röhrlings - Spezialist" bist, bin ich gerne bereit, dir hier zu glauben. Aus der Gruppe um X. rubellus und X. communis (Abkürzungen sind toll, da spare ich mir hier auch eine genauere Gattungszuordnung ;) ) kann ich auf eine sagenhafte Funderfahrung von ungefähr drei Funden zurückblicken. X/
    Aber ich bin sicher, wir werden noch eine Wettmöglichkeit finden, wo ich mutig genug bin, gegen dich zu setzen (und zu verlieren).



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Danke, an das Thema hatte ich gar nicht mehr gedacht. An Annas eliae konnte ich mich noch erinnern und an den nicht geklärten, vermeintlichen >Igel<.
    Aber gut, zumindest dieser Fall hier sollte schon klar sein. :thumbup:


    Das nächste mal suche ich wieder eine schwierigere Amanita, versprochen!



    LG, Pablo.

    Ahso.


    Ist aber auch nur zu verständlich.
    Aber Pilzmuskelkater? Woher das denn? Ich zB. weiß schon gar nicht mehr, wie ein Pilz überhaupt aussieht...


    Achso:
    Alle Anderen dürfen natürlich jetzt auch drauf los spekulieren.
    Rettichgeruch, geriefter Ring, Standort, Bräunung und Stielbeschaffenheit hätten mich übrigens zum Grauen Wulstling gebracht.
    Da gibt es ja den Eingesenkten Wulstling als Varietät, bestimmt auch eine Albinoform. Der hier sollte irgend so ein wunderliches excelsa - Mischwesen sein.


    Ein Isabellfarbener ist es nicht, Mario. Der müsste schon einen gerieften Hutrand in dem Alter haben.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Eigenlich ist es ja so, daß ich mich mit Täublingen quasi garnicht auskenne. Einige Sammelarten kenne ich, aber darüber hinaus ist die Gattung mir ein großes Rätsel.
    Und damit sind wir auch beim Problem:
    Warum das jetzt Pfirsichtäublinge sind, ist schwer zu beschreiben. Das ist so ein Gesamteindruck aus der Form und Färbung junger Fruchtkörpe: Vor allem der blassgelbe, beinahe kugelige Hut. Der sollte auch zumindest an den Rändern fein samtig sein, und der Pilz beim Antrocknen nach Fisch riechen.
    Allerdings: Viel falsch machen kann man ja nicht. Wenn er mild schmeckt, ist es immerhin kein giftiger.


    Bei dem Gallier ist es schon komisch. Bei dem vergrößerten Bild sieht der Stiel tatsächlich eher flockig aus...
    Hm.
    Schwierig.


    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Gute Sache. :thumbup:
    Habt ihr so ein Exemplar womöglich bei eurer gemeinsamen Exkursion gefunden?


    Vielleicht findet sich aber noch jemand, der dagegen setzt?
    Ich jedenfalls denke auch, daß Anna den knacken kann.



    LG, Pablo.

    Moin.


    Weil ich eben bei einer Bestimmung geholfen habe, die eigentlich für Anna reserviert war, stelle ich mal noch einen anderen Pilz ein. Eigentlich weiß ich schon was es ist. Oder glaube es zu wissen. Ein wenig fies ist er aber dennoch.


    Fundort: Odenwald, schattige Wegböschung, Nordhang, Tallage, bodensauer, Fichten & Buchen
    Geruch: Rettich
    Buddeltiefe: wenige Zentimeter
    Lamellen: am Stiel angeheftet
    Farben: sehr hell, eigentlich gut wiedergegeben
    Hutvelum: Bröselig - brockig bis wattig





    Der muss nicht unbedingt bis zur Varietät geklärt werden. :evil:



    LG, Pablo.

    Genau! :thumbup:


    Duftoskop ist hier wesentlich hilfreicher als "Was - wäre - wenn - Maschine".
    Also: wichtiges Kriterium geklärt --> Pluspunkt für deine Bestimmung.
    Ich halte hier den Riesenegerling für sehr passend.
    Allerdings machst du es ja fast schon wie ich: Für Erstfunde / Erstbestimmungen immer möglichst untypisch ausgeprägte Exemplare finden. :evil:


    PS.:
    D'Oh!
    Hätte das nicht Annas erster Pilz als PSV sein sollen?
    Mist. Tut mir leid. :shy:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Nachdem ich >dieses Thema< gelesen habe, bin ich zu 100% davon überzeugt, X. rubellus und X. communis / engelii nicht unterscheiden zu können. ;)
    Aber da ist so viel Rot am Stiel...
    ...egal, ich weiß es trotzdem nicht.


    Bei dem anderen sehe ich sehr wenig gelb für einen Geflecktling (G. penetrans). Vor allem an den Lamellen.
    Mit diesen aufgeblasenen Stielen sieht das mehr nach Butterrübling (Gymnopus butyracea oder -us?) aus.



    LG, Pablo.

    Hallo Sachse!


    Und auch um diese "wenigen" Funde möchte ich dir mein vollstes Beineid aussprechen. :thumbup:
    Hübsches Zeug ist da dabei, vor allem die knackigen Pfirsichtäublinge. Die sind auch hier derzeit einer der wenigen einigermaßen regelmäßig aufzufindenden Leckereien.
    Der Gallier allerdings ist seeeehr crass. Den hätte ich im ersten Moment für einen dieser wirren Raustiele gehalten. Aber da ich davon ausgehe daß du den sehr wohl sicher erkennst, finde ich den richtig ungewöhnlich / hübsch. :thumbup:


    Beim letzten hätte ich dich gerne ein Stückchen probieren lassen. Dann hätten wir sicher gewusst, ob's ein Wurzelnder Bitterling ist. Nach dem piperatus hätte das sicher auch nicht mehr schlimmer kommen können. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    Aaaaalso:
    Mal abgesehen davon, daß du mit deiner Bestimmung wohl schon richtig liegst, ist es nicht ganz so einfach.


    Ich möchte mal möglichst auf die dümmste Art anfangen (mache ich ja immer so): Der Ring ist gar kein so hartes Kriterium. Der ist vergänglich, kann also auch bei Champis immer mal fehlen. Auch Perlpilze ohne Ring habe ich schon gefunden. Und zwar gar nicht mal wenige.
    Alelrdings: Beim Riesenegerling ist das schon eher ungewöhnlich.
    Das mit der Fleischverfärbung ist so eine Sache. Denn das verhält sich bei Champis folgendermaßen: Überall wo Maden drinstecken bräunt das Fleisch, und zwar bei allen Arten aus allen Sektionen. Die Verfärbungen lassen sich dann schlecht beurteilen.
    Deiner gilbt aber schon recht deutlich, zumindest an den nicht vermadeten Stellen.
    Kommen wir mal zur Hutschuppung und zur Größe. Das wäre theoretisch schon ein Hinweis auf den Riesenegerling (die Schuppen, nicht die Größe meine ich). Allerdings sind da viele Champi - Arten recht variabel. Vor allem bei Hitze und Trockenheit werden da auch Arten mit (lt. Pilzbuch) glatten Hüten mal ziemlich schuppig.
    Wäre die Größe größer, würde es aber für die Verbleibenden Gilber (arvensis, urinascens, macrocarpus) schon eindeutig zu schuppig werden.


    In der von dir angegebenen Größe gäbe es aber schon noch einige Gilber, die annähernd mal so schuppig sein dürfen. Darunter allerdings auch die gruseligen Hühner: Perlhuhn (Agaricus moelleri) und Rebhuhn Champignon (Agaricus phaeolepidotus). Die täten aber vor allem in der Stielbasis gelb werden (wie Karbolis) und auch riechen wie Karbolis.


    Das wäre jetzt noch gut zu wissen.
    Deine sollten nach Bittermandel riechen. Und zwar ziemlich stark.
    Das würde nämlich zum übrigen Eindruck (vor allem auch zu den wunderbar grobwolligschuppigen Stielen) passen.
    PS.: Und zu den auch alt und voll aufgeschirmt noch recht hellen Lamellen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Meinst du nicht, daß die "Korallen" eher aussehen, als würden sie zentrische Stiele entwickeln?
    Wobei recht grobschuppig sind die schön, das könnte passen. Es ist aber fraglich, ob man in dem Entwicklungszustand dieses Merkmal so bewerten kann. :/
    Naja, am besten mal ein paar Tage warten und nachschauen, wie sie dann aussehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, liebe Pilzfreunde!


    Mir wurde zwar untersagt, einen eigenen Gratulationsthread aufzumachen, aber hier am Stammtisch ist ein kurzer Glückwunsch explizit erlaubt.


    Und darum:


    Wir haben eine frischgebackene DGfM - geprüfte Pilzsachverständige in unseren Reihen!
    Herzlichen Glückwunsch, Anna!
    Sobald es wieder ein paar Pilze gibt, schenke ich dir einen wunderschönen Korb voller verwirriger Cortinarien, Risspilze und was sonst noch so dazugehört!
    Toll, daß du es gemacht hast. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Hallo, Zakaria!


    Ah, ein sehr interessanter Pilz.
    Doch aufgrund des deutlich ausgeprägten, haarigen Velums hätte ich jetzt eher einen Schleierling - wahrscheinlich aus der Untergattung Myxacium - vermutet. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Fredy!


    Einwände berechtigt und akzeptiert!
    Diese Embryos von Porlingen sind einfach oft nicht wirklich auseinanderzuhalten. Erst recht bei Ganoderma. Eine ausgewachsene und beurteilbare Hutoberfläche ist hier ja leider noch gar nicht vorhanden. Da muss Rika einfach mal noch eine Weile warten und hoffen, daß der noch wächst und nicht wegen Trockenheit eingeht.


    Dennoch denke ich, daß man einige Gattungen / Arten schon ausschließen kann: Phaeolus wäre in dem Zustand schon gelblich und klassisch mit den braunen Häärchen ausgestattet, das Fleisch zudem butterweich, ähnlich wie ein junger Schwefelporling.
    Phellinus wäre auch als junger Knubbel außen eher nicht weiß sondern bestenfalls hellocker und würde uns keine (recht groben) Poren zeigen.
    Fomes: Ebenfalls jung dunkler und ebenfalls auf dem Substrat sehr unwahrscheinlich.


    Ein bisschen rumkritteln mag ich mal noch an der Aussage, daß Ganoderma nicht so gerne Sachen umwüchse. Das habe ich schon anders gesehen. Ganoderma applanatum mit integrierten Zweigen:


    Ganoderma cf carnosum hat sich einige Grashalme einverleibt:


    So richtig weiter kommen wir aber erst, wenn Rikas Pilz sich noch etwas entwickelt, so daß man mehr Merkmale bekommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Daggi!


    Hui, ein phantastisches Photo...
    ...wäre das, wenn es für's Pilzrätsel wäre. ;)
    Also alles, was ich jetzt sage, ist natürlich hochspekulativ, aber ich würde da sogar einige Chips auf den Bereiften Rotfuß (Xerocomellus pruinatus) oder einen nahen Verwandten setzen. Weil:
    Form des Fruchtkörpers, Stiel sieht doch mehr faserig als genetzt aus, dazu irgendwie rötlich überhaucht und auf Druck blauend. Die Huthaut platzt irgendwie ein wenig auf, wie es scheint, das entstehende Muster passt sehr schön zu Filzröhrlingen. Auch die Art, wie die Porenschicht gewölbt ist und in den Hutrand übergeht, passt besser dazu als zu Boletus. Irgendwie. Aber wie gesagt: Nix Genaues zu erkennen, Daggi.



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Andreas!


    Na wenn das so ist...
    Wahrscheinlich ist "rubellus" auch durchaus gebräuchlicher.
    Ich tausche das mal im Titel und im Index. :thumbup:
    Bei den Links in anderen Portraits tausche ich die Namen so nach und nach. Da muss ja ohnehin immer mal wieder was bearbeitet werden.



    LG, Pablo.

    Cortinarius rubellus Cooke
    Spitzgebuckelter Raukopf
    Synonyme:
    - Cortinarius orellanoides Rob. Henry
    - Cortinarius speciosus J. Favre
    - Cortinarius speciosissimus Kühner & Romagn.



    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Agaricales --> Cortinariaceae --> Cortinarius --> Cortinarius rubellus



    Hut: bis 8 cm breit; kegelig – glockig, später mehr verflachend, aber fast immer mit spitzem oder stumpfem Buckel; faserschuppig bis filzig; orangebraun, rostbraun, rostocker; meist mit herabgebogenem Hutrand


    Stiel: bis 10 cm lang, zylindrisch oder mit schwach verdickter Basis, ähnlich dem Hut gefärbt, fein längsfaserig, darüber mit blassgelbem bis ockergelblichem Velum gegürtelt bis genattert, Stielvelum später mit rostbraunem Sporenpulver bestäubt und dadurch dunkler


    Lamellen: orangeocker bis rostbraun, ausgebuchtet angewachsen, mäßig entfernt stehend; Schneiden unregelmäßig; jung von gelblichem Velum verdeckt


    Fleisch: hellocker, im Stiel auch dunkler (v.A. Stielrinde); recht fest, faserig; ohne besonderen Geruch oder schwach nach Rettich


    Speisewert: lebensgefährlich giftig
    Orellanus – Syndrom: Orellalin und verwandte Stoffe führen zu einer massiven Nierenschädigung. Die Symptome treten oft erst lange nach der Pilzmahlzeit auf, die Latenzzeit kann 2 bis 14 Tage betragen. Erste Symptome sind unspezifisch: Übelkeit, Erbrechen, Abgeschlagenheit; Schmerzen im Rücken (Lendenwirbelbereich) sind erste Hinweise auf eine Beeiträchtigung der Nieren, es folgen stärker werdende Schmerzen, unstillbare Durstgefühle verbunden mit Polyurie und schließlich Nierenversagen bei schweren Vergiftungen. Eine Therapie ist nur symptomatisch möglich, also Dialyse oder ein Spenderorgan.
    Die lethale Dosis könnte bei Frischpilzen so um die 50 bis 150 Gramm liegen, bei Kindern oder Menschen mit Nierenleiden auch darunter.


    Sporenpulver: rostbraun


    Vorkommen: In nicht zu trockenen Fichten- und Fichtenmischwäldern auf saurem Boden gebietsweise sehr häufig. Im Bergland weit verbreitet, im Flachland eher selten anzutreffen. Sommer bis Spätherbst; Mykorrhiza mit Nadelbäumen, häufig Fichte


    Verwechslungen: Mit anderen Schleierlingen, vor allem anderen Rau- und Hautköpfen. Zur Unterscheidung von Hautköpfen siehe unter –žWissenswertes–œ.
    Ähnliche Rauköpfe wären der Lokomotiven - Raukopf (Cortinarius callisteus), der sich durch seinen auffälligen Geruch und lebhafter gefärbtes Fleisch unterscheidet. Der Löwengelbe Raukopf (Cortinarius limonius) unterscheidet sich durch deutlicher und heller gelb gefärbte Fruchtkörper. Der Orangefuchsige Raukopf wird etwas größer und hat keine Stielnatterung.
    Für den Speisepilzsammler sind Verwechslungen mit Pfifferlingen gefährlich. Vor allem junge Fruchtkörper können sich durchaus ähnlich sehen (siehe Bilder unten), wenn man ein Pfifferlingsfeld aberntet und nicht jeden Fruchtkörper genau ansieht. Und ja, Rauköpfe wachsen gerne mal inmitten einer Pfifferlings – Kolonie.
    Auch der Kupferrote und der Filzige Gelbfuß (Chroogomphus rutilus und Chroogomphus helveticus) können auf den ersten Blick ähnlich aussehen, aber auch bei ihnen Laufen die Lamellen am Stiel herab. Ihr Fleisch färbt sich beim erhitzen violett.


    Wissenswertes: Pilze der Untergattung Leprocybe (Rauköpfe) unterscheiden sich von der Untergattung Dermocybe (Hautköpfe) durch rundlichere (oder breitelliptische) Sporen, eine schwarzbraune KOH – Reaktion (Dermocybe heller) und weniger freudige Farben, vor allem bei den Lamellen junger Fruchtkörper. Ein sehr praktischer Test ist auch, den aufgeschnittenen Pilz auf ein Alkoholgetränktes Taschentuch zu drücken: Hautköpfe färben ab, Rauköpfe nicht.
    Warum Mycobank C. rubellus und C. speciosissimus als zwei gültige, getrennte Taxa führt, ist mir –žschleierhaft–œ. Beide meinen wohl den selben Pilz, welchem Namen man den Vorzug gibt, ist wohl nicht von besonderer Bedeutung, hauptsache man erkennt den Pilz als Spitzgebuckelten Raukopf.



    Bilder:



    von links nach rechts: Raukopf, Raukopf, Pfifferling, Pfifferling, Pfifferling:



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Cortinarius limonius = Löwengelber Raukopf<
    >Cortinarius callisteus = Lokomotiven - Raukopf<
    >Cortinarius orellanus = Orangefuchsiger Raukopf<
    >Cantharellus cibarius = Echter Pfifferling<
    >Cantharellus amethysteus = Amethystschuppiger Pfifferling<
    >Cantharellus friesii = Samtiger Leistling<

    >Chroogomphus rutilus = Kuperroter Gelbfuß<
    >Chroogomphus helveticus = Filziger Gelbfuß<

    Hallo, David!


    Das sieht aus wie die Konidienform einer Vielgestalten Holzkeule (Xylaria polymorpha). Der Pilz wäre nicht giftig, auch die Sporen nicht. Und für deine Palme wohl auch völlig harmlos, da er nur abgestorbenes Material zersetzt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Wie angekündigt:
    Ich würde mich freuen, wenn du deine wunderschönen Bilder >hier< noch anhängen würdest.
    Das hilft dem Betrachter etwas über die mäßige Qualität meiner eigenen Photoprodukte hinweg. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Wenzel!


    Bei dem schlechten Wetter derzeit ist das doch eine richtig gute Ausbeute an Futterpilzen. :P
    Und auch die Artenvielfalt lässt sehr zu wünschen übrig momentan.
    Immerhin hast du ja einiges sn Schönheiten beisammen. :thumbup:


    Also hoffen wir mal auf besseres Wetter.


    LG, Pablo.