Beiträge von Beorn

    Hallo, Jan - Arne und Peter!


    Hirschtrüffeln haben keine solche Anwachsstelle, sondern die Peridie umschließt die komplett. Das ist schon einer der Kartoffelboviste (Scleroderma sp.).


    Waldfreundrübling...
    Sicher, ja. Wenn er gut riecht und mild schmeckt, ist es sicher was aus der Gruppe. Die Unterscheidung der drei Arten im Einzelnen ist ja nun etwas verzwickt, da reicht mir persönlich momentan der Sammelbegriff.


    Den Milchling kannst du ruhig mal anknabbern. Und an der Milch nippen.


    Vor dem Trichterling habe ich Angst. Der gehört irgendwie in die Gruppe um Cl. gibba oder Cl. costata, sollte dann aber eine leichte Bittermandel - Komponente haben. Die sind leider auch ziemlich schwierig, diese kleinen, braunen Clitocyben...



    LG, Pablo.

    Hallo Pilzforum!


    Gestern auf der Runde mit Markus und co. gefunden. Also Region Reutlingen auf... wie hoch ist das da, Markus?
    Auf Kalk unter Buchen, Eichen mit eingetreuten Nadelbäumen.
    Da sind wir buchstäblich drüber gestolpert, als ich den Pilz wahrnehmen konnte, waren es schon zwei Teile.
    Der Hut war sehr schmierig (kein Wunder bei dem Regen), die Poren und Röhren von Anfang an von beinahe unglaublicher Strahlkraft, aber: irgendwie hatte ich anfangs das Gefühl, daß der blaute? War wohl entweder Einbildung oder ein Artefakt. Beim Durchschneiden zuhause verfärbte jedenfalls gar nichts mehr. Null.
    Sämtliche noch intakte Bereiche der Stieloberfläche (insbesondere Stielspitze) habe ich mit Lupe nach einem Netz abgesucht. Da ist nichts.
    Der Geschmack hat zwar eine schwach säuerliche Komponente, aber weniger gar als zB eine rohe Ziegenlippe.
    Der Geruch ist schwach, mild, nichtssagend.






    Wenn du noch mehr Bilder hast, Markus, dann immer raus damit.


    Ich würde ja gerne an den Goldporigen glauben, aber ich bleibe mal skeptisch. Der ist so stämmig, das passt nicht wirklich zu anderen Bildern, die ich von dem Pilz kenne...
    Anhängselröhrling wäre natürlich eine Option, wenn es den ohne Netz und mit so einer Porenfarbe gibt...


    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Und wieder ein phantastisches Portrait von dir! Dankeschön!
    Mehr und mehr verstehe ich es, welchen Reiz gerade diese Bereiche der Mykologie ausüben. Ganz gleich, ob es nun Dungpilze, Pyrenomyceten an sich, oder wie hier inoperculate Becherchen sind.
    Da betritt man ja Bereiche, die noch in weiten Teilen völlig unerforscht sind, entdeckt laufend Neues, was dann auch eine neue Sicht auf das bereits Bekannte öffnet.
    Das ist wahrer Forschergeist!
    Ohne Menschen wie dich, Björn, Andreas Gminder, Hans - Otto Baral und viele Andere wäre die ganze Mykologie eine ganz andere...
    ...und weniger Bunte. :)


    Apropos Zotto:
    Da sehe ich gerade, daß der ja Lachnum in eine eigene Familie stellt (Lachnaceae statt Hyaloscyphaceae). Ob ich das in der Asco - Übersicht übernehmen sollte?
    Oder ist das noch zu wenig gängig?
    Man soll sich ja auch zurechtfinden dort. :/


    Liebe Grüße, Pablo.





    [hr]


    Hallo, Bärbel.


    Jo. Daß der Name ungültig sein soll kann jeder sehen, der weiß wie man MycoBank anklickt. Die Datenbanken hinken eben oft hinter der Realität her. Das gilt natürlich auch für den International Code of Nomenclatura.


    Ansonsten sagt dein Text ja leider nicht viel aus. Jedenfalls nicht zu der von Ingo vorgestellten Art.


    Generell halte ich mich in solchen Fällen lieber an die Ansichten von Zotto, Lothar (ist ja ebenfalls Autor in dem von dir angesprochenen Artikel) oder eben Ingo. Daß es irgendwelche Veröffentlichungen von Zotto zu irgendwelchen Heliotales gibt, die Ingo nicht bekannt sind, ist eigentlich auszuschließen.


    Insofern hat dein Kommentar für mich leider nur sehr wenig Relevanz.
    Wenn du hier irgendwie auch mal ernst genommen werden willst, dann wäre es hilfreich, dich mal zu offenbaren: Wer du bist, was du machst und was dein Hintergrund ist.
    Ansonsten ist das nämlich (wie Stephan mal so schon schrieb) "schnullibulli".



    Grüße, Pablo.

    Hallo Mausmann, Kuschel, Christian, Inken!


    Aber Hut und Stiel sind schon irgendwie schuppig, oder? Sofern das am Stiel keine Milchtröpfchen sind, wie Kuschel vermutet. Glaube ich aber auch nicht.
    Clitocybe metachroa (und co) würde ich ausschließen. Das ist eine glatthütige, hygrophane Art mit dunkleren Lamellen.
    Auch Omphalina käme mir komisch vor. Gibt es da welche mit schuppigen Hüten?
    Blieben also aus meiner Sicht die kleinen, braunen Trichterlinge mit unhygrphanen Hüten und weißen Lamellen. Also das ganze Gedöns irgendwo zwischen Clitocybe costata (Kerbrandiger Trichterling) und Clitocybe puberulum (Flaumhaariger Trichteling).


    Da habe ich dann keine Ahnung mehr. :)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Junge Exemplare hatte ich leider noch nie finden dürfen. Die alten Schlappen allerdings, die ich kenne, haben beim Rumdrücken am Stiel noch nie geblaut. Es ist gut möglich, daß die das irgendwann nicht mehr können. Sogar das Netz verschwindet im Alter ja fast.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Nach einiger (teils noch unvollständiger) Bestimme- und Recherchearbeit male ich hier dennoch mal einige Bilder rein. Die Qualität lässt teils zu wünschen übrig, aber es waren eben auch erschwerte Bedingungen. Genau, und außerdem macht es einfach Spaß, so in der Vielfalt zu stehen, sich Sachen gemeinsam anzuschauen, zu fühlen, zu riechen... Das alles lässt sich ja auf Bildern gar nicht wieder geben.


    Ich steige mal chronologisch ungeordnet bei dem von Markus gezeigten Champignon (M4) ein. Deine Bestimmung geht da völlig in Ordnung, Bei der Kollektion würde ich auch wieder mal behaupten, daß es Sinn machen würde, den von A. sylvicola (Dünnfleischiger Anischampi) zu trennen. Die Knollenform zB ist so ausgeprägt...
    Jedenfalls hoffe ich dabei mal, daß das auch die Exemplare aus dem Fichtenwald in der zweiten Runde (am nachmittag, ohne Peter) gewesen sind. Denn am vormittag hatten wir im im Mischwald ja auch noch die kleineren:

    Mit rundlichen bis zylindrischen Stielbasen und undeutlicherer Gilbung sowie Geruch. Da habe ich mich mal für Agaricus niveolutescens (Weißgelblicher Zwergegerling) entschieden. Blöd nur: Die Art gibt es nicht mehr. Die wird jetzt zu Agaricus comtulus (Triften - Zwergegerling) gestellt. Ergo: Triften Zwergegerling wächst nun auch im Wald und kann überall gilben. Jupdedi.


    Da passt es ja ganz gut, daß wir auch diesem recht großen Dings hier noch begegneten:

    Der ist für Agaricus essettei (Schiefknolliger ~) zu groß. Meine Diagnose wäre da Agaricus leucotrichus (Weißhaariger Anisegerling). Blöd nur: Die Art gibt es nicht mehr. Die wird jetzt zu Agaricus arvensis (Schafchampignon) gestellt. Ergo: Schafchampignon wächst jetzt auch im Wald und hat eine feinhaarige / faserfilzige Hutoberfläche. Jupdedi.


    Auch andere Champis wehren sich heftig gegen jede zweifelsfreie Einordnung. So wie diese rötenden (!), stark nach MArzipan riechenden Riesenegerlinge (Agaricus augustus):


    Oder diese winzigen, grob geschuppten Waldchampis (Agaricus sylvaticus):


    Weil's mit den champis so schön ist, bleibe ich mal bei den Dunkelsporern. Dazu gehören bekanntlich Risspilze, so wie dieses Exemplar:

    Das Bild stammt von heute vormittag, gestern im Wald war der noch etwas heller. Das Ding mit dem unmöglichen, schwer zu definierenden Geruch (mit spermatischer Komponente) gehört wohl zu den Rötern auf Kalk, so in die Ecke erubescens oder godeyi. Nichts Genaues weiß ich nicht. Stört mich bei der Gattung aber auch nicht, Risspilz eben.


    Näher angeschaut haben wir uns noch den hier:

    Arbeitstitel: Geselliger Schwefelkopf (Hypholoma marginatum). Leider gar nicht gesellig, sondern ein Einzelgänger.


    Nicht weniger Ärger machen aber auch manche Hellsporer. Man ahnt was kommt: Amanita, Sektion Vaginatae. Dieses Ding hier:


    Zeigt Merkmale vom Zweifarbigen (A. battarrae), vom Grauhäutigen (A. submembranacea) und vielleicht sogar vom Dickscheidigen (A. pachyvolvata). Für letzteren passt am Wenigsten, bei den beiden anderen passt jeweils mindestens ein Detail hervorragend und mindestens ein anderes ist eigentlich ein KO - Kriterium.
    Nicht nur bei dem Pilz hatten wir uns Gerd herbeigewünscht. ;)


    Etwas einfacher offenbarte sich der Graue Scheidenstreifling (Amanita vaginata):


    Weniger Probleme gab's bei anderen Hellsporern. Marasmius - Fans hätten sich da toll austoben können. Neben Halsband - Schwindling zeigte sich das Nadelstreu - Käsepilzchen, der Ästchen - Schwindling, der Küchen - Knoblauchschwindling (M. scorodonius) und sicher noch weitere, die ich vergessen oder nicht beachtet habe.


    Einige Trichterlinge fanden sich auch, unter anderem diese gruseligen bräunlichen mit nicht hygrophanen Hüten. Der Grüne Anistrichterling (Clitocybe odora) düftete im Duett mit den diversen Champis den Wald voll:


    Nächste Gattung, Gymnopus. Auch da war eine Menge zu sehen. Den Knopfstieligen habe ich nicht photographiert, die Bilder vom Brennenden sind grausig geworden. Dafür gibt's hier mal den selten gezeigten Rotstieligen Büschelrübling (Gymnopus erythropus):


    Sowie den Spindeligen (Gymnopus fusipes):

    Der hier sehr hell daherkommt. Ob's am Kalk liegt? :/


    Apropos Kalk: Weil ich's nicht lassen kann, mussten auch einige Baumbewohner angeschaut werden. Darunter der giftige Zimtfarbene Weichporling (Hapalopilus nidulans).


    Was hier auffällt, sind violette Farbtöne am gesamten Basidiocarp. Nun ist es ja so, daß der giftige Farbstoff mit Kalilauge intensiv violett reagiert. Kalkboden ist ja auch basisch. Also lautet meine Theorie: Der Pilz nimmt Kalk aus dem Boden und dem Substrat auf und reagiert entsprechend.


    Die üblichen Verdächtigen (Flache Lackporlinge, diverse Trameten, Rotrandige Baumschwämme, Sklerotien- und Schuppige Porlinge uvm.) lasse ich mal aus und zeige noch den Bewimperten Porling (Polyporus arcularius):


    Und einen wunderlichen Pilz, der mich noch leicht irritiert:

    Ich denke, das ist der Nordische Porling (Climacocystis borealis). Aber was war dann das weniger stark behaarte Dings von vor einiger Zeit. :/


    Aber genug davon. Zu den Sprödblättlern.
    Milchlinge sahen wir nur wenige, schön anzuschauen vor allem der Graugrüne Milchling (Lactarius blennius):


    Dafür schwammen wir in einem Meer von Täublingen, die uns aber meist viel zu kompliziert zu bestimmen waren. Lediglich die Massen an Frauentäublingen stachen heraus und einige davon fanden später den Weg in die Pfanne. Sicher interessant wären auch die verschiedenen Schwarz- und Weißtäublinge gewesen (sind ja immerhin keine allzu schweren Sektionen), aber irgendwo muss man Grenzen setzen. Lediglich extreme Geruchsbelästigung machte nochmal ein Bild und eine einigermaßen sichere Bestimmung möglich:

    Täublinge aus der Gruppe um den Stinktäubling (Russula foetens) mit penetrantem, irgendwie unbeschreiblichem Geruch.


    So. Ich weiß, ihr wollt Röhrlinge sehen. Leider gibt es traurige Nachrichten: Der Gelbporige Raufuß versteckte sich erfolgreich, und der Satan befand sich außerhalb unseres Wirkungsbereiches. Tut mir leid.
    Röhrlinge gestrichen. Denn mit so banalen Sachen wie Fichtensteini, Sommersteini, Hainbuchenröhrling, Braunem Filzröhrling, Ziegenlippe, Echtem Rotfuß, Flockis auf Kalk brauche ich euch sicher nicht zu langweilen, oder?







    Naja.



    Vielleicht...



    Also, wenn's ganz dringend wär...



    Aber Langeweile braucht ja kein Mensch, oder?



    Ist gar nicht langweilig?



    Müssen nur die richtigen Pilze sein?



    Lecker und zugleich spannend?



    Mal sehen...











    Hier:



    Laubwald- /Eichenrotkappe (Leccinum quercinum / aurantiacum):


    Starkblauende Rotfußröhrlinge (Xerocomellus cisalpinus):


    Schwarzhütige Steinpilze (Boletus aereus):


    vermutlicher Goldporiger Röhrling (Aureoboletus gentilis) Fahler Röhrling, Boletus impolitus (Danke, Jürgen):

    Leider nur ein verknabbertes Exemplar...


    Einige Pilze werden demnächst noch als gesonderte Anfragen auftauchen. Die Namen werden dann hier ergänzt / geändert.


    Das war ein herrlicher Tag. Endlich mal wieder unterwegs in einem Wald voll mit Pilzen. :P



    LG, pablo.

    Hallo.


    Zu dem Scheidenstreifling schließe ich mich an. Das ist sicher kein Ring, sondern nur ein etwas aufgefaserter Stiel. Aber was es genau ist... Puh. Da gibt es so viel, und selbst die trivialen Arten machen oft schon Probleme.


    So ganz überzeugt bin ich bei den Schleierlingen immer noch nicht. Ist das wirklich so, daß C. rubellus solche Natterungen exklusiv hat? Gerade das erste Bild (von den nachgereichten, das mit der Hand) sieht schon schwer so aus. Aber sollten die Farben der Lamellen auf den weiteren Bildern wirklich so täuschen? 8|
    Wenn Hartmut die Pilze in der Hand hatte, bin ich jedoch gerne bereit, dem Urteil einfach zu folgen.


    Brrrr.... Furchtbare Cortinarien. :nana:
    Die Fortsetzung gefällt mir schon viiiiiiiiiel besser. Tolle Sachen sind da wieder dabei; der Dottergelbe Spateling, der gebänderte Dauerporling und die Krönchen - Koralle sind traumhaft!


    Schade: Zu den Milchlingen wäre ich mit mehr Angaben und Details gerne dabei gewesen. So nur nach Bildern fehlt mir leider die Erfahrung.


    Der weiße Porling an dem Fichtenstamm ist nicht der Nordische Porling. Der ist eher etwas gelbockerlich gefärbt und hat gröbere Poren. Was du da zeigst, gehört wohl eher zu den Saftporlingen (Oligoporus s.l.). Das ist aber eine recht schwere Gattung, wenn auch nicht so schlimm wie Cortinarius, weil viel kleiner. ;)



    LG, Pablo.

    Halo, Anna!


    Ja, das hört sich gut an. :thumbup:
    Crepidotus calolepis hatte ich garnicht auf dem Schirm. Ist ja eigentlich wohl eine nordeuropäische Art und in Dt. kaum dokumentiert.
    Den "normalen" Crepidotus mollis traue ich mich noch einigermaßen, makroskopisch anzusprechen. Der sieht dann für mich meist so aus:


    Ansonsten lasse ich die Finger von der Gattung. Ist mir zu schwierig. :D
    Weil irgendwie elastisch scheinen die alle zu sein. Optisch mit Filz oder Schüppchen hätte ich noch das Gemeine Stummelfüßchen (Cr. variabilis) anzubieten, das aber schon weniger gummiartig ist und leichter zu zerreißen:

    (wurde von Stephan mikroskopisch abgecheckt)


    Sieht deinem aber auch nicht wirklich ähnlich.



    LG, pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Was du da gefunden hast, ist jedenfalls recht sicher Cudoniella aciculare. Die Verfärbungen kennzeichnen die Art recht gut. Ein Fund aus dem letzten Jahr:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ein Myxo?
    Ja, vielleicht. Ist über Bilder sehr schwer einzuschätzen. Könnte auch ein echter Pilz sein, da denke ich mal laut in die Richtung Cudoniella...



    LG, Pablo.

    Hallo, Elegius!


    Das ist entweder der Körnchen - Röhrling (Suillus granulatus) oder der Ringlose Butterpilz (Suillus collinitus). Ohne BAsismycel und Schnitt durch die Stielbasis zu sehen, bekomme ich die beiden Arten immer durcheinander. Da kenne ich beide auch zu wenig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario.


    Theoretisch ja. Aber die Flecken von Rh. maculata sind meist etwas anders, der Pilz insgesamt heller und vor allem: Rh. maculata hat sehr gedrängt stehende Lamellen:

    Das wäre bei Thomas Pilz ein absolutes KO - Kriterium. Übrigens (weil der Erlen - Schüppling oben im Gespräch war): Auch bei Pholiota sind die Lamellen nicht so entfernt stehend und auch deutlich regelmäßiger.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Eine sehr schöne Zusammenstellung. Vor allem der Zitterzahn gefällt mir. :thumbup:
    Recht schwer zu knipsendes Geglibber. :D
    Danke für die Bilder zu R. rosea. Ich denke, die standen bei unserer Tour gestern auch ab und an rum. Nächstes Mal gucke ich genauer hin. Aber hätten wir da jeden Täubling untersuchen wollen, wären wir jetzt noch im Wald und kaum 1,5 Meter weit vom Auto vorangekommen. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Zum Glück kann ich dir garnichts erlauben oder verbieten.
    Also wenn du da eine wirklich qualifizierte Meinung hören willst, dann musst du auf Jürgen warten.


    Den Eichen - Filzröhrling findest du bei Krieglsteiner in Bd. 2 auf Seite 323 (ohne Abb., nur im Text zu X. rubellus) unter Xerocomus rubellus var. communis. Aber guckst du lieber auch >hier<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thomas!


    recht ähnlich wäre wohl >Otidea concinna< (aktuell Flavoscypha cantharella) = Zitronengelber Öhrling.
    Oder auch >hier<, wobei das Photo ganz rechts wohl nicht O. concinna ist. Das gehört eher in eine andere Gattung.


    Im Nadelwald hätte es noch >Otidea leporina< (Hasen - Öhrling).
    Ob es noch mehr gibt, weiß ich nicht so genau. Aber nachdem ich mir die noch mal angeschaut habe, denke ich schon, daß deins O. onotica ist. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Den Filzer hätte ich wohl als Xerocomus engelii (= communis), also Eichenfilzröhrling abgeheftet.


    Zum Saftling sage ich nichts, das können alle Anderen viel besser.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Immerhin ist der Hut jetzt mal wieder gewaschen. Auch ganz gut. :thumbup:
    PS.: Bilder habe ich von 26 Arten gemacht. 8| Leider sind viele nichts geworden, und das war auch wieder nur ein kleiner Teil der Arten, die uns begegnet sind.



    LG und gute Nacht euch allen,
    Pablo.

    Hallo, Peter!


    Meine Güte, bist du schnell. 8|
    Da könnte selbst S. Vettel höchstens deine Staubwolke bewundern, wenn er hinterherfährt. :D


    Jedenfalls war's absolute Klasse. Der Regen, die Gesellschaft, das Essen und einige interessante persönliche Erstfunde...
    Meine Bilder gibt's erst morgen. Die habe ich noch nicht mal auf den Rechner rübergezogen, das dauert dann noch mit der Sichtung.



    LG, Pablo.

    Hallo, nochmal.


    Ich würde gerne den Röhrenboden sehen. Ich könnte mir fast vorstellen, daß der orangerot ist.
    Der Ochsenröhrling ist übrigens tatsächlich giftig: Im Gegensatz zur Netzhexe wurde der Giftstoff Coprin (Vergiftung in Verbindung mit Alkohol) im Ochsenröhrling durchaus nachgewiessen. Coprin ist dann auch hitzebeständig.



    LG, Pablo.