Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Huch. 8|


    Da ist ja noch was nachgekommen. Noch mehr tolle Sachen.
    Korkstacheling, geil. Hatte ich noch nie, noch keine Art.
    Pholiota flammans, klar, da schließe ich mich Mario an.
    Der "noch ein Unbekannter aus dem Fichtenbestand" sollte auch ein Cortinarius sein.
    Den Letzten kannst du mal mit Ischnoderma benzoinum (Gebänderter Harzporling) im Jungstadium vergleichen.
    Und (völlig vergessen): Na klar, den Kupferroten Gelbfuß kannst du so abspeichern. Waren da zufällih Körnchen - Röhrlinge in der Nähe?



    LG, pablo.

    Hallo, HoBis!


    Tolle Bilder !!!
    Besonders das vom Dunkelvioletten ist eine AUgenweide.


    Wenn ihr mal im Rheinneckarraum durchkommt, dann gebt bescheid. Für den Blutblättrigen gäb's einen Standort, für den Löwengelben auch. Dafür würde ich zu gerne einen in Dt für den Dunkelvioletten kennen.
    Den fand ich bislang nur in Italien.



    LG, Pablo.

    Moin.


    Eigentlich müsste ich drauf kommen, glaube ich.
    Aber irgendwie finde ich es nicht.
    Wahrscheinlich wurde das auch schon hier im Forum gezeigt, aber auch das finde ich nicht mehr. :cursing:
    Es ist wohl etwas Triviales, am Fundort waren etwa 60% aller Bucheckern voll davon.
    Die Becherchen sind kurz gestielt, glatt, auch die Außenseite unbehaart; bis ca. 3 mm groß; frisch reinweiß, mit der Zeit aber immer mehr einbräunend; Steilbasis teils mit weißem Filz.
    Wachstum nur auf Bucheckern, auf den umliegenden Buchenblättern und Zweigstückchen war nichts zu finden.
    So hoffe ich mal, daß es was Substratspezifisches ist, und da auch keine nur mikroskopisch unterscheidbaren Doppelgänger mit großem Substratspektrum gibt:




    Sachdienliche Hinweise werden dankend entgegengenommen. :)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Gestern fanden wir an der Schnittfläche eines alten Buchenstumpfes folgende orangene Punkte:



    Die Kügelchen sind so was um einen halben Millimeter groß. Letztes Jahr hatte ich mal sowas mit noch schlechterer Bildqualität aufgenommen und hier eingestellt. Irgendwie landete das damals in meinem UMO - Ordner mit dem Verweis auf "wahrscheinlich" >Nectria peziza<.
    Ich denke mal, nun ist es etwas besser zu erkennen und könnte abermals ganz gut passen.


    Odr?



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Ich denke, der Behangene ist insgesamt farblich recht variabel. Aber wie weit das gehen kann, da bin ich überfragt. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, daß du an der Stelle morgen oder übermorgen noch einige hellere und auch weiter aufgeschirmte Fruchtkörper findest. Wenn die im Alter aber immer noch so dunkel sind, dann sollte man die Idee ganz bestimmt noch mal kritisch überdenken.



    LG, Pablo.

    Ahoi, Peter!


    Die Vorexkursion macht mir schon den Mund wässrig. :P
    Ich freu mich, wenn wir looooooooosleeeeeeeeeeegen!
    Auch sonst mal wieder klasse Bilder mit ansprechender Auswahl von dir.
    Und danke für die Erdstern - Bestimmung. Nun muss ich unseren Fund von gestern schon nicht mehr schlüsseln. Vergleich mit deiner Art - passt - abspeichern - fertig. :thumbup:


    7: Gelber Knolli / Amanita citrina


    8 bis 10: Keine Peziza. Eher ein Öhrling (Otidea spec.), aber so weit habe ich die Funde von gestern noch nicht aufgearbeitet. Den oder einen ähnlichen haben wir (Anna, Stefan und meine Wenigkeit) jedenfalls auch dabei. ;)


    Die Champis sind übrigens keine Wiesenchampis. Das gehört in die Ecke Zuchtchampi (Agaricus bisporus), wohl die braunschuppige Form, die im Supermarkt als Steinchampignon angepriesen wird. Den müsste man aber mal voll aufgeschirmt sehen, um weitere Röter um zB A. vaporarius / pseudovillaticus (Kompostegerling et. al.) auszuschließen.


    Die Becher - Bildqualität ist völlig ausreichend. :thumbup:
    Hübsches Ding und famoser Fund. Wenn auch nicht an Kastanienschale, aber aus meiner sicht sogar noch besser. Dann an Eicheln kenne ich noch nix.



    LG, pablo.

    Hallo, Uwe!


    Mit Mürbling bzw Faserling liegst du sicher richtig.
    Da würde ich mal einen starken Verdacht auf Behangenen Faserling (Psathyrella candolleana) aussprechen.
    Der kommt jung gerne mal recht dunkelhütig daher. Immerhin sind hier die recht typischen, irgendwie gerne dreieckigen Velumfransen am Hutrand schon erkennbar.
    Aber Psathyrella ist natürlich schon ein schweres Pflaster, und wenn noch jemand eine andere Art hier ins Spiel bringt, wäre das für mich kaum eine Überraschung.



    LG, Pablo.

    Nochmal hallo!


    Bevor mir das wieder unter den anderen Stapel von Pilzbearbeitungen rutscht:
    Wie wäre es denn mit einer Art aus dem Komplex um den Grüngelben Ritterling (Tricholoma sejunctum)?
    Da passt mir irgendwie recht viel, und wenn ich dann mal nach den GPBWs gehe und alles in einen Topf schmeiße, kommt eine recht variable Art raus, die eigentlich schon passen könnte. :/



    LG, Pablo.


    Och ich kann dir gerne den über 1000seitigen Möenne-Loccoz zur Verfügung stellen. Auf Französisch. Da sind ziemlich viele Cortinarien drin :D


    1000 Seiten? 8|
    Französisch? 8|
    Viele Cortinarien? 8|


    Ich geh' mal lieber eben wählen.
    Tschüss, bis nachher. :D



    LG, pablo.

    Hi, Björn!


    Schade, aber wohl richtig. Die Hutform hätte so schon in das "Kästchen" für den Kaboli gepasst. :D
    Dann würde ich aber einen anderen Gilber vorschlagen. Junge sylvicolas können wohl auch so aussehen und müssen ja weder deutlich duften noch deutlich gilben. Ist aber alles Spekulation, da ja auch keine Fundortbeschreibung dabei ist und die Geruchsangabe irgendwie unbefriedigend ausfällt.


    Zum Geruch mal noch ein Tip: Einen Fruchtkörper mal etwas anwärmen (in den Händen zB, dazu etwas reiben, am besten unten am Stiel und und kräftig schnuppern.
    Zusätzlich auch mal mit dem Fingernagel über den Hut kratzen (aber bitte ohne den dabei zu zerfetzen), ein paar MInuten warten und noch ein Bild machen.



    LG, pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Ja, es ist einiges los im Moment. Da wird man von der Vielfalt fast überwältigt, aber es zeigen sich immer wieder tolle Funde. Wie zB dein Stahlblauer Rötling. :thumbup:


    Zu den Fragekandidaten hätte ich noch ein bisschen was:
    Nr. 9 schau mal >hier rein<.
    Nr. 10 vergleiche mal mit dem Huthaar - Mürbling (Psathyrella conopilus).
    Nr. 11 vergleiche mit dem Brandigen Ritterling (Tricholoma ustale).



    LG, Pablo.

    Aber nicht doch, Björn! 8|


    Dann müsste ich mich ja jetzt in einen Artenkomplex einlesen, den ich bislang mangels Aufnahmekapazität einfach mal völlig außer acht gelassen habe. :D
    Also wenn Reinhilde noch was nachreichen kann, dann überlasse ich dir gerne das Feld. Oder auch Anna, die ist da in letzter Zeit recht ehrgeizig, wenn's um Cortinarien geht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Med!


    Wiesenchampis (Agaricus campestris) sind das wohl nicht. Leider hast du eines der wichtigsten Bestimmungskriterien einfach mal entfernt: Die Stielbasis. Warum machen das nur immer alle? Champis ohne Stielbasis bestimmen ist so wie Fahrradfahren ohne Fahrrad.


    Es würde mich hier nicht mal wundern, wenn die Basis knollig ausgeprägt ist und beim Kratzen oder anschneiden mal eben hübsch gelb wird.



    LG, Pablo.


    Wer hat denn etwas vom Kiefernsteinpilz geschrieben?? ;)
    Dass Maronen unter Fichten aber anders als unter Kiefern aussehen, dürfte aber ja bekannt sein;) Hast aber Recht, trägt nix zum Thema bei.


    Ok, da kann ich mich anschließen. Exemplare aus dem Kiefernwald finde ich auch gerne mal mit besonders stämmigem Wuchs, dunklerem sowie besonders filzigem Hut und schwacher Verfärbung.
    Allerdings hatte ich solche auch schon in reinen Fichtenwäldern, Buchen - Fichten - Mischwäldern und Buchen - Eichenwäldern.
    Und ab und an auch mal ganz schlanke, helle und schleimige bei Kiefern. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Tremella mesenterica an Nadelholz haut nicht hin. Das sollte schon eine Gallertträne sein. Vom zweiten Bild her könnte man rein optisch sogar an die Riesen - Gallertträne (Dacrymyces chrysospermus) denken. Arten der Gattung sind aber eigentlich immer ein Fall für's Mikroskop, neben der Variationsbreite der einzelnen Arten gibt es da auch noch Konidienstadien, die ebenso verwirrend sein können.


    Zu dem Kohlenkugelpilz: Da bin ich mittlerweile dazu übergegangen, alles makroskopisch als Daldinia spec. oder Daldinia concentrica s.l. anzusprechen. Das wurde mittlerweile in verschiedene Arten gesplittet, die makroskopisch ebenfalls (für mich) nicht sicher zu trennen sind.


    Edit: Björn war schneller und präziser. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Günter & Björn & Ulla!


    Wieder mal bin ich beeindruckt von eurem Wissen. :thumbup:
    Und das neue Bild ist dann auch richtig gut. :thumbup:
    Da kann sogar ich was mit anfangen und sage Pappel - Schüppling (Pholiota populnea).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Seit wann ist denn eine Blaufärbung typisch für Maronen? 8|
    Gerade bei jungen Fruchtkörpern blaut sehr oft gar nichts. Auch bei älteren kann das durchaus fehlen.
    Das macht aus einer Marone noch keinen Steinpilz und die beiden Arten sind mE auch immer und in jedem Fall klar abzugrenzen.
    Und wegen Kiefer: Über B. piophilus braucht man hier gar nicht nachzudenken. Das haut auch ganz und gar nicht hin. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Danke auch für die Bilder im Portrait. :thumbup:


    Aber (kleine Neckerei am Rande):


    Damit habe ich das Modul Blasssporer wohl abgehakt. :)[/align]


    Nix da. Der Falsche Hasenröhrling (Gyroporus ammophilus) fehlt noch. Also am besten nächsten Urlaub in die Dünen - Kiefernwälder der französischen Atlantikküste buchen. Oder in ein ähnliches Habitat in Spanien und Portugal. Und ganz, ganz viel Glück haben. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Sandrita!


    Dürfen tust du alles. Niemand wird dir hier etwas verbieten oder vorschreiben. Aber alles, was du tust, tust du auf eigene Verantwortung und Risiko. Gemeinhin gilt: Eine online Bestimmung taugt nicht als Verzehrfreigabe. Da könne sich immer Fehler einschleichen, außerdem kann man nicht beurteilen, ob die Pilze sonstige Schäden haben oder welche anderen, äußerlich ähnlichen Pilze du noch im Korb hast, die hier gar nicht gezeigt werden, aber möglicherweise eine andere giftige Art sind.


    Also Sicherheit hast du dann, wenn du den Pilz selbst sicher (zu 100% ) bestimmen kannst. Einen anderen Pilz würde ich zB nie essen. Möglichkeit zwei: Suche einen >Pilzsachverständigen der DGfM< in deiner Nähe auf und lege ihr / ihm die Pilze vor. Dann ist auch alles safe.


    So nebenbei:
    Der Pilz auf deinem Bild ist ein Parasol (Macrolepiota procera), erkennbar neben der Größe an der schön deutlichen Stielnatterung, doppeltem Ring mit "Laufrinne" und keinerlei Verfärbungen des Fleisches (zB rötlich im Schnitt oder bei Druck).



    LG, pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Um dir das fehlende Prozentpünktchen zu holen, löst du noch das VP (Teilvelum, die etwas verrupfte Haut über den Lamellen) vom Hutrand. Die wird an der Oberseite (also zu den Lamellen hin) gerieft sein und später einmal, wenn der Pilz weiter wächst, als Ring am Stiel bleiben.
    Dann schaust du dir noch die Knolle (ups? Wo ist sie denn?) an, stellst fest, daß die keinesfalls bescheidet ist und auch nicht eingepfropft und auch nicht von auffälligen Wülsten (Bergsteigersöckchen) gesäumt ist.


    Klar, mit etwas Erfahrung erkennt man hier sofort die Rötung, den Habitus, die Farben, die Beschaffenheit von Huthaut, Stiel, Velum usw und packt sich das zum späteren verzehr in die Pfanne.
    Aber das kommt mit der Zeit. Für den Anfang ist es schon am besten, sich wirklich alle Merkmale immer wieder anzuschauen um die Sicherheit zu gewinnen.


    Übrigens: Huthaut abziehen scheint sich wirklich zu lohnen.
    Hatte ich doch heute erstmalig etwas Bauchweh nach dem Genuß ungepellter Perlpilze. Ist mir bislang noch nie passiert. kann auch was Anderes sein, aber sicher ist sicher.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Gut, so hatte ich das auch vestanden. Zwei Arten, aber eben nach meiner Einschätzung gehören beide zu den Schleierlingen. Eine Idee habe ich aber zu keinem der beiden, weil ich mich in der Gattung zu wenig auskenne. Jedenfalls sind beides keine der Arten, die ich schon mal gefunden und bestimmt habe.



    LG, pablo.

    Hallo, Kuschel!


    Das lese ich ja erst jetzt !!!
    Au scheiße, das darf ja auch nicht wahr sein. Ich mag's mir gar nicht vorstellen. Wir hatten früher auch Katzen, als wir noch im Hochschwarzwald gewohnt haben. Beide wurden auch nicht alt, eine starb an Leukämie, die andere verschwand spurlos. Aber so eine Horrorgeschichte wie bei euch blieb uns immerhin erspart.


    Das ist echt traurig. Und auch verstörend, wie sich das gerade häuft... :(



    LG, Pablo.