Beiträge von Beorn

    Hallo, Harry!


    Gymnopilus spectabilis sensu A.H. Smith (1949) = Gymnopilus junonius (Fr.) P.D. Orton
    Gymnopilus spectabilis (Fr.) Singer (1951) = Phaeolepiota aurea (Matt.) Maire
    :evil:


    Ich bleibe mal bei junonius, obwohl wir zweifellos den selben Pilz meinen.
    Das ist mal wieder ein klassisches Beispiel, daß deutsche Namen auch mal exakter sein können, als die botanischen.
    Der Beringte Flämmling bleibt der Beringte Flämmling. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaus!


    Auch wenn es nicht ausgeschlossen ist, daß im Jahr 2012 ein anderer Pilz auf Stubben fruchtet, als im Jahr 2013, zeigen die nachgereichten Bilder den Beringten Flämmling (Gymnopilus junonius).


    LG, Pablo.

    Hallo, Ladybird!


    So schleimig wird Lepista nuda nie. Das ist schon ein Cortinarius (Schleierling). Um da ein paar Hinweise auf mögliche Arten zu bekommen, musst du aber auf jemanden warten, der sich in der Gattung etwas auskennt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Die beiden können sich erstaunlich ähnlich sehen, wie ich gestern erfahren musste:

    Der Wollstielige ist rechts. ich hoffe, man kann den "blauen Fleck" erkennen. Freilich ist auch die Stielbekleidung immer etwas unterschiedlich.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Und ich behaupte mal ganz dreist: Die Lamellen laufen hier gar nicht herab. Die sind ausgebuchtet angewachsen, die Optik ist nur durch die Hutstreckung etwas wunderlich.


    Ansonsten kann ich da auch nichts anderes sehen, als den guten alten Tricholomopsis rutilans. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Gudi!


    Wenn du sagen kannst, wieviel Zeit vom Durschneiden des Fruchtkörpers bis zum Erstellen des Bildes verging, und/oder du noch eine Makroaufnahme von der Stieloberfläche hast, dann sage ich dir, ob es der Echte Birkenpilz (Leccinum scabrum) oder der Wollstielige Raufuß (L. cyaneobasileucum) ist. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaus.


    Super! :thumbup:
    Nun ist es klar: Vergleichswerte in der Literatur findest du unter Starkblauender Rotfußröhrling (Xerocomus cisalpinus).



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ohne Schnittbild ist bei Filzröhrlingen nichts zu machen.
    Schnittbild bedeutet, den Fruchtkörper längst zu halbieren.
    Das sähe dann so aus:

    Und achte bitte darauf, daß du die unterste Stielbasis mit durchschneidest und aufs Bild bekommst. Denn da sitzen bei manchen Arten die winzigen, orangeroten Punkte, die ein wichtiges Bestimmungskriterium sind.


    PS.: Bitte nicht fragen, was das für eine Art auf meinem Bild ist. Wahrscheinlich irgendein durchgedrehter Schönfuß (B. calopus), der sich in den Kopf gesetzt hat, blos nicht ein typisch ausgeprägtes Merkmal zu zeigen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaus!


    Auch wenn es meistens ein Holzweg ist, Andreas zu wiedersprechen, hätte ich noch eine andere Idee, und würde gerne wissen, ob dir an dem Pilz ein markanter Geruch aufgefallen ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaus!


    Kannst du da mal ein paar mehr Stiele zeigen, als nur einen abgebrochenen?
    Ich hätte ja - trotz der recht kleinen FK - an den Beringten Flämmling (Gymnopilus junonius) gedacht.
    Allerdings finde ich dieses ringartige Dingens auf dem letzten Bild schwer zu deuten. Könnte ja fast schon eine Bruchstelle sein, und keine Ringzone.
    Aber irgendwie passen Hutoberfläche und Lamellenfarbe doch eher zu G. junonius als zu G. penetrans.



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Klaus!


    Wuchs der tatsächlich so einzeln, oder waren da in der Nähe (also am selben Totholz) noch weitere, ähnliche Pilze, womöglich mit nicht ganz so ausgebreiteten Hüten, und eher weißlichen Lamellen?


    Wobei: Auch wenn's ein Einzelexemplar ist, spricht das nicht wirklich gegen Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling).



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Meine Kriterien sind Röhrenfarbe, Hutfarbe und Stieloberfläche, um die Gruppe um die Ziegenlippe zu haben. Das alles kann bei X. subtomentosus und X. ferrugineus nämlich völlig gleich aussehen.
    Also die Kriterien zur Unterscheidung der beiden Arten:
    X. ferrugineus: Trama weiß(lich), Basismycel gelb
    X. subtomentosus: Trama gelb(lich) und im Stiel auch mal braun, Basismycel weiß(lich) bis blassgelb



    LG, Pablo.

    Hallo, Günter!


    Ein Traumpilz, in der Tat.
    Was für ein toller Fund. :thumbup:


    Ich wusste noch nicht mal, daß es sowas überhaupt gibt, also umso größeren Dank fürs Herzeigen, Glückwünsche an dich glücklichen Finder.
    Die Bilder sind gut, trotz Handy.



    LG, Pablo.

    Hi, Jan - Arne!


    Na klar.
    Dann muss Helmut den Fruchtkörper aber vor dem Verzehr erretten, in den Kühlschrank legen und morgen bei Tageslicht noch ein paar Bildchen machen.
    Am besten auch von der Außenseite des Stiels, wobei die mir recht egal ist, solange nicht in ganzer Länge feuerrot oder cyanblau. ;)
    Das Schnittbild wollen wir dann auch nochmal bei Tageslicht sehen.


    2 Chips auf ferrugineus. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, bbq!


    Roh.
    Die Dinger mit nach hause zu nehmen, war mir immer zu gruselig. Daß die mal blos nicht irgendwo unterwegs schlüpfen, und ich dann den Gestank im Auto habe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Inken!


    Ich habe doch von Mikroskopie keine Ahnung. Will sagen: Ich weiß es nicht. Es ist aber so, daß B. pseudosulphureus durchaus im Alter einen braunfleckigen Hut bekommt. Das sind Stellen, wo irgendein Druck ausgeübt wurde.
    Das Exemplar, das ich im letzten Herbst gefunden habe, hatte zwei solche Stellen, vom Aussehen her, als hätten da mal Zweige gelegen. Ansonsten war alles gelb.
    Es ist also nicht die braune Hutfarbe, die mich stört, sondern rötliche Farbtöne an Poren und Stiel. Das würde nicht zum fraglichen Pilz passen.


    Ich nehme aber mal an, das >Portrait von Boris Assyov< kennst du? Da sind auch Sporenmaße drin und eine Liste der zu Rate zu ziehenden Literatur. Vielleicht hilft das ja weiter.



    LG, Pablo.

    Hallo, Inken!


    Ich bin jetzt zwar nicht Jürgen (und von seinem Wissen weit entfernt), aber ich meld' mich trotzdem mal.


    Nummerier mal die Bilder durch.
    Das sind drei Fruchtkörper, oder?
    FK 1 ist auf den Bildern 1 bis 3
    FK 2 ist auf den Bildern 4 bis 8
    FK 3 (der nachgereichte) auf Bild 9


    Das Taxon B. luridiformis var discolor ist verwirrend (auch bei Krieglsteiner) da es anscheinend sowohl für die rein Gelbe Art (also null rotes oder braunes Pigment, auch im Alter) als auch für erst gelbliche und später Nachdunkelnde Formen von B. erythropus s.str. Fries (oder B. luridiformis, ist ja das selbe) verwendet wurde. Also bleibt man für die rein gelbe Art wohl tatsächlich am besten bei B. pseudosulphureus. ;)


    Sonderbar ist natürlich die positive Amylonreaktion. Die sollte doch eigentlich bei beiden Arten (B. erythropus und B. pseudosulphureus) negativ sein?
    Behauptet zumindest Boris Assyov (Boletales.com).
    Positiv wäre sie bei B. queletii. Der kann - vermute ich mal - auch ohne Rottöne im Stielfleisch daherkommen. So wie B. erythropus eben auch mal rotes Stielfleisch haben kann. Aber es wäre ungewöhnlich. Der zweite ungewöhnliche Faktor wäre, wenn bei B. queletii auch null rot oder rosatöne am Hut sind.
    Den Hut zu sehen, wäre allerdings hier auch mal von Vorteil.
    Allerdings gäbe es von B. queletii auch wieder gelbe Farbformen.
    Andererseits hatte ich irgendwann im Sommer auch schon einen Flocki, den ich für einen Glattstieligen hielt. In Ermangelung von Melzer habe ich mal Beta - Lösung (enthält ja auch Jod) rübergeschüttet, was dann auch eine Blaufärbung auslöste. :evil:


    Also langer Rede kurzer Sinn:
    B. pseudosulphureus (Gelber Flocki, Falscher Schwefelröhrling) würde ich ausschließen, der bleibt überall gelb.
    B. erythropus (normaler Flocki) kann gut sein, aber die positive Amylonreaktion scheint mir schon ein deutliches Negativmerkmal zu sein in Verbindung mit der ungewöhnlichen Färbung.
    Ich würde also fast zu einer fiesen Farbform vom Glattstieligen (Boletus queletii) tendieren.
    Aber den ersten und den letzten FK würde ich gerne noch im Schnitt und von oben sehen.
    Und dann auch auf einen Beitrag von Jürgen hoffen. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Katatonia!


    Daß du sie verworfen hast, ist schon ok. Auch ich esse nur Pilze, die ich eindeutig einer (leckeren) Art zuordnen kann. Aber Verzehrfreigaben übers Internet gibt es ohnehin nicht. Dann lohnt es sich, die angefragten Pilze auch aufzuheben, weil eben fast immer irgendwelche NAchfragen kommen.
    Also Fichtenwald ist schon mal ein Hinweis.
    Kein Auffälliger Geruch ebenfalls.
    Und jetzt kommen weitere Fragen: Gab es da auch größere, schlankstielige Exemplare, die eventuell unten am Stiel oder oben auf dem Hut roströtliche Flecken hatten?



    Hallo, bbq!


    Nee, den Glibber esse ich nicht. Nur die von dir beschriebene, keilförmige Struktur. Das ist das, was später mal der Stiel der Stinkmorchel wird (wenn ich es nicht vorher aufesse). Schmeckt ein bisschen wie muffiges Radieschen, aber auf jeden Fall ganz spannend. Ich mag's. Aber ich mag auch Sushi, auch davor nehmen manche Leute Reißaus. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Nani!


    Zum Pilz kann ich leider nicht viel sagen, außer: Zeig mal den Stiel, bitte. ;)
    Aber ich schieb das Thema mal zu den Bestimmungsanfragen. Überall wo "Pilzportraits..." dransteht, gehören nur Vorstellungen von fertig bestimmten Pilzen rein.



    LG, Pablo.