Beiträge von Beorn

    Hallo, Ingo!


    Ok, danke für deinen Kommentar. :thumbup:
    Der Ring auf dem Bild nummer (- äh - na, du weißt ja welches) ging mir irgendwie beim Angucken verloren.
    Dann stellt sich mir aber die Frage, ob das nun wirklich ein konstantes Merkmal ist.
    Insgesamt habe ich in diesem Jahr einen Haufen "Safranschirmlinge" untersucht; nur der brunneum war nie dabei. ;(
    Ich merke, ich brauche den unbedingt mal in der Hand. Da sind auch längst nicht alle Beschreibungen und Bilder im Netz verlässlich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sandra!


    Alles Gute zum nächsten Jahr! :thumbup:
    Einen Riesenbovist wünscht du dir?
    Bitteschön:

    Zwar nur ein kleiner, würde aber für zwei bis drei Leute schon reichen.
    Leider kann ich ihn morgen abend nicht mitbringen, weil ich ja a) nicht komme und b) der Fund aus dem Frühsommer ist und längst verspeist.
    Aber den nächsten, den ich finde, bekommst du. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Die Trichterige Form stört? Also diese aufgebogenen Hutränder? Da habe ich mal noch was Krasseres für dich, Mario:

    Nebelkappen vom letzten Jahr. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, Cordan!


    Danke für's dranbleiben. :thumbup:
    Der schwach giftige Gift - Riesenschirmling (Chlorophyllum brunneum) sollte ja ohnehin kalr gewesen sein.
    Täubling und Schwefelkopf lasse ich mal aus, von esterem habe ich keine Ahnung, beim zweiten kann ich die Lamellenfarbe über Bilder nie einschätzen. :D
    Der Röhrling ist der Blutrote Filzröhrling (Xerocomus rubellus).
    Der Neue ist einer der Körnchenschirmlinge (Gattung: Cystoderma).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    den Pilz im Startbeitrag würde ich schon für Ch. brunneum halten. Da passt alles: Einfacher Ring, nährstoffhaltiger Standort, gedrungener Habitus, abgesetzte Knolle, abstehende, grobe Hutschuppen...
    Dran riechen wäre aber auch nicht schlecht.


    Chlorophyllum rachodes ist etwas anderes als Chlorophyllum olivieri.
    Das sind zwei verschiedene Arten, die sich im Normalfall ganz gut trennen lassen (Farben, Standort). Die Unterscheidung Ch. rachodes vs. Chl brunneum ist aber nicht immer einfach.
    Chlorophyllum rachodes ist übrigens der Pilz auf der Seite, zu der Lenti verlinkt.



    LG, pablo.

    Hallo, Forum!


    Was mir hier am besten gefällt:
    Nach der Antwort von Gerd, die im Ton (sorry, ist aber so) völlig über's Ziel hinausschoss, war ja quasi einer Keilerei Tür und Tor geöffnet.
    Da haben ja schon einige die Gelegenheit wahrgenommen, entweder in richtung Gerd oder in richtung Ingo die Krallen auszufahren.
    Aber: Wie ihr (namentlich Jan- Arne, Mausmann, Helmut) da die Aggressivität rausnehmt verdient einfach mal Anerkennung. Find' ich toll und erspart mir und anderen einen Haufen Arbeit.


    Klar, Ingo's Beitrag war natürlich provokant, aber eben auch pfiffig.
    Daher auch an dich ein Dank, die Situation so locker aufzulösen und auch hier ganz gelassen zu bleiben. :thumbup:
    Ich muss ja zugeben, daß ich für solche Rätsel ein Faible habe. Und die Kernaussage, die Diskussion darum, was da oft an Gift in den Körben liegt, auch wenn doch "Speisepilze" gesammelt wurden, hat einfach ihre Berechtigung.
    Es ist natürlich von Vorteil, wenn man die vorherigen Beiträge von Ingo gelesen hat, oder ab und an mal bei den Doppelpilzen reinschaut. ;)



    LG, Pablo.


    Hallo Pablo,


    meinst du? Nebelkappen? Das glaube ich irgendwie nicht.


    Nicht?
    Hm. Dran riechen müsste man mal.
    Aber ich bin mir eigentlich ziemlich sicher. Falls dich die braunen Farben stören: Die sind kein Problem, das machen die oft.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich halte Pilz #3 (also den ersten Unbekannten) und auch den Hexenringbildner auf dem letzten Bild für Nebelkappen (Lepista nebularis). ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Sabine und alle anderen!


    Jawoll, Macrolepiota (Chlorophyllum) venenata und Chlorophyllum brunneum (Gift - Riesenschirmling) sind das selbe. Es kommt bei uns nur diese eine schwach giftige Art vor. Alle anderen Riesenschirmlinge (egal ob parasolartig = Macrolepiota oder Safranschirmlingsartig = Chlorophyllum) sind essbar.
    Es gibt noch einen Garten - Safranschirmling bzw. Hellhütigen Safranschirmling (Chlorophyllum rachodes), der dem Ch. brunneum sehr ähnlich sieht, ähnliche Standorte besiedelt und durchaus lecker ist.
    In Gewächshäusern können eventuell noch weitere "Freaks" aus tropischen Regionen vorkommen, die aber in freier Wildbahn bislang nicht nachgewiesen wurden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Wieso sollte es nicht möglich sein, in der Zeitung eine fundierte Meinung wiederzugeben?
    Viele der bestehenden Sammelbeschränkungen sind in der Form einfach Blödsinn. Warum sollte ich es bei einem Kilo Steinpilze belassen, wenn an einem Tag an einer Stelle ungefähr 20 Kilo an frischen Exemplaren rumsteht? Da kann ich auch getrost 5 Kilo mitnehmen, ohne dem Wald auch nur ein bisschen zu schaden.


    Nocj haariger wird es, wenn es um das kommerzielle Sammeln geht. Meine Meinung dazu habe ich schon hier und da kundgetan: Die in Deutschland bestehenden Einschränkung befördern eher den Raubbau, als daß sie ihn verhindern.
    Die lächerlichen Geldbußen schrecken niemanden ab, dafür sind Wildpilze weiterhin gefragte Marktpilze. Viele kommen auch eben nicht aus osteuropäischen Ländern, sondern aus Deutschland. Eine Schlepperbande karrt hier einen Reisebus voll ausgenutzter Arbeiterinnen an, die durch den Wald gejagt werden. Anschließend wird die Ware in (*bitte hier einen beliebigen Ländernamen einfügen*) geputzt, nach Deutschland zurück verfrachtet und auf dem Etikett im Supermarkt steht: "Herkunftsland: Sonstwo aber nicht deutschland", was nichts als ein Etikettenschwindel ist.
    Wollte man also den kommerziellen Raubbau in Deutschland verhindern, dann müsste man den Handel mit Wildpilzen generell verbieten.
    Zumal auch Pilze die eben wirklich aus anderen Ländern kommen, nicht weniger bedenklich sind, was die Ökologie betrifft. Ob hier abgegrast wird oder dort: Für den Wald ist es nichts, wenn kolonnenweise der Waldboden durchgekämmt wird.
    Eleganter wäre es, hier an bestimmte Leute Lizenzen auszustellen, die sich auskennen, ökologisch verträglich arbeiten und die Ware dann an Märkte und Restaurants verkaufen können. Und boiiing: Das war's mit dem Schwarzmarkt.


    Und der PSV hat nochmal recht:
    Die privaten Pilzsammler stellen für den Wald keine Bedrohung da, solange sie sich halbwegs anständig verhalten (keinen Müll verteilen, keine Pilze und Pflanzen mutwillig zerstören, keinen großen Lärm machen, keine brennenden Kippen ins Laub schmeißen). Einmal mit dem Harvester durch den Wald killt mehr und nachhaltiger Pilze, als eine woche lang jeden Tag 10 Sammler, die jeweils ihre 5 Kilo Eigenbedarf rausschlepen.


    Pilzschutz ist schlichtweg Biotopschutz, alles andere ist Quatsch und längst wissenschaftlich und empirisch widerlegt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Wieder einmal eine hervorragende Gegenüberstellung von dir. :thumbup:
    Die Funde hatten wir anhand der Merkmale "Lamellenschneide", "Ausprägung der Ringzone" und "Standort" bestimmt. Die Sporenpulverfarbe aber außer acht gelassen, daß dieses das beste Trennmerkmal ist, war mir gar nicht bekannt.
    Und nun werfe ich nochmal einen kritischen Blick auf meine archivierten Bilder zu den drei Arten und beim nächsten Fund nehme ich Material zum Absporen mit. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Der Honiggelbe hat meist gelbliche bis gelbbraune Schuppen, die Farbe ist vor allem am Stiel sehr prägnant.
    Füttere den Gockel doch einfach mal mit "Armillaria mellea" dann kommen genug Bilder.



    LG, Pablo.

    Hallo, bernd!


    Danke!
    Zumindest X. lanatus kann ich finden. Das ist ein älteres Synonym für die Ziegenlippe (X. subtomentosus). In der Gattung gab es ja einige Verwirrungen, aber wenn ich mich richtig erinnere, gibt es da spätestens seit Sutara in der Gattung immerhin keine Varietäten mehr.


    Sehr ähnlich zur Ziegenlippe wird zB auch der Braune Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus) der in älterer Literatur oft noch als Varietät zu X. subtomentosus geführt wird. Ist jetzt aber eine eigene Art, andere Varietäten wurden entweder dem oder eben der Ziegenlippe gleichgestellt.

    Hallo, Dodo!


    Das ist scho der Dunkle Hallimasch.
    Wenn der noch recht jung ist und viel Regen / wenig Licht abbekommt, ist er recht hell. Die dunklen Stiel - und HUtschuppen verraten ihn allerdings.


    Glückwunsch zu dem Pfundskerl von Steini. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.



    Hallo Pablo,


    danke. Die Merkmale scheinen alle zuzutreffen, außer, dass keinen oder kaum einen Geruch hat.


    Ja, mit schwachem "angenehm pilzigem" Geruch kenne ich den auch. Aber eine weniger duftende Vergleichsart habe ich bislang noch nicht gefunden. Was nicht heißt, daß es keine gibt in einer Gattung mit an die 900 Arten. :D


    Und L. crocipodium ist eine gute Idee, war auch meine erste Eingebung, die ich nur aufgrund der wenigen ersichtlichen Merkmale mal verschwiegen habe. Aber wenn Nobi das auch so sieht, dann könnte es tatsächlich gut hinkommen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Matze!


    Schade, daß der Raufuß weg war. :(
    Aber was soll's, also weiter zum nächsten Pilz. Das ist die richtige Einstellung.
    Also die Bilder unter dem Steinpilz vergleichst du mal mit Cortinarius torvus (Wohlriechender Gürtelfuß).



    LG, Pablo.

    Hallo, Freecastle!


    Dein edelreizker (Lactarius deliciosus) könnte schon gut einer sein. Diese Zonierung kenne ich vom Fichtenreizker nicht, das Aussehen passt wunderbar zu der von dir vorgeschlagenen Art. Um das abzusichern musst du auf die Verfärbung der Milch achten.


    Bei Frauentäublingen (Russula cyanoxantha) ist es so, daß die weichen Lamellen im Alter schon etwas brüchiger werden. Es sind eben schon Sprödblättler, keine Amaniten oder so. ;)
    Farblich würden deine Pilze ins Raster passen, aber das hat bei Täublingen ja bekanntlich nichts zu bedeuten.


    Der Filzröhrling kann alles Mögliche sein, da ist zumindest ein Schnittbild und die Farbe des Basismycels von Bedeutung. Da gibt es in der Umgebung der Ziegenlippe noch die eine oder andere äußerlich nahezu identische Art.




    Hallo, Bernd.
    Ist ja spannend. Von so einer Varietät habe ich noch nie gehört, ist auch in den Datenbanken nicht zu finden. Hast du dazu eine Quelle?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ma - Ti!


    Beide deiner Punkte, die dich zweifeln lassen, sind ungewöhnlich. Voll aufgeschrimete Hallimasch haben selten noch üppiges Geschuppe am HUt und einzeln wachsen sie auch.


    Aber anhand der Bilder ist es schon schwer, auch wenn Nobi ein absolut versierter Pilzkenner ist und selbst so noch meistens richtig liegt. ;)


    Hast du vielleicht ein Handy?
    Selbst eine eher primitive Handykamera wäre noch eine Hilfe, um Pilze besser als mit einem Scanner abzubilden. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Hella!


    Da ich die Hauptfruchtform von Ptychogaster fuliginoides nicht kenne, kann ich da nur spekulieren. Aber ich denke, du könntest sie gefunden haben. Die Hauptfruchtform heißt Oligoporus ptychogaster, da finden sich auch einige Ergebnisse im netz, vergleichen kannst du zB auf der >Seite von Rudi Markones<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Oh ja, Nobi hat doppelt recht!
    a) Beinahe wäre mir dieses Thema durch die Tasten gerutscht. Was ein herber Verlust gewesen wäre. Zumal ich ja selbst schon nicht da war, auch wenn ich gerne gewollt hätte. Blöd irgendwie, wenn verschiedene Pilz - Aktivitäten ausgerechnet am gleichen Tag stattfinden.
    Aber so bleiben immerhin dein toller Bericht und die Bilder. :thumbup:


    b) Dein Optimismus ist ansteckend, Nobi. Ich bin derselben Überzeugung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Zunächst mal danke für die weiteren Bilder!
    Die tollen Funde des Tages haben dem Treffen noch die Krone aufgesetzt. Ich bin ja immer wieder begeistert, was es bei dir in den Wälder zu finden gibt, da sind Arten dabei, die es bei mir auf weitgehend kalkfreiem Untergrund natürlich nicht gibt.
    Im nächsten Frühjahr zur Morchelzeit kannst du mir schon mal ein Bier kaltstellen, da komme ich auch gerne vorbei.



    Hallo, Gerd!


    Dich mal persönlich erleben zu dürfen hat mich besonders gefreut. Die Pilz - Plaudereien haben Freude gemacht, auch wenn es zwischendurch dann um Hunde ging. Das ist eben manchmal auch ein wichtiges Thema.
    Ich hoffe, da ist auch bei mir was hängengeblieben. Einen Perlpilz mit seltsamen Lamellen habe ich dir noch zu zeigen, fällt mir da ein.
    Das muss aber noch etwas warten, bis ich etwas mehr Zeit habe. Im Gruselkabinett von Harry taucht der dann irgendwann auf. ;)



    Schön war's mit euch allen!



    LG, Pablo.

    Hallo, Matzetias!


    Das ist ein Raustielröhrling, wurde ja schin gesagt.
    Vermutlich eine der Rotkappen. Aber welche das ist, wird so kaum zu sagen sein.
    Da musst du nochmal zurück zum Fundort ( :thumbup: ), alle Bäume im Umkreis von sagen wir 20 Metern notieren, dann den Pilz (mitsamt Stielbasis !!! ) vorsichtig herausdrehen und mitnehmen. Wenn möglich, auch noch nach jüngeren Fruchtkörpern am Standort schauen.
    Dann brauchen wir farbechte Bilder ohne Blitz, Detailaufnahmen von Stieloberfläche und Hutrand und ein Schnittbild.
    Anschließend kann eine fröhliche und fundierte Diskussionsrunde starten. ;)



    LG, Pablo.