Beiträge von Beorn

    Hallo.



    Insgesamt ist es ein Pilzergebnis von 1.4 KG, so viele werden wir nicht verzehren, daher trockne ich ca. die Hälfte davon (bei 70 Grad Umluft). Das überleben dann auch die Maden nicht, ein nützlicher Nebeneffekt ;)


    Wie jetzt? Die, die du trocknen willst, sehen die auch so aus? 8|
    Ist ja übel...
    Aber egal, deine Sache.
    Aus meiner Sicht taugen so alte Filzröhrlinge weder zu Speisezwecken, noch zur Bestimmung. In dem Zustand ist das doch alles nur noch Xerocomus venenatus. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    An Nadelholz gäbe es noch den Ohrförmigen Seitling (Pleurocybella porrigens), der in Japan wohl schon einige schwere Vergiftungen verursacht haben soll. Nach meiner Erfahrung lässt sich dieser eher kleine bis mittelgroße, reinweiße Pilz eher nicht mit einem echten Austernseitling verwechseln, aber man weiß ja nie...



    LG, Pablo.

    Hallo, Andy!


    Werner ist wahrscheinlich ziemlich beschäftigt und ausgelastet.
    Vielleicht kannst du es ja auch mal mit einer Bestimmungsanfrage probieren, wenn auch die wirklichen Auskenner in Sachen Holzpilze hier eher rar sind. Da könntest du aber mal zum DGfM - Forum gehen, oder natürlich zum >BMG - Board<.
    Dann können die Spezialisten erstmal einen Blick drauf werfen, ob das wirklich interessant ist, oder doch eher eine Datronia oder so. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Hannes!



    bin ich blind oder bilde ich mit die Schüppchen am Stiel nur ein? Bei meinen Fund gab es da keine.


    Ich antworte einfach mal für Jürgen:
    Freilich sind da Pusteln / Schüppchen am Stiel. Das ist auch völlig in Ordnung so, bei dem Fund von dir sind sie nur altersbedingt verschwunden. Diese Stielbeschuppung ist wahrscheinlich recht variabel ausgeprägt, gehört aber zu den beiden diskutierten Arten schon dazu. Bilder im Netz finden sich da zur Genüge, den Fahlen kannst du zB >bei Andreas< oder auch >bei B. Assyov< vergleichen.


    Diese Stielbekleidung ist wohl auch einer der Gründe, warum die beiden Arten (B. impolitus und B. depilatus) von manchen in eine eigene Gattung gestellt werden: Hemileccinum. Die wäre zu den richtigen Raufüßen dann näher verwand als zu den Dickröhrlingen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ob ich tatsächlich den hier besprochenen (Agaricus porphyrizon / purpurascens) in Fichtenwäldern fand, das weiß ich doch gar nicht. Denn die jungen waren schon auffällig weiß, so ganz ohne Purpurtöne. Erst die älteren entwickelten dann diese Farben und sahen dann eben den Pilzen von Hans enorm ähnlich.
    Wie gesagt, ich müsste so eine Kollektion noch mal finden, um sie genauer zu untersuchen. Vor Ort hatte ich die ja nur als "irgendwelche Champis aus der Anisgruppe, zu Speisezwecken geeignet" bestimmt.
    Für Schiefknollige und / oder Dünnfleischige waren sie zu groß, für leucotrichus (/ arvensis) irgendwie zu knollig und zu schwach im Duft. Und ich hatte an dem Tag gerade keine Lust auf Bestimmungsbrimborium mit Champis. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo, Mario!


    Mein Gefühl sagt mir: Graublatt (Tephrocybe / Lyophyllum). Die Gattung ist für mich ein großer, weißer Fleck auf der Pilzlandkarte. Ich nehme mal an, du hast den auch ausgiebig geärgert? Da sollte man schon auf Verfärbungen achten, um mal in die richtige Sektion zu kommen. Auch Stielbasis (wurzelnd, mit Rhizoiden oder unauffällig) wäre da wichtig.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ihr meint auch das hier, oder?


    Das Problem von Nobi habe ich auch. Seh lästig. Natürlich kann man auch über "neue Beiträge anziegen" ungefähr das Gleiche abrufen. Ich mag's aber auch lieber anders.
    Normalerweise gibt sich sowas ja bald wieder, aber heute ist es echt hartnäckig. Ich habe auch nicht das Gefühl, daß es an zu viel Traffic liegt. Als es das letzte mal besonders nervig war, hatten wir über 600 Besucher auf der Seite. Heute sind es aber viel weniger, also sollte das nicht der Auslöser sein...



    LG, pablo.

    Halt, erstmal langsam.


    Ich glaube mir zwar auch, aber ich habe mich auch schon geirrt.
    Schöner wär's schon, wenn noch jemand anderes, der sich da etwas auskennt, mit einer weiteren Meinung einmischt.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Sehr schön dokumetiert alles.
    Das Problem ist nur: Ich kann unmöglich gleichzeitig Schiedsrichter sein und eine Wette paltziert haben. ;)



    LG, pablo.

    Ahoi, Eike.


    Na so was. Gut immerhin, daß du in deinem Leben offenbar schon mehr erreicht hast, als der Texter des Liedes.
    Diese Stimmungen kenne ich übrigens auch ganz gut. Was mir meistens hilft, sind Pilze. Ich schmeiß' dir mal gleich was in die Dropbox zum Angucken.


    In deinem Alter hatte das Thema übrigens immer eine gewisse Faszination. Die klassischen Künstler hießen für mich damals Nirvana, Radiohead, Nick Cave, Samashing Pumpkins...


    Ein aktuelleres Werk über die Thematik ist Deloused in the Comatorium von The Mars Volta. Höre ich übrigens auch immer mal gerne an, ist aber vielleicht nicht dein Geschmack.
    >Hier mal das finale Stück<


    Und auch wenn es absolut Sinn macht, sich mal auszuweinen, noch schöner ist es, wenn ein paar Tage später die Sonne scheint. Würde mich freuen, wenn du zu dem einen oder anderen Bild, das ich dir schicke, ein paar Ideen hast.



    Liebe Grüße und bis bald,
    Pablo.

    Hallo, Frank!


    Du könntest den Längsschnitt noch komplettieren, aber ich bin eigentlich sicher, daß das Fleisch auch im Hut nicht gelb sein wird. Also zusammen mit dem cremefarbenen Stielfleisch und dem gelblichen Basismycel freue ich mich schon mal auf meine 5 Chips. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dana!


    Interessiert sich dein Hund denn für Pilze? Die meisten Hunde lassen die ja einfach links liegen...
    Der Pilz sollte ein Sparriger Schüppling (Pholiota squarrosa) sein. Der ist - wie fast alle Pilze - roh giftig und auch erhitzt kein Speisepilz. Wegbekommen wirst du den kaum, nur dann, wenn du sämtliches Holz des Baumes (inclusive aller Wurzeln) aus dem Boden entfernst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Sowohl B. queletii als auch B. impolitus können als astreine Kalkzeiger angesehen werden.
    Freilich immer mit der Einschränkung, wie Stephan es schon schrieb: Pilze halten sich nicht immer an Regeln. Es wird auch immer wieder behauptet, B. erythropus könne nicht auf Kalk wachsen und brauche zwingend saure Bodenverhältnisse, was meiner persönlichen Funderfahrung allerdings wiederspricht. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Also den Braunen habe ich schon völlig ungenetzt gefunden:

    und die Ziegenlippe schon ab und an mit wunderschön deutlichem Netz. Seitdem habe ich das als Unterscheidungskriterium verworfen.


    Da verlasse ich mich lieber auf einen Gesamteindruck und die Farben von Fleisch und Basismycel, oder die völlig fehlende Verfärbung beim Braunen.
    Insofern bin ich gespannt Frank. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Auf Funddaten würde ich mich da nicht verlassen. Die könnten ziemlich lückenhaft sein. Die Seite von Boris Assyov ist allerdings für die Gattung Boletus in strengem Sinne schon richtig gut. Angaben zu Literatur liefert die ja auch immer.
    Wegen dem Geruch: Ich meine mich zu erinnern, daß Jürgen Schreiner oder ein anderer Röhrlingskenner irgendwo mal geschrieben hat, daß der depilatus eben durchaus den gleichen Geruch wie der impolitus entwickeln kann.


    Aber mit etwas Glück schaut ja hier eben jener Jürgen noch rein. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Mario!


    Wieso? X. ferrugineus s.l. beinhaltet doch auch X. subtomentosus. Oder andersrum. ;)
    Natürlich können wir's versuchen, aber dann muss Frank auf jeden Fall ein Schnittbild liefern und die Stielbasis (Farbe Basismycel) zeigen.
    Dann würde ich mir den Spaß sogar gönnen, mit 5 Chips auf X. ferrugineus s.str. dagegen zu halten.



    LG, pablo.

    Hallo, Sarah und Anna!


    Ich bin da nicht sicher, daß sich B. depilatus und B. impolitus anhand der Stieloberfläche, Fleischfarben und Geruch trennen lassen.
    Der Geruch nach Wundpflaster ist bei beiden Arten vorhanden. Was mir hier für B. depilatus fehlt, wäre die verdallerte, gehämmerte Hutoberfläche. Die Seite von Boris Assyov hat Anna ja schon verlinkt, dort wird eben dieses als wesentliches Unterscheidungskriterium angeführt. Bei der Unterscheidung nach Standort (impolitus bei Eiche, depilatus bei Buche), bin ich ebenfalls skeptisch.
    Am Sichersten wäre es natürlich, die Huthaut zu mikroskopieren (oder von jeder Art mal ein paar Dutzend Funde in der Hand gehabt zu haben).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ach ja, die Winterpilze tauchen langsam auf. :)
    Genau genommen ist das Coryne dubia, das Konidienstadium des Fleischroten Gallertbechers. Die Hauptfruchtform ist schon becherförmig. allerdings nur mikroskopisch sicher zu bestimmen, solange die Nebenfruchtform nicht dabei wächst.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Andererseits würde ich vermuten, daß es sich um einen Braunen Filzröhrling im weiteren Sinn handelt. ;)
    Ein Schnittbild und ein Blick auf die Stielbasis sind da aber unerlässlich, ansonsten lässt sich der nicht sicher klären.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lea!


    Region Heidelberg, da wäre was möglich.
    Nach Grein wollte ich zB mal am Wochenende. Also wenn's dich nicht stört, mit jemandem unterwegs zu sein, der regelmäßig vor kleinen, wunderlichen und verzehrtechnisch absolut uninteressanten Pilzen auf die Knie sinkt und die Kamera auspackt, dann schreib mal eine PN, wie du Zeit hast.


    PS.: Deinen Korb bekommen wir dann höchstwahrscheinlich auch voll mit leckerem Sammelgut. ;)



    LG, Pablo.