Beiträge von Beorn

    Hallo, Anna!


    Ja, ein wunderschöner Ausflug war's. Danke für das grandiose Bilderfest zum nochmal genießen.
    Besonders die beiden letzten Bilder (Nebelwiese) haben es mir angetan. Aber was ist das für ein buckliger blauer Zausel, der da den Kopf ins Gras steckt? 8|


    Na, der wird doch nicht etwa Pilze photographieren?

    Nochmal Clavulinopsis helvola


    Vielleicht war ich auch die hier am Knipsen:

    Clavaria falcata (wuchs neben der Gelben). ;)


    Ansonsten hast du ja alles schon traumhaft schön bebildert. Und auch noch mit genialem Rätsel. Dazu sg' ich natürlich nix. Ich sag' ja eh nix. :whistling:


    Eine Säufernase kann ich noch ergänzen:

    Russula sanguinaria / Bluttäubling


    Und ein noch nicht sicher bestimmtes Ohr:

    Ist möglciherweise Otidea leporina, wahrscheinlicher aber Otidea concinna.
    Wird allerdings auch unbestimmt bleiben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Ich bin zwar nicht Oehrling, aber den Papagei würde ich dir bestätigen wollen. Die hatte ich auch mit Gelbtönen gesehen letztlich.


    Den ganz roten kannst du mal mit Hygrocybe coccinea (Kirschroter) vergleichen. Das wäre in dem Fall jedenfalls mein Arbeitstitel, wenn ich den so finden würde.
    Edit: Wer zwischen den Bildern liest, ist klar im Vorteil. Also was Besseres als H. cocinea fällt mir da auch nicht ein.



    LG, pablo.

    Hallo, Stephan!


    Stimmt, deine Bilder sind klar besser.
    Trotzdem bin ich in letzter Zeit ziemlich auf den Geschmack gekommen, was die Bunten Glänzigen betrifft (liegt auch an der wunderschönen Nebelwiese vom Dienstag). Jetzt bin ich ständig am absuchen von geeigneten Habitaten. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Ja was... 8|
    Also das könnte echt sehr gut passen, viel besser als alle anderen Alternativen, die ich bislang für den Pilz in Erwägung gezogen hatte. Kein Wunder, wenn ich die ganze Zeit bei den "echten" Porlingen suche.


    ...an Salix.
    Für ein cf wird's reichen.


    beim Nachrecherchieren bin ich noch auf eine schöne Vergleichsart für Thorben gestoßen, das wäre Ceriporia excelsa.
    >Siehe hier<, ein wenig nach unten scrollen, bis es pink wird.



    Edit an Abeja:
    Bei deinem Fund sind die Poren auch viel zu breit für Physisporinus, oder?
    Ich hatte ja auch zwei Funde, der andere geht eher für Physisporinus, den muss ich aber auch noch mal vergleichen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, ein Rindenpilz. Das wäre auch mein Gedanke gewesen. Sowas ähnliches hatte ich sogar schon mal, allerdings in weiß. Was es war, habe ich nicht rausbekommen.


    Ich schieb's trotzdem mal zu den normalen Bestimmungsanfragen.


    PS.:
    Die Anordnung und Form der Waben ist schon etwas anders hier. Das sind eher wabenförmige Poren. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Stachelinge gibt es sogar mehr als zwei. :evil:
    Aber erwartet bitte nicht, daß ich mich jetzt in die Gattung(en) einlese. Da kommen auch noch so nette Sachen wie die Gattung Bankera dazu...


    Zur Not einfach mal "Stachelinge" bei Wiki o.Ä. suchen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lenti!


    Die Farben sind nur ein Merkmal. Wichtiger wären der Übergang von Hut zu Stiel und der Ansatz der Fruchtschicht am Stiel, so wie die Beschaffenheit der Fruchtschicht.
    Gerd hat hier mal eine sehr gute Folie hochgeladen, die das gut erklärt. Ich hoffe, er nimmt's mir nicht übel, wenn ich die mal als Anhang hier erneut einstelle.


    Wegen der PN gib bitte einem viel beschäftigten Mann noch kurz Zeit. Da kommt demnächst was. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Roland!


    Das sind schon sehr wahrscheinlich rötliche Semmelstoppelpilze (Hydnum rufescens). Mit kleiner Option auf den Ellipsoidsporigen (Hydnum ellipsosporum), weil die Farben etwas entstellt sind.
    Die hohlen Stiele sind eine Alterserscheinung, das kommt übrigens beim Echten Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum) seltener vor.


    Solltest du vorhaben, die zu verspeisen (Verzehrfreigabe online gibt's ja nicht, ist klar), rate ich dazu, die Stacheln zu entfernen. Die könnten bitter sein.


    Edit:
    Deine sind die Echten (Hydnum repandum), Lenti. ;)
    Vom Verzehr sämtlicher gelben Amaniten rate ich dringend ab, auch wenn es bei A. citrina theoretisch nach ausreichendem Erhitzen möglich wäre.


    LG, Pablo.

    Morgen!


    Tja. Das ist natürlich blöd jetzt, denn wenn da wirklich null Holz ist, dann müsste eben eine neue Hallimasch - art beschrieben werden, die zB an Gras wächst.


    Aber:
    Ich tendiere eher dazu, daß sich unter dem Rasen Holz befindet. Das können auch Wurzeln von etwas entfernt stehenden Bäumen sein. Oder eben - wie Rainer schreibt - irgendwelche Holzreste, die da mal liegengeblieben sind. Da reicht zB, auf dem Rasen mal Holz gehackt zu haben, wenn genug Abfälle liegen blieben.



    LG, Pablo.

    Moin, Peter!


    Du meinst, es sieht aus wie Arrhenia rickenii? Klar, das sollte schon passen. Aber schwiereig ist es schon, da gibt es eventuell noch ein paar andere Kandidaten aus dem Omphalina - Umkreis. Eine oder zwei sollten auch lichenisiert sein, d.h. können auch problemlos solche Standorte besiedeln...



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Das ist schon ein Täubling, aber da kenne ich mich ja bekanntlich garnicht aus. Eine dieser kleinen Arten eben. Sicher kann ein Kenner das noch weiter eingrenzen, aber ob's zu einer Art reicht?
    Mal abwarten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karen!


    Gefällt mir, der Wald. :thumbup:
    Vor allem diese Gebiete am Moorrand sind sicher sehr spannend, was ie Artenvielfalt betrifft.


    Achso, Artenvielfalt:
    Nr. 6 sollte der Schwarze Weißmilchende Helmling (Mycena galopus var. nigra) sein.
    Nr. 10 ist keine striegelige Tramete. Da passt eher der Gallertfleischige Fältling (Merulius tremellosus), ist aber ohne Blick auf die Unterseite reine Spekulation.
    Grünspanträuschling und Blaugrüner Träuschling lassen sich gut makroskopisch trennen, Gerd hat das neulich mehr als einmal klar dargestellt (>zB hier<), und dem kann ich mich voll anschließen. ;)
    Es gibt einige "weiche" Merkmale (Ausprägung des Ringes, Lamellenschneiden, Färbung, Mycelstränge...) und ein hartes Merkmal: Die Sporenpulverfarbe. Mit Violettönen ist es S. aeruginosa, ohne Violettöne (also nur braun) ist es S. caerula. Bei reifen Pilzen siehst du die Farbe des Sporenpulvers auch in den Lamellen oder am Stiel, am besten natürlich auf dem Ring.



    LG, pablo.

    Hallo, Andreas!


    Sparringspartner wäre freilich noch der Winterporling (Polyporus brumalis), für einen Maiporling sind die Poren eigentlich zu weit. Farben, Hutoberfläche und Stieloberfläche sollte aber eher zum Maipoling passen. Aber vielleicht verwandelt der sich wetterbedingt ja einfach in einen Winterporling. Die machen manchmal komische Sachen, diese Stielporlinge. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Holger!


    Da hätte ich mal noch ein Bild von einer typischen X. cisalpinus Kollektion:


    Meist blaut der recht prompt, wenn ich ihn finde. Bei langsam blauenden Exemplaren könnte man dann oft schon wieder an X. pruinatus denken. Wobei der ja eigentlich nur an der Stielrinde und im Schnitt blaut, und das eben sehr zögerlich.



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben!


    Auch wenn ich da einen Schleimi nicht pauschal ausschließen will, scheint mir das eher ein Basidiomycet zu sein, der in die Gattung Typhula (Fadenkeulchen) gehören könnte.


    Ich muss jetzt weg, wenn das noch jemand bestätigt, dann schiebe ich das Thema gerne später noch zu den "normalen" Pilzen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Da mag ich mich anschließen. Allerdings wären die schon etwas ungewöhnlich. Der Lamellenansatz könnte allerdings auch für einen Weichritterling noch passen. Zu vergleichen wäre da der Kurzstielige (Melanoleuca brevipes), den ich aber nicht aus eigenen Funden kenne. Wäre wahrscheinlich noch ungewöhnlicher als Nebelkappe.


    Ein wenig Input zum Fundort wäre allerdings auch hilfreich.



    LG, pablo.

    Hallo, Mario!


    Ph. lenta kenne ich etwas schmächtiger, nie so deutlich beringt und wesentlich schleimiger. Die Hutschuppen etwas feiner und vergänglich. Die Frage ist jetzt: Was hast du gerochen?


    Denn wenn Peters Pilz bei fehlendem geruch schon zweifelhaft ist (wo ich Anna übrigens zustimme) dann wäre es deiner auch. Also als H. radicosum in Zweifel zu ziehen, meine ich.



    Hallo, Anna!


    Ist doch ok so. Verlinke einfach, was dir passend erscheint, dafür ist das Netz ja da und dafür gibt es viele schöne Quellen für Pilzbilder. :thumbup:
    Übrigens bin ich mir sicher, daß du Bilder der beiden Cortinarien mit deutlicherem Ring verlinkt hättest, wenn es im Netz welche gäbe. Mir ist nämlich klar, daß genau das auch für dich ein störendes Detail ist, was gegen die Cortinarius Idee sprechen könnte.


    Bleibt nur weiter nach einer Art zu suchen, die so aussieht, wie Hebeloma radicosum, aber auch wie Pholiota lenta (mit Ring), nach Zuchtchampignon riecht und am besten irgendwo bei den Cortinarien zu finden sein wird. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo, Frank!


    Die Hüte sind teils etwas wenig zoniert, aber ich denke, das geht ok. Der Flaumige Milchling (Lactarius pubescens) ist viel blasser.
    Ideal wäre hier noch ein genauerer Blick auf den Hutrand, aber eigentlich erkennt man auch so, daß der fransig ist.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das wird schon ein Milchling sein. Wenn der so überständig ist, dann milcht da nichts mehr. Eine Bestimmung bei so einem alten Teil und nahezu ohne Angaben (Was wuchs da noch außer Kiefer? Bodenbeschaffenheit? Miclhfarben? Verfärbungen? Geschmack? Geruch?) ist fast aussichtslos, aber der sieht rein optisch schon einem alten Eichenmilchling (Lactarius quietus) ähnlich.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Versuch macht kluch. ;)
    Ich lasse ja ohnehin das meiste stehen, wo mir irgendwie was nicht gefällt. Ist aber jedem selbst überlassen. Allerdings finde ich Pfifferlinge generell keine guten Trockenpilze. Besser sind die zum Einkochen oder auch Einfrieren nach Erhitzen.



    LG, pablo.

    Hallo, Anna!


    Ist ja stark. Danke für die Recherche! :thumbup:
    Nur: Ich glaube nicht dran. Gerade Marios Pilz scheint mir doch ein eindeutiger Marzipanfälbling zu sein. Du hättest übrigens ruhig auch >unser Portrait< verlinken können. So schlecht ist das doch nicht. ;)


    Wenn mich nicht alles täuscht, dürften bei dem sehr gut ausgeprägten Ring auf Peters Bildern C. argutus und C. fraudulosus aus dem Rennen sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lenti!


    Och, der Grüne ist doch im Odenwald recht häufig. Hier im Südwesten (Heidelberg - Weinheim - Wadmichelbach - Hirschhorn) kommt der in diversen Laub - und Laubmischwäldern vor. An einen bestimmten Bodentyp ist die Art nicht gebunden. Also gerne auch auf sauren bis neutralen Böden bei Buchen und Eichen.



    LG, pablo.