Beiträge von Beorn

    Hallo, Andreas!


    Kiefernsteinpilze findest du niemals mit samtiger Hutoberfläche. Dann könnte man hier eher noch Sommersteinpilze (viel zu dunkel + falscher Habitus) und Schwarzhütige Steinpilze (Hutoberfläche nicht marmoriert + falscher Habitus) ins Feld führen.
    Ansonsten sehen die aber aus wie einige hundert Maronen, die ich schon eingesammelt und aufgegessen oder einfach nur bewundert habe.
    Und bevor jetzt jemand einwendet, daß da eine Netzzeichnung zu sehen sei: Stimmt. :thumbup: Da ist eine angedeutete netzartige Maserung de Stieloberfläche, die mich für Maronen garnicht stört. Das dürfen die. ;)



    Hallo, Alina!


    Den auf Bild 4 im Vordergrund kannst du als Gelben Knolli (Amanita citrina) abspeichern. Da gibt's nichts zu rütteln. Bei den anderen ist es etwas schwieriger. Ich nehme mal an, das ist Laubholz und die FK sind recht groß? Zusammen mit den faserigen Hüten, den deutlichen Ringen, den ockerlichen bis gelblichen Farben sollte der Beringte Flämmling (Gymnopilus junonius) schon in Ordnung sein. Da wären aber noch weitere Bilder (Hutoberfläche, Stiel, Lamellen, Schnitt) zur Absicherung nicht verkehrt.


    Bei Bild 5 ist es echt nicht ganz einfach. Auch da müsste man mal zumindest die Lamellen deutlciher sehen, weil es einfach so viel Ähnliches gibt. Aber meist liegt man mit dem Geflecktblättrigen Flämmling (Gymnopilus penetrans) nicht verkehrt. Das ist im Herbst eine der häufigsten Arten überhaupt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Das ist aber ein sehr schöner und bestimmt auch vitaminreicher Saft, so bunt wie der ist. Wenn man da den Mixer...
    Nein. Daran mag man doch garnicht denken. Am schönsten sind sie einfach auf der Wiese.
    Bei 1 und 2 kannst du das cf weglassen, wenn der nicht irgendwie auffällig gerochen hat. Den Goldgelben und den Roten kann ich dir nicht klären, stehe ich doch selbst erst am Anfang der Safterei.
    13 & 14: Das was jetzt schwarz ist, war vorher auch mal rot bis gelb. Das ist der Schwärzende Saftling (Hygrocybe conica).
    19: Das möchte ich auch wissen, was es ist. 8|
    20: Noch so klein... Gib ihm mal etwas Zeit, dann erkennt man besser, daß es ein Helmling ist.


    Sind die Bilder eigentlich von einer ganz bestimmten und besonderen Wiese? ;)


    Ich wünsche dir jedenfalls noch ganz, ganz viele Saftlinge in lauter bunten Farben. Besser können die es nicht erwischen, als von dir erwischt zu werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alina!


    Sehr schöne Bilder mal wieder. :thumbup:
    Immerhin hast du dich nicht von den beiden Maronen veräppeln lassen, die ja auch etwas wie Steinpilze aussehen.


    Die anderen kann ich höchstens raten.
    Bild 4: Gymnopilus junonius + Amanita citrina
    Bild 5: Gymnopilus ähm... penetrans? Sieht komisch aus irgendwie.
    Bild 6: Armillaria mellea



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Jetzt mal was für Asco - Fans.
    Fundort ist immer noch die Viernheimer Heide; also Sand, Moos, ein paar Gräser und Butterpilze... Folgende bis zu 5 cm breiten (wenn aufgeklappten) Becher steckten in sehr geselliger Runde tief im Boden:




    Den Kernpilz oder was das ist, was da die Fruchtschicht schwarz färbt, muss ich nicht unbedingt bestimmt haben. Die Becher laufen bei mir aber momentan unter Geopora spec.
    Geht da noch mehr hinsichtlich einer Art?
    >Rudi< schreibt zu Geopora arenicola, daß der Zedern - Sandborstling unter Zedern wächst. Kann ich hier ausschließen. Aber es gibt doch bestimmt noch mehr? Einen Kleinsporigen Sandborstling vielleicht? Sieht der anders aus? Braucht der eine andere Ökologie?
    Bei >Björn< finde ich noch einen Laubwald - Sandborstling. Der ist das aber auch nicht, der Kleinsporige, oder? Einen oder zwei Laubbäume hätte es an meinem Fundort aber schon, irgendwo einige dutzend Meter weiter stehen ein paar Pappeln und nach ein Stück den Weg runter auch eine Birke.


    Tja, nun?



    LG, Pablo.

    Hallo, Zakaria!


    Du meinst Zitzen - Stielbovist (Tulostoma brumale)?
    Der könnte zumindest für den ersten auch passen. Eventuell sogar besser als T. squamosum (Schuppiger Stiebovist), weil die Schuppen doch deutlich anliegen. Ist aber schwierig, weil T. brumale eben einen braunen Hof haben sollte (um die Offnung herum). Das ist hier nicht erkennbar.



    LG, Pablo.

    Hallo auf ein Weiteres.


    Wie versprochen, brachte der Sandkasten - Ausflug noch ein paar kniflige Kandidaten mit sich.


    Das hier:


    hat eine Hutbreite von kaum 5 Millimeter. Ist mir zufällig aufgefallen beim H. conica - Knipsen. Gewachsen auf nährstoffarmem Sandboden in einer feuchten Senke (Viernheimer Heide) zwischen Mossen, Gräsern und vielerlei Zeug, das ich nicht kenne. Der Boden ist sehr sauer und teils bewachsen von Kalkzeigern wie Stielbovisten und Edelzeizkern. :evil:
    Die Lamellenfarbe geht ins Rosane, aber nur schwach. Ich hoffe, daß das mitgenommene (in doppeltem Sinne) Exemplar noch ein bisschen was absport.
    Geruch war nicht feststellbar
    Direkter Kontakt von Pilz zu Moos war ebenfalls nicht feststellbar.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sandpilzfans!


    Heute nachmittag habe ich noch ein wenig im Sandkasten gespielt, und mich wie ein kleines Kind über allerlei lustiges Pilzzeugs gefreut. Zwei der einfacheren Sachen sind diese Stielboviste:


    Nr. 1:

    Ganzer FK bin max 5 cm hoch, zylindrisches Peristom nicht "mit dunklerem Hof" auch wenn es auf dem Bild bei einem FK ein wenig so aussieht. Das ist irgendein Artefakt, die mitgenommenen Exemplare haben das nicht.
    Recht geselliges Wachstum
    Standort: Oberrheinebene nahe Viernheim, sandiger, sehr magerer Boden, schwer zu definierender Bereich, der nicht zum Kerngebiet "Viernheimer Heide" gehört, sondern eher ein jünger anthropogen beeinträchtigter Standort. Da will ich auch einen kalkigen Untergrund nicht ausschließen.



    Nr. 2:

    Ganzer FK etwas kleiner (bis 4 cm), Peristom mit klar abgegrenztem, dunklem Hof, Stiel ebenfalls geschuppt aber auffallend rotbraun
    Wachstum eher vereinzelt
    Standort: Oberrheinebene nahe Viernheim, Kerngebiet Viernheimer Heide = sehr magerer, saurer Sandboden, Heidelandschaft mit Binnendünen, Kiefernwäldern


    Tja.
    GPBWs sind ja meist nicht der Weisheit letzter Schluss. Zumal die Funde ja eigentlich von hessischem Gebiet stammen. Dennoch komme ich mit dem Schlüssel für Nr. 1 zu Tulostoma squamosum und für Nr. 2 zu Tulostoma melanocyclum.
    Laut Internetbildern kann das passen, oder auch nicht. Je nach dem, was da alles stimmt und was nicht. Darum hoffe ich nun auf einen begeisterten Fan dieser Gattung, der diverse Arten schon zig mal in der Hand hatte, und mir sagen kann, ob's stimmt oder nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Hast Du das alles abgetippt ?? Respekt !


    Um Himmels Willen. :D
    Copy & Paste geht doch auch.


    Zu den Unterscheidungen und ob es in europa noch weitere, ähnliche Arten gibt, kann ich leider echt garnichts sagen. Ich habe noch nie auch nur einen Stacheling gefunden. Ganz egal ob Braunspor-, Duft- oder Korkstacheling. Nur Semmelstoppelpilze, Zitterzahn, Stachelbärte und einen Schütterzahn kenne ich.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!



    Sarcodon aglaosoma Maas Geest. (1976); Bankeraceae
    Sarcodon amygdaliolens Rubio Casas, Rubio Roldán & Català (2011); Bankeraceae
    Sarcodon atroviridis (Morgan) Banker (1906); Bankeraceae
    Sarcodon bubalinus (Pers.) Maas Geest. (1956); Bankeraceae
    Sarcodon caliginosus Maas Geest. (1974); Bankeraceae
    Sarcodon calvatus (K.A. Harrison) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon carbonarius G. Cunn. ex Maas Geest. (1964); Bankeraceae
    Sarcodon catalaunicus Maire (1937); Bankeraceae
    Sarcodon conchyliatus Maas Geest. (1971); Bankeraceae
    Sarcodon cyanellus (K.A. Harrison) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon cyrneus Maas Geest. (1975); Bankeraceae
    Sarcodon dissimulans K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon excentricus Coker & Beers (1951); Bankeraceae
    Sarcodon excentricus Coker & Beers ex R.E. Baird (1985); Bankeraceae
    Sarcodon fennicus (P. Karst.) P. Karst. (1887); Bankeraceae
    Sarcodon fuligineoviolaceus (Kalchbr.) Pat. (1900); Bankeraceae
    Sarcodon fuscoindicus (K.A. Harrison) Maas Geest. (1967); Bankeraceae
    Sarcodon glaucopus Maas Geest. & Nannf. (1969); Bankeraceae
    Sarcodon harrisonii R.E. Baird (1985); Bankeraceae
    Sarcodon humilis Maas Geest. (1971); Bankeraceae
    Sarcodon ianthinus Maas Geest. (1974); Bankeraceae
    Sarcodon illudens Maas Geest. (1976); Bankeraceae
    Sarcodon imbricatus (L.) P. Karst. (1881); Bankeraceae
    Sarcodon joeides (Pass.) Bataille (1924); Bankeraceae
    Sarcodon lanuginosus (K.A. Harrison) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon lepidus Maas Geest. (1975); Bankeraceae
    Sarcodon leucopus (Pers.) Maas Geest. & Nannf. (1969); Bankeraceae
    Sarcodon lobatus Nikol. (1964); Bankeraceae
    Sarcodon lundellii Maas Geest. & Nannf. (1969); Bankeraceae
    Sarcodon martioflavus (Snell, K.A. Harrison & H.A.C. Jacks.) Maas Geest. (1964); Bankeraceae
    Sarcodon piperatus Coker (1939); Bankeraceae
    Sarcodon piperatus (Coker ex Maas Geest.) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon praestans Maas Geest. (1974); Bankeraceae
    Sarcodon procerus Maas Geest. (1967); Bankeraceae
    Sarcodon quercinofibulatus Pérez-De-Greg., Macau & J. Carbó (2011); Bankeraceae
    Sarcodon quietus Maas Geest. (1967); Bankeraceae
    Sarcodon regalis Maas Geest. (1975); Bankeraceae
    Sarcodon rimosus (K.A. Harrison) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon roseolus Banker (1913); Bankeraceae
    Sarcodon rutilus Maas Geest. (1974); Bankeraceae
    Sarcodon scabripes (Peck) Banker (1906); Bankeraceae
    Sarcodon scabrosus (Fr.) P. Karst. (1881); Bankeraceae
    Sarcodon squamosus (Schaeff.) Quél. (1886); Bankeraceae
    Sarcodon stereosarcinon Wehm. (1940); Bankeraceae
    Sarcodon subfelleus (K.A. Harrison) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon thwaitesii (Berk. & Broome) Maas Geest. (1964); Bankeraceae
    Sarcodon underwoodii Banker (1906); Bankeraceae
    Sarcodon ussuriensis Nikol. (1961); Bankeraceae
    Sarcodon ustalis (K.A. Harrison) K.A. Harrison (1984); Bankeraceae
    Sarcodon versipellis (Fr.) Nikol. (1961); Bankeraceae
    Sarcodon wrightii (Berk. & M.A. Curtis) Maas Geest. (1967); Bankeraceae



    ...das sollte so ungefähr der momentane Stand sein, was es weltweit so an Sarcodon - Arten gibt. :evil:
    Auszug aus SpeciesFungorum.
    In Band 1 der Großpilze BWs sind immerhin nur 10 Arten erwähnt.
    Achso, und die Gattungen Phellodon und Bankera bitte auch berücksichtigen. Da stecken noch mal ein paar ähnliche Arten drin.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kozaki!


    Bei dem Pilz musst du immer auch auf die Sporenpulverfarbe achten: Die muss weiß sein. Schleierlinge haben braunes Sporenpulver, Lepista nuda hat weißes.


    Hier sehe ich wegen dem eher stämmigen Wuchs eher den Violetten (Lepista nuda) als den Schmutzigen (Lepista sordida). Das kann aber auch täuschen. der Schmutzige riecht nach nichts, der Violette sehr aromatisch und irgendwie parfümiert. Den Geruch muss man sich auch einprägen, er ist im Pilzreich einmalig und unverwechselbar.



    LG, pablo.

    Hilfe:



    Werter Herr Beorn,
    haben Sie bitte die Güte und lassen die angesprochene
    Frau Naan83 doch persönlich antworten !


    :D:D:D:D:D


    Ich glaube, ich bin gerade etwas weiß um die Nase geworden.
    :D:D:D:D:D


    Anna weilt derzeit beim Günter in Österreich, ich weiß nicht, ob sie momentan viel zum Antworten kommt. Ansonsten üebrlasse ich ihr gerne solche Beschreibungen, denn das hat sie allemal besser drauf als ich.


    Immerhin: Mir fehlt in diesem Jahr eigentlich nur der Indigo - Reizker. Aber der soll ja anscheinend nur in Nordamerika vorkommen, das war mir eben doch zu weit.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nö, mit dem Stäubling ist der Rötelritterling weder verwand noch verschwägert.
    Der Schmutzige (Lepista sordida) ist meist ein ziemlich schlankes Kerlchen, dürr und hager, oft blass und sieht irgendwie kränklich aus. Kann allerdings auch mal quietscheviolett wie angemalt daherkommen. Dann kommt das Merkmal schlechthin zum tragen: Lepista sordida riecht nicht nach Lepista nuda.


    Insgesamt sehe ich eher den Violetten, wobei mal dran riechen schon nicht schlecht wäre.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Klare Sache: Inocybe. :thumbup:
    Leider gibt's da einige schlecht rasierte Arten.
    Also wenn der nicht irgendwas Auffälliges kann (laut singen, blau anlaufen, explodieren bei Berührung), ist das wohl ein Mikropilz. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    1 = Armillaria mellea
    2 = Lepista nuda
    3 = Pleurotus ostreatus
    ...soweit waren wir ja schon.
    4 = Weißer Polsterpilz, stimmt, aber: Nicht Postia Ptychogaster. Das (oder auch Oligoporus statt Postia) wäre die Hauptfruchtform. Hier zu sehen ist die Nebenfruchtform (Ptychogaster fuliginoides)
    5 = Ja, sollte auch stimmen
    6 = kein Aniszähling. Der sieht anders aus. Lentinellus inolens ist das Gleiche wie Lentinellus cochleatus, nur eben ohne Geruch. Irgendwie muss ich hier gerade an Schönkopf (Gattung Calocybe) denken. Aber ob der Fleischrote so komisch gewachsen sein darf und im herbst auftreten kann? :/
    7 = Wenn du die Stielbasis mit Scheide rausbekommen und abgebildet hättest, dann könnte man ein Schleifchen dran machen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Ach ja... :)
    Momentan freut's mich ja, einfach mal irgendeinen Grünling in der Hand gehabt zu haben. Alles weitere wird bei Gelegenheit erforscht, da gebe ich den Taxonomen auch gerne noch etwas Zeit.


    Bin sowieso gerade ziemlich tiefenentspannt, sozusagen "in deep blue":


    FN4 wäre eine feine Sache, aber die Bände 1 bis 3 hätte ich auch ganz gerne.


    Stephan, danke für's Nachreichen der Wurzeltrüffel. Die war mir echt entgangen, sowas. 8|
    Zum Glück hatten wir die auch schon ein paar Wochen davor im Pfälzerwald aufgestöbert.


    Helmut, der L. quieticolor ist eigentlich kaum mehr als eine Farbform von L. deliciosus. Dieses blasse, steingraue Aussehen ist ein Merkmal, das andere die grünblauen Verfärbungen an verletzten Stellen. Der Standort soll auch unterschiedlich sein (L. quieticolor sauer, L. deliciosus Kalk), aber da mag ich nicht so recht dran glauben. Ich meine mich nämlich zu erinnern, daß wir den im Pfälzer Wald auch schon hatten, ohne so recht zu wissen, was das ist. Und da standen am selben Standort auch ganz normale Edelreizker rum (und ein paar Steinreizker, aber das ist noch ein anderes Thema).


    Mensch, Uli! Du hast jedenfalls mein vollstes Mitgefühl. Ich war heute nachmittag auch noch mal kurz unterwegs, und das meiste, was ich mitgenommen habe (bildtechnisch) wird wohl einfach unbestimmbar bleiben. :(
    Dagegen war der blaue Zwerg da oben ja noch leicht...
    Schade übrigens, daß du und Isa und Coco nicht dabei wart. Das wäre durchaus eine Runde für euch gewesen.


    Und viele andere würde ich auch gerne einladen (Inken, Kuschel, Ingo, Mario...).
    Kommt alles noch irgendwann mal.



    LG, pablo.

    Hallo, Reinhilde!


    Für ein weiteres Jahr wünsche ich dir Gesundheit, Glück und allzeit gute Sammelerfolge.


    Mit Kegeligem Saftling:

    Fast so schön wie Rosen, nur nimmt man am besten Bilder, statt die Pilze zu pflücken. Die schwärzen so schnell. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Die anderen nennen sich nun offiziell Tricholoma frodosae. Ich denke mal, da hatte es Espen in der Nähe. Die Blätter kann man ja gut erkennen.
    Die nordischen Mykologen konnten die Art mittels ITS Daten von T. Equestre sicher abgrenzen. Die Art unterscheidet sich auch makroskopisch deutlich vom Kiefernwaldgrünling.


    Och nöööööööö...
    Hast du da zufällig einen Link zu einem Artikel oder einer Seite mit Infos, daß ich mir das mal angucken kann? Meine Literatur ist dünn und gibt da nix her.




    Der Schütterzahn ist allerdings was extrem Seltenes. Da muss man nur mal in den BW Pilzen nachschlagen - wer die da hat.


    Gruß Ingo


    Ja, da hatten wir auch verglichen. Wobei...
    Manchmal macht es auch einen Unterschied, wie häufig eine Art im Jahr 2000 war, und wie häufig sie heute ist (Oligoporus guttulatus, Rhodonia placenta, Tyromyces kmetii...). Dann ist natürlich Vieles auch einfach unterdokumentiert, weil kein Mensch rauf achtet (außer ein paar total Verrückten).



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Seifenritterling geht klar. :thumbup:
    Da gibt es ein paar Varietäten, wo man noch etwas rumspielen kann.


    Beim Schwarzfaserigen müssten wir mal noch über den Geruch und Geschmack reden. Nach meiner Literatur sollte beides schwach mehlig sein. Ansonsten würde mir der optisch sehr gut für T. portentosum gefallen.


    Der Grünling ist schon einer der Grünlinge. Leider habe ich vor ein paar Minuten festgestellt, daß ich da eventuell noch was durcharbeiten muss...
    >Klick<



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Das ist aus meiner Sicht schon eine gemmata.
    Der Ring ist sehr vergänglich und fehlt oft ganz: Wohl am HUtrand hängen geblieben und dann verschütt gegangen.
    Die Knolle wird ja oft als deutlich gerandet und mit Bergsteigersöckchen angegeben. Ich finde den in der Hälfte der Fälle mit einer Knolle wie bei dir.
    Hutfarbe geht auch in Ordnung, die kann ganz schön blass sein.
    Hutrandriefung ist eigentlich auch kein Problem, das kann im Alter schon passieren.
    Im >Portrait< hat's einige Bilder, die deinem Fund schon sehr ähnlich sehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tom.


    Erinnert mich an Autobahnparkplätze. Da knieen auch öfter Männer auf so ´nem Teppich gerichtet gen Süden... war das Mekka?


    Tom


    Genau, Mekka. :thumbup:
    Und diese Wiese ist geradezu ein Pilz - Mekka.
    Mit den verschiedenen Rötlingen haben wir uns garnicht auseinander gesetzt, auch nicht mit den Galerinas, die so im Augenwinkel vorbeihuschten, Gelbfüße, Milchlinge und sicher Vieles mehr...


    Ich muss da mal einen ganzen Tag hin, glaube ich. :D


    Das mit dem teppich bringt mich übrigens auf eine sehr, sehr gute Idee. Denn nasse Knie hatte ich irgendwie schon. :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Ein wunderschönes Bild. :thumbup:
    Nur leider kann man die Lamelle nicht sehen, was für die Bestimmung natürlich nicht schlecht wäre. Jedenfalls ist es einer der Helmlinge (Mycena), die an Zapfen wachsen. Da müsstest du jetzt mal gucken, ob es da was Substratspezifisches für Larix gibt, und dabei auch auf den Geruch achten.


    Aber wirklich ein hervorragendes Bild...



    LG, Pablo.