Beiträge von Beorn

    Hallo, Lea!


    Da ist ja noch ganz schön Vielfalt vorhanden.
    Gar nicht übel. :thumbup:


    Das Zombie - Gehirn kann die Nebenfruchtform des Fleischroten Gallertbechers sein (Coryne dubia). Den hatten wir letzten Samstag auch gefunden, du erinnerst dich?
    Je nach dem, welche Farbe das Gebilde wirklich hat, kann es aber auch was anderes sein. Zum Beispiel ein sehr junger Blattartiger Zitterling (Tremella foliacea).


    Vielleicht ein violetter Schleierling ist ziemlich sicher Der (Dunkel-)violette Schleierling (Cortinarius violaceus). Übrigens eher eine kalkliebende Art.


    Bei den Buchenblatt - Fadenhelmlingen musst du aufpassen. Da gibt es veerschiedene kleine weiße Pilze, die auf Buchenblättern wachsen. Nicht nur Helmlinge, sondern auch Scheinhelmlinge und Schwindlinge.
    Mycena capillaris hat diese dünnen, fadenförmigen Stiele, ist sehr zerbrechlich und hat immer so glockige Hüte. Ein Pilz der genauso aussieht, aber auf Eichenlaub wächst wäre der - Achtung: Eichenblatt - Fadenhelmling.


    Lilafarbener Pilz und Pilz mit welligem Rand sind auch Schleierlinge. Mit lila Farbtönen gibt es gefühlt hunderte Arten.


    >Schizophyllum commune< ist immer wieder schön anzusehen.


    "Eine Art Tintling" ist auf jeden Fall mal richtig.
    Wahrscheinlich wird das hier ein Glimmertintling (Coprinus micaceus) sein.


    Bei den Stockschwämmchen müsste man sich jetzt freilich mal die Stiele angucken. Stiele vom Gifthäubling kennst du ja. Beim nächsten Mal sollten wir mal beide finden und nebeneinander legen. Dann wird's ganz klar mit den Stielen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    So sehen die aus, wenn sie mit Wasser vollgesaugt und aufgedunsen sind. Sporenpulver denke ich nur auf dem zweiten Bild zu erkennen. Da sind sämtliche Strukturen auf dem Holz von einem eintönig schwarzen Belag überzogen. Auf den anderen Bildern ist schon noch ein weiterer dunkler Belag zu sehen, der wohl ein anderer Pilz ist. ;)


    Edit:
    Wäre natürlich schon schön, wenn da ein paar junge FK wären, wo man die Becherform noch erkennen kann...
    Ich finde deinen Einwand auf jeden Fall berechtigt, Jan - Arne!
    So einfach ist es hier wohl nicht.
    Vielleicht kann man ja noch mal einen mitnehmen und Sporenpulver abwerfen lassen?



    LG, pablo.

    Hallo, Lothar und Ralf!


    Der Dufttrichterling riecht für meine Nase eigentlich immer sehr angenehm nach Bittermandel. So wie der Ockerbraune (Cl. gibba), nur intensiver. Auch finde ich den nie mit so eingewachsen bereifter Hutoberfläche.


    Ich würde hier eher an eine Art aus dem Umfeld des Bleiweißen Trichterlings denken. Also sowas wie Cl. phyllophila oder Cl. cerussata. Obwohl... bei Letzterem müsste das Sporenpulver eine blass rosa Tönung haben.
    Aber einen strengen Geruch haben diese Arten schon. Und müssen nicht im Laubwal wohnen. Jedenfalls nicht alle.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Jau, eben drum hatte ich mich über den schwarzen Belag auf dem Stamm gefreut. :)
    Das Sporenpulver von Drüslingen ist weiß.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Es sieht jedenfalls ganz so aus. :thumbup:
    Ziemlich groß und glibberig, die Dinger, nicht wahr? Schön auch, wie das schwarze Sporenpulver den Stamm überzieht...



    LG, Pablo.

    So, Hallo. :)


    Danke für's Warten. Aber nachdem nun ja auch der Frostschneckling geknackt ist, kann ich nur noch zu dem Stielbovist einen alternativen Vorschlag machen. Das wäre Tulostoma melanocyclum. Aber wie Stephan sagt: Ohne Blick auf die Öffnung ist's recht schwer.
    Immerhin hatte ich meinen Rotstieligen von neulich diesen Namen auch mal als Arbeitstitel verpasst.


    Noch spannender ist sicher dieser Scheidenstreifling, weil: Der wächst bei mir im Sandkasten auch hier und da. Hatte ich immer im Vorbeigehen stiefmütterlich als A. vaginata angesprochen, fand das aber immer schon irgendwie komisch.


    Ein Sandkiefer - Scheidenstreifling...
    Ja, das wär's jetzt.



    LG, pablo.

    Hallo, Chris!


    Die Kleinen daneben sind schon was Anderes. Da ist einmal eine Orbilia spec (Knopfbecherchen) auf dem ersten Bild links oben. Witer unten ist dann noch was schön haariges, was eventuell in ichtung Neodasyscypha cerina gehen könnte. Oder auch ein cyphelloider Basisiomycet namens Cyphellopsis anomala (Gelbbrauner Haarschüsselrasen). Oder noch was anderes. Muss man mal näher dran mit der Kamera und abwarten, was Ingo und Björn dazu sagen.


    Man, ich freue mich schon auf die Becherchen - Zeit...
    Danke für's Einstimmen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank & Michael!


    Ich denke, das könnte durchaus der Rotrandige sein hier.
    Für einen Zunderschwamm fehlen mir da Grautöne und die Poren sind so weiß, was ungewöhnlich wäre.
    Die beiden Arten sind sich aber mitunter sehr ähnlich.
    Zur Nut hilft da der "Brutzeltest": Feuerzeug an die Hutoberfläche halten, wenn's knistert und brennt, ist es Fomitopsis (lagert Harz ein), wenn es nur kokelt und schwärzt, ist es Fomes (lagert kein Harz ein).



    LG, pablo.

    Hallo, Lothar & Stephan!


    Ach du liebe Zeit. :D
    Ihr hab's ja gemerkt: Irgendwie habe ich im morgendlichen Tran aus C. cinnabarinus C. cinnamomeus gemacht. :rolleyes:
    Daß da nichts Vernünftiges rauskommt, ist ja klar.


    Aber eine Frage hätte ich dann doch:
    Warum sind hier nun Cortinarius cruentus und die Gruppe um Cortinarius phaeniceus (beides Laubbaumbegleiter) auszuschießen?
    Ohne jetzt besondere Zweifel an der Bestimmung pro C. cinnabarinus zu haben, aber es interessiert mich einfach.



    LG, Pablo.

    Hallo, Chris!


    Die Fruchtkörper sind ziemlich angegriffen. Das kann auch die Vielgestalte Holzkeule (Xylaria polymorpha) oder was ganz anderes sein.



    LG, Pablo.

    Morgen, Lothar!


    Wo hast du denn den deutschen Namen "Zinnoberroter Hautkopf" für C. cinnabarinus her? Und was hat / hatte der mit den Gürtelfüßen zu tun? 8|


    Ich kenne C. cinnabarinus unter folgendem Namen: Zimt - Hautkopf oder Zimtblättriger Hautkopf. Insgesamt sieht C. cinnabarinus aus wie ein Blutblättriger Hautkopf, nur eben mit orangenen bis zimtfarbenen Lamellen statt blutroten.
    Der fällt hier also raus.
    Wohl auch der Blutblättrige (C. semisanguineus), wo sich eigentlich immer ein farblicher Kontrast zwischen Hutoberfläche und Lamellenfarbe zeigt.
    Cortinarius sanguineus (Blutroter Hautkopf) ist ein reiner Nadelwaldbewohner, der meist in allen Teilen crass rot gefärbt ist. Übrigens auch im Schnitt.
    Allerdings hat C. sanguineus noch ein paar Doppelgänger, die bei Laubbäumen vorkommen und sich makroskopisch am ehesten durch die Stielfarben, Velumfarben und Farbe des Basismycels unterscheiden lassen.
    Mensch, wir hatten im letzten Jahr eine Diskussion dazu, die ich jetzt nicht mehr finde. Warum ist da auch kein Hinweis im >Portrait zu C. sanguineus<?
    Jedenfalls ging es darum, inwieweit einige Taxa ünerhaupt getrennt werden können:
    Cortinarius phoeniceus vs. Cortinarius purpureus
    Cortinarius sanguineus vs. Cortinarius puniceus
    Zu den vieren muss man wohl noch Cortinarius cruentus (Braunroter Hautkopf) mit rosafarbener Stielbasis / Basisfilz im Auge behalten.


    Edit:
    >Hab's doch noch gefunden< :)



    LG, Pablo.

    Boah!


    Noch mehr so Wahnsinnsbilder. Traumschön.


    Und...



    ...Tricholoma colossus? 8|
    Ist ja geil. Hoffentlich habt ihr einen mitgebracht.


    Den anderen als den Pfifferlingssaftling vergleicht mal mit H. coccineocrenata. Falls es nicht passt, dann H. miniata. Glaube ich aber weniger.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Hmm, leckere, leckere Mönchsköpfe!


    Ja, mein Gedanke. :P
    Aber nur die auf den esten Bildern. Die wären bei mir auch nie so alt geworden. Sowas gänzlich ausgebreitetes hatte ich neulich mal probiert und muss sagen: Geschmack immer noch ok, aber Konsistenz etwa wie ein Autoreifen.
    Fazit: Beim nächsten mal früher ernten. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Rotbrauner Milchling mit schuppig / filzig / faseriger Hutoberfläche?
    Da hätte ich jetzt an was ganz anderes gedacht (was wir aber auch Dienstag vor einer Woche gesehen hatten). ;)



    LG, Pablo.


    Wahrscheinlich schleppt ihr jetzt auch noch Steinpilze an?


    Och, so ein paar stehen schon noch hier und da rum. Allerdings nicht mehr so die Massen und meist keine gute Qualität.
    Interessanterweise gab's übrigens einige Schönfußröhrlinge. Die wurden auch fleißig gesammelt. Die betreffenden Damen waren etwas enttäuscht, als sie erfuhren, daß das nichts zum Essen ist. <X



    LG, Pablo.


    Ich dachte, das sei nur bei Russen so, Pablo.


    Ach. 8|
    Nee, aber ob das hier im Norden auch so ist, da bin ich gerade bissel unsicher. Lange hab ich ja in der Mitte (Karlsruhe) und im tiefsten Süden (Schluchsee) gewohnt. Da gab's nur Fieß. Beine hatte da niemand.
    Ansonsten sollte klar sein, warum sich Russen und Badener gut verstehen.
    Und warum beide so gerne Pilze mögen. Die haben ja auch keine Beine.



    LG, Pablo.