Beiträge von Beorn

    Hallo, Ulla!


    Nach dem Schlüssel in den GPBWs wäre H. fuliginosa aber eine resupinat wachsende Art. ;)
    Ich würde da auch eher zur Umberbraunen Borstenscheibe (H. rubiginosa) tendieren, habe aber auch etwas Probleme mit dem verdallerten Aussehen.
    Kann aber schon in den Variationsspielraum passen, glatt von oben sind die Exemplare, die ich hier so finde, ja auch nicht.


    Oder wir suchen noch in einer ganz anderen Gatung, aber da fehlt mir irgendwie auch ein zündender Gedanke...



    LG, pablo.

    Hallo, Jörg!


    Interssant.
    Ähm... Ich habe keine Ahnung. Momentan rätsle ich auch noch, was für ein Porling das sein könnte. Das wäre vielleicht auch gut zu wissen, eventuell gibt es da einige Substratspezifische Hypocrales.


    Aber ich erkenne irgendwie noch nicht mal die Gattung?
    Ischnoderma?
    Phellinus?
    Phylloporia?



    LG, Pablo.

    :D


    Hallo, ihr Leute!
    (also namentlich, daß es keine Mißverständnisse gibt: Alex, Jovo, Andi, Mausmann, Sandra, Dani, Helmut, Heiner & Mario)


    Vielen Dank für eure Kommentare. :thumbup:
    Das zeigt schön den Charakter des Forums, daß eben auch auf so einen Unfug wie im Startbeitrag wirklich sachliche, sinnvolle und gute Beiträge kommen.
    Ein Forum, das sich fast schon von alleine moderiert, dank der Stamm - Mitglieder.
    Was noch zu sagen wäre:
    Natürlich sind Anfragen zu Pilzen mit neurotoxischen Inhaltsstoffen an sich kein Problem, sofern klar ist, daß da ein rein mykologisches Interesse dahinter steht. Leider ist es bei den meisten Ersti - Beiträgen, die sowas thematisieren, in aller Regel nicht so: Da geht es nur um den Konsum.
    In den allermeisten Fällen ist das auch leicht zu erkennen, was für eine Absicht dahintersteckt. Manche versuchen, das ein wenig zu verschleiern (oh, ich habe solche Angst um meinen Hund, ich finde zufällig gerade nur diese Pilze, ich forsche für ein Schulprojekt...) aber mit ein wenig Erfahrung ist auch das durchsichtig.


    Wenn dagegen jemand wie Mario, Kuschel, Sven, Peter oder (Liste beliebig verlängerbar) - also jemand, den man kennt - eine solche Anfrage (die dann mit Sicherheit auch wesentlich besser gemacht ist) einstellt, hat hier niemand ein Problem, sich das anzugucken und zu bearbeiten.


    Da sehe ich auch kein rechtliches Problem, wenn es eben eindeutig nichts mit dem Konsum zu tun hat.
    Warum sonstige Rauschpilzanfragen (mit Verzehrabsicht) hier nicht bearbeitet werden, wurde schon ausgiebig diskutiert. Siehe auch den Kommentar von Mausmann: Wir leisten hier keine Beihilfe zur Gesundheitsgefährdung und auch nicht zum Verstoß gegen geltendes Recht.


    Daher macht es auch keinen Sinn, hierfür einen geschlossenen Bereich einzurichten. Anfragen mit Drogenhintergrund werden auch dort nicht beantwortet, Anfragen aus mykologischem Interesse können auch im offenen Bereich gestellt werden.


    Bei den Rauschpilzanfragen mit Verzehrinteresse kommt auch nie was Vernünftiges raus, dazu sind sie allgemein viel zu schlecht. Darum ist es sicher auch kein Verlust, die schlichtweg abzuwürgen.


    Liebe Grüße an euch,
    Pablo.



    [hr]


    Wurfi,
    Hier wurde garnichts zensiert. Warum der Thread geschlossen wurde, hatte ich deutlich gemacht. Das Problem war nicht die Frage nach der Blaufärbung, sondern dein blödsinniges und grundfalsches Pamphlet zu Pilzen mit neurotoxischen Inhaltsstoffen.


    Wenn du da nicht in der Lage bist, die entsprechende Krizik einzustecken, solltest du sehr vorsichtig sein mit derart sinnfreien Anschuldigungen wie "Verbohrtheit" und "Kleingeister".
    Der wahre verbohrte Kleingeist sitzt da nämlich gerade im Glashaus und wirft mit Steinen.


    Daß du deinen account löschen kannst, soweit kommt's noch. Das kann dann ein Administrator machen, wenn der Zeit und Lust hat.
    Aber stillegen kann man den mal.
    Hätte ich eigentlich schon gestern machen sollen. Auch wenn ich da eigentlich immer sehr zurückhaltend bin, was Sperrungen, Löschungen usw. angeht, dein Beispiel zeigt, daß es einfach nichts bringt.
    Dieses Thema hier hätte man sich mit einem Ausschluß wegen Verstoß gegen die Forenregeln (Propagierung von Pilzen als Rauschmittel) gestern abend sparen können.


    Gruß,
    Pablo.



    ---> wird dann mal auch geschlossen... ;)



    Edit: ;)
    Glaub' ich dir, Ralf.

    Hallo, Ingo!


    Gesehen habe ich den leider noch nie. Den deutschen Namen habe ich aus den GPBWs genommen, da wird L. badhamii mit Anlaufender Egerlingsschirmling übersetzt und L. americanus mit Büscheliger Egerlingsschirmling.
    Wobei ich "Anlaufend" ja irgendwie passend fände, wenn ich mir das Verhalten der Pilze so anschaue.


    Hallo Pablo,


    ich glaube, dieser Name wird auch für Leucoagaricus americanus benutzt.
    Hattest du den schon mal gesehen? Falls nicht, könnte ich ja irgendwann im Winter ein paar Bilder zeigen.


    Gruß Ingo


    Und na klar:
    Immer zu mit den Bildern!



    LG, Pablo.

    N'abend!


    Wie ist es nun?
    Wollt ihr noch was fragen, oder liegt ihr alle schon richtig? :evil:
    Macht mal was, wenn nichts kommt, dann könnte morgen nachmittg aufgelöst und die nächste Runde gestartet werden.



    LG, pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Ich fürchte, du hast dir da eine massive, schleichende Pilzvergiftung zugezogen. Die verantwortlichen Giftsoffe sind in jedem existierenden Pilz vorhanden. Aufgenommen werden sie durch bloses Anschauen (auch von Photos!), dringen ins Gehirn ein und reichern dort kumulierendes Wissen an!
    Zur verbesserten Pilzerkennung in Feld und Forum kommen dabei auch Nebenwirkungen wie Skepsis oder Zweifel.


    Bekannte Therapiemöglichkeiten: Keine.


    Willkommen im Club. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!



    ist aber inzwischen tatsächlich schwierig noch die ganz Bösen zu finden.


    Wieso? Diese kleinen mehligen und geruchlosen, weißen Trichterlinge stehen doch zu hauf überall rum. :evil:
    Nur weiß bei denen ja kaum ein Mensch, wie sie überhaupt heißen, geschweige denn, was da nun drin ist.


    Aber die Idee mit guten Nachweisverfahren bei Vergiftung unterstütze ich. :thumbup:
    Da gäbe es eine Menge Ansatzmöglichkeiten und man könnte wirklich was Sinnvolles draus machen. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Also, auf deinen Bildern ist schon eindeutig der Kupferrote (Ch. rutilus) zu sehen. Aber wenn du noch andere, deutlicher abweichende Fruchtkörper gefunden hast, wäre der hier einen vergleich wert:



    Das wäre der Filzige Gelbfuß (Chroogomphus helveticus). Ein obligater Fichtenbegleiter, der eigentlich auch in montanes Terrain gehört. Das Vorkommen in einer Fichtenschonung im Odenwald unter 300 m üNN hat da schon etwas überrascht...



    LG, pablo.

    Hallo, Dave!


    Ich nehm' das schon gerne ernst, aber ich glaube nicht dran.
    Du müsstest einen Nachweis entwickeln, der nicht nur einfach in der Handhabe (also für jedermann gebräuchlich ist), sondern auch noch auf völlig verschiedene Substanzen zuverlässig anspricht:
    Amanitin und Verwandte
    Orellalin und Verwandte
    Nebularin
    Gyromitrin
    Ibutensäure und Derivate
    Muscimol
    Muscarin
    Psilocybin und Verwandte
    Coprin
    Involutin
    Acromelsäure
    Cycloprop-2-en-carboxyl-Säure
    ...
    sowie ein Haufen völlig unterschiedlicher Substanzen und Cocktails, die mehr oder weniger (manchmal auch dramatische) gastrointestinale Symptome auslösen
    und ein Haufen Substanzen, die noch gar nicht bekannt sind.
    Und bei einigen Substanzen muss ohnehin erstmal geklärt werden, wie die wirken.


    Also irgendwie stellt sich ein chemischer Laie wie ich das nicht realisierbar vor.



    LG, pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Wenn deine Gelbfüße in einem montanen oder collinen Fichtenwald standen und mehr oder weniger orange waren, gäb's da schon noch eine Alternative.



    LG, pablo.

    Hallo, Wurfi.


    Die Blaufärbung bei psilocybin - haltigen Pilzen beruht auf einem völlig anderen Mechnismus (andere chemische Reaktion) als bei Röhrlingen.


    Daß hier der größte Teil der Nutzer die Schnauze voll davon hat, von durchgeknallten Drogenfreaks als Anleitung zur Selbstzerstörung mißbraucht zu werden, ist doch nur logisch.


    Der Vergleich des Konsums wildwachsender Giftpilze mit einer medizinisch überwachten Therapie ist ziemlich daneben und gefährlich. Das hat nichts miteinander zu tun.
    Und die Gesetzeslage wird hier auch nicht diskutiert. Dazu gibt es andere Foren oder am besten geht man in die Politik und versucht aktiv etwas zu ändern. Dazu wären dann aber ein paar deutlich fundiertere Ausführungen nötig.


    Thema wird geschlossen.



    Grüße, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    In Buchenwäldern an Wegrändern, oder an anderen Stellen mit viel Licht. :thumbup:
    In Kiefernschonungen im Sandkasten (Viernheimer Heide) teils auch mitten im Gestrüpp und eher verschattet. Allerdings nicht tiefer als etwa zwei Meter im Bestand, eine gewisse Nähe zum offenen Gelände wird auch da bevorzugt.



    LG, Pablo.