Beiträge von Beorn

    Hehe...



    Ist es richtig das sich auf der Oberfläche der gesuchten Pilzgattung namensgebende XXXX befinden?


    Und wenn man für XXXX das richtige Wort (was dann auch die anatomisch richtige Bezeichnung wäre) hätte man Art und Gattung in einem. :D


    So kann man auch fragen, hilft aber nur, wenn man eben den Namen schon gehört hat.



    Ich sage jetzt nicht, daß es nicht geht. Aber es wäre schon arg grenzwertig. Wie wäre es denn mit der Frage, ob sowohl Artname als auch Gattungsname mit den Pickeln zu tun haben? :evil:



    LG, Pablo.

    Also ehrlich...


    Ja, es hat mich schon in den Fingern gejuckt. Aber ich bin sicher, da kommt ihr selbst drauf. Übrigens: Der Sinn einer Frage ist ja, daß alle damit was anfangen können. Eine Frage ohne informativen Inhalt ist für die KatzWill sagen: Die Qualle.


    Ihr habt doch schon einige Sachen angesprochen. Vor allem eine. Die ist ja auch für die Gattung typisch. Und für die Art: Farbe und Form.
    Und der sicherste Name ist übrigens der deutsche. Die lateinischen Artbezeichnungen sind Chaos.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hemlut!


    Was war denn daran dümmlich?
    Ich glaube, es hat einigen sehr geholfen, zumindest mal kein Judas Priest mehr zu hören. ;)


    So ein 24 std. Rhytmus würde schon passen. d.h. wenn keine frage kommt, morgen gegen 22 h auflösen sonst muss ich im neuen Jahr noch Peter Maffay hören :nana:


    Deal. :thumbup:


    Ich denke, über die Adventszeit werden wir mal ein wenig am Regelwerk rumschrauben.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Die Situation ist die:
    Von einigen habe ich noch gar keine Tips. :(
    Anderen würde eine Frage helfen, die die Gattung absichert (Fruchtkörperform? Pickel?).
    Noch einigen würde es helfen, die Art genauer zu definieren (Fruchtkörperform? Farben?).


    Ich würde gerne noch ein wenig warten mit der Auflösung. Eine Frage wäre schon noch drin. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Zum Pilz kann ich nichts Erhellendes sagen.
    Aber:
    Ich danke dir für diesen Beitrag. Denn er hat mir eine völlig neue Weltsicht beschert.
    Dachte ich doch bislang, daß Mücken (zusammen mit Zecken) die sinnloseste, nutzloseste, nervigste, blödeste, ermüdendste, lästigste und am wenigsten vermisste wenn ausgestorbene Lebensform wären.
    Ich habe mich vertan. Nun erfüllen die Biester einen sinnvollen und schönen Zweck: Sie dienen als Substrat für interessante Pilze! :thumbup:


    Übrigens:
    Was sich so im und am menschlichen Körper alles an Pilzen tummelt, das willst du gar nicht wissen. Und ich auch nicht. Einige können durchaus ziemlich tödliche Auswirkungen haben.



    LG, pablo.

    Hallo, Conny!


    Handschuhe sind manchmal ganz nützlich im Winter. ;)


    Schöne Bilder hast du trotz Kälte zusammengebracht. :thumbup:


    Bei den ersten Unbekannten sah es erst verwirrend aus: Weil was machen Wiesenellerlinge (Hygrocybe pratensis) im Buchenwald?
    Aber auf den weiteren Bilder zeigt sich doch eine nicht glatte Hutoberfläche. Ich denke, das sind Hainschnecklinge (Hygrophorus nemoreus).


    Die zweiten Unbekannten (Knöpfchen an Zweig) sind die Nebenfruchtform des Zinnoberroten Pustelpilzchens (Nectria cinnabarina).


    Der letzte sieht irgendwie aus wie der Beringte Trompetenschnitzling (Tubaria confragosa).



    LG, Pablo.

    Hallo, Lea!



    Gibt es nicht auch Fälle, in denen Hexenröhrlinge nicht blauen? Ich würde den nicht sofort ausschließen.


    Hier ein Bild:
    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Flocki-ohneblau.JPG


    LG


    Das Problem ist: Das Bild habe ich nicht selbst aufgenommen.
    Woher weiß ich also, ob zwischen Anschnitt und Aufnahme nicht vielleicht 10 Minuten vergangen sind? Dann ist das Blau eben einfach schon wieder weg.


    Wenn zwischen Schnitt und Aufnahme aber nur eine Minute oder so vergangen ist, dann täte der Bildautor gut daran, sich mal mit Boletus immutatus (Nicht - Blauender - Flocki) auseinanderzusetzen. Was dann nämlich wieder eine andere Art ist.


    Aber das mit der Farbe des Fleisches ist schon komisch.
    Stephan hat natürlich recht: Weiß geht auch nicht für Hexenröhrlinge.
    Und weißes Fleisch, das blaut, hatten wir kürzlich beim Mitte - Süd - West - Treffen gesehen. Bei den blauenden Fichtensteinpilzen im Buchenwald. :evil:



    LG, pablo.

    Morgen, Ingo!


    Famos! :thumbup:


    Das ist mal wirklich schon vorgestellt und so ein gut aufgebauter Rätselspaß bringt trägt doch viel zum Verständnis bei. Mir zumindest geht es so, durch mitdenken, fragen, forschen bleibt einfach mehr hängen, als nur durch lesen und Bilder angucken.
    Der Nebel um die "Grünlinge" lichtet sich. Danke für die gelungene Gegenüberstellung.
    Meinen Fund aus diesem Jahr (unter Kiefern und Pappeln) werde ich trotzdem mal unter T. equestre s.l. stehen lassen. Was hätte ich die jetzt gerne noch mal in der Hand, mit den Infos dazu...
    Also im nächsten Jahr.


    Übrigens: Es gibt hier auch ein im Wachstum begriffenes Portraitprojekt im Forum (siehe Links in Signatur). Ritterlinge sind da noch stark unterrepräsentiert. Ein paar Arten werde ich wohl in diesem Winter noch vorstellen, wohl auch den T. sciodes. Das Schöne dabei: Der offene Modus läd zu Kritik, Diskussion und weiteren Bildern ein. ;)
    Gespannt bin ich da natürlich, was es mit den Nebenwirklungen der Kauproben auf sich hat.


    Auf Tricholome joachimii (Joachims Ritterling ?) wäre ich übrigens nie gekommen, von der Art hatte ich noch nie gehört oder gelesen. Jedenfalls kann ich mich daran nicht erinnern. Fein, also nochwas gelernt. :thumbup:


    So kann's gerne weitergehen.
    Vielleicht steigen ja auch noch ein paar andere Leute da mit ein. Ritterlinge sind - nach meiner Ansicht - eine tolle Gattung. Nur von der Optik her kaum auseinanderzuhalten, aber wenn man da einige weitere Merkmale erhebt (Standort, Hut- und Stielbeschaffenheit, Geruch, Geschmack), dann kommt man ja meist schon makroskopisch zu einem guten Ergebnis.
    Ist ein wenig wie bei den Filzröhrlingen. Man muss sich drauf einlassen und sich ein Gesamtbild einer Art erarbeiten, dann ist es machbar.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Seit wann photographierst dzu nochmal Pilze, Alina?
    Die einzige (halbherzige) Kritik wäre, daß die Unschärfe auf dem letzten Bild zu den Rändern unnötig ist. So habe ich gerade das Gefühl, mir irgendwie die Augen wischen zu müssen. Und bin dann frustriert, weil die Ränder immer noch verschwommen sind. ;)
    Helmlinge sind das übrigens nicht, sondern Dunkelsporer. Die Lamellen sind ja fast schwarz, was dann auch Conocybe (Samthäubchen) auschließt. Das sind wohl Faserlinge / Mürblinge (Gattung: Psathyrella).


    Mein persönliches Wunschbild in diesem Thema:
    Nummer 2 / Gelber Knollenblätterpilz (Amanita citrina)


    Auch ein sehr schönes Bild: Die Nummer 4.
    Aber da lenkt mich der Pilz ziemlich ab.
    Da glaube ich nämlich nicht an ein Stummelfüßchen (Gattung: Crepidotus). Das ist was viel Besseres, Spannenderes. Schade, daß es dazu nicht mehr Infos gibt. So eínen Fund müsste man mal untersuchen. Diese sehr entfernten Lamellen mit rosa (?) Schimmer lassen kurz an Entoloma jahnii (kein deutscher Name bekannt, sorry :shy: ) denken. Der wäre aber irgendwie weigstens rudimentär gestielt. Also was anderes, aber...
    Schade.


    Bei den Arten auf den Bildern 1 und 2 ist es a so ähnlich.
    Das sind schon verschiedene, würde ich sagen.
    Amanita (also Wulstlinge): Jein. Bild 1 glaube ich nicht. Das werden wohl Dunkelsporer sein. Bild 2 wahrscheinlich schon, die grobe Richtung zu den Scheidenstreiflingen könnte stimmen. Aber: Das ist nach einem Bild und ohne Blick auf Stielbasis und Lamellen eben nur eine Spekulation. Wie ein Hütchenspiel irgendwie.


    Du siehst also, oft klappt es ganz gut, mit dem Erraten der Art nach einem Bild, wenn die Perspektive stimmt (was bei dir oft der Fall ist) oder die Art eine einfache ist. So wie auf Bild 2, 6+7 und 8.
    Der Rest sind wunderschöne Bilder, aber ohne Artnamen.
    Ideal wäre es natürlich, wenn du dazu im nächsten Jahr anfängst, ein Shooting für die Galerie zu machen, und anschließend die Kandidaten noch ein wenig auseinandernimmst um sie bestimmen zu können. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Lothar!


    Mit "Zackpilz" kannst du hier jedenfalls nichts verkehrt machen. Aber eben auch nichts richtig. ;)


    Interessant wäre es mal, einen anderen Schlüssel als den in den GPBWs auszuprobieren. Funga nordica vielleicht? Wenn du den da hast. Laccaria müsste auch bei Ludwig drin sein, schätze ich.


    Bisweilen bringt das ganz neue Aufschlüsse, gerade was die Mikromerkmale betrifft.
    Allerdings ist die Frage, ob hier überhaupt mikroskopisch geschlüsselt werden muss.


    Im Grunde ist es recht einfach:
    Stielbasis und / oder Basismycelfilz mit lila Farbtönen (sieht gerade auf deinem ersten Bild übrigens schwer danach aus), wobei "rosa" für mich jetzt ausblassendes Lila wäre:
    Dann hast du zwei Arten zur Auswahl. L. amrthystea und L. bicolor. Der Lila - Lacki ist hier keine Option. Da können die Sporen mit PomPoms wedeln oder mit kleinen Rennwägen Donuts auf dem Objektträger ziehen.
    Die machen da auch keine L. amethystea draus.


    Die Hutoberfläche würde ich schon als feinschuppig bezeichnen. Ist aber blos eine Bildbetrachtung. Das Merkmal wird aber natürlich auch im Alter recht deutlich.


    Blöd wäre es, wenn da wirlklich nur weiße Farbtöne an der Stielbasis und am Basismycel zu finden sind. Dann geht das in richtung L. proxima, was ich aber makroskopisch jetzt nicht für die wahrscheinlichste Lösung halte. Wenn auch nicht ausgeschlossen. Dann bliebe der Komplex um L. laccata. Das ist für mich bislang ein kaum durchschaubares Aggregat und da ist der Schlüssel in den GPBWs auch nicht wirklich hilfreich, weil sich da mittlerweile wohl eine andere Gattungsauffassung durchgesetzt hat.


    Also wenn wir nach diesem Schlüssel die Mikrodaten mal nicht so ernst nehmen (und das können wir nicht, weil die zu L. amethystea fühhren würden), dann tendiere ich immer noch zu L. bicolor. Wobei ich auch nicht ausschließen will, daß auch das wieder ein Aggregat ist.



    LG, pablo.

    Hallo.


    So lange schon? 8|
    Ok.


    Die Antwort auf die

    Frage 2 zu # 6


    Wird der Pilz von M.Bon im Pareys so beschrieben, dass er gerne an feuchtem Laubholz, vor allem an alten Holundersträuchern vorkommt und dass lt. Wikipedia dies sogar das häufigste Substrat für diesen Pilz ist


    lautet:
    Nein.
    Eben noch schnell nachgeschaut: Das passt nicht.
    Den Pilz, an den hier viele denken, habe ich auch nachgeschlagen, zu dem würde es passen.
    Wobei: Daß der gesuchte Pilz an Holunder vorkommen kann, will ich mal gar nicht ausschließen. Bewusst an Holunder habe ich ihn noch nicht gefunden, aber ich untersuche auch nicht jeden Fund der gesuchten Art. Sonst hätte ich ja kaum noch was anderes zu tun. ;)


    Nach meiner Erfahrung ist das Hauptsubstrat Buche.



    LG, pablo.

    Hi.


    Ja, Kennen ist natürlich optimal.
    Der Standort ist aber auch noch ein guter Hinweis, danke.


    Ein komisches Körnchen ist es aber. Oder eigentlich zwei.
    Aber: weiter links kleben ja noch weitere, die so ähnlich sind. Irgendein Quarzsand vielleicht...



    LG, pablo.

    Boiiiiiing!


    Zweimal daneben. :whistling:


    Und bei diesem war ich noch eher sicher als bei dem Ascobolus.
    Was gibt da den Ausschlag?
    Die fehlende Hyalinität, körnige Oberfläche des Hymeniums und der Ränder und die drastische Farbe?


    Und: Kann das weiße trotzdem ein parasitierender Becher sein?

    Hallo, Thorben!


    Die nächste Aufgabe an dich: Im Umkreis von 20 Metern um die Fundstelle die Lärche finden. Das könnte schwierig werden, da einzeln im Wald stehende Lärchen oft unsichtbar sind.


    Suillus grevillei / Goldröhrling



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich glaube nicht, daß der Pilz im Baum ein Pilz ist. ;)
    Wäre ein schönes Rätsel übrigens. Immerhin ja auch ein ganz, ganz Leichtes.


    Tolle Ausbeute für die Jahreszeit, Hans. Da würde ich mir gerne ein Scheibchen abschneiden. Lepista nuda ist hier weitestgehend durch, Safarnschirmlinge auch. Einen einzigen gab's gestern noch.


    Dein erstes UMO ist ein recht hübsches. Schade, daß du den nicht mitgenommen hast. Da hätte man mal von Weichritterling bis zu Trichterling schön spekulieren können. Die Stiele waren nicht zufällig auffällig schuppig?


    Beim zweiten UMO kann man sich schon gut einen Schleierling vorstellen. Bisschen verrupfte Hutoberfläche, aber ähnlich aussehende Funde landeten bei mir schon unter Cortinarius "cf" croceus ("Zu vergleichen mit" Gelbblättriger Hautkopf).


    Bei den beiden anderen bin ich auch bei Mario, auch wenn ich nicht weiß, warum er sich den Weißen Rasling (Lyophyllum connatum) verkneifen will. :/



    LG, pablo.

    Hallo, Lea!


    Wo ist denn der Belag am Pilz? Wie sieht er genau aus (Bilder)?
    Wie sehen die Pilze sonst aus, also ohne den Belag?


    Das müsste man eben schon mal sehen und am besten auch riechen können. Also wenn du irgendwelche Zweifel hast, dann tu sie lieber weg. Ich bin sicher, du findest noch genügend Ersatz.


    Allerdings ist das Sporenpulver von denen ja auch weiß und kann sich auf den Pilzen abglagern. Insbesondere, wenn du weiß bereifte Hutoberflächen hast, über denen die Hüte der Nachbarpilze gewesen sind...
    Das sieht komisch aus, ist aber eben nur ein Sporenabdruck. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben!


    Jetzt würde ich ja schon gerne lesen, daß das Substrat Nadelholz ist. Es sieht in etwa so aus, aber hast du da noch ein Übersichtsbild von dem ganzen Stumpf?


    Weil wenn Nadelholz, dann würde ich jetzt einfach mal Dendrodochium citrinum vorschlagen. Das wäre allerdings kein echter Becher, sondern eine Konidie, die so tut, als wäre sie ein Becher. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das ist dann jetzt schon interessant. Also den G. penetrans hätte ich jetzt auch nicht vermutet. 8|
    Aber das zeigt dann wohl mal wieder, wie variabel diese Art ist.


    Jan - Arne, ich würde dich ja gerne lassen. Aber Lacktrichterlinge sind Weißsporer. Und der Habitus wäre noch ein eher vages KO - Kriterium. ;)



    LG, Pablo.