Beiträge von Beorn

    Hallo, Ulla!


    Zunächst einmal vielen dank für deine Arbeit und die Infos zur mikroskopischen Unterscheidung in dieser Gruppe. Das liest sich jetzt so, als wäre auch das nicht eben ganz einfach und mal eben zwischendurch zu machen.


    Andererseits bin ich etwas überrascht, nun unerwarteter Weise "gewonnen" zu haben. Aber das zeigt dann eben auch wieder, daß selbst bei einer vermeintlich einfachen Art je nach Witterung und Ausprägung mal was Anderes dahinter stecken kann.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ah, dann hatte ich das in meinem Archiv sogar falsch notiert. Werde ich dann wohl mal in Mycena adscendens ändern. Was ja dann eigentlich ein "aufsteigender Helmling" wäre.



    LG, pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Wenn ich bei solchen Serien ein paar Bestimmungsvorschläge abgebe, besteht immer das Risiko, daß da was falsch ist. Also ganz wichtig: Alle Ideen solltest du auch überprüfen. Einfach Namen bei Google eingeben und mal vergleichen. ;)


    Aber ich mache gerne noch etwas weiter.
    18 = Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor) weil: Viel zu dünn für Tr. ochracea und auch sind hier schöne dunkle Linien in der Zonierung zu sehen. Wenn die mal fehlen, wird's interessant.
    19 = Zitronengelbes Reisigbecherchen (Bisporella citrina)
    20 = Harte Nuss. Wie groß? Entweder Tubaria confragosa (Beringter Trompetenschnitzling), wenn größer als 2 cm Gesamgröße. Ansonsten mal mit Flaschenzystidienhäubling (Galerina ampulleocystis) vergleichen.
    21 = Seltsam verwachsener Rotrandiger (Fomitopsis pinicola).



    LG, pablo.

    Hallo, Hans!


    Das sieht mir auch ganz stark nach dem Dünnfleischigen aus.
    Das mit der Form der Stielbasis hat ja auch Emil schon gut beschrieben. :thumbup:
    Der Synonymisierung schließe ich mich persönlich nicht an. Ich denke schon, daß das zwei gute Arten sind, die sich auch makroskopisch meist schon gut abgrenzen lassen.
    Natürlich kann bei A. essettei die Knolle mal untypisch ausgeprägt sein.
    Aber dazu kommen ja noch weitere Unterschiedungsmerkmale:
    - Lamellenfarbe
    - Intensität der Gilbung
    - Habitus der Fruchtkörper
    - Geruch


    Beim Geruch müsstest du dich jetzt auch entscheiden:
    Ouzo riecht doch schon anders als Marzipan, oder?
    Also Ouzo = Anis = sylvicola
    Marzipan = Marzipan = essettei


    Aber jetzt kommt der Haken:
    Wenn du die gestern gefunden hast, kann auch alles wieder ganz anders sein. Weil: Kaltes Wetter.
    Erstens ist A. sylvicola schon eher eine Sommerart, während der häufigere A. essettei auch gelegentlich noch später im Jahr vorkommt.
    Dann sind gerade bei Champignons die Merkmale Geruch und Gilbung bei kaltem Wetter nicht mehr sicher zu beurteilen.
    Insofern kann das auch ein starker Gilber sein, der eben wegen dem Wetter nicht mehr gelb wird.
    Ist ja bei Karbolis auch so: Temperaturen einige Tage nie über 10 ° ---> das Ding gilbt fast nicht mehr. Auch nicht in der Knolle.


    Also doch ein schwieriger Fall.
    Weil: A. sylvicola ist eher ein Laubwaldbewohner, Fichtenwald wäre ein typisches Habitat für A. essettei (den ich allerdings auch immer mal wieder in reinem Laubwald finde).


    Portrait zu den beiden Arten findest du, odr? ;)



    LG, pablo.

    WOS? 8|


    Du verunsicherst mich, Hans.
    Das war gar kein Hinweis, sondern nur ein Hinweis, wie gut ich andere Hinweise verstehe.
    Und hatte eigentlich nichts mit meiner Idee zu tun.
    Bestenfalls farblich vielleicht.



    LG, pablo.

    Hallo, Heiner!


    Wow, das ist fast schon zu bunt für ende November. :D
    Die Fliegenpilze hast du so wirklich in den beiden letzten Wochen gefunden? Das ist freilich ein Hammer.



    LG, Pablo.

    Moin.


    Also ich muss wohl doch versuchen, die eingestreuten Krypten mehr zu ignorieren. Wenn ich Annas Hinweis folge, lande ich mit 100% Übereinstimmung bei einer Art, die allerdings nur in einem Paralleluniversum auf dem von Springkrabben bewohnten Mars wohnt und sich auf gefriergetrocknete Alete - Produkte als Substrat spezialisiert hat.


    Komisch.
    Dabei dachte ich doch, ich hätte den Pilz erkannt.
    Auch wenn es schon deutlich schwerer war als beim ersten. Also bei 1a.
    Wegen 1b war ich heute einkaufen. Mal sehen, was da so rauskommt.



    LG, pablo.

    Hallo, Alina!


    Großartig, welche Farben der Nebel haben kann. Wenn er sie denn preisgibt.
    Wenn es eine begabte Person mit einer Kamera gibt, die diese Farben auch findet und darstellt. :thumbup:


    Nr. 2 ist noch offen, den kannst du mal mit Mycena adescens (Zarter Helmling) vergleichen.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    An was wachsen denn die Hörnchen auf deinem Bild?
    Wenn du jetzt Buche sagst, dann werfe ich für mein Zweiglein Wildkirsche auch endgültig über Bord. Denn an Birke glaube ich eigentlich nicht bei mir, weil wir ja recht gezielt Birkenporlinge gesucht haben und damit auch das entsprechende Substrat. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Wegen der Zecke: Vor den Spiegel stellen, Pinzette nehmen und weg damit! Je schneller desto besser, ein Arzt macht auch nichts anderes, nur daß das länger dauert, mit Nerv verbunden ist, und unnötigen Kosten für die Krankenkassen...


    1 = Trompetenschnitzlinge (Tubaria furfuracea)
    2 = Blauender Saftporling (Postia caesia)
    3 = Birnenstäubling (Lycoperdon pyriforme)
    6 = Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum)
    7 = Einer der Gallertbecher (Ascocoryne spec.)
    8 = :thumbup:
    10 = Orangeroter Kammpilz (Phlebia radiata)
    11 = Stäublingsschleimpilz (Enteridium lycoperdon) Achtung: Da gibt es noch eine sehr ähnliche Art, die hier auch passen könnte
    12 = eine der Kohlenbeeren (Hypoxylon spec.)
    13 = sicher kein Birkenporling. Viel zu weite Poren. Da sollte man eher mal in richtung Antrodia (Braunfäuletrameten) schauen. Wobei die auch Nadelholz gehören. Also vielleicht Antrodiella oder was ganz Anderes...
    14 = :thumbup:
    15 = Violetter Knorpelschichtpilz (Chondrostereum purpureum)
    16 = Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Und hübsch sind sie auch, die Sporen. Sporen mit Warzen sind sowieso irgendwie toll. :)


    [hr]


    Oh, da sind die Unterschiede wirklich gut zu sehen. :thumbup:
    Eine schöne Gegenüberstellung ist das. Das mit den Kristallen muss man erstaml wissen. Die hätte ich jetzt möglicherweise auch für irgendwelche Fremdkörper gehalten, aber jetzt weiß ich bescheid.


    Also wo Mario die Idee schon aufgreift:
    Wenn ich dazu ein Portrait mache, dann natürlich eins zu jeder Art. Und dabei kann man zu diesem Thema verlinken, da gibt's dann die Mikros und die direkte Gegenüberstellung.
    Wird aber noch etwas dauern.



    LG, pablo.

    Hallo, Ulla!


    Hasel ist es jedenfalls nicht.
    Die rötlichen Farbtöne der Rinde ließen mich an Wildkirsche denken, aber wahrscheinlich ist es doch eher Buche.
    Das Holz werde ich allerdings nicht mikroskopieren. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben!


    Es gibt da einige ockerbraune bis orangene Steccherinum - Arten. Interessant bei deinem Fund wäre makroskopisch mal der weiße Rand an den Hutkanten, der irgendwie fransig scheint.
    Da kann man mal etwas vergleichen, aber wenn ich das eben richtig nachgelesen und Ingo richtig verstanden habe, dann ist das wieder mal ein Fall für's Mikroskop.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Genau wie du es beschreibst: Zweiglein auf der Laubstreu und nicht darin vergraben. :thumbup:
    Schade, an der Stelle hätte es sich sicher gelohnt nochmal den Boden im Umkreis abzusuchen. Also beim nächsten Mal. Manchmal braucht es ja auch einfach einen Zeiger, damit sich das Auge auf eine bestimmte Art einstellt. Ist mit den Speisepilzen ja auch so:
    Man sieht erst den riesigen Wabbelsteinpilz, dann muss man kurz rumgucken und erkennt die ganzen kleinen, knackigen drumherum.
    Und bei den Buchenstämmen: Wenn man sich die grellen Bisporellas anschaut, nimmt man immer mehr von den kleinen, hyalinen, weißen, braunen, blaugrauen oder gelblichen Bechern wahr, die dort noch durcheinanderwachsen.



    LG, pablo.

    @Pablo
    Brutzeltest?!! Du hast das ernst gemeint mit dem anzündeln??


    Aber sicher.
    Hatten wir das denn nicht gemacht bei em Ausflug neulich?
    Komisch. Baumpilze ankokeln mache ich doch sonst so gerne.
    Es ist so, daß der Rotrandige in der Hutdeckschicht Harz einlagert. Das brutzelt natürlich entsprechend, wenn man da eine Flamme gegenhält. Der Zunderschwamm kann das nicht. Der Flache Lackporling auch nicht.
    Andere Lackporlinge lagern aber auch Harz ein, die können das dann sehr wohl.



    LG, pablo.

    Ah. :D


    So geht das also. Darum braucht man für einen gut gekneteten Kuchen auch kein Salz.


    Günter, streng dich an!
    Das wäre ja zu schade sonst. Wenn's um den Platz geht: Zur Not schlafe ich in der Geschirrspülmaschine. :cool:



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Natürlich, danke! :thumbup:
    Hatten wir sowas nicht gerade erst hier irgendwo im Forum? Oder in einem anderen? Manchmal guckt man jedenfalls in die Röhre und weiß nicht, was man sieht.


    So insgesamt würde ich sagen: Obvious.
    Immerhin sehe ich die zum ersten Mal. Nur die Binsen - Röhrenkeule habe ich neulich gefunden. Auf einem Helmlingsphoto von mir.
    Schade, daß es hier ausgerechnet die Hungerform als Erstfund ist. Aber dann lohnt es sich, da hin und wieder vorbeizuschauen, irgendwann sitzt die da auch satt und lang.



    LG, pablo.

    Hi.


    Bis zum 28. ist es nicht mehr lang hin. :)
    Salziger Glühwein? Ja wie?
    Ok, aber dann brauche ich dazu ein Bier.



    LG, pablo.

    Hallo!


    Dankeschön, ihr zwei. :thumbup:
    Ok, nehmen wir mal an, die Farben sind echt so wie sie sind, der Pilz in erster Linie effus - reflex.
    Um den abzusichern (St. ochraceum) abzusichern müsste man generative (welche sind das?) Hyphen mit Schnallen finden und ellipsoide Sporen?



    LG, Pablo.