Beiträge von Beorn

    Hallo, Emil!


    Ganz ehrlich: Leg dich nicht so auf die Hutfarben fest. Die variieren bei B. edulis beträchtlich. Da geht reinweiß, gelb, rot, rosa, schwarz, oliv, sämtliche Brauntöne und... Nee, halt, blau habe ich ihn noch nicht gefunden. Dafür aber im Schnitt schwach blauend. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo, Gabi!


    Danke für den ausführlichen Bericht. :thumbup:
    So kann man sich das alles sehr gut vorstellen. Und warte mal ab, wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, und du nimmst guten Gewissens die ersten Lamellenpilze zum Verzehr mit nach hause. Denn auch da gibt es etliche gut und sicher zu erkennende Arten.


    Zu den Eselsohren und den Bildern:
    Richtig erkannt, das erste Bild zeigt kein Eselsohr, sondern einen Becherling aus der Gattung Peziza. Wahrscheinlich Peziza varia (Veränderlicher Becherling), aber den Fund habe ich nicht mikroskopiert, und es gibt noch einige Arten, die absolut genauso aussehen können.
    Das zweite Bild zeigt durchaus ein Eselsohr (Otidea onotica), wenn auch etwas älter und nicht so schön wie auf dem Bild von Emil.
    Theoretisch könnte eine Peziza sogar noch ähnlicher sehen, und das Problem dabei ist folgendes: Alle Arten der Gattung Peziza gelten als ungenießbar, giftverdächtig oder schwach giftig.
    Zur Unterscheidung ist wichtig, ob die Fruchtkörper geschlitzt sind, oder der obere Rand durchläuft. Das zu erkennen ist gerade bei älteren, verwachsenen oder angeknabberten Fruchtkörpern nicht immer einfach.
    Die Farbe ist auch wichtig, kann aber sehr stark variieren.
    Beim echten Eselsohr ist aber immer irgendwo "Morgenröte" dabei. Also ein Rosa Schimmer. Der ist meist innen an den Fruchtkörpern, auf Emils Bild sieht man es ganz toll.
    Diese Farbe gibt es bei Peziza nicht und auch nicht bei anderen Öhrlingen. Denn auch in der Gattung gibt es noch einige sehr ähnliche Arten, die aber verzehrtechnisch harmlos wären.



    LG, pablo.

    Hallo, Emil!



    Prüfe mal, ob dein Fund rosalila Sporenpulver hat. Dann kommt nur der Rillstielige Seitling in Frage.


    Das wäre natürlich ein schönes Unterscheidungsmerkmal zu den anderen allesamt etwas vagen Trennmöglichkeiten. Woher stammt die Info?
    Das müsste ich mal nachlesen. :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Karibu!


    Da müsste aber schon jemand sehr wagemutig sein. ;)
    Nein, was anderes als Suillus grevillei wird hier kaum rauskommen. Körnchenröhrling wäre noch eine Alternative gewesen, wenn nicht die rosanen Verfärbungen wären.
    Zwei Infos hätte ich noch:
    - Schmierröhrlinge müssen nicht schmierig sein
    - Lärchen sind häufig unsichtbar



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ja, ich glaube auch, daß es B. pinophilus ist. :)
    Ich meine nur, daß man da schon oft genauer Hingucken sollte. B. edulis ist eine sehr variable Art.


    Zu dem Eselsohr hätte ich mal noch zwei Bilder:
    Bild 1

    Bild 2


    Gabi, ich kenne ja deinen Kenntnisstand nicht. Vielleicht kannst du mir ja mal ungefähr sagen, was auf den beiden Bildern zu sehen ist und warum. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Wichtig wäre eben schon, ob der Pilz eine ausgeprägte Wurzel hat.
    Also so wie die Spindeligen Rüblinge (Gymnopus fusipes) auf diesem Bild:


    Ich glaube bei deinem Fund nicht daran. Die Lamellen passen nicht, nicht nur wegen der Farbe (G. fusipes ist ein Weißsporer), sondern auch wegen der Form der Lamellen.
    Wenn dann auch keine wurzelnde Stielbasis zu erkennen ist, dann ist das ein Ko - Kriterium.
    Leider fehlt mir hier noch eine zündende Idee, was es sonst sein könnte. Die Farbe des Sporenpulvers hast du nicht zufällig ermittelt?

    Hallo, Gabi & Emil!


    Ja, das sollte schon ein B. pinophilus sein. :thumbup:
    So ganz überzeugt wäre ich aber wohl erst, wenn ich den Pilz in der Hand hätte.
    Weil: Auch der Echte Steinpilz (Boletus edulis) kann schon einen rötlichen Hut haben und einen bräunlichen Stiel.
    Immerhin scheint hier kein weißer Hutrand zu sein, was aber nur ein schwaches Merkmal und wenig mehr als eine Tendenz wäre. Ein etwas stärkeres Merkmal wäre der Standort (sandiger Kiefernwald bevorzugt bei B. pinophilus). Wobei ich den auch schon unter Buche / Eiche auf Buntsandstein fand, sowie B. edulis im reinen Sandkiefernwald.


    Hier mal ein Bild:

    Boletus edulis / Echter Steinpilz



    LG, pablo.

    Hallo, Frank!


    Nebelkappen (Clitocybe nebularis).
    Mach dir keinen Kopf wegen den Bildern. Da ist noch kein Meister aus den Wolken (oder heißt das vom Himmel?) gefallen. :)
    Die hier sind ok. :thumbup:
    Und auch bei dem anderen, da hat man schon oft Schlechteres gesehen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Diese "Dunkle Variante" (die übrigens bei Trockenheit auch fast weiß sein kann) wäre dann ja Rhodocollybia asema / Rhodocollybia butyracea var. asema / Horngrauer Rübling?
    Könnte natürlich hier die bessere Lösung sein, wenn man den sehr dunklen Stiel beachtet.
    Ist aber bei Frost alles hochspekulativ, weil da Farben nicht mehr zuverlässig sind. Die beiden Arten / Varietäten werden ja meist auch als konspezifisch (also die selbe Art) betrachtet.



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Schade, aber irgendwann finde ich auch noch die zu Nobis Nectria passende Bestimmungsanfrage.
    Schönes ding, übrigens. :thumbup:


    Den deutschen Namen hast du ja schon geprägt. Steht oben im Betreff:
    Marmeladengries - Schleimpilz



    LG, Pablo.

    Hallo, Gabi!


    Hast du von dem Steinpilz noch Bilder bei Tageslicht, also nicht farbstichige? ;)
    Ich könnte mir hier auch gut vorstellen, daß der nicht ganz so rot ist, wie es auf den Bildern scheint. Stieloberfläche im Detail wäre auch interessant.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Hallo Pablo!
    Ich kam auf die Ockerfarbene, weil ich nach dem durchschneiden des FKs keine dunkle Schicht gefunden habe, die soll doch bei der Schmetterlingstramete ein typisches Merkmal sein. Der kleine der da so aus dem Ast wächst war schon sehr winzig, vielleicht so 2 cm...


    Ja, steht hier und da in der Literatur, das mit dieser Linie. Ist aber ein sehr unzuverlässiges Merkmal.
    Immerhin die Samtige (Tr. pubescens) hat das wohl nie, die Schmetterlingstramete (Tr. versicolor) hat es oft, aber nicht immer, die Ockerfarbene (Tr. ochracea) habe ich erst zwei mal (sicher) in der Hand gehabt. Eine habe ich nicht durchgeschnitten, die andere hatte eine schwache (nur stellenweise ausgeprägte), ockerbraune Linie. So wie auch viele Schmetterlingstrameten.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Oh, da bin ich mal gespannt. Sowas habe ich nämlich auch schon ein paar mal gesehen. Und jeweils entschieden, daß ich damit nichts anfangen kann. :D
    Wenn hier was rauskommt, dann nehme ich den nächsten Fund der Art auf.


    Sicher, daß das eine Daldinia ist, und nicht vielleicht Hypoxylon?



    LG, Pablo.

    Moin!


    Ähm...
    Gerd meint sicher mit Bild als Untermalung?
    Also vorhang auf für Boletus aereus und Pseudombrophila ramosa! :thumbup:
    Gut, und da der Bronzeröhrling (Danke, Markus!) schon genannt war, muss ich den mal von meiner Liste streichen. Bleiben noch ungefähr 99 Funde des Jahres. :(


    Ich suche die Tage einen aus...


    Edit: Eike, du kannst natürlich auch einfach zu den jeweiligen Portraits verlinken. ;)
    Und den Brätling kann ich dann auch von meiner Liste streichen, also nur noch 98 zur Auswahl. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Emil!


    Ja so ist das oft und gerade bei Champignons. Bei Filzröhrlingen ist es auch ganz ähnlich, die machen, was sie wollen. Da musst du aus der Summe der Merkmale ein Gesamtbild schaffen, und dich daran orientieren. Das ist eine Sache der Erfahrung, und da stehe ich auch noch ganz am Anfang. ;)



    LG, pablo.

    Halo, Jan - Arne!


    Ich glaube schon, daß hier eine Lohblüte zu sehen ist. Wahrscheinlich die Weiße (deren Name mir gerade nicht einfällt). Teils eben noch unreif, teils eben befallen, weswegen die Strukturen etwas seltsam ausgeprägt sind.
    Verlinkt habe ich vor allem wegen Nectriopsis violacea. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Das Substrat sieht in meinen Augen zwar eher nach Weide aus, aber das Schwarze ist wohl schon ein Pilz. Die Strukturen da drinnen erinnern stark an sowas wie Kohlenbeeren oder Holzkohlenpilze.


    Näher wage ich mich da aber nicht dran.



    LG, pablo.

    Moin.


    Da habe ich schon viel zu lange nichts mehr beigesteuert.


    Ein Gallertbecher (Ascocoryne spec) wird umzingelt von Schildborstlingen (Scutellinia spec). Gefunden vorletztes Wochenende bei einer Pisrsch mit Sonja.



    LG, Pablo.