Beiträge von Beorn

    Hallo, Ingo!


    Ja, dann liegt's an "direct - upload". :(
    Die Seite ist ohnehin Mist, besteht zu 90% aus Spam und zu 12% aus schlechtem Service...
    Ich habe mir mal erlaubt, den Beitrag von Tom ein klein bisschen zu überarbeiten und die Bilder einfach auf den Forenserver zu laden. Nun sollte das wesentlich besser aussehen. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Stimmt, die Idee von mir ging meilenweit daneben.
    Was nun eine fehlende Endoperidie bedeutet, ist - zumindest mir - nun wieder etwas klarer.
    Schade, die schwarze Farbe sah erst so schön nach offen liegender Gleba aus. Aber eben ganz und gar nicht so, wie es beim >Haarstern< sein sollte. Dazu kommt noch das hier vorhandene Peristom, was Frieda - Renate ja auch noch mal beschrieben hat:

    Zitat


    In der Mitte der Kugel ist eine Art "Mäulchen" sogar mit einer kleinen Öffnung. Bei Berührung oder Kratzen passiert nichts weiter.


    Allerdings wäre es schön gewesen, den Pilz nochmal aus diversen perspektiven und im Detail zu sehen. Also genauere Ansicht des Peristoms und Hof, Endoperidie gestielt oder nicht, Außenseite der Exoperidie...
    So bleibt es dann eben bei einem "Advents - Stern".



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Mir scheint, da geht ein weiterer Zusatzhinweis flöten. :(
    Oder man hat Mut zur 50:50 Chance.
    Der Publikumsjoker wird hier nicht funktionieren, eventuell sogar ein verzerrtes Bild heraufbeschwören. Also Anrufen vielleicht?
    Oder Dr. Sommer fragen?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Keine Einwände.
    Im Grunde genommen mus das jede/r für sich selbst ausmachen. Ist mit Herbstlorchel, Kieferngrünling usw. ja auch nicht anders.
    Dennoch finde ich die Quellen, die Abeja hier zusammengestellt hat, auch durchaus interessant.
    Aber es stimmt schon: Man muss nicht alles essen. Und wenn man es in so einem Fall tut muss man sich klar machen, daß da eben auch ein gewisses Risiko bestehen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    In den Großpilzen BWs werden als Substrate Laub- und Nadelhölzer, Brombeere, Mädelsüß und Rohrkolben aufgeführt. Ich glaube, der geht einfach an diversen pflanzlichen Detritus, und da gehört Dung ja auch irgendwie dazu.


    LG, pablo.

    Hallo, Ralf!


    Ja, der Betrachter benötigt bei dem Bild einige Phantasie. ;)
    Aber so geht's einem ja oft in solchen Situationen. Pilze, die den Betrachter zu erschießen vesuchen, gibt es aber in der Tat nicht viele. Mir wäre nur der bekannt, sowie Pilobolus - Arten. Selbst gefunden habe ich ihn allerdings noch nicht, leider.



    LG, pablo.

    Hallo, Christian!


    So grau das auch wirken mag, es hat was, dieses Wetter. Jedenfalls da an der Küste. Dort wäre ich jetzt auch lieber. Walfisch klingt interessant, Pilze gibt's ja überall, die Sonderbarsten an den sonderbasten Orten.


    Nr. 1 ist ein Helmling (Mycena), den ich nicht kenne. Müsste man mehr Angaben untersuchen (Geruch, Größe, Substrat, gut möglich daß auch dann nur mit Mikro was geht).
    Nr. 2 = Krauser Adernzähling (Plicaturopsis crispa)
    Nr. 3 = Gelbstieliger Muschelseitling (Sarcomyxa serotina)
    4 & 5 müsstest du mal nach bekanntem Schema untersuchen. So kommen da höchstens ein paar Phantasienamen raus. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich sehe auch einen sterilen Stielteil. Das passt gut zum gesamten Erscheinungsbild, also sicher eine Langstielige Holzkeule (Xylaria longipes). Der Name "Ahorn - Holzkeule" ist eventuell irreführend, da die auch auf anderen Laubhölzern vorkommen kann. Selbst gefunden habe ich sie bislang nur an Ahorn und Buche.



    LG, Pablo.

    Hallo, Netti!


    Die Holzkeulen gehören zu den Kernpilzen. Es sind Sammelfruchtkörper, also in einer solchen großen Erscheinung findest du viele einzelne Fruchtkörper. Das sind jeweils die Kügelchen, die du gefunden hast. Auf schlau heißen die Perithecien. Nun gibt es die schon bei allen Holzkeulen (und auch bei Kohlenbeeren, Holzkohlen - Kugelpilzen, Eckenscheibchen usw...), wichtig ist, wo sich Perithecien befinden und wo nicht.
    Dein Bild müsste man jetzt nach unten verlängern, um zu sehen, ob auch im Stielteil solche Kügelchen in der Rinde vorhanden sind.
    Bei der Vielgestalten Holzkeule findet man noch bis runter zur Ansatzstelle, wo der Sammelfruchtkörper aus dem Holz wächst, solche Kernchen. Bei der Langstieligen Holzkeule sind ganz unten im Stielteil keine Perithecien mehr vorhanden.


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ist super geworden, Mario! :thumbup:
    Der stand zeitweilig ja in einer eigenen Ordnung (Nidulariales) zusammen mit anderen Teuerlingen, da wieder in einer eigenen Familie (Nidulariaceae). So ist es zB auch noch in den Großpilzen Baden - Württembergs dokumentiert.
    Aber da sich die Datenbanken einig sind, daß das nun ein "Echter Lamellenpilz" sein soll ( :D ), belassen wir es einfach dabei.
    Wäre aber ganz interessant, zu der Einteilung die enstprechende Literatur un Begründung in die Finger zu bekommen. Also wenn da jemand was frei Zugängliches findet: Bitte verlinken!
    Denn rein optisch macht es ja keinen Sinn. Ob da wieder die Sequenzierung zugeschlagen hat?


    Egal, Vollgestopfter Nestling bleibt Vollgestopfter Nestling:





    Gefunden am 15.12.2012
    Südwestlicher Odenwald Umgebung Schriesheim
    ca. 250 m üNN Südhang, sonnig aber auch gut feucht
    direkt neben einem Forstweg auf eher saurem Buntsandsteinboden
    Ahorn, Eichen, Buchen, Kiefern & Lärchen anwesend
    Substrat ist Nadelholz, Kiefer oder Lärche, liegender Ast teils im Laub vergraben
    Fruchtkörper 3 bis knapp 10 mm groß, noch nicht ganz reif (Böhnchen weißlich)



    LG, Pablo.

    Moin.


    Ihr seid ja recht entspannt mit der Trennung von Ischnoderma resinosum und Ischnoderma benzoinum. Da entsteht bei mir doch das lästige Bedürfnis, diese Wohligkeit etwas zu erschüttern.
    Das Substrat ist kein Trennmerkmal. Generell lassen sich die beiden in der leptoporoiden Phase nicht trennen. Leider zeigt ihr (Mausmann und Lara) keine Fruchtkörper in der fomitoiden Phase. Und wenn, dann wäre da ein Schnittbild von nöten, um Anhand der Tramafarbe zu einer Unterscheidung zu kommen.
    Einzig das Vorkommen an Nadelholz würde I. resinosum ausschließen. :evil:


    >Quelle<



    LG, pablo.

    Hallo, Evelyn!


    Der Baumstumpf für die 3 ist schon Nadelholz. ;)
    Es ist "Weichholz", also theoretisch müsstest du es mit den Händen ganz leicht auseinanderbrechen können. Dieses Zerfallen in irgendwie rechteckige Bruchstücke (sowie die ganzen Trümmer, die da drum rumliegen), dazu die fast roströtlichen Farbtöne des modernden Holzes sind gute Kennzeichen. Auch sind ja keine der Pilze da zu sehen, die normalerweise immer auf Laubholz von dem Alter rumwachsen: Keine Schmetterlingstrameten (die selten auf Nadelholz vorkommen), keine Geweihförmige Holzkeule, kein Herber Zwergknäueling.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Das sind tolle Bilder vom Orangeseitling!
    Und Herbsttrompeten um die Zeit noch zu finden, ist auch ganz schön frech. ;)
    Danke für's Herzeigen.


    Ah, ähm: Wenn es darum geht, in welche Gattung ein Pilz gestellt wird, geht es nicht um die Zeit, wann was geschrieben würde. Sonst würde ja Tricholoma terreum immer noch Agaricus terreus heißen, genauso wie die meisten anderen Pilze auch, weil ja Umkombinationen gar nicht mehr möglich wären. Nein, da geht es schon darum, das einfach zu begründen, warum ein Pilz eine neue Gattung bekommen soll. Und dem kann man dann folgen oder nicht.


    Rein optisch wäre die Einordnung vom Gelbstieligen zu den Zwergknäuelingen schon etwas wunderlich. Da darf man ganz individueller Meinung sein, finde ich.



    LG, Pablo.

    Moin, Evelyn!


    1 & 2 sind ja klar, 4 auch, aber bei der 3 meine ich einen Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum) zu erkennen. Dazu würde unregelmäßig höckerige aber ungezonte Hutoberfläche in matten Farben, der krummschiefe, stufig - wellige Hutrand und die weiße , stufige Fruchtschicht mit recht weiten Poren und Guttationstropfen passen. Dann müsste das Substrat in der Tat Nadelholz sein, was beim Rotrandigen (Fomitopsis pinicola) egal wäre, der kommt genauso gerne an Buche und Birke vor.


    Wegwn dem Jahn kannst du mal hier loslegen:
    >Westfälische Pilzbriefe<



    LG, pablo.

    GUTEN MORGEN!


    Anna, du bist ja ganz schön früh wach. 8|
    Das schockt mich jetzt schwer. Interessant wäre es jetzt mal zu wissen, wie selektiert das Feld mittlerweile ist. Also ob es eine gute Streuung bei den Punkten gäbe, wenn nur die bislang eingegangenen vorläufigen Tips zählen würden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!



    Wer zerstreut meine Zweifel ?
    Grüße Norbert


    Ich. :)
    Vorkommen bei Birke, Hut recht hell, Stielbeflockung nicht wollig und recht dunkel, keine Verfärbungen im Schnitt: Da bist du in jedem Fall beim klassischen Leccinum scabrum. Ich denke, die ganzen Wuchsformen (besonders schlankstielig, besonders dunkelhütig, jeweils Extraformen für mittelklein, klein und ganz klein, Extraformen für Arten mit durchschnittlich 496 Stielschuppen an 67% aller Donnerstage im Jahr) kannst du außer Acht lassen. In dem Fall sowieso. Der hat nur einen etwas kräftigen Stiel, der eine gute Mahlzeit verspricht. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Hm, jetzt bin ich etwas unsicher mit dem Eichenwirrling. Ist aber schon die wahrscheinlichste Lösung, auch wenn er etwas dünnfleischig und wunderlich geformt daherkommt.


    Feine Poren wären hier in dem Fall welche, die du mit blosem Auge eigentlich nicht erkennen kannst. Beim Winterporling sinds meist so 1 bis 3 pro Millimeter, beim Maiporling sollten es so 5 bis 8 sein.


    Bild C: Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor). Die weißen Knubbel möglicherweise auch, das ist schwer zu erkennen. Aber wenn sie ganz jung aussehen, sind sie eben nur weiße Knubbel.



    LG, pablo.

    Hi.


    Das auf den Bildern 6 bis 9 ist sicher was anderes. Ein Schleimpilz sollte das dann sein. Wenn ich nur Bild 8 anschaue (Federwische an Fäden), dann muss ich an Badhamia utricularis denken. Aber die anderen scheinen mit dazu nicht zu passen. Also besser auf die Auskenner warten. ;)



    LG, pablo.