Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Daß T. laricinum an Lärche wächst, hatte ich einfach mal ganz dreist aus dem Artnamen abgeleitet. ;)
    Aber danke für die Richtigstellung. :thumbup:


    In den GPBWs wird sogar explizit erwähnt, daß es keine Mikromerkmale zur Unterscheidung von T. abietinum und T. fusco-violaceum (ist es jetzt eigentlich mit Bindestrich richtiger oder ohne und in einem Wort?) geben soll. Damit bliebe nur die Beschaffenheit des Hymenophors.
    Da werde ich wohl noch etliche Kollektionen ansehen müssen, um da einigermaßen Sicherheit zu gewinnen...



    LG, pablo.

    Hallo, Frank!


    Das sind Tintlinge, die in die Artengruppe um den Glimmertintling (Coprinus micaceus) gehören. Da gibt es aber noch einige sehr ähnliche Arten, so daß es für mich nicht exakt zu klären ist.


    Die komisch eingerollten Hutränder sind Trockenheit und / oder Frost geschuldet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Enrico!


    Der wird eher bei den Schillerporlingen (Gatung Inonotus) zu finden sein. Jetzt wäre mal das Substrat sehr interessant. Der Erlen - Schillerporling (Inonotus radiatus) wäre ein Möglichkeit. An Pappel könnte es vielleicht auch der seltene Pappel - Schillerporling (Inonotus rheades) sein.



    LG, Pablo.

    Moin, Anna!


    Ich glaube, du solltest dich viel mehr mit Porlingen beschäftigen. :thumbup:
    Von der Art hatte ich noch nie was gehört.
    Ähm... Es ist ja nicht so, daß alle Antrodiella - Arten auf anderen Porlingen wachsen, oder? Da gibt es schon auch welche direkt an Holz?



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo & Jonas!


    Ja, so ungefähr damit habe ich gerechnet. :D
    OK, Schwedisch kann ich nicht und verlasse mich mal darauf, daß Trichaptum laricinum bei uns nicht vorkommt, und am besten noch auf Lärche als Substrat festgelegt ist. ;)


    Ich glaube, am besten bastele ich mal einen Ordner mit dem Namen "Trichaptum abietinum, der aussieht wie Trichaptum fusco-violaceum".


    Und dann heißt es weitersuchen.
    Vielleicht finde ich ja irgendwann mal einen, wo auch junge Fruchtkörper zahnförmiges Hymenophor haben. Oder wäre es theoretisch auch möglich, daß die Fruchtschicht bei jungen T. fusco-violaceum eher poroid aussieht? :/


    Keine Ahnung. Ich glaube, ich lege gleich mal noch einen weiteren Ordner an:
    "Trichaptum fusco-violaceum, der aussieht wie Trichaptum abietinum".
    Die beiden (drei?) sind schon irgendwie komisch. Nicht kreutbar, aber irgendwie auch noch ohne trennende Mikromerkmale.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Hilft die Info was, daß das Teil an der Ansatzstelle satt 4 cm dick ist?
    Also ich denke, mir bleibt nihcts anderes übrig, als das Substrat zu überprüfen. Den Tannenblättling hätte ich nicht so massiv erwartet, käme aber sehr gut hin.


    Marios Vorschlag (Lenzites warnieri / Auen - Blättling) ist aber auch nicht schlecht.
    >Link 1<
    >Link 2<
    >Link 3<


    Eure Ideen waren schon mal super! :thumbup:



    LG, pablo.

    Morgen!


    Ja von dem großen, stehenden Stamm in der Bildmitte spreche ich auch.
    Aber erhöhren mag ich nicht mehr, nachdem Ralf da schon Lärche vorschlägt. Ich bleibe leiber bei dem Einsatz (3 Chips).


    Also, Habicht:
    Nun musst du wohl nochmal zu dem Baum hin und umfassend dokumentieren. Also möglichst auch mal nach Zapfen und sowas drumrum gucken, Den Baum als ganzes knipsen, so daß man auch ein paar dünnere Zweige, Astgabeln und die Krone des gesuchten sehen kann.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ok, wenn's denn sein muss: 3 Chips auf Robinie. Auch ganz ohne lateinischen Namen, den müsste ich nachschlagen. Geht aber auch so. ist auch bei Pilzen optional, solange die deutschen Namen eindeutig sind. Keine Sorge.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Wäre natürlich toll, vom Tannenblättling habe ich bislang nur einen recht unsicheren Fund aus Italien (Lamellen nicht sicher ausgezählt).
    Oben hatte ich ja noch was reineditiert.
    Die Größe und Dicke irritieren mich noch etwas. Also das Substrat untersuche ich auf jeden Fall noch mal, dann wissen wir bescheid. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Tja. so ein Care - Paket mit lustigen Porlingen würde ich schon gut zusammenbekommen. ;)


    Hatte mich schon gefreut, dass ich bei der Lenzites-Bildersuche sowas hier fand.


    Hm, da wäre jetzt natürlich ein Link nicht verkehrt.
    War da vielleicht einer deiner entlaufenen Gnolme am Werk?
    E.: Aha, Gnolm eingefangen. Übrigens: Toffel und auch Andreas Kunze macht ja viel bei Wiki.


    Birkenblättling...
    Schon möglich. Aber so (also mit den Farben, in der Größe, Festigkeit und Form) ist mir der auch noch nicht untergekommen.


    Noch'n Nachtrag:
    Wenn Nadelholz, dann Kiefer. Wäre aber komisch dann, die Astverzweigung, oder? Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber auch am selben Holz Auricularia mesenterica gesehen zu haben. Aber das ist kein Problem, die Stelle ist ja bekannt, das wird untersucht, sobald ich wieder vor Ort bin. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Hallo, Jonas!


    Die Saftporlinge, von denen hier die Rede ist, kenne ich durchaus sehr zäh. Die Arten aus der Umgebung von Oligoporus stipticus und Oligoporus guttulatus sind sogar im Alter von beinahe trametenähnlicher Konsistenz.
    Was anderes wäre das wohl mit Tyromyces. Sowas wie Tyromyces kmetii (Orangefarnener Saftporling) ist ja in der Tat wattig, weich, bröckelig... also mehr wie Trametes pubescens in der Konsistenz. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    So, der geht auch noch.
    Ist ja ein ganz, ganz klarer Fall:


    Bild 1:

    Bild 2:

    Bild 3:


    Das ganze spilet sich an einem liegenden Waldkiefer - Stamm ab. Da wachsen sowohl an der West- als auch an der Ostseite schicke Violettporlinge (trichaptum spec.).
    Nur während das Hymenophor bei den Fruchtkörpern an der einen Flanke recht normal ausgeprägt ist (Bild drei, rechts und oben angeschnitten auf Bild 2), sieht das bei denen auf der anderen Seite ziemlich so aus, wie ich mir die Fruchtschicht von Trichaptum fuscoviolaceum (Zahnförmiger Violettporling) vorstelle.


    Sitzen die dann also beide an einem Stamm?
    Oder macht hier eine Verwachsung eine sichere Bestimmung unmöglich?



    LG, pablo.

    Hallo.


    Also eine der heutigen Kuriositäten schaffe ich heute abend noch.
    Gefunden im Dossenwald (= Oberrheinebene bei Mannheim)
    Sandiges Gelände, Kiefernforste mit vile eingestreuten Laubbäumen, an der Stelle vor allem Pappeln (Grauerlen) vorherrschend.
    Da liegt so ein Stammgetrümmer mit allerhand hübschem Zeug dran, von Pappelschüpplingen über Ohrlappenpilze bis hin zu Samtfüßchen und Austern.
    Das Substrat wage ich jetzt nicht eindeutig zu bestimmen. Pappel ist zwar wahrscheinlich, aber Eiche mag ich nicht ausschließen.
    Der Fruchtkörper auf dem zweiten Bild ist satte 14 cm breit. Die Dinger sind zähelastisch wie Eichenwirrlinge, nur sehen sie frablich eben ganz und gar nicht so aus.
    Trama ist hell lederfarben, das passt also wieder. Stark faserig und quasi unzerreissbar. Telefonbücher zerreissen ist jedenfalls bedeutend einfacher. Biegen lässt sich das gut.
    Am Hutrand kommt man auf etwa 8 Lamellen (incl. Lameletten) pro cm.




    Hübsch, nicht wahr?
    Daedaleopsis tricolor (Dreifarbige Tramete) Schließe ich aus, zu wenig (nämlich gar nicht) rötend auf Druck an den Lamellen. Auch nach Stunden nicht.
    Birkenblättling (Lenzites betulinus) schließe ich aus, weil die Farben und die Zähigkeit (Besonders der Lamellen) nicht dazu passen.
    Sämtliche Gloeophyllum - Arten schließe ich auch aus. die bilden nicht solche massiven Geräte.
    Bleibt also der Eichenwirrling (Daedalea quercina). Den schließe ich aber aus, weil die schwarzen Hutfarben mit garnicht gefallen. Habe ich so noch nie gesehen, auch nicht auf Bildern.


    ...und nun fällt mir leider nichts mehr ein.
    Jemand Ideen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo.


    Ich denke, ich lege mir bei dem meinen Fund oben auf dem Bild mal einen Verweis zu Tyromyces chioneus an. Mal sehen, den muss ich nochmal finden und genuer untersuchen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ah, genau. Die Laubholzbewohnenden Saftporlinge.
    Ob die Tyromyces chinoneus hier wirklich in Frage kommt? Die Röhren sind da schon kürzer als Hutfleischdicke, oder?


    Ich glaube, daß der Grauweiße Saftporling (Oligoporus lacteus) schon irgendwie dunkel gefärbt sein kann. Extrem wäre es vielleicht so:

    Ist jedenfalls einer dieser Saftporlinge (O. lacteus oder O. tephroleucus), von mir als Grauweißer bestimmt (mit cf) an Kirsche.
    Den (oder die beiden) kenne ich aber eigentlich nur irgendwie regelmäßiger geformt. Aber das muss nicht viel heißen, ich kenne die ohnehin zu wenig.
    Weniger gut jedenfalls als Ingo.



    LG, pablo.

    Hallo, Habicht!


    Mach aus Gelbstieliger Austernseitling einen Gelbstieligen Muschelseitling. Dann passt's. Da setze ich auch nichts dagegen, weil es ja richtig ist.
    Den anderen hast du deswegen photographiert, weil es ein sehr hübscher Pilz ist, dem du noch sehr oft begegnen wirst. Nämlich der Orangerote Kammpilz (Phlebia radiata).



    LG, pablo.

    Die Austern hier an Hainbuche sahen etwas anders aus, so gelb. Sind aber auch welche, denke ich?


    Ich bin nicht sicher. Denke aber schon, auch wenn ich gerne mal dran umfummeln würde und von unten gucken. Die Farben sind nicht nur vom Substrat sondern auch von der Witterung abhängig. So ein besonders auffälliges Gelbbraun kann auch ein Frost - Auftau - Wiederholungsschaden sein.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo.


    Ob an den "auffällig gestielten Basidien" (die Tr. aurantia haben soll) was dran ist und ob das taugt, einen Unterschied zu Tr. mesenterica herauszuarbeiten?
    Keine Ahnung.


    Was? Stiele? 8|
    Der einzige sichere Fund den ich hatte, der war zwar auffällig klotzartig, aber ganz sicher ungestielt. Und wuchs direkt auf S. hirsutum. So richtig auf den Fruchtkörpern drauf.
    Woher stammt denn die Idee mit den Stielen? Wäre mal interessant, das etwas zu verfolgen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Verena!


    Das hast du also die ganze Zeit gemacht: Austern suchen.
    Und ich dachte schon, du hättest irgendwie Arbeit oder noch Schlimmeres, was dich vom Forum abhält.


    Zu den Fragen der korrekten Kultivierung kann ich nichts sagen, ich kenne Austern nur aus der freien Wildbahn. Da machen die was sie wollen und genau das immer genau so, wie man es am wenigsten vermutet.
    Sie fruchten durchgehend vom ersten Januar bis zum 31 Dezember.
    Sie fruchten an Buche, Kastanie, Linde, Robinie, Fichte, Zypresse, Birke, Kiefer, Eiche, Hainbuche, Pappel und weiß der Geier wo noch alles...
    Das geht von fingerdickem bis LKW - breitem Substrat.
    Manchmal scheinbar auf dem nackten Erdboden (war wohl eine Wurzel drunter.
    Auf handbreit über dem Boden abgesägten Stümpfen habe ich sie gesehen, aber auch in 6 bis 8 Metern Höhe thronend.
    Auf quasi im Altrhein schwimmenden Stämmen und an Ästen in Windbrüchen an trockenen Südhängen.


    Ich glaube die entscheidende Regel, die man zu Pleurotus ostreatus aufstellen kann lautet: Es gibt keine.


    Also Stamm einsammeln und ab in den Garten damit. Irgendwas wird passieren oder auch nicht. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Ralf!


    Starke Sache. 8|
    An Tremella aurantia hätte ich an so dünnlichem Substrat nicht gedacht und wohl verzweifelt den Zystidenrindenpilz gesucht. Die kleinen Sporen unterstützen aber diene Bestimmung.


    Fein, wieder was gelernt.



    LG, pablo.

    Moin.


    Dossenwald bei Mannheim (nördliches Oberrheingebiet); 3.1. 2014; Kiefern - Mischwald auf Sandboden; an morschem Stumpf von vermutlich Populus spec.:



    [hr]



    Fund aus dem Odenwald, Eichen - Buchenwald auf Buntsandstein, ca. 400m üNN, oberhalb der Dossenheimer Steinbrüche, Buchenstumpf:

    Trametes ochracea im kleinen Kästchen, im großen Kästchen Panellus stipticus (Herber Zwergknäueling) und hinten auf dem Stumpf Trametes versicolor (Schmetterlingstramete)
    Näner dran:


    Drin rumgeschnippelt wurde auch mal wieder:


    Sehr gut zu sehen ist die nicht zu sehende dunkle Linie. :evil: :D
    Vergleiche dazu auch Schnittbilder im Portrait zu Trametes versicolor.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Mein Plan war jetzt: Erstmal auf Ingo warten. ;)
    Irgendwie habe ich auch gerade selbst einige Pilze hier rumfahren, die ich gerade zu bestimmen versuche. Sonderbare Dinge teilweise.
    Die würde ich natürlich auch am liebsten alle an Ingo schicken.



    LG, pablo.