Hallo.
Ihr seid ja super miteinander. ![]()
Sämtliches Lob gebe ich gleich zurück: Wenn's euch in dem Forum hier nicht geben würde, wäre ich nur ein 1654stel so schlau und nur zu 4,355672% so begeistert.
Danke. ![]()
Die Tompiffge gab's im Odenwald letztes Jahr auch noch im Januar, solange es mild war. Als es kalt wurde, waren sie weg. Aber mach dir nicht zu viele Hoffnungen, Lea. Das war ein Einzelexemplar. Allerdings auch recht weit oben, vielleicht findest du unten in den Tallagen noch etwas mehr.
Und wieso sollen Tompiffe nicht fliegen können, Nobi?
Im Herbst habe ich mit einem Korb voll von denen einen Purzelbaum die Böschung runter gemacht. Da flogen die sogar gewaltig und ganz weit. ![]()
Zitat
Für die Gattung Junghuhnia sind dann vermutlich die stark inkrustierten Zystiden wichtig?!
Ehrlich gesagt: Keine Ahnung, Jonas.
Die Art war neulich mal Thema in einer Anfrage, da habe ich mir die etwas ausgiebiger im Netz angeschaut und auch in den GPBWs verglichen. Hier fand ich das einfach sehr passend: Rein resupinat, dünn, sehr gut passende Farben, Poren sehr fein und unregelmäßig, an Laubholz...
Wurde also rein optisch bestimmt.
Zitat
Von P. montana habe ich bislang kaum gehört.
Die Art ist in den enstprechenden Habitaten (Sandtrockenrasen, Kiesgruben, Dünenlandschaften) stark verbreitet und dort auch häufig. Wachstumsschwerpunkt dürfte vom Herbst bis Frühjahr sein.
Nobi hat sie auch eben gezeigt:
Klein und unscheinbar sind sie, darum werden sie wohl oft nicht beachtet.
Zu Porostereum spadiceum fragt ja auch Ingo:
Zitat
Gibt ´s denn noch mehr Bilder von Porostereum spadiceum (Rußbrauner Schichtpilz)?
Robinie wird ja nicht unbedingt gerne von Pilzen besiedelt, aber diese Art fand ich daran auch schon 2 mal.
Die Frage ist berechtigt. So ganz sicher bin ich mir da nämlich nicht bei dem Fund. Die Art ist aber wohl auch nicht gerade häufig, ich hatte sie einmal im letzten Jahr. Da war sie allerdings deutlich nasser und dunkler (vor allem die Fruchtschicht). Darum dachte ich hier durchaus als erstes an Stereum rugosum (Runzliger Schichtpilz). Aber diese ausgeprägten Hüte bildet der wohl nicht, genausowenig wie Hymenochaete tabacina (Tabakbraune Borstenscheibe). Auch sollte Stereum rugosum röten (was dieser nicht tut) und Hymenochaete tabacina doch eher starr und hart sein.
Bliebe noch ein verblasster Chondrostereum purpureum (Violetter Knorpelschichtpilz), der mich neulich schon mal an der Nase herumgeführt hatte. Aber auch da passt die Konsistenz nicht: Dieser hier war weich, dazu irgendwie wattig - bröckelig.
Der starke Algenbewuchs passt ja auch zu Porostereum. Zusammen mit der Hutbildung und der Konsistenz habe ich den einfach mal so abgelegt.
Hier noch zwei Bilder:
Vielleicht kommt ja doch noch was Anderes raus.
LG, Pablo.
