Beiträge von Pilzler 13

    Agaricus subperonatus (J.E.Lange) Singer 1951
    Gegürtelter Egerling


    Synonyme:
    Psalliota hortensis f.subperonata
    Psalliota hortensis var. subperonata
    Psalliota subperonata


    Hut:
    3- 15 (19) cm, mit helbraunen bis umbeerbraunen Schuppen auf der Hutoberfläche, am Rand mit Velumresten besetzt, jung blassbrauner Hut der im Alter zu Schuppen aufreisst, bei Berührung nicht verfärbend nach Literatur auch manchmal schwach gilbend


    Stiel:
    an der Basis keulig-verjüngend, zylindrisch, weiss, überhalb der Ringzone meist deutlich genattert, unterhalb der genatterten Zone mit 1-3 weiß-grauen Velumgürteln (können auch fehlen), Basis meist mit resten des Velums, nach Literatur öfters mit kurzer Scheinwurzel, Ring dickhäutig, laut Literatur nach oben abziehbar, obere Ringfläche gerieft, unterseite mit braunen Schüppchen, Ring kann laut Literatur auch soweit auseinanderbrechen, dass ein Doppelring entsteht


    Sporenpulver:
    dunkelbraun


    Speisewert:
    Strittig und ehr zu meiden da bei einigen Personen nach dem Konsum Magen-Darmprobleme aufgetreten sind.


    Vorkommen:
    meist ausserhalb von Wäldern bspw. in Parks auf Humosen Böden, verstreut


    Ähnliche Arten:
    Agaricus impudicus


    Verwendete Literatur:
    Ludwig (Band 2) und eigene Beobachtungen






    Montagnulaceae................. Pleosporales..................Pleosporomycetidae......................Dothideomycetes


    Paraphaeosphaeria michotii (Westend.) O.E.Eriksson 1967
    in Cryptogams of the Himalayas


    Syonyme
    Sphaeria michotii
    Sphaerella michotii
    Leptosphaeria michotii
    Hemptemaria michotii
    Scleropleella michotii


    Makroskopische Merkmale
    Pseudothezien als kleine schwarze Kugeln im Substrat eingesenkt


    Mikrokopische Merkmale
    Sporen grünlich gefärbt, 2-fach septiert 13,5-17,2 x3,8-5,5 µ , Asci 65 x10 µ


    Habitat
    auf abgestorbenen Grashalmen


    Daten
    18.05.2017 Hannover/Bemerode , Seelhorster Garten, an abgestorbenen Schilfhalmen, leg/det E.Heinemann








    Hallo HoBi,
    das Gebiet kommt mir sehr bekkant vor wir hatten da vor 2 jahren die Früjahrsexkursion der MYK Ag Hannover. Kann schon verstehen das das Wasser da heilig sein soll es sieht im Gesamten Gebiet sehr schön aus und besonders der kleine Teich (See,Tümpel) leuchtet im Sonnenlicht so unendlich schön blau


    LG,Eike

    Lophiostomataceae......................Pleosporales.................Pleosporomycetidae..................Dothideomyceten


    Lophiostoma myriocarpum Fuckel
    in Jb. nassau. Ver. Naturk. 23-24: 156 (1870) [1869-70]


    Syonyme
    Lophiotrema myriocarpum


    Makroskopische Merkmal
    Pseudothezien lophiostomoid , im Substrat eingesenkt , schwarz


    Mikroskopische Merkmale
    Sporen hyalin , 6-fach septiert , 27,3 - 34,4 x4-5 µ , Asci bitunicat (länge nich nachgemessen bei der Kollektion)


    Habitat
    auf abgestorbenen Laubholz


    Daten zu meiner Kollektion

    04.03.2017 Leveste,Region Hannover,NDS,Germany, an abgestorbenen liegenden Haselholz , leg/det E.Heinemann conf. B.Wergen


    Fotos (von G.J )












    Ähnliche Arten

    Lophiostoma alpigerum

    Agaricus leucotrichus F.H. Moeller 1952
    Haarigschuppiger Anisegerling
    Synonyme:
    - Psalliota leucotrichia



    Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Agaricomyctidea, Agaricales , Agaricaceae



    Etymologie:
    leucotrichus = weißhaarig (von gr.leukos-weiß und trichos= haar)


    makrospokische Beschreibung:
    Huthaut jung weiß später einheitlich dunkler werdend, in viele anliegende kleine Schuppen aufbrechend,Fleisch weiss im Druck stark gilbend
    Stiel unterhalb der Ringzone deutlich geschuppt (Name!), Schuppen am Stiel sehen aus wie weiße Haaare
    Ring dünnfleischig,hängend, unterseite flockig, Geruch stark nach Anis


    mikroskopische Beschreibung:
    Sporen 7-9 x5-6,2 µ ,ellipsoid-ovoid
    Basidien 4-sporig
    Cheilozystiden: 28-32 x 18 µ , globos-gestielt ,nicht mehrzellig


    Habitat:
    nach Literatur : unter Nadelbäumen im Nadelstreu


    Funddaten:
    Dassel ( Südniedersachsen),Obersolling, mooriger Fichtenwald, im Nadelstreu vergesellschaftet mit Amanita regalis , 16.08.2014, leg/det E.Heinemann & G.Jenk


    Verwechslungsarten:
    Agaricus arvensis var.macrolepsis : unterscheidet sich durch geglierderte Cheilozystiden
    Agaricus fissuratus: s.oben
    Agaricus macrosporoides : soll nur in Salzwiesen vorkommen


    Diskussion:
    IF setzt Agaricus leucotrichus mit Agaricus arvensis gleich. Sicher sind die Unterschiede spärlich und größtenteils makroskopischer Natur, aber ich trenne die hier jetzt einfach mal, da sie für mich doch schon deutliche Unterschiede aufweisen .




    Fotos ( von G.Jenk)









    Sind Entoloma majaloides und Entoloma sericatum (Weiden-Rötling) dasselbe ? Weil deine Fotos errinern mich sehr an Entoloma sericatum die ich schon öfters untersucht habe


    LG,Eike

    Hallo zusammen
    wann müsste man wo sein ? Und hat jemand was dagegen wenn ich einen Pilzkollegen (meinen Fotografen ) mitbringe ? Dieser würde auch nur an Exkursionen und Bestimmungen teilnehmnen wollen und er hat halt ein auto wäre für mich allgemein praktischer . Und zudem soll er zumindest tagsüber ein bisschen auf mich achten habe mich ein wenig mit meinen Eltern verkracht :O


    LG,Eike

    Hallo zusammen
    nach etwas längerer Pause was das schreiben von Berichten angeht melde ich mich mal mit ein Paar kleinen Berichten zurück- es geht um ein paar Exkursionen die ich in der letzten Zeit mit meinen Pilzfreund und Fotografen Gerhard (ScrrubyI) unternommen habe . Der Bericht hier handelt um eine Exkursion in Vienenburg (Ldkr.Goslar) zusammen mit Hartmut Schubert,Günther Schier und anderen Pilzfreunden .


    Viel Spass mit den Bildern .


    1.Cyanoboletus pulverulentus (Schwarzblauender Röhrling)
    wuchs bei Eichen . Definitiv nicht der häufigste Röhrling aber sehe den öfters mal .





    2.Russula violeipes (Pfirsichtäubling)


    3.Humaria hemisphaerica (Halbkugeliger Borstling)


    4.Parasola leiocephala (Kahler Scheibchentintling)


    Dann der erste etwas seltenere Pilz-


    5.Creolopus cirrhatus (Dorniger Stachelbart)



    ein paar Hunde waren auch dabei die buddelten dann unteranderem folgendes aus -


    6.Tuber rufum (Rotbraune Trüffel)




    schliesslich ging es kurz über eine Wiese .


    7.Physarium cinerum



    und zu guter letzt noch ein paar Becher .


    8.Trichophea woolhopeia



    9.Melastiza chateri


    10.Otidea alutacea


    So das waren die ersten paar Pilze .


    Lg,Eike

    Hallo zusammen
    ja ich denke das Trematosphaeria hydrela gerne in höheren Gebieten wächst . Im Schwarzwald kann man sich damit zuschmeissen ebenso im Oberharz. Bei uns hingegen Fehlanzeige - dafür andere spannende Arten :)


    Das mit C.macrocephalus passt echt besser.


    LG,Eike

    Der erste ist wie du schon richtig sagst der Grünblättrige schwefelkopf (Hypholyma fasciculare) . Der zweite sieht sehr stark nach den Breitbläätrigen Rübling (Megacollybia platyphylla ) aus


    Lg,Eike