Beiträge von lx2

    Unter Eichen und Buchen sollst du suchen...


    Nach ca 60 l. Regen und 10 Tagen eine schöne Überraschung ^^ So kann die Saison weitergehen



    (Perlpilze hatte ich auch gesehen, und 2 nach anis riechende Champignons waren auch mit dabei)

    Leckere Pilzpizza vom Fund<3

    Juhu einmal gabs noch Morcheln, und das ist daraus entstanden:



    Morchel-Steinpilz-Champignon-Pizza:


    Als Tomatensoße "einfach" San-Marzano mit einer gepressten Knoblauchzehe, ein Buffalo-Mozarella und etwas frisch geschnittene Petersilie oben drauf.

    Kleiner Geheimtipp: Zum Schluss Fleur de Sel und Steinpilzöl drüber - etwas dekadent :giggle: aber jammie <3

    Wow Super!!!
    Vielen dank, dass ihr eure leckeren Rezepte mit dem Forum teil - hört sich alles sehr gut an!

    Wenn ich dieses Jahr noch in den Genuss komme welche zu finden ( momentan schneits ja wieder :gskeptisch:... ) , werde ich sicher noch etwas davon ausprobieren. :gfreuen:

    Hi ihr Lieben,
    würd mich sehr interessieren, was ihr so mit diesen kleinen Kostbarkeiten ==morchel macht ?


    Leider hat man sie ja nicht in solch rauen Mengen zu Verfügung, dass man sonderlich experementieren kann.

    Eine Super Idee, die ich mal unbedingt probieren möchte ist Pizza Funghi - nur halt mit Morcheln.

    Ich habe eh immer das Gefühl, dass Pilze bei hohen Temperaturen im Ofen erhitzt besonders gut zur Geltung kommen... ( hatte mal eine Lasagne mit frisch aufgeschnitte Steinpilzscheiben belegt und mitgebacken ==> Geschmacksexplosion :love::love::love:)



    Das leckerste Morchel-Rezept, dass wir kennen ist momentan "Morcheln mit Kalb in einer Cognac-Sahnesoße".

    Das ist immer das erste Rezept, dass aus Morcheln gemacht wird wenn wir welche finden, und ich sag euch, das zergeht auf der Zunge dass man nur so dahinschmelzen kann ;)

    ( Sucht einfach mal nach dem Rezept im Internet)


    Diese Jahr gabs beim zweiten Fund mal Morcheln mit Roastbeef und Rosmarinkartoffeln, aber ich würde trotzdem das obere Rezept bevorzugen.




    Freu mich auf eure Tipps!

    Liebe Grüße,
    Alex

    Hi Malone,
    bei uns im Münchner Norden hatten wir heute auch schon unseren ersten Glückstreffer:


    Meist sind bei uns die dunklen immer ein paar Wochen früher dran als die hellen Morcheln.
    Bin gespannt was noch nachkommt.

    Schönen start euch allen in die Pilzsaison 2021!
    LG Alex

    Als makroskopisches Merkmal für Agaricus freirei nennen die ital. Kollegen die "typischen dunklen Bänder" auf der unterseite des Stielringes.

    vgl.: Agaricus freirei - Funghi Non Commestibili o Sospetti - Funghi in Italia - Fiori in Italia - Forum Micologia e Botanica


    Kann dies jemand aus eigener Erfahrung bestätigen?


    LG

    Alex

    P.s.: hier noch der entsprechende Eintrag zu Agaricus pseudopratensis :

    Agaricus pseudopratensis - Funghi Non Commestibili o Sospetti - Funghi in Italia - Fiori in Italia - Forum Micologia e Botanica


    Und noch eine interessante PDF aus Fakreich zum Agaricus freirei:

    1514.pdf

    Hallo miteinander,

    mein letzter Bericht ist leider schon eine halbe Ewigkeit her, zwischenzeitlich habt ihr so viele interessante Beiträge geschrieben und die Community ist quicklebendig, macht einfach weiter so :daumen: auch wenn hier viele "nur" als Mitleser dabei sind ...


    Ich wollte euch mal ein kurzes Update geben, wie ich das Pilzjahr 2018 hier im Münchener Norden bisher so empfundne habe.

    Eins ist klar, die extreme Trockenheit hat seit April in vielen Gegenden den Pilzvorfreudebarometer deutlich sinken lassen, auch bei uns. (Morcheln hab ich dieses Jahr leider garnicht zu Gesicht bekommen)

    Die Niederschläge der letzten und nächsten Wochen bestimmen wohl, ob wenigstenst der September - November "pilztauglich" ist.

    (Was ich extrem interessant hierzu fand, war das Interview mit Peter Karasch )

    In den letzten 2 Wochen hatten wir bei uns Glück, so dass es ca. 60l/m² Niederschlag gab.

    Als ich heute heimkam hat mich meine bessere Hälfte überrascht - unser Abendessen war ein Mix aus:


    - 2x Steinpilz

    - 5x Perlpilz

    - viele Rotfußröhrlinge

    - viele Flockenstieleige Hexenröhrlinge

    - viele Maronenröhrlinge


    Ein Pilz zum bestimmen war auch mit dabei und mein erstes Bauchgefühl "Dachpilz" hat sich auch bestätigt: er war ein Rehbrauner Dachpilz.


    Wenn sich noch etwas mehr Regen einstellt, habe ich so den Eindruck, dass Anfang Oktober unsere Region richtig pilzreich werden könnte...



    Falls Ihr auch aus der Gegend München seid, würde ich mich sehr freuen wenn ihr eure Erfahrungen zur aktuellen Lage teilen würdet.

    Allen weiterhin noch eine schöne Pilzsaison 2018.


    LG,

    Alex

    Hi ihr Pilzkulinariker,


    viele mögen ja genau den Geschmack vom Perlpilz und essen ihn liebend gerne als Sologericht.
    Für mich ist er ziemlich nussig. Er hat zumindest subjektiv ein Geschmack der vorschmeckt.
    Perlpilz pur nehme ich gerne als Einlage in einer Zucchini-Kartoffel-Suppe, da passt er super!
    Jetzt hab ich mich aber doch mal per Eigenversuch schlau gemacht, wie man die Perlies etwas neutralisieren kann.
    Und des Rätsels Lösung ist: Honig + die richtige Zubereitungsart:


    1. Macht die Pfanne so heiß wie es nur geht (noch KEIN Öl rein)
    2. Reichlich Öl in die Pfanne und gleich danach die, von Huthaut befreiten und in mundgerecht Stücke geschnittenen, Perlpilze. AUF KEINEN FALL DIE PFANNE ÜBERFÜLLEN! Lieber eine Schüssel bereitstellen und auf mehrere Male anbraten. Die einzelnen Stücke sollen sich nicht berühren, sondern "separat" brutzeln, sonst läuft die ganze Flüssigkeit aus den Pilzen und sie fangen an zu kochen , anstatt zu braten, was in undefinierter flüssiger Batze endet.
    3. Schalotten hinzugeben bis sie glasig gedünstet sind (haben ein viel milderen Geschmack als Zwiebeln)
    4. Alle Pilze (wieder in die Pfanne und) würzen mit Salz & Pfeffer. Pfanne ist bis hierher immer noch glühend heiß.
    5. Pfanne ausschalten, kurz warten, und jetzt der große Trick - 1 TL Honig unterrühren bis er vollständig zerlaufen ist.
    6. Ab hier geht's mit beliebigen Schritten weiter: Entweder mit Sahne eine Soße angießen oder unter die Pasta heben oder in ein Risotto einrühren oder auf ein gutes Stück Bauernbrot mit Petersilie, und und und...


    Einen TIPP noch: Wenn Ihr die Perlpilzsstücke in der Pfanne wendet, dann nicht einfach wahllos in der Pfanne umeinanderrühren, sondern jedes einzelne Stück sorgfältig wenden. Das ist zwar aufwendig aber ihr bekommt dann gleichmäßig goldbraunkrosse Perli-Happen und die sind wirklich besser als der, ich nenn es mal bösartig, "Matsch" der sonst rauskommen könnte.
    Viel Erfolg beim Ausprobieren!


    Vielleicht war das ja eine klizekleine Inspiration.
    Ganz liebe Grüße und weiterhin eine tolle Pilzsaison,
    Alex

    Büschelrasling = Lecker :)


    Für mich ist der Büschelrasling mit seinem "spermatischen" Geruch absolut in die Asia-Ecke einzuordnen.
    Also ab in den dampfend heißen Wok damit + Paprika, Lauchzwiebel, Zuckerschoten und Gewürze. Ablöschen mit Hühnerbrühe und verfeinern mit Sojasoße. (Wer eine dickflüssige Soße mag kann auch noch Stärke einrühren, aber bitte davor in einem Glas mit kaltem Wasser auflösen, sonst klumpt es)
    ... dazu chinesische Nudeln.


    Guten Appetit!

    Haufen:
    Ohh auch schon Pfifferlinge, nach denen hab ich vergeblich ausschau gehalten, obwohl der Boden und die "Blaubeerfelder" vielversprechend aussahen. Kann aber gut sein, dass da das Mikroklima eine Rolle spielt und der Wald nebenan voll von Pfiffies gewesen wäre...




    Oehrling:
    Wie gesagt bin ich aus dem münchner Raum und leider nur abundzu in Bayreuth. Falls ich das nächste mal am Hofgarten vorbeikomm, werfe ich aber gern mal einen Blick auf die Russulales.


    LG,
    Alex

    Hi Ihr Lieben,


    viele Ortschaften hat die "richtige" Pilzsaison 2017 schon erreicht (Pilze gibst ja das ganze Jahr, ich spreche hier mal aus "Pilze-Für-Die-Pfanne-Sicht"...). Ich hab jedes Jahr so das Gefühl, das der Norden und der Westen Deutschlands immer vorangehen und dann der Süden insbesonde Bayern nachzieht.
    JE DES MAL - MENNO!
    Grade innerhalb Bayerns dann auch erst alles oberhalb der Donau, bis schlussendlich der münchner Bereich drannkommt. Glücklicherweise konnte ich diese Wochenende wenigstens einen kurzen Abstecher in den Norden machen. Ich war erstaunt was sich im Wald rund um Bayreuth schon alles finden lässt. Heute gesichtet (Häufigkeit absteigend):


    - Perlpilz
    - Flockenstieliger Hexenröhrling
    - Samtfußkrempling
    - Fichtenreizker
    - Klebriger Hörnling
    - Mehlräsling
    - Steinpilz
    - Frauentäubling
    - Safranschirmling
    - Rotbrauner Scheidenstreifling
    - Birkenpilz



    und für mich ein kleines Erstfund-Highlight:
    - Wurzelnder Bitterröhrling


    Im Pilzticker-Bayern findet man jetzt auch schon vermehrt aktivität.
    Bin schon sehr gespannt was sich die nächsten Wochen hier im Münchner Norden tun wird.
    Vielleicht endlich mal eine früh beginnende Pilzsaison und nicht immer das lange warten auf September ==Pilz28

    Hallo Claudia,


    ich habe diese Beobachtung auch schon gemacht, vor allem aber zu Saisonbeginn!
    Meine Erklärung ist ähnlich wie die von Rotfüßchen. "Mathematisch" ausgedrückt:



    Zitat


    Wenig Pilze / Viele Insekten = Verwurmung pro Pilz hoch
    Viele Pilze / Viele Insekten = Verwurmung pro Pilz hält sich in Grenzen



    Der Perlpilz scheint aber tatsächlich eine Besonderheit in der Richtung zu haben. Vielleicht sind es die Duftstoffe oder aber er ist für Insekten und Würmer einfach gut zu sehen. Auf jedenfall stürzen sie sich immer auf die ersten Perlpilze der Saison. Sobald aber die Pilzvielfalt steigt, findet man wieder unversehrte Perlpilze.


    LG,
    Alex

    Hallo an alle Pilzzüchter,


    ich hab mich seit ein paar Monaten auch mal an die Pilzzucht gewagt :)
    Drei Kartons von bekanntem Hersteller erworben, wobei in zwei Paketen nach der jeweils zweiten Ernte sich Grünschimmel bildete.


    Danach hab ich die zwei Packete "trockengelegt" (also nicht mehr weiter gegossen). Jetzt scheint es so zu sein, dass das Grünschimmelmyzel abgestorben ist (Zumindest ist nichts mehr grünes oder schwarzes zu sehen) Mich würde interessieren, wenn ich das Substrat wieder reaktiviere (keine Ahnung ob die "Restbrut" überhaupt mitmacht) und sich wieder ein schönens weißes Pilzmyzel bilden würde, ob ich die Fruchtkörper davon bedekenlos essen kann? Oder ist es vielmehr so, dass ein Substrat, welches einmal kontaminiert ist, nur noch für die Tonne bestimmt ist?


    Subjektiv wäre meine Vermutung, dass beim Ausbilden eines neuen Myzels, der Zuchtpilz das Substrat mit sammt dem abgestorbenen Grünschimmel "auffrisst". So stell ich mir das auch in freier Wildbahn vor. Wenn ein Pilz nicht gefunden wird und auf seiner stelle Verschimmelt (dies meinetwegen sehr häufig über mehrer Monate oder Jahre hinweg) und irgendwann ein Sammler die Stelle mit einem frische Fruchtkörper aberntet, ist dieser dann sicherlich gesund und beinhaltet nicht ungesunde abgestorbene Schimmel-Sporen/-reste/etc. die Bauchschmerzen verursachen würden. Das Pilzesammeln im Wald wäre dann keine Freude mehr... Andererseits muss ich auch eingestehhen das der Wald ein viel komplexeres Ökosystem hat als Kaffeesatz in Platikfolie...


    Bin schon gespannt auf eure Antwort!
    LG,
    Alex

    Hallo Wolfgang ,


    in meinen Wäldern im Münchner Norden kann ich das auch bestätigen. Unter jungen Fichten fühlen sich die Steinpilze richtig wohl! Gehe ich über den Wegesrand in den Altwaldbestand sieht man kaum einen einzigen Steini.


    Eine Theorie, die mit schlüssig vorkommt ist, dass die (End-)Wurzeln von jüngeren Bäumen nicht so tief im Erdreich sind, und der Pilz sich dann leichter tut die Oberfläche zu erreichen um Fruchtkörper auszubilden. Natürlich kann dass auch völliger humbug sein, da es bei Maronen genau andersherum ist (die wachsen ehrer unter älteren Bäumen im lichten Moos). Es spielen viele Faktoren eine Rolle - bestimmt auch das Mikroklima - die jedoch sicherlich auch Artenspezifisch betrachtet werden müssen.


    Grüße,
    Alex


    Die Geruchsbeschreibung im deutschen Namen ("würzig") finde ich übrigens sehr passend.


    Interessant - beziehst du dich nur auf den Geruch oder zufällig auch auf den Geschmack?
    Ich finde er riecht eher fruchtig, obstartig (Richtung Lepista Nuda). Meine Frau meinte: eher mehlig.
    Was mich aber noch viel mehr interessiert, hat ihn schon jemand auf Geschmack getestet?


    Mykologen sind sich da auch nicht einig. Sie schreiben von "guter Speisepilz" über "nussig,ölig" bis hin zu "unbedeutend, bitter, ranzig... ".
    Ich hatte Ihn in meinem "Champignon Wald" immer rechts liegen lassen, aber diesmal waren auch fasst alle Champies weit über dem Verfallsdatum hinaus und da richtet sich die Aufmerksamkeit dann doch auf das, was gerade da ist...



    Und hier wäre die Biotopkartierung beispielhaft für Bayern (neuste Java version erforderlich):
    http://fisnat.bayern.de/finweb/

    Wenn man auf der Suche nach bestimmten Pilzen ist, ist man ertmal auf der Suche nach deren Baumpartner.


    Ich bin gerade auf ein paar interessante Ergebnisse der 3ten Bundeswaldinventur gestoßen.
    Hier gibt es auch eine schöne Grafik mit der Baumverteilung der häufigsten Baumarten:
    https://www.bundeswaldinventur.de/index.php?id=575
    Grafik in groß: hier



    Viel Spaß damit.



    Ps.:
    wer es noch nicht kennt, und in den bayerischen Alpen wohnt ist gesegnet mit diesem Online-Viewer mit Waldtypenkarte:
    http://arcgisserver.hswt.de/winalp/


    Bei Saprophyten ist es wohl so: so lange das Substrat hinsichtlich Art und Nährstoffangebot passt, wäre das Myzel blöd, davonzulaufen.


    Das ist eigentlich genau das was ich interessant finden würde. Kann man denn bei Saprophyten von einem winterüberdauernden Myzel sprechen? ist das nich viel eher so, dass sich immer ein frisches Myzel genau da bildet wo die Nährstoffe passen (und natürlich auch dort viele Sporen rumliegen wo letztes Jahr der gleiche Pilz stand). Ich vergleichs mal mit einem Schimmelpilz: ich glaub nicht das der eine art Myzel ausbildet, die nach einer aktiven Phase ruht und dann zu einer gegebenen zeit sich weiter ausbreitet. So glaub ich auch nicht das eine Saprophyt ein Myzel hat das sich im Winter mal schlafenlegt um dann im nächsten Jahr neue Fruchtkörper zu produzieren. Vielleicht lieg ich da falsch, bitte korrigiert micht.



    Was ist eigentlich der Grund, dass du dir über Standorttreue von Saprophyten Gedanken machst?


    Der Grund ist, einfach zu wissen was man erwarten kann wenn man einen Saprophyt an einer Stelle gefunden hat. Kommt der die nächsten Jahre wieder oder war der Standort nur ein Glückstreffer? Gibt es eine Art Myzel die im toten organischen Stoff verbleibt? Wo ist der Übergang zum Parasit/Symbiont ? Z.b. wurde im Forum schon davon gesprochen, dass beispielsweise Morcheln oft standorttreu sind, wobei man eigentlich davon ausgeht dass es sich um ein Saprophyt handelt.
    (http://www.pilzforum.eu/board/showthread.php?tid=23258)
    Auch bei der Krausen Glucke findet man zumindest auf Wikipedia eine parasitär/saprobiontische Doppelernährungsweise.

    Das Mykorrhiza-Pilze und Parasiten nicht einfach "davonlaufen" können und (bei guten Bedingungen) jährlich ihre Fruchtkörper am gleichen Platz produzieren ist uns ja bekannt...


    Saprophyten (z.B. Champignons, Parasol, etc.) verarbeiten als Folgezersetzer jedoch totes Material, und zwar da, wo es gerade zufällig vorkommt. Jetzt behaupt ich mal, dass das für manche Saprophyten aber auch eine gewisse Standorttreue mit sich bringt. Z.B.: finde ich Safranschirmlinge fast immer an der gleiche Stelle. Wohingegen sich der Parasol gerne mal ganz wo anders zeigt als in den Vorjahren.


    Irgendwie kommte es mir so vor, das die "Standorttreue" von Saprophyten sich sehr von Art zu Art unterscheidet. Vielleicht ist der Safranschirmling aber bei seiner Ernährung einfach nicht so wählerisch, fruktifiziert leichter und steht deshalb gerne an der gleicher Stelle.


    Was sind eure Erfahrungen?

    Hmm , auf dem Foto schauen deine Exemplare aber doch recht frisch aus. An Bakterien glaub ich da jetzt nicht unbedingt. Aber natürlich - wäre eine Option...


    Leider find ich in meiner Literatur nichts zur KOH, wurdest du diesbezüglich fündig?


    Noch ne Frage:
    Werden denn bei Exikkaten die Gerüche manchmal extra angegeben? Gute Pilzbuachautoren nehmen doch sicher auch Zugriff auf Herbariumsmaterial, oder handelt es sich bei den Bestimmungen immer nur um frische Pilze? Dann sollte man sich die Frage stellen, ob es denn jemals aufgefallen wäre bei solch einem angeblich seltenen Pilz.

    Zu C. laniger finde ich zwar auch nichts zu einem furchtbaren Gestank beim Trocknen, aber zumindest der rettichartige Geruch wird von einigen Funden bestätigt (einer beschrieb den Geruch bei seinem Fund auch geranienartig) . Auch der Habitus passt ganz gut. Irgendwas sagt mir, dass in diese Richtung weiter zu forschen eine gute Idee ist... Würde mich auch interessieren was dabei rauskommt.