Beiträge von mahyongg

    Das sieht doch alles sehr gut aus. Btw. wie war das gemeint eben mit "Muschelseitling essbar" ? Mir ist bekannt, dass dem nicht so ist, da nach neuen Erkenntnissen krebserregend bzw. giftig, aber langzeitwirkend.. eher blöd also. Oder ist das ein anderer als der, den ich meine..


    Schönen Gruß!


    Jan

    Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, das man beim Bootfahren supergut Pilze sammeln kann. Jetzt im Winter auch Austern.. klar, mögen ja Wasser. Außerdem kommt man an Stellen vorbei, die sonst niemand je betritt, bei den Freunden hier, von denen ich mal 2 Hände voll mitnahm, vermute ich allerdings den Eichenseitling hinter der hellen Farbe (man beachte auch das Substrat - Eiche) oder was denkt Ihr?




    Die waren übrigens gut durchgefroren, sahen aber komplett fit und lecker aus. ;D


    Ach ja, die Brunnenkresse gabs gleich noch gratis dazu.. das ist ein weiterer Vorteil an Bächen :D


    Cheerio,


    Jan

    Hier ist alles voll von dem Zeug.. lecker sind sie auch ;D
    Was ich noch nicht wusste war, dass das was man gemeinhin als Enoki-Take beim gehobenen Japaner als Suppeneinlage bekommt oder beim gutsortierten Asiaten kaufen kann, ein und das selbe ist - lediglich unter Lichtabschluss und in der Flasche aufgezogen, sowie mit einer Papiertüte in die Länge gezwungen - die wild oft "zu harten" Stiele werden so zur knackigen Sensation.


    Wild schmecken sie dafür auch nach was ;D

    Für mich ein Erstfund - hoffe das Tagwerk ist heute noch im Hellen erledigt, dann kann ich evtl. mal schauen ob da noch mehr sind wo die herkommen.. diese hier haben ihr Volumen inzwischen schon stark reduziert, glaube also ich habe noch Platz für ein paar mehr Tröten ;D


    Cheers,


    Jan

    1. Maitake.. oder auch Klapperschwamm, Grifula Frondosa, frisch in der Pfanne mit ganz wenig Butter scharf angebraten, ganz wenig schwarzer Pfeffer und Sojasauce, evtl. an einem einfachen Möhren-Schalotten-Gemüse mit Ingwer und Schwarzkümmel auf Reis..
    2. Schopftintling aus dem Gebirge, d.h. von über 1000 M, schmeckte mir wie Jakobsmuschel.. edle Sache. evtl. eine Standortfrage, andere waren nicht so lecker?


    . .. und alles andere, was da so pilzt und wächst. Dieses Jahr Glucken, Pfiffies, Semmis, Steinis, Anischampis, Hexen, Rotfüße, Maronis, Stockschwämmlis und diverser anderer Kram, aber der Maitake ist definitiv das absolute Highlight! Find of a lifetime.


    Cheers!


    J.

    Ha, da habe ich es heute mal endlich wieder vor die Tür geschafft und hoffte eindringlich auf Austern, die mir ja hier allerfeinst vorgeführt werden - fürchte allerdings, für die ist es hier in Oberschwaben aktuell viel zu trocken, es hat nämlich schon seit 2 Wochen mindestens nicht nennenswert geregnet... man korrigiere mich, falls ich falsch liege. Wenigstens habe ich bei dem Ausflug wieder was für mich neues gefunden, und zwar diese Freunde hier:





    Über die kann ich mich natürlich auch sehr freuen.. und wieder eine Stelle dazugewonnen. Der Radius wächst ;D


    Cheerio & happy hunting!


    Jan

    Hmm, ich kenne als Verschlepper aromatisch-salziger (!!) "Kaubonbons" auch noch Waschbären, die haben mir mal einen Neoprenanzug von der Leine im Garten geholt und verschleppt, der war danach total bekaut - zum Glück nicht weit weg und auch nicht durch-gekaut. War zwar in Kanada, aber in D solls die Freunde ja auch schon teilweise geben.
    Was die einzelnen Schuhe angeht, in und um Vancouver gibts eine merkwürdige Sache, da werden nämlich immer mal wieder einzelne Schuhe (bisher alles linke) MIT Füßen angeschwemmt, von denen man aber nicht weiss wo sie herkommen.. scheinbar vermisst die auch keiner (oder kein lebender)..


    Da lob ich mir doch leere Schuhe. Das Phänomen kann ich übrigens bestätigen erste neulich wieder so einen gesehen und was für ein Exemplar, ein richtiger, zwiegenähter, genagelter Bergschuh, nur leider sah er so moosig schon so alt aus wie er vermutlich auch ist..

    Ok.. dann läuft das meinen Erfahrungen 100% entgegen, denn sowohl der eine Förster, mit dem ich mal zu tun hatte, als auch alle Jäger die ich kenne oder kannte sind da interessiert bis begeistert, aber das kann natürlich auch nicht den Anspruch haben, repräsentativ zu sein. Gerade Förster.. ob er wusste, was die Pilze so für (und gegen) seinen Wald tun?? Nun ja..

    Soo.. hat geklappt, geschmeckt und schön ausgesehen auch, damit ihr auch was davon habt habe ich mal die kleine Kamera mit in die Küche genommen! Danke nochmal und... Mahlzeit ;D


    Wie man sehen kann, habe ich es mit ein bisschen Lauchgemüse (gedünstet) und "Pü" angerichtet.. super Sache, das!




    Ha, gestern noch mit einem befreundeten Jäger über das Thema gesprochen.. er ist selbst auch begeisterter Pilzsucher (welcher Jäger ist das nicht?) und eins ist mal klar: Wenn man ein Stück nicht ansprechen kann, schiesst man auch nicht. Treibjagden sind natürlich eine besondere Situation, die auch für Stress sorgt - trotzdem ist es verwunderlich, das so etwas doch immer wieder passiert. Nun ja, wenn die Sau auf einer Seite in ein Gebüsch rennt und auf der anderen was rauskommt, wird halt schon mal draufgehalten.. blöd, wenns dann ein Pilzsucher war!?
    Also man kann sich da schon Fälle konstruieren, wie Unfälle passieren können.. aber es ist schon haarsträubend. Ein neon-oranger Hut wirkt da Wunder ;D


    Cheers & safe hunting (mushrooms, or whatever else rocks your dinner plate)


    Jan

    Ja, hört sich lecker an - und ich werde mal versuchen, die Pilze im Ganzen zu verarbeiten, dann kommt auf jeden gebratenen Apfelring oben einer drauf, mal sehen wie das wird - nach dem blanchieren dürften die ja auch bei der Methode schnell genug gar werden beim Braten.


    Ist ja schier unmöglich heutzutage ohne Pilzgericht einen Tag zu verbringen, gestern gabs die vermutlich letzten (dafür aber riesengroße, hab ich so auch noch selten gesehen) Schopftintlinge und die letzten Maitake-Köpfchen, jetzt dann die Ritterlinge auf Apfel (die halten sich ja prächtig im Kühlschrank, sehen immer noch 100% so aus wie sie im Wald standen).. ich fürchte ich werde bald gezwungen mal wieder was ohne Pilze zu kochen, haha ;D


    Danke nochmal fürs Rezept,


    Jan

    Hi,


    Habe heute meinen Erstfund von einem recht bleichhütigen Lepista nuda, Violetter Rötelritterling, oder aber auch L. sordida var. lilacea, lilafarbener Rötelritterling, gemacht.. fein auf Fichtennadelsubstrat, wie es sich gehört. Leider war einer von zwei Patches zertrampelt, halt nah am Weg und im Naherholungsgebiet..


    Wenn jemand hier diese kleinen Freunde schon mal zubereitet habt, gibts da ausser Mischpilzgerichten einen Tip, der den Pilz in der Küche gut rausbringt? Mich interessiert kulinarisch eher immer die Eigenheit, die Identität jedes Pilzes kennenzulernen. Im Moment versuche ich mein kulinarisches (und auch sonstiges :-) Pilzrepertoire zu erweitern, da kommen die ganzen Ritterlinge und Trichterlinge und Täublinge ja wie gerufen, die aktuell noch zu finden sind.


    Oder herrscht hier eher die Meinung vor, dass man sich auf die bekannten Leckerbissen ruhig spezialisieren darf, da darüber hinaus kaum etwas die Mühe wert ist?
    Ich ärgere mich ja schon, daß ich neulich auf der Alm noch nicht wusste, das all die Mehl-Räslinge die da rumstanden welche waren.. das wäre auch mal interessant gewesen ;D


    Hier noch ein paar Impressionen von den kleinen:



    Schöne Grüße,


    Jan

    @ Björn - Ja, die Fäden sahen schon sehr nach Schimmelpilz aus, solche Fruchtkörper habe ich allerdings noch nie gesehen - Schimmel auf Nagerkot, wohlgemerkt, aber auch noch nicht und generell ist mein Pilzblick etwas makroskopischer - bisher eher auf die Füllung meiner Kochtöpfe abzielend. Gefreut hat mich die Entdeckung allemal, leider habe ich "nur" eine kleine Digicam mit genug Makrofähigkeiten und auch nicht viel Zeit ins ablichten investiert..


    @ Melanie - Danke! Werd ich haben ;D

    Hi,


    Bin neu im Forum, da dachte ich eine Vorstellung mit einem interessanten Bild wäre doch mal was - also:



    Als ich vor ein paar Tagen einen Klapperschwamm geputzt habe, entdeckte ich diese kleinen Freunde - Substrat offensichtlich die Hinterlassenschaft eines Kleinnagers (erinnerte mich stark an die Mäuseexkremente meiner Jugendhaustiere). Es könnte sich bei den herausragenden Fäden nun um das Myzel der gelb-grünlichen Fruchtkörper handeln, oder um ein zweites Gewächs.. visuell sehr interessant, fand ich und habe es mal abgelichtet (und danach weiträumig umschnitten, der Maitake war schließlich für die Küche bestimmt ;).


    Vielleicht kann ja jemand was damit anfangen?


    Viele Grüße,


    Jan