Beiträge von Calabaza

    Hallo Tom,


    ich habe meinen Beitrag nochmals nachbearbeitet, lese das bitte nochmals. Gänzlich typisch ist Dein Fund nämlich nicht.
    Im Ergebnis bleibe ich bei meiner Meinung, habe aber auch eine Alternative nun näher beschrieben. Ich habe bei uns schon mehrfach / vielfach insbesondere Austernseitlinge gefunden. Meine Meinung soll Dir einen Hinweis geben, was Dein Fund letztlich sein könnte, aber auch aufzeigen, was eventuell noch in Frage kommt.
    Präge Dir mal den Geruch ein.
    Leider habe ich Deinen Fund jetzt nicht in der Hand, hätte ich aber gerne....


    LG,
    Markus

    Hallo Tom,


    für mich sind Deine zuletzt gezeigten Funde zunächst Austernseitlinge,
    - Pleurotus ostreatus - . Die können auch mal an Nadelholz vorkommen, wenn auch eher selten.

    Der Laubholzknäueling hat eine andere Erscheinungsform, insbesondere wenn die FK schon deutlich ausgeprägt sind. Andere ernsthafte Verwechslungskandidaten in Kombination mit Deinen Aufnahmen fallen mir im Moment nicht ein.


    100% festlegen möchte ich mich aber auch nicht, dazu sind die Aufnahmen zu wenig farbecht und ich hätte gerne mehr Details gesehen. Insbesondere den Übergang der Lamellen vom Hut zu Stiel, die Lamellen und deren Verlauf selbst, die Stielbasis, evtl. vorhandenen Myzelfilz und einen Blick unter die Rinde des Substrats.



    VG,
    Markus

    :P


    Hallo zusammen,


    über den Wein könnte man noch diskutieren, ob der so kräftig sein muss, finde ich nicht unbedingt. Vor allen Dingen ein Weißer (ist eh klar, und ganz wenig Säure).
    Meine Liebäugelei geht dann in Richtung der Füllung von Königspasteten, fein gewürfeltes Kalbfleisch, wenig Schweinefilet,
    wenig vorgedünstete Zwiebeln, der besprochene dezente Schuss Wein, und dieses Jahr zumindest teilweise statt der gewohnten Champignons oder Steinpilze mal Morcheln.
    Sehr gut dazu passt (egal bei welcher Pilzvariante) Acker-/Feldsalat mit sehr fein gehackten Walnüssen.
    Irgendwie nicht dazu fehlen darf als erster Happen Griebenschmalz, aber bitte nicht zu viel auf frischem Bauernbrot am besten,
    und wer es hinkriegt, geräuchertes Forellenfilet auf frisch angeröstetem Toast (selbstgebacken versteht sich) als kleine Vorspeise nach dem Griebenschmalz und vor den Königspasteten.


    Über den Nachtisch können wir noch diskutieren.... :D


    LG,
    Markus

    Hallo Sneid,


    bevor Du weitere Zweifel hegst.


    Dein Fund zeigt Clitocybe nebularis, den Nebelgrauen Trichterling,
    auch gerne und häufig als Nebelkappe bezeichnet.


    Austernseitlinge sind schon rein vom Bildvergleich her trennbar zu Deinem Fund.


    Ich habe vor 2 Minuten im Garten bei heftigem Dauerguss und kuhfinsterer Nacht ein Foto gemacht. Daraus sollte schon manches klar werden. Auch wenn die Aufnahmen wie das Wetter sind.
    Falls nichts klar wird, schreibe ich morgen noch was dazu, falls die Zeit langt.
    Die von mir gezeigtem FK zeigen den klassischen Austernseitling, Pleurotus ostreatus, der Frost zum Fruktifizieren benötigt.
    Die gezeigten Fruchtkörper sind entsprechend typisch für diese Art. Übrigens noch recht klein. Der größte FK hat 5 cm in der Länge, die legen jetzt erst los.


    Für die Bestimmung können auch mal solche Aufnahmen genügen. Die Arten, bei denen eine Bestimmung mit solchen Aufnahmen so möglich ist, halten sich jedoch im Rahmen.


    1.


    2. Eine Vergrößerung aus 1.



    LG,
    Markus

    Danke Karl,


    sehr schöne Funde und tolle Aufnahmen.


    Für dieses Jahr dürfte es aufgrund der Temperaturen hier gelaufen sein, aber die mageren Wacholderheiden der Schwäbischen Alb sind dann nächstes Jahr Programm.


    LG,
    Markus

    Hallo Dieter,


    da kommt für mich bei Deinem letzten Fund eigentlich gar nichts anderes in Frage als


    Samtfußkremplinge - Paxillus Atromentosus - . Wie schon oben erwähnt. Die Aufnahmen oben waren nur etwas hell / möglicherweise überbelichtet.
    Gelbbraunes Sporenpulver, gewachsen auf Holz, vorzugsweise Nadelholz, kommen aber auch auf Laubholz vor. Ein Folgezersetzer.
    Verwechslungskandidaten gibt es da eigentlich keine, auch in Portugal nicht, soweit mir bekannt.
    Die kommen nächstes Jahr recht sicher wieder.


    LG,
    Markus

    Hallo Bea, hallo Martin,


    Chemie wird wohl nie mein Lieblingsthema werden,


    aber selbst hier, bei Wikipedia findet sich doch schon was zum Thema
    >> Nachweis Orellanin <<.


    Abgesehen davon, Bea, schreibe Dr. Rene Flammer einfach kurz per Email an. Der "alte" Herr ist sehr freundlich und Du hast sicher bereits morgen eine Antwort auf Deine Anfrage.


    (Das weis ich von einer lieben Forenfreundin, die ihm frech, seriös, und kuschelig wie sie ist, mal kurz nach der letzten Neuauflage seines Buches "Giftpilze" - aktuell neu - , geschrieben hat. Den Namen der Forenfreundin verrate ich jetzt natürlich nicht. :D )


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Andre !


    Auch von uns noch alles Liebe und Gute zum Geburtstag nachträglich, Gesundheit, stets (wie bisher) prall gefüllte Körbe und Petri Heil alle Zeit, wie auch bisher.


    Ärgert mich ein wenig, dass mir Dein Geburtstag raus ging, aber ich hänge gerade mit allem irgendwie ein bisschen hinterher.


    Gefeiert habt ihr sicher dennoch toll, ich will gar nicht wissen, was es da alles Leckeres gab.


    Auf ein gutes gesundes neues Lebensjahr !


    Liebe Grüße von uns,


    Markus und Nina-Lara

    Lieber Uli,


    die Fotoserie und Beschreibung hat Spec(k) ! Mein Respekt ! :sun:


    Ich habe kurz überlegt, wo das Thema denn am besten reinzustecken wäre vom Unterforum her, weil d a kommt ja alles zusammen.


    Wie viel Zeit die fantastischen Aufnahmen benötigt haben, will ich gar nicht wissen.


    Wieder einmal lehrreich war, bestätigt zu sehen a l l e s zu lesen, vom Anfang bis zum Ende, sonst hätte ich Dein Thema fast unter Kulinarisches verschoben. :D:D


    Jetzt hoffe ich noch, dass die Cortinarien-Kenner nicht nur das Rubrum beachten und dann diesen tollen Beitrag unbeachtet lassen,
    das wäre schade und für solch einen spe(c)ktakulären Beitrag sehr schade.


    Danke für`s Mitnehmen, hat sehr gefallen. :thumbup::)


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo zusammen,


    wenn ich die Bestimmungsanfragen und Berichte der Ausflüge und Exkursionen durchlese, bin ich begeistert, was ihr alles im Moment noch findet. Hier ist es seit Längerem sehr ruhig, sowohl in den Wäldern ums Heim als auch im Schönbuch. Im Schönbuch war faktisch fast nichts los, zuhause begrüßte mich dann ein kleines Grüppchen, vermutlich für die Verabschiedung in diesem Jahr.
    Ich habe mich jedenfalls gefreut, für den 16. November und bereits mehrfach vorhandenem Bodenfrost war es eine tolle Sache,
    Boletus edulis nochmals zu Gesicht zu bekommen.
    Im bunten Herbstlaub war es gar nicht so einfach sie zu finden.
    Gut, wenn man die Moosflächen kennt. Das Laub habe ich vor den Aufnahmen natürlich ein wenig zur Seite geschaffen.




    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Freed,


    die betonierten Bereiche sind erkennbar.


    Was liegt den unter dem trapezförmigen Ausschnitt ?
    Führt der ins Erdreich, ist das die Öffnung zum Entwässern ins Erdreich ?
    Was darunter liegt, kannst Du sicher nicht feststellen, sonst müsstest Du ja den Lichtschacht demontieren.


    Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass dort Holz vorhanden sein muss, (irgendwo im Bereich des Lichtschachtes), das mit Wasser versorgt wird. Kleine Holzreste oder Holzhackschnitzel bringen solche Fruchtkörper nicht hervor.


    Ich kenne natürlich die baulichen Gegebenheiten nicht, wann gebaut wurde, was da noch im Erdreich schlummert an Wurzeln usw. und was beim Anfüllen alles so mit reingekippt wurde.


    Wenn keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist, sollte Ruhe sein.


    Und im schlechtesten Fall ist irgendwann das Substrat aufgebraucht, dann bilden sich auch keine neuen Fruchtkörper mehr.


    Viele Grüße,
    Markus

    Hallo Dieter,


    1/2 und 3/4 hätte ich gesondert gezeigt nicht mal unbedingt für den gleichen Fund gehalten. Egal.
    Kannst Du bitte ein Sporenbild anfertigen ?
    Also Hut auf einen unbedruckten Gefrierbeutel der auf einem großen Vesperbrett liegt mit den Lamellen nach unten legen, Glas drüber und warten.


    LG,
    Markus

    Hallo Gerd und Ja !


    Danke für `s Mitnehmen :thumbup: .


    So war ich und die Forengemeinde wenigstens virtuell dabei, bei Euren späten Röhrlingsfunden, insbesondere natürlich
    B. pinophilus betreffend. :)


    Die Aufnahmen sind wie immer Sahnehäubchen. :sun:


    Dankeschön.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Dieter,


    wenn ich behaupten würde, nicht neidisch zu sein, im Hinblick darauf, was Du derzeit findest, wäre das schlichtweg gelogen.


    Da es im Moment zu kurzfristig ist, ziehe ich dann erst im Winterhalbjahr 2015/2016 bei Dir ein. :D:D:D


    Spaß beiseite und ein paar Gedanken hinzu.


    6. Hygrocybe ? Hygrocybe conica, schwärzender Saftling ?
    7. Knolli ? Ich würde eher mal bei den Streiflingen suchen.
    8. Ich tendiere da auch zu Hygrocybe....
    10. Mürblinge, Psathyrella evtl....


    Der übel stinkende.... Gemeiner Stinkschwindling könnte passen, also
    Gymnopus foetidus....


    12.
    Die wären wohl alle schon unter Tompfiffge bei den meisten "gefressen" :D



    14. Da lande ich beim Samtfußkrempling,
    - PAXILLUS ATROTOMENTOSUS - oder besser - Tapinella atrotomentosa -, muss ich selber gucken gehen...


    Zu den anderen sage ich gar nichts, weil da einfach nichts geht aufgrund den Fotos. Wenn Du künftig halbwegs brauchbare Bestimmungsvorschläge möchtest, solltest Du mehr liefern.
    Das meine ich keineswegs böse. Je mehr Merkmal Du ablieferst, für Dich selbst dokumentierst, desto besser prägst Du Dir sie selbst ein und erkennst sie in (ca.) 12 Monaten auch selber wieder besser.
    Das ist ein Erfahrungswert, den ich mir selber an die Stirn klatschen muss. Je besser der Input, desto besser der Output.


    Danke für das Verwöhnen mit Deinen Funden. :sun:


    LG,
    Markus

    Hallo Björn, :sun:


    Wahnsinns-Aufnahmen. Über solche Beiträge, die gleichzeitig erläutern, freue ich mich immer sehr.


    Super gemacht. Meine Favoriten sind die zwei orangenen Sektgläser !
    :D Die stoßen irgendwie auf diesen tollen Beitrag an.


    Herzlichen Dank an Dich und liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Freed,


    Du hast Dich hier angemeldet, damit Dir vielleicht geholfen wird.


    Das will ich nun mal versuchen, auch wenn die Fotos und die Angaben etwas mager sind.


    Ich vermute, dass es sich bei Deinen Lichtschachtbewohnern um


    Samtfußkremplinge -PAXILLUS ATROTOMENTOSUS -


    handelt. Diese sind bereits mit Goldschimmel befallen.
    Dort wo man den Stiel bzw. die Basis erkennen kann, haben sie noch ansatzweise erkennbar die typisch dunkelbraue Farbe.
    Das Sporenpulver ist nicht grün, sondern gelbbraun. Das passt auch.
    Samtfußkremplinge sind Folgezersetzer, die "fressen" praktisch totes Holz, bevorzugt Nadelholz.


    Ich sehe zwar den Boden Deines Lichtschachtes nicht, weil Laub darauf liegt, vermute aber, dass dort Holz (Bauholz ? da wird Nadelholz verwendet ! ) liegt. Aus dem blanken Beton wachsen die sicher nicht raus.


    Also mach Deinen Lichtschacht mal sauber, entferne die Fruchtkörper, schau dass das Substrat (der "Nährboden", also das Holz) rauskommt, sorge dafür dass keine Feuchtigkeit mehr Zutritt findet und Du hast meiner Meinung nach Ruhe.


    Ich finde das jetzt so spannend, dass ich an Deiner Stelle gleich mal nachschauen würde.


    VG,
    Markus


    Hallo Klaus,


    diese Dokumentation begeistert mich jetzt.


    Was auch immer Dich veranlasst hat, aber das ist Spitze. :thumbup:


    Laccaria amethystea in fast allen Altersstadien.


    LG und ein Dankeschön,


    Markus

    Hallo Dieter,


    ich persönlich bin nicht davon überzeugt, Fruchtkörper verzehren zu müssen, die abgekocht werden sollen, mindestens 20 Minuten, dann Kochwasser wegschütten, nochmals anbraten.... ist mir zu kompliziert und zu fragwürdig.
    Allerdings finden wir auch genügend nach dem heutigem Stand der Erkenntnis bedenkenlos verzehrbare "Pilze".


    Es gibt auch Forenfreunde, die den Hallimasch ohne Abkochen nach entsprechender Erwärmung bedenkenlos essen und sehr wohlschmeckend finden, dabei keinerlei Bedenken und kein "Hall im Arsch" haben.
    Das muss jeder für sich selbst rausfinden und zu seiner abschließenden Bewertung kommen.


    Die DGfM-e.V. hat entsprechend eingestuft.


    Ein lieber Forenfreund, dr._bike, Thomas, futtert sie auch und mag sie sie sehr. . Evtl. meldet er sich ja hier zur Diskussion.


    LG, Markus

    Hallo zusammen,


    anzumerken ist vielleicht noch, dass auch Laccaria amethystea - der Amethystfarbene Lacktrichterling - (ich bleibe bei dieser Bezeichnung zu deutsch und auch wissenschaftlich), nach entsprechender Trockenheit und hohen Temperaturen ( 1-2 Wochen ohne Niederschlag und an die 30 Grad) jegliche Farbtöne verlieren kann.
    Ich habe das dieses Jahr an verschiedenen Standorten beobachtet, bei regelmäßiger Überprüfung. Da ich die Standorte kenne und die FK schon frisch gesehen hatte, blieb mir das Kopfkratzen erspart.


    LG, Markus

    Halllo Pablo, Ingo, Silvio,


    ich war versucht auch etwas zum Fund zu schreiben.
    Bezüglich des Substrats sind sich diverse Autoren gar nicht einig, was den Gemeinen Hallimasch betrifft. Von wegen nur auf Nadelholz und so. Mir persönlich fehlt da die Erfahrung, zumal ich es ehrlich gesagt wie Pablo halte, von wegen kochen, wegschütten u.s.w., silieren, das überzeugt mich nicht.


    Ich wäre letztendlich beim Honiggelben Hallimasch - Armillaria mellea - gelandet.


    @ Silvio :
    Mir geht es wie Dir. Ich muss einen Fund mal selbst in den Händen gehabt haben. Da fällt mir die Bestimmung in Folge dann wesentlich leichter. Zumal die Literatur und damit die Bestimmung aus eben dieser ausschließlich sehr unterschiedlich ausfallen kann.
    Das habe ich gerade bei Deinem Fund wieder feststellen müssen.


    LG,
    Markus

    Hallo Dieter,


    .....gsälz ist Marmelade. Der schwäbische Begriff dafür.
    Für die Marmelade werden ganz Früchte verwendet und ins Endprodukt verarbeitet.
    Beim Gelee wird als Essenz letztlich nur der aus den Früchten gewonnene Saft verdickt und entsprechend der Marmelade mit Gelierzucker konserviert.


    Vonnöten ist ein entsprechend saurer Standort, den wir auch bei uns (Vorland Schwäbische Alb) nur schwer schaffen können, mit entsprechender Zugabe von sauren Anteilen für den Boden.
    Der Standort muss auch passen, halbschattig.
    Ich kaufe die Preiselbeeren im Wesentlichen auch dazu, auch wenn ich sonst viel selbst herstelle. Aufwand / Nutzen / Umweltschutz wäge ich ab, bevor ich kiloweise russischen Weißtorf im Garten verbuddle oder auftrage, kauf ich lieber ab und zu ein fertiges Gläschen.
    Die von Aldi sind o.k. Schmecken auch super zu in Ei gerösteten Maultaschen. :P:D


    Ich merke schon, dass wir beide gute Kost nicht verschmähen. :D


    EDIT : Das ihr keine Tomaten mehr im Garten habt, wundert mich jetzt. Bei mir reifen sie im Tomatenhaus immer noch nach. Trotz bereits vorhandenem Bodenfrost und in einer Entfernung von 10 Meter langsam kommenden klassischen Austernseitlingen (die Frost zum Fruktifizieren benötigen)
    Das mit den kleinen Tomaten ist eine super leckere Angelegenheit, kann ich auch nur empfehlen.
    Den Überschuss an unseren selbst erzeugten Tomaten kochen wir in Gläsern ein, fix und fertig, für Soßen, für Pizzen, u.s.w.


    LG,
    Markus