Beiträge von Calabaza

    Hallo Renè,


    o.k., verstanden.


    Wenn Du den Namen gleich dazu geschrieben hättest, wäre alles klar gewesen. Du hast unter Bestimmungshilfe lediglich ein Foto gepostet.
    Daraus zu schließen, dass bei Euch schöne Parasole wachsen, war mir im ersten Moment nicht klar.
    Nun ja, Glückwunsch jedenfalls, die waren hier dieses Jahr recht rar.


    LG,
    Markus

    Hallo Renè,


    das ist Macrolepiota procera.


    Wirklich nachvollziehbar für Neulinge ist das aber nicht.


    Bitte Angaben zur Größe, Verfärbung auf Schnitt oder Verletzung insbesondere im Hutfleisch,


    Eine Aufnahme des doppelt gerandeten Stielrings und


    eine Detailaufnahme des genatterten Stiels an für sich.


    Darüber hinaus wäre auch mal eine Aufnahme der Stielbasisis toll.
    Da hat schon mancher große Augen bekommen.


    Parasole gab es dieses Jahr leider wenige bei uns. Glückwunsch zum Fund.


    LG,
    Markus

    Hallo Renè,


    das passt, L. deliciosus, Edel- oder Echter Reizker.


    Wenn Du noch was zur Ökologie schreibst, wäre das sicher sehr sinnvoll.


    Die Zonierung des Hutes passt, die Stielgrübchen und auch die späte Grünverfärbung an verletzten Stellen ( aufgrund der Milch), wie sie auf Deinen Fotos zu erkennen ist. ( Auf dem umgedrehten FK, im Durchmesser mittig, von 2 bis 8 Uhr)


    LG,
    Markus

    Hallo reining,


    vergleiche Deinen Stäubling mal mit dem Beutel- oder Groß-Stäubling - Lycoperdon excipuliforme - . Der Hasen-Stäubling - Lycoperdon utriforme - bevorzugt eine andere Ökologie, Wiese, Weide, Magerrasen.


    Edit : was schreibe ich denn da ? Zur Ökologie wurde gar nichts gesagt, außer Lüneburger Heide. Na ja, jedenfalls steht oder stehen Eiche(n) in der Nähe.


    Zu Deinem Täubling halte ich mich gerne zurück, vielleicht kannst Du noch etwas zum Geruch oder Geschmack ( nur wenig, ggf. 2-3 Lamellen bekauen und dann ausspucken !) sagen.
    Der Geruch sollte obstartig sein, evtl. stachelbeerartig beim Antrocknen, der Geschmack scharf bis sehr scharf, wenn es der Stachelbeertäubling ist.
    Eisensulfat oder Guajak würden nähere Rückschlüsse zulassen.


    Vielleicht kannst Du die Beschreibung Deiner Funde noch ein wenig ergänzen hast nun einen Hinweis für einen näheren Vergleich.


    Viele Grüße,
    Markus

    Hallo Markus,


    die von Dir gezeigten und dann noch beschriebenen Untergründe (ich schreibe jetzt natürlich bewusst nicht Substrat) sehen alle recht neu aus.
    Das Holz der Wippe sieht recht trocken, neu, aus der Trockenkammer kommend aus, der Lack der metallischen Anbauteile sowie das Blaue, was immer das auch ist, auch.
    Entstanden die Aufnahmen in einem Neubaugebiet oder neben einem Neubau ? Wurde dort Bitumen oder Ähnliches verarbeitet ?


    Das wäre für mich im Moment eine denkbare Erklärung.


    VG,
    Markus

    Hallo Harald,


    Klasse Thema um die Variationsbreite an möglichen Gerüchen zu
    "riecht wie Champignon" darstellen zu können.


    Die Thematik lässt sich ja durchaus ausbauen.


    Wie Pablo schon schrieb, dazu bedarf es einiger Erfahrung.


    Kürzlich las ich, dass der Kopf (oder das was darin sitzen sollte) schon entschieden hat, nach was es riecht oder schmeckt, bevor es zum eigentlichen Test kam.


    Jedenfalls eine interessante nachvollziehbare Auflistung, das Thema habe ich abonniert.


    LG,
    Markus


    ....... Wie der Anfrager auf braunen Hut und braune Lamellen kommt, erschließt sich mir nicht, evtl. farbenblind?
    FG
    Oehrling


    Sachlich betrachtet ist die mögliche Farbenblindheit sicher nicht auszuschließen. Aber der Anfragende hätte dazu sicher etwas geschrieben, denn so ganz daneben ist die Anfrage ja nicht.


    Ob man so auf einen ersten Beitrag antwortet und reagiert, ist zunächst mal jedem selbst überlassen, bis zu einem gewissen Punkt.
    Insbesondere wenn solche Antworten von Mitgliedern kommen, die über entsprechendes Wissen verfügen.
    Alternativ könnte man doch auch fragen, ob das wesentliche Farbspektrum mehr im Gräulichen liegt ? Oder irgendwie so ?
    So schwierig kann das für Könner doch nicht sein.


    Hier hat ein Erstanfragender geschrieben. Das war der erste Beitrag von ulricheberhard.


    Nun ist das leider nicht das erste Mal, das auf diese Art auf eine (erste ) Bestimmungsanfrage (von Neulingen) reagiert wird. Deswegen schließe ich auch die Ernsthaftigkeit der inhaltlichen Anfrage auf mögliche Farbenblindheit aus.


    Von "Kennern" erwarte ich ein bisschen mehr Professionalität. Auch im Umgang mit Neulingen hier im Forum.


    Blindheit kann auch über Farben hinausgehen.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Wiltrud,


    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. :sun:


    Ich freue mich schon auf Deine ersten Fotos.


    Und Uli hat Dir ja gleich mal Konkretes zur Begrüßung gereicht. :thumbup:


    Viele Grüße,
    Markus

    Hallo zusammen,


    meine Tour hat sich heute auf den Garten beschränkt, nachdem NiLa bei vollem Stimmrecht für einen gemütlichen Sonntag entschieden hat. Von daher ... ganz banale Funde, aber besser als nichts.


    Gemeiner Tiegelteuerling - Crucibulum laeve -



    Geweihförmige Holzkeule - Xylaria hypoxylon -



    Judasohr - Auricularia auricula judae -



    LG,
    Markus

    Hallo Juliane,


    Deine Austernseitlinge sehen so was von "hau mich in die Pfanne oder den Topf aus", aber tatsächlich würde ich das niemals schreiben und empfehlen. Um den / die Fruchtkörper auf Verzehrfähigkeit prüfen zu können, muss mal alles sehen, einzeln, live.
    Oder alles selbst beurteilen können. Also Du dann, Juiane herself.
    Schau mal öfters vorbei dort, da kommt sicher noch was nach in den nächsten Wochen und Monaten. Am besten schließt Du Dich einem erfahren Forenmitglied oder einem Pilzverein in Deiner Nähe an.
    Vielleicht kannst Du ja auch mal an einem der doch zahlreichen Treffen innerhalb des Forums teilnehmen.
    Oder Du veranstaltest selbst mal ein Treffen in Deiner Region ?
    Nur Mut, hier wurde noch niemand gefressen. :sun::sun:


    Liebe Grüße,


    Markus

    Hallo Juliane,


    Rotbuche, 20 cm im Durchmesser auf 50-60 cm in der Länge reicht aus. Sollte feucht, aber nicht dauernass liegen, im Halbschatten, zumindest nicht mit voller Sonnenbestrahlung. Ein Drittel sollte im (waagerecht) Erdreich liegen. Das Substrat sollte nicht älter als vor 6 Monaten gefällt sein, die nötige Feuchtigkeit haben.
    Direkt aus dem Wald würde ich nichts mitnehmen, das von mächtigen alten Rotbuchen gefallen ist, weil dort immer schon ein Pilz drin ist.
    Und das sollte vermieden werden. Im Moment bis Anfang März wird viel gefällt, da würde ich mir was aussuchen und entsprechend präparieren.


    LG,
    Markus

    Hallo zusammen,


    Pleurotus ostreatus geht kaum noch eindeutiger, da scheidet alles andere aus. Wobei schärfer und detailliert natürlich immer schöner ist und dann auch mehr makroskopische Merkmale preisgegeben werden.


    Juliane, Glückwunsch zum Fund ! :sun:


    Falls bei Dir in Deinen Wäldern seitens der Forstwirtschaft Substrat (bevorzugt beschädigte Rotbuche) liegen oder stehen bleiben darf, könnte es sich lohnen, mal den einen oder anderen Fruchtkörper in die Wunde zu drücken. Mit Austernseitlingen funktioniert es recht gut und schnell, dass sie sich ein neues "zuhause" erobern.


    Ich rechne auch bald mit echten Winteraustern, Samtfußrüblingen und Co, die letzten Tage gab es hier (leider) Frost.....


    .... macht nichts, ich freue mich auf neue Becherchen-Funde, Ascos u.s.w. ....
    LG,
    Markus

    Hallo Dieter,


    ich bin jedenfalls aufgrund Deiner Beschreibung und Deinen Antworten sehr gespannt und hoffe, dass Du die Art nochmals findest und ergänzen kannst.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Dieter ,


    Ingo hat ja schon geantwortet....


    Dennoch, es gibt nur wenige Fruchtkörper, die für Schnecken zu "hart" oder zu "zäh" beziehungsweise schlecht zu bekriechen sind.
    Da musste ich selbst kurz grübeln um da was zu finden.


    Aber wenn Du schon einen Bestimmungsansatz beziehungsweise eine Vermutung hast, prüfe doch mal typische Merkmale, ggf. mit Lupe den aufgesprungenen Stiel auf ein eventuelles Netz, oder mit einem Schnitt durch den Hut, ob die Subkutina rötliche Verfärbung zeigt, also von der Huthaut rötliche Verfärbung Richtung Hutfleisch erkennbar ist.


    Viel Erfolg bei der kommenden Suche !


    LG,
    Markus

    Hallo Markus,


    erst mal herzlich Willkommen hier im Forum. :sun:


    Deine beiden Funde zeigen Macrolepiota procera.


    Der in der Regel verschiebbare, doppelt gerandete, fluffig wattige Stielring kann durchaus mal fehlen.


    Die deutlich genatterten Stiele und die Größe der Fruchtkörper sind eindeutig, zusammen mit dem Gesamterscheinungsbild und fehlender Verfärbung, die Du nicht nur am Stiel sondern auch durch einen Schnitt durch das Hutfleisch testen solltest.


    Wenn die Hüte mal aufschüsseln ( die Ränder sich nach oben wölben) sind sie eindeutig zu alt, ebenso wenn die Lamellen nicht mehr weiß oder cremeweiß sind. Beim linken Exemplar wäre das mal zu prüfen.


    Wenn der Hut all zu leicht eindrückbar (zu fluffig) ist, oder nach Regen zu vollgesogen, bleiben die bei mir immer stehen.


    Eine Beurteilung nach Fotos bezüglich der Frische ist schwer oder gar nicht möglich, abgesehen von der Feststellung ( und das geht dann), dass die Fruchtkörper überständig sind.


    Einen Parasol mit schwarzem Stiel habe ich noch nie gefunden, würde mich mal interessieren wie das in Echt aussieht.


    Also, wie können bei der Bestimmung helfen, aber nicht zur Frische oder Verzehrbarkeit Angaben machen, deswegen der Hinweis auf einen Kenner oder Pilzsachverständigen vor Ort, der Deine Funde in die Hand nehmen kann. Oder Du eignest Dir selbst so viel Kenntnis an, dass Du selbst entscheiden kannst.


    Viel Freude hier, liebe Grüße,


    Markus

    Liebe Anna,


    tolle Funde. :sun::sun::sun:


    Ich wäre gerne dabei gewesen. Geht leider nicht, :cursing: , umso erfreulicher, dass Du uns hier mitnimmst.


    Große Worte spare ich mal und schau dafür Deinen Beitrag sicher noch mehrmals an...


    Liebe Grüße an Dich und Stefan !! :sun:


    Markus

    Hallo Mirko,


    der Knackpunkt liegt höchstwahrscheinlich oder besser sicher im Mulch.


    Wirklich tiefgründig antworten kann ich Dir leider nicht, aber ich hatte noch was mit >> Gewächshausschirmling << oder auch als gelbblättriger Schirmling abgespeichert. Hier im Forum gab es dazu auch Diskussionen.
    Das Abtragen der Oberfläche des Bodens im Gewächshaus wird nicht viel nützen.


    Warum hast Du im Gewächshaus mit unbekanntem Substrat gemulcht ? Da hängt meistens schon was vor dem Kauf drin.
    Gekaufter Mulch ist meist (leider, in der Regel viel Nadelholzrindenanteil ) auch schadstoffbelastet. Mittlerweile mulche ich nur noch mit selbst Gehäckseltem.


    Mit den genannten Namen kannst Du nun selbst möglicherweise noch ein bisschen recherchieren. Den Fund selbst in den Händen zu halten, ist die beste Voraussetzung für eine Bestimmung.



    LG,
    Markus


    Stockschwämmchen habe ich jetzt auch mal getrocknet, war aber nicht so begeistert. Werden die bei euch auch so dunkel (fast schwarz)?


    Hallo Craterelle,


    keineswegs, verwendet werden ja eh nur die Hüte, die sind eben mal hygrophan. Aber schwarz werden die niemals, lediglich dunkler im Gesamten, also mittel- bis fast dunkelbraun. Der "Spiegelei-Look" geht beim Trocknen verloren.


    Von einer Kollegin aus dem Schwarzwald weis ich, dass sie dort mit Begeisterung entgegen aller anders lautenden Meinungen auch sehr gerne den Echten Pfifferling trocknen.


    LG,
    Markus

    Hallo Peter,


    die bisherigen Feststellungen sind korrekt. Cyanacrylat ist bekanntermaßen nichts anderes als Sekundenkleber.
    In der Kriminaltechnik werden damit daktyloskopische Spuren (Fingerabdrücke) unter labormäßigen Bedingungen bedampft.
    Das heißt in Spezialbehältnissen mit entsprechender Absaugung, da das verwendete Material, also Cyanacrylat in gasförmigen Zustand gebracht und "aufgedampft" wird. Hochgiftig.


    Anderer Vorschlag :
    im Bastelbedarf gibt es einen lösungsmittelfreien Sprühlack, der relativ unbedenklich zu verwenden ist und zum fixieren im weitesten Sinne verwendet wird, um die Oberfläche glatter haltbarer und auch ein Stück weit farbintensiver zu gestalten. Soweit ich weis, in den Ausführungen matt und klar. Zu berücksichtigen ist natürlich der Druck aus der Sprühflasche, die üblicherweise senkrecht gehalten werden sollte, was bei Sporenpulver auf einem Blatt oder Ähnlichem natürlich zunächst kontraproduktiv erscheint.
    Ist es aber nicht, weil der Sprühdruck ja irgendwie reduziert werden muss, um das feine Sporenpulver nicht aufzuwirbeln.
    Also waagerecht sprühen in einer Entfernung zum Sporenabdruck, der den Fixierungslack dann in richtiger Entfernung runter - nebeln lässt.
    Das sollte klappen, bedarf aber sicher erst mal eines Versuches, bis es klappt. Aber so könnte das recht gut klappen.
    Das wäre zunächst mein Vorschlag.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Jule,


    irgendwie zeigst Du immer etwas Besonderes, Außergewöhnliches oder Seltenes.


    Ich bin so frei und ehrlich auch hier zu sagen, dass ich nichts zu Deinem Beitrag beitragen kann.


    Aber ich freue mich, dass Du uns mitnimmst.


    Danke für das darauf aufmerksam machen.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Lea,


    der Hoffnung folgt derbe Enttäuschung. :D:D:D


    Bei mir langt mittlerweile die Länge der Arme nicht mehr, um feine Details klar zu sehen. Ich putze, neben mir steht NiLa. "Papi, da lebt was, es krabbelt gerade raus ! "
    Ich packe die beleuchtete Lupe aus, und eigentlich will ich das auch gar nicht alles wissen... :D Ist aber so. Augen zu und durch.


    Holger,


    die Pfifferlinge hatten leider schon dieses Jahr (zum Glück nur vereinzelt) Bewohner.


    Austernseitlinge letzten Winter, der so mild war ?
    Bewohner ohne Ende. <X


    Winter ist o.k., dann aber richtig bitte, frostig, knackig, trocken.


    Oh mein Gott. :D


    LG,
    Markus


    Hallo Heinz, hallo zusammen, hallo Stephan !


    So daneben halte ich die Bestimmungsanfrage eben auch nicht.


    Der umgekrempelte Hutrand, die Angaben zum eventuellen Mykorrhizapartner, die Lamellenfarbe und die damit möglichen Rückschlüsse auf die Farbe des Sporenpulvers, Verfärbungen an Druck- oder Fraßstellen lassen schon einiges an Rückschlüssen zu.
    Wir haben ja das Glück, dass sich hier erfahrene Kenner bewegen,
    die viele oder sämtliche Altersstadien diverser /Zahlreicher FK kennen und behilflich sind. Dem Anfragenden kann mit einer Antwort zumindest für die Zukunft die Möglichkeit gegeben werden, gezielt auf Fruktifikationsphasen zu achten und ggf. Bestimmungsmerkmale (wie hier bspweise) die gänzlich fehlende Aufnahme des Stiels zu ergänzen oder überhaupt nochmals gezielt an den Fundort ranzugehen.


    Liebe Grüße,
    Markus