Hallo Wolfgang,
das ist wirklich interessant. Meine Nachfrage bezüglich des Weges deshalb, weil ich eine ähnliche Situation habe.
Allerdings wird der jeweils links- bzw. rechtsseitige Teil des Waldes durch einen Schotterweg, der auch entsprechend gegründet ist und gelegentlich befahren wird, getrennt. Ich beobachte dort regelmäßig die letzten Jahre, weil es praktisch mein Hauswald ist, der sehr nahe zur Wohnung liegt.
Rechtsseitig des Weges ist alles Mögliche zu finden. Täublinge, Perlpilze, Tintenfischpilze, Flockies, aber noch niemals ein Steinpilz.
Linksseitig des Weges genau das Gleiche wie schon für die rechte Seite beschrieben, aber zusätzlich B. aestevalis, B. aereus, B. edulis, Macrolepiota procera, usw. und so fort.
Als Erklärung hierfür habe ich die relativ tiefe Gründung des Weges verantwortlich gemacht. Eine andere und einleuchtendere Erklärung fällt mir dazu auch nicht ein. Das Myzel wurde einfach unterbrochen bzw. am Wachstum gehindert. Die Flockies waren vermutlich schon immer auf beiden Seiten.
Im nächsten, noch weiter links liegenden Waldabschnitt, ist das Myzel der Sommersteinpilze und Flockies offensichtlich gewachsen.
Ich habe dort dieses Jahr zum ersten Mal (als es noch Wasser von oben gab, also schon Wochen her) eben diese gefunden, obwohl ich dort die letzten Jahre auch regelmäßig nachgeschaut habe. Der Weg dort ist aber ein eher wenig begangener Trampelpfad, ohne Gründung, erhebliche Bodenverdichtung, Schotter oder sonstiges. Der wird höchstens wenige Male im Jahr, wenn überhaupt befahren.
Interessant. Mal sehen wie sich das bei dir die nächsten Jahre entwickelt, vielleicht gibt es ja auch bei dir Veränderungen der Fundflächen.
LG,
Markus
