Beiträge von Calabaza

    Hallo Frank,


    keine Ursache, auch so was machen wir Mods gerne fürs Forum wenn es mal klemmt.


    Du hast wunderbar beschrieben und anhand deiner Funde gezeigt, wie schnell bestimmungsrelevante Merkmale verschwinden können.


    Regen, Schnecken, ungünstiges Anlangen usw.


    Jetzt gebe ich noch einen taktischen Tipp für künftige Funde. Alle Stubben merken. Die kommen dort wieder. Vielleicht schon im Frühjahr oder wenn die Temperaturen mild bleiben nochmals dieses Jahr. Spätestens aber nächstes Jahr im Herbst.


    Wenn du unterwegs bist und reife Fruchtkörper hast, die noch nicht völlig ausgesport haben und du dich über die Waldbewirtschaftung ärgerst, drück die Hüte in die Stubben frisch gefällter Bäume rein. In den Folgejahren kann es dann dort eine freudige Überraschung geben. Und es tut keinem weh. Ich hab das bei mir so im Garten gemacht und auch im Wald. Funktioniert häufig.
     
    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Ralf,


    tolle Funde, meinen Glückwunsch, und toll abgelichtet.


    Um den feuerfarbigen beneide ich dich, ebenso um die Arrhenia.


    Entholoma nitidum habe ich neulich bei Björn im Schwarzwald angetroffen, bis dahin noch nie live gesehen, aber gleich erkannt.
    Ein wunderschöner Fund der farblich erst einmal so wiedergegeben sein will.


    Und Bienchen, ..... der kann man am meisten gratulieren. :giggle:


    Liebe Grüße,


    Markus


    Waren es denn welche ?
    Meine heutigen Funde an Stockschwämmchen waren nicht einfach zu bestimmen ( Bilder folgen noch...). Durch den vielen Regen waren die Hüte zum Teil ausgeblichen , Manschetten waren zum größten Teil nicht mehr erkennbar und die Schüppchen waren sehr schnell vergänglich nachdem der Stiel ein paar mal berührt wurde.
    Nur direkt nach der "Ernte" konnte bestimmt werden , dass es Stockis sind. Zu Haus wäre das nicht mehr möglich gewesen.


    Die Bilder von Cleoluka......


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    LG,


    Markus
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    Ja, es waren welche. Wir haben uns dann nochmal gemeinsam den Stiel angeschaut.
    FG
    Oehrling


    Genau, die Stielschüppchen unterhalb des Stielringes, sofern der noch vorhanden ist, zur Stielbasis hin, sind gänzlich ausreichend für
    eine Bestimmung.
    Deshalb ist es wichtig, dass man sie beim Anfassen nicht selbst entfernt.
    Und im Zweifelsfall Finger weg.


    @ Cleoluka: Sofern Stielschüppchen noch erkennbar sind : Das reicht. (Unabhängig von der Prüfung ob die FK ansonsten noch
    tauglich sind, hinsichtlich Frische usw.)
    Man kann aber tatsächlich bei entsprechender Witterung (viel Niederschlag) FK finden, die i.O. sind, aber bestimmungs-
    relevante Merkmale fehlen. Dazu habe ich eine klare Meinung. Die dürfen im Wald bleiben.


    Noch einen Link, den Rada wieder aufgemöbelt hat :thumbup: und der lesenswert ist....


    http://www.pilzforum.eu/board/…ling-vs-stockschwaemmchen


    Übrigens lohnt sich meiner Meinung nach auch die Beschaffung einer beleuchteten Faltlupe. Die gibt es mit Versandkosten schon für
    unter 5 Euro. Ein Blick dadurch und es fällt einem manchmal wie Schuppen von den Augen. (Taugt auch prima dazu festzustellen ob
    eine Zecke ganz entfernt wurde usw.)


    VG,


    Markus



    Hallo Ralf,


    in der Tat ist das so. Ich wollte unter anderem auch genau das nochmals aufzeigen.


    LG, Markus
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    Hallo zusammen,


    ich bedanke mich bei allen die mitgemacht, mitgedacht und mitgelernt haben.


    Auch ich habe durch diesen Beitrag Einiges lernen können, Dank euch. Jeder hat mal angefangen und auch ich muss noch sehr viel lernen. Gemeinsam macht es mehr Spaß und es geht schneller.


    Dafür, dass ich keine Falle eingebaut habe, entschuldige ich mich. :D Das kann ich bei Gelegenheit aber ändern. :giggle:


    Einen schönen (Rest-) Abend noch und liebe Grüße an alle,


    Markus


    [quote pid='339975' dateline='1477218787']
    ......
    Stockschwämmchen sind auch für mich schwierig. Ich habe sie schon zig mal "nur zum angucken" mitgenommen, auch hier gepostet - und es waren jedes mal doch Stokschwämmchen. Erst vor kurzem traue ich mich sie auch zum Essen mitzunehmen. Gestern habe ich einige Exemplare gefunden und ging damit in die Pilzberatung in Bad Dürkheim (aber nicht wegen Stockschwämmchen) - dort hat der PSV meine Bestimmung eindeutig bestätigt und mir auch die echten Gifthäblinge gezeigt. Wenn man die zwei Arten nebeneinander liegen hat ist der Unterscheid doch ziemlich deutig. Aber bei geringsten Zweifeln soll man grundsätzlich die Pilze nicht essen, sondern nur fotografierern.


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    Genau ! :thumbup:
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    Hallo Willy,


    ich dachte der kleine zu sehende Ausschnitt langt gerade so.



    Danke für den Hinweis !
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    :D :D :D


    Na du könntest dich mittlerweile aber wagen. ;)
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    Ich bin da jetzt echt kein Experte, da ich noch nie einen selbstgesammelten Pilz gegessen habe (Wenn überhaupt wird ein frischer Schwefelporling von Kirsche der erste sein, den sollte man mit nichts Schlimmem verwechseln können), aber ... Pilze aus der Dose oder dem Glas klingen für mich als Außenstehenden wie Bier aus der Plastikflasche (DAS kenn ich) ... also wie ein Notnagel :D


    Hier gibt es übrigens noch mehr Menschen aus Hessen, sogar sehr nette. Ich sehe ja nicht woher du kommst.
    Aber vielleicht findest du Anschluss :)


    Hallo Wolfgang,


    Klasse, vor Ort hättest du dann sicher auch alle richtig bestimmt. Der auf 3 Uhr (2. Aufnahme Bildmitte rechts) ist ein Opfer der
    Tiefenunschärfe der Aufnahme geworden, was zur Annahme führen könnte, dass es sich um einen genatterten oder silbrig-fasrig
    überzogenen Stiel handelt. Die Quintessenz : Es wäre jeder einzelne FK vor Ort geprüft worden, das ist das Entscheidende !


    Ich vermute da wachsen Stockschwämmchen und Gifthäubling durcheinander. Einige der Schüppchen sind wohl auf die Gifthäublinge abgewaschen worden (was fies wäre).


     
    Hallo Schupfnudel,


    das wäre fies. Richtig fies sogar. Wobei die Schüppchen, wenn sie vom Regen abgewaschen werden, dann in der Regel einfach weg sind.
    Alles Stockschwämmchen. Ich hoffe die bislang geschriebenen Erklärungen helfen ein bisschen weiter. :)
     
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    Also von den sichtbaren Bildern und vor Ort geprüfter Frische sehe ich eigentlich nichts was gegen Stockschwämmchen spricht. Prüfe trotzdem beim saubermachen jeden Pilz einzeln.


    LG,
    Marco


    Sauber Marco ! :thumbup:


     
    Hallo MöweP,


    du hast korrekt festgestellt, dass die zwei Aufnahmen nicht denselben Fund zeigen. Es sind alles Stockschwämmchen.
    Vermutlich fehlt dir ein Stück weit das "Spiegel-Aussehen" der hygrophanen Hüte von Stockschwämmchen. Das ist auf beiden
    Aufnahmen zu erkennen. Die Hutform ist u.a. auch beim Stockschwämmchen veränderlich, je älter, desto aufgeschirmter.
    Die Sporenpulverfarbe kann man, muss man aber nicht zwangsläufig anhand der Lamellenfarbe, erkennen.
    Der Geruch ist oftmals eine wichtige Sache bei der Bestimmung (Schwefelritterlinge, Rettichhelmlinge, usw.) hier aber zweitrangig.
    Bei einer Bestimmungsanfrage sollte deshalb nach Möglichkeit auch immer der Geruch angegeben werden.
    Ich hoffe, es hat dir trotzdem ein bisschen Spaß gemacht. Vielleicht findest du jemanden aus dem Forum, der mal mit dir loszieht ?


    Ich sehe da - zumindest in der vorderen Reihe - sehr schöne Stockschwämmchen.


    Um die Frage, ob man die essen kann, abschließend beantworten zu können, müsste man jedes Exemplar einzeln in die Hand nehmen und untersuchen.


    P.S: Bin auch gespannt auf "die Falle". :/


    Hallo Jan,


    genau, alles richtig erkannt, von dem was zu sehen ist. Wie ihr scheinbar schon alle mitbekommen habt, ist es wichtig, jeden einzelnen Fruchtkörper zu prüfen. Klasse !
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    Hallo Alex,


    beide Aufnahmen zeigen Stockschwämmchen. Der Hallimasch hat viele Hutschuppen, die deutlich ausgeprägter und beständiger als
    beim Stockschwämmchen sind, und dunkel. Meistens findet man auf den Hüten der Stockschwämmchen gar nichts mehr, wenn man
    sie entdeckt. Hier haben dir die Hüllreste am Hutrand einen Streich gespielt. Der Gewöhnliche Hallimasch hat einen wattigen Ring der
    auf der Unterseite braun beflockt ist. Und ganz wichtig : Weiße Sporen. Beim Stockschwämmchen sind sie braun.
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    Da ich vom Umfeld der Stockschwämmchen (interessiert mich nur als Verwechslungspartner zum Hallimasch) keinerlei Ahnung habe, hätte ich mich bei einer normalen Anfrage nicht gäußert, das hier scheint mir allerdings ein Test für Unerfahrene zu sein und da bin ich dann mal dabei.
    Das auf dem zweiten Bild halte ich dem nach, was ich sehen kann, für Stockschwämmchen, essen würde ich die aber nicht, ich esse nichts mit tödlichem Verwechslungspartner, der auch noch am selben Stumpf wachsen kann.
    Der Pilz auf dem ersten Bild scheint mir ein ganz anderer zu sein oder ist so aus der Art geschlagen, daß er für mich eben nichtmehr typisch aussieht. Sowas würde ich mal garnicht essen. Das könnte für mich dem Bild nach alles mögliche sein, durchaus auch nen Gifthäubling (den habe ich mir eben erst angelesen, also quasi keine Ahnung) aber selbst nen Hallimasch kann ich da nicht ausschließen, was mich grad ziemlich ärgert, denn den würde ich gern halbwegs sicher bestimmen können.


    Edith meint noch, daß der Alex da ähnliches wie ich zu sehen scheint ... ich hatte mich anfangs nicht getraut, die Bemerkung mit dem Hallimasch abzusenden und noch zig Bilder studiert, aber nichts gefunden, was mich befriedigt und dann habe ich es mal mutig drin gelassen.


     
    Hallo Hessekopp,


    schön, dass du dich dazu entschlossen hast, dich zu äußern.
    Eine gute Einstellung ! Wenn du dir nicht sicher bist, würde dir der Fund sowieso nicht schmecken.
    Die erste Aufnahme scheint etwas untypisch zu sein. Die gezeigten Fruchtkörper wirken offensichtlich größer als sie tatsächlich sind.
    Die Aufnahme habe ich mit einem Telemakro-Objektiv gemacht. Da muss ich mal drauf achten.
    Was bissle schade ist durch den vorübergehend starken Regen, die Hutunterseite ist nicht unbedingt typisch für Stockschwämmchen. So "fleckig" findet man sie m. E. nach selten. Die Hutunterseite geht einfach nur von hell bis braun über im Lauf der Zeit, je nachdem wie stark die Fruchtkörper schon ausgesport haben.
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    Hallo Reinhard,


    die gleiche Art (Stockschwämmchen) aber nicht der gleiche Fund, also dieselben Pilze.
    Die erste Aufnahme scheint es in Sachen Täuschung in sich zu haben.
    Das ist übrigens eine vernünftige Einstellung, ich habe es am Anfang auch so gehalten.... .
     
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    Hallo!
    Aufgrund deutlicher Verfärbungen an der Hutunterseite würde ich davon ausgehen,daß diese Pilze schon ausgesport haben und der Zersetzungsprozess bereits begonnen hat.An den Stielen befindet sich auf dem ersten Foto mittig unten anscheinend auch Schimmel.
    Ich glaube nicht,das man das essen sollte oder wollte.
    Gruß Jens


    Hallo Jens,


    ich gebe dir Recht, im Zweifelsfall einfach im Wald lassen. Auch junge Fruchtkörper, wie hier gezeigt (da sind noch Hüllreste am
    Hutrand können schon mal mit Schimmel befallen sein. Wenn die Erklärung für Veränderungen fehlt, einfach auf den Verzehr verzichten.
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    Hallo Tannenzäpfle,


    beide Aufnahmen zeigen Stockschwämmchen. Ich wollte früher auflösen, aber es hat sich ein wenig gezogen heute.




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    Genau, Danke Stefan ! :thumbup:


    Wenn ihr Fragen stellt, können alle Forenmitglieder besser darauf eingehen.

    Hallo zusammen,


    dann fange mal an.


    Zuallererst : Ich bin begeistert von euch. :thumbup:


    Das hat verschiedene Gründe. Darauf gehe ich in den nachfolgenden Zeilen ein.


    Ich werde auch zu allen Reaktionen von euch etwas schreiben. Sollte eine Frage offen im Raum bleiben, bitte nachhaken.


    Was war das Ziel der Anfrage ?


    Mit der Anfrage meinerseits habe ich verschiedene Zwecke verfolgt.


    Einerseits wollte ich eine kleine Diskussion ins Leben rufen, die einfach mal so vor sich hinlaufen sollte. Mir war wichtig, dass ihr eure Gedanken wiedergebt und euch dazu auch traut. "Kenner" habe ich bewusst gebeten, sich bedeckt zu halten, weil sonst vermutlich keine wirkliche Diskussion zustande gekommen wäre und die meisten wahrscheinlich nur mitgelesen hätten. Wie ich aus euren Antworten heraus lesen kann, habt ihr euch aber gezielt mit den gezeigten Fruchtkörpern auseinandergesetzt.


    Mit den gezeigten Aufnahmen wollte ich neben der reinen Bestimmung und gerade im Zusammenhang damit verdeutlichen, wie wichtig die fotografische Dokumentation ist und möglichst genaue Angaben zum Fund zu machen. Sonst wird die Bestimmung schwierig oder schwer nachvollziehbar. Und oft gehört eben auch die Sporenpulverfarbe dazu, aufgrund derer eine vermutete Art eventuell schon ausgeschlossen werden kann.


    Zum anderen wollte ich aufgrund aktueller Funde, also passend zur Jahreszeit, auf das Stockschwämmchen eingehen, weshalb ich diese Art zur Diskussion ausgewählt habe.


    Wenn man die Suchfunktion im Forum benutzt und nach Stockschwämmchen sucht, findet man sehr viele interessante Beiträge, u.a. von Björn Wergen und Anna. Da gibt es sehr viele Erklärungen und vergleichende Bebilderung. Leider fehlen bei manchen Beiträgen die Aufnahmen, was bei Björns Beiträgen leider der Fall war. Dankenswerter Weise wurden fehlende Aufnahmen durch Ralf ersetzt.
    Dazu auch ein Hinweis. Werden Aufnahmen über einen externen Server gepostet, sind diese weg, wenn der externe Server, durch was auch immer aus- oder wegfällt. Das foreninterne Datenvolumen zum Einstellen von Fotos wurde deutlich hochgesetzt, deswegen sollte diese Möglichkeit auch genutzt werden. Dadurch bleiben uns allen unbebilderte Beiträge erspart.


    Nun zur Auflösung :


    Ich habe keine Falle gestellt, auch wenn das zu vermuten war. Bei den gezeigten Funden handelt es sich ausnahmslos um Stockschwämmchen, Kuehneromyces mutabilis.


    Die beiden Aufnahmen zeigen die gleiche Art, aber nicht die gleichen Fruchtkörper. Es sind unterschiedliche Funde.


    Die vermutete Falle, wenn es denn eine gewesen wäre, haben einige von euch leicht erkannt.
    Das ist allerdings eine rein fototechnische Sache, denn bei dem entsprechenden Fruchkörper (Foto 2 auf 3 Uhr, bildmittig rechts) fehlt der Aufnahme die erforderliche Tiefenschärfe, um die Stielschüppchen erkennen zu können. Von daher könnte man einen silbrig überfaserten Stiel vermuten.


    Ich gehe direkt bei den Antworten nochmals darauf ein, dann ist der direkte Bezug da und es liest sich leichter.



    Das einzig wirklich sichere Bestimmungsmerkmal für Stockschwämmchen sind die Stielschüppchen. Die haben andere wirklich potentielle Verwechslungskandidaten, die wirklich giftig sind, wie der Gifthäubling nicht.
    Aber auch die können weggespült werden vom Regen oder bei unbedachtem Hinlangen. Die sind ganz schnell weg. Also am besten das Büschel ganz unten an der Stielbasis anpacken und entnehmen.


    Der büschelige Wuchs ist auch keine sicheres Kriterium, denn Stockschwämmchen wachsen auch mal einzeln oder der Gifthäubling nicht nur einzeln.


    Das Substrat, also die Holzart ist irrelevant für die Bestimmung, denn auch der Gifthäubling wurde sowohl auf Laub als auch Nadelholz
    gefunden. Deshalb heißt er auch nicht mehr Nadelholzgifthäubling sondern Gifthäubling.


    Hygrophan sind Stockschwämmchen und Gifthäubling. Anna hat hier im Forum mal einen Test gemacht. Soweit ich mich erinnere hat es niemand geschafft, mit dem Blick auf die Hutoberfläche alle gezeigten Hüte sicher zuzuordnen.



    Es geht gleich weiter .......



    [hr]


    Hallo Sprite,
     
    genau, die Stielschüppchen sind es, die eine sichere Bestimmung zulassen. Alles andere sind unsichere Merkmale, welche aber das
    Gesamtbild abrunden. Der Stielring ist gerieft, die Riefung kommt als "Abdruck" der Lamellen zustande. Wenn man mal einen ganz
    jungen FK in die Hand bekommt, kann man das Teilvelum vom Hutrand auch vorsichtig lösen, dann sieht man die Riefung, die ebenso
    wie der ganz Stielring vergänglich sind. Insbesondere bei starkem Regen oder :snail: -Fraß. Das ist letztlich nur ein dünnes Häutchen.


    Das Substrat ist zur Bestimmung irrelevant. Stockschwämmchen und Gifthäubling kommen sowohl an Laub- als auch Nadelholz vor.

    Hallo zusammen,


    diese Anfrage richtet sich an alle Forenneulinge, auch an solche, die seit dreißig Jahren Pilze sammeln gehen.


    NICHT an PSVe, Pilzberater und langjährige Forenmitglieder.


    Ich habe heute an einem Stubben folgende Pize gefunden . Kann man die essen ?
     



    VG,


    Markus


    Edit:


    Achso, ein Foto von oben habe ich auch noch gemacht.....


    Nun ja,


    ----- :rolleyes: die Bestimmung eines Fundes sollte weniger auf Mehrheitsmeinung basieren, sondern insbesondere aufgrund einer fotografisch und gut beschriebenen Bestimmungsanfrage mit allen Details zum Fund, aufgrund derer dann eine Bestimmung der auf den Fotos gezeigten Funde erfolgt. Dazu gehört auch das Habitat.



    VG,


    Markus

    Auf dem zweiten Foto sind schon noch Stielschüppchen erkennbar.


    Das Laubholz wurde nachgereicht auf Anfrage. Und ganz frisch sind die Fruchtkörper auch nicht mehr. Für mich einfach auch alte Birkenpilze die zum Verzehr nicht mehr geeignet sind und nichts Außergewöhnliches. Aber besprechen sollte man das schon.


    Sonst hat niemand was davon.


    LG,


    Markus

    Genattert ist der Stiel beim Birkenpilz nicht. Der Birkenpilz - Leccinum scabrum - gehört zu den Raufüßen.
    Der Stiel hat Stielschuppen, die beim Birkenpilz, wie bei der Birke die Borke, weiß bis schwarzbraun gefärbt sind.
    Eine Verfärbung tritt beim Birkenpilz auf Schnitt oder Druck nicht ein. Es gibt allerdings Ausnahmen.
    Sollte es der Birkenpilz sein, - davon gehe auch ich aus - wäre eine Birke in der Nähe zwingend erforderlich und ist dort sicher auch gestanden.


    Aufgrund der vielen neuen Mitglieder und aktueller Funde, die derzeit steigen, halte ich es für wichtig, wenigstens ein klein wenig zu den Begleitumständen zum Fund zu berichten. Reine Bildabgleiche sind untauglich. Dazu brauche ich auch keine Links.


    Der Fund und die Bestimmung soll nachvollziehbar erfolgen.


    LG,
    Markus

    Auf alle Fälle können dort nicht nur Fichten gestanden sein...... ?


    Standen dort (wenn auch nur vereinzelt / eingestreut) Birken oder anderes Laubholz ?


    Wieviel Zeit verging nach dem Schnitt bis zur Anfertigung der Schnittbilder ? Gab es später noch eine Verfärbung ?


    LG,
    Markus

    Hallo Manfred,


    mit den Steinpilzen und Essbarem ist es hier im Moment auch ruhig. Dennoch machen ein paar Stunden Wald stets Sinn.
    Ich hoffe auf steigende Temperaturen kommende Woche, endlich ist auch wieder genügend Feuchtigkeit und Niederschlag im Spiel.


    Trotzdem tolle Funde, die du uns zeigst. Auch wenn für die Pfanne bzw. an kulinarisch verwertbarem nicht so viel dabei war, die Funde sind doch schon toll.


    Den Amiantkörnchenschirmling habe ich heute auch erstmals im heimischen Wald gefunden.


    Dankeschön für`s Mitnehmen. :thumbup:


    Liebe Grüße,


    Markus

    .... aber wunderschön und gar nicht sooooo häufig Arima. ;)


    Übrigens : Klasse abgelichtet und dokumentiert. Hier langen schon Fotos. Da gibt es faktisch keinen Verwechslungskandidaten bei so Aufnahmen und dieser Art. :thumbup:


    LG,
    Markus

    Hallo Jan,


    bei jungen Fruchtkörpern ganz das generell vorkommen, solange sie das "Tageslicht" noch nicht lange oder erst seit kurzem erblickt haben, weil sie frisch aus dem Moos gewachsen sind oder gerade die Laubschicht durchbrochen haben.
    Gerade bei Röhrlingen und Täublingen kann man das recht deutlich und häufig beobachten.


    Am einfachsten wäre es, du findest einen jungen knackig frischen Steinpilz im Laubwald, an dessen Hut zur Hälfte ein Blatt "klebt". Darunter wird es heller sein...


    VG,


    Markus